Samstag, 25. Juni 2016

Liebe Frau Merkel, zahlen Sie jetzt die Rechnung?

Was sagt uns der Ausstieg Englands aus der EU? Die unbeschränkte Aufnahme und die Handlungsunfähigkeit der EU haben nicht nur das Schengen-System ins Wanken gebracht, sondern erschüttern mittlerweile das Grundgefüge der Europäischen Union. Den hohen Grad an Unzufriedenheit, etwa mit dem hohen Ausmaß an Migration, gibt es auch in anderen Ländern, besonders in Griechenland, Italien und Spanien. Es ist ein Erdbeben, das keinen europäischen Stein auf dem anderen lassen wird.





Liebe Frau Merkel. Wie kamen Sie nur in drei Teufels Namen auf die Idee, dass Ihre politischen Alleingänge auf Dauer Fortune haben könnten? Was veranlasst Sie zur Annahme, der Bürger würde Ihre "informellen Kaminrunden" goutieren, wenn Sie dort wichtige Themen abhandeln und milliardenschwere Beschlüsse treffen, ohne im Anschluss vernünftig zu informieren? Wer hat Sie autorisiert, mit Erdogan alleine und ohne die europäischen Partner zu verhandeln, um ein fragwürdigen Deal abzuschließen. Ich weiß, ich weiß, Sie nennen es Abkommen. Doch wenn sich eine Vereinbarung zum Rohrkrepierer entwickelt, ist es vollkommen schnurz, welchen Begriff Sie vorziehen. Scheiße riecht nicht besser, nur weil Sie Exkremente Defäkation oder Darmentleerung nennen.

Wem wollen Sie noch erzählen, muslimische Migranten könnten problemlos in unserer freien Welt integriert werden? Und da das Wort „Integration“ bestenfalls als dumpfer Terminus in Ihrem Kopf existiert, ernsthafte und pragmatische Umsetzungen jedoch von Ihnen und Ihren Ministern nur als geschmeidig-populäre Worthülsen verbreitet werden, dürfen Sie auch davon ausgehen, dass der Bürger ganz geschmeidig dafür sorgen wird, die verknöcherte Parteienlandschaft in Deutschland auf den Kopf zu stellen.

Der Brexit war keineswegs "nur" ein Schuss vor den Bug, er war eine vernichtende Quittung für eine einfältig-störrische Politik, die ganz Europa teuer zu stehen kommen wird. Immer noch verbreiten Mitglieder des Bundestages in der Öffentlichkeit das ultrafriedliche und konstruktive Islam-Bild. Weshalb, so frage ich, wenn doch die Bürger des Vereinigten Königreichs ein klares Statement abgegeben haben? Ihre Flüchtlingspolitik, Ihre chaotische Wirtschaftspolitik, Ihre uneinsichtige und wenig einfühlsame Dominanz in Europa haben dort zum Brexit geführt.

Jetzt- oh Wunder -, versuchen Sie die englische Haltung zu bagatellisieren, obwohl man von Seiten Ihrer Parteigenossen den Ausstieg vor wenigen Tagen noch für undenkbar gehalten und ihn mit dem Weltuntergang verglichen hat. Ach ja, ich vergaß, es waren ja nur alte Säcke, die aus der Union austreten wollten. Und die kann man nicht ernst nehmen? Ich weiß schon, Sie haben in bewährter Manier auf die knapp 400.000 Londoner Yuppies, Investmentbanker und Jungmanager gesetzt und gehofft: Sie werden‘s schon richten… Und dann weiter wie gehabt? Nein, jetzt wird es richtig teuer. Griechenlands Finanzsystem wird komplett zusammenbrechen und die eingezahlten Milliarden werden verloren sein. Schottland und Irland, werden ein Referendum starten. Ungarische Parlamentsabgeordnete werfen unter Kameras und Gejohle die Europaflagge aus dem Fenster. Auch die Italiener werden überlegen, was sie in Zukunft tun werden. Unsere Waren werden in England unbezahlbar. Derweil laufen Milliarden von Unterhaltskosten für unsere afrikanischen Freunde auf. Tja, wenn das nicht eine politische Meisterleistung war...

Dumm gelaufen. Ja, es ist richtig, die EU muss neu aufgestellt werden. Kein Mensch in Europa will von Kommissaren bevormundet oder verwaltet werden. Aber auch Ihre Migrationspolitik braucht völlig neue Impulse. Haben Sie immer noch nicht begriffen, dass muslimische Migranten keinerlei Kritik an ihrer Religion dulden? Blenden Sie die Tatsache der Einfachheit halber aus, dass es in Deutschland Islamwächter gibt, Verbände, die eine strenge Form des muslimischen Lebens politisch einfordern? Sie werden selbstverständlich auch die Reformer kontrollieren. Wer es als Muslim dennoch wagt sich dagegen aufzulehnen, der ist draußen. Auf der ganzen Welt. Der Islam tobt als Diktatur, er entwickelt sich nicht, im Gegenteil, er fällt ins 7. Jahrhundert zurück. Und wir werden das in unserem Land zu spüren bekommen. Sie erlauben, liebe Frau Merkel, dass ich mich vehement auflehne!

Inzwischen ist es für die meisten Bürger unerträglich, wenn Sie, verehrte Kanzlerin, Fragen über Parallelwelten vom Tisch wischen, als sei das Thema rechtspopulistischer Humbug. Sie gehen in einer unnachahmlichen Sturheit Ihren Weg, verschließen die Augen vor den realen Wünschen, Bedürfnissen und Forderungen Ihrer eigenen Bürger. Es fällt Ihnen offenkundig auch nicht schwer, das Machotum und die Gewalt an Schulen zu tabuisieren, Übergriffe auf Frauen als Ausnahmen abzutun und die wachsende Kriminalität in Ballungszentren als übertriebenes Zerrbild unserer Gesellschaft zu beschreiben.

Ich werfe Ihnen überdies vor, die Augen vor neuen Problematiken zu verschließen. Junge Männer werden die Verlierer im Bildungssystem sein und die Mädchen werden weiter unter familiären Druck gegen ihren Willen verheiratet. Wenn Sie das als eine gelungene Integration verstehen, dann gute Nacht, was die aus der kritischen Gebieten neuen Heerscharen hereinströmender Männer anbelangt. Liebe Frau Merkel, machen Sie die Augen auf - finden Sie zurück in die Realität, denn Deutschland ist nicht Ihr Eigentum!





Montag, 20. Juni 2016

Plünderung des Wohlfahrtstaates

BDI-Chef Ulrich Grillo hält Rente mit 85 für denkbar. Klingt utopisch, scheint aber für ihn eine echte Zukunftsperspektive zu sein. Allerdings schränkt er ein, dass dies nur unter der Voraussetzung einer höheren Lebenserwartung realistisch sei. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Deutschen jedoch liegt derzeit bei etwa 80 Jahren, deshalb müssen andere Lösungen her. Donnerwetter...! Das Perfide an einer solchen laut gedachten Idee ist, dass damit den Gutgläubigen in unserer Republik die zwingende Logik vermittelt werden soll, weshalb wir für den Zustrom von Hundertausenden Refugies dankbar sein müssen. Dass sie allerdings imstande sein werden, mithilfe ihres enormen Arbeitseinsatzes auf deutschem Boden unsere Renten zu sichern, hat eher satirischen Charakter.



Auf lange Sicht gesehen werden sich unsere Besucher aus dem schwarzen Kontinent und von anderswo vorerst an den Wohlfahrtstöpfen bedienen, in die der Bürger mehr einzahlt, als er selbst herausnimmt. Einfacher ausgedrückt: Aus den Sozialkassen werden von den Neuankömmlingen in den nächsten drei Jahren 95 Milliarden Euro beansprucht, die der Bürger vorher einbezahlt haben wird. Ich bin sicher, unsere Regierung wird als Übergangslösung einen praktikablen Weg einschlagen und uns mit der schon zitierten, zwingenden Logik vermitteln, dass die Milliarden durch Heerscharen, fleißiger und hochqualifizierter Einwanderer über kurz oder lang erwirtschaftet werden. Nun ja, das wird schon irgendwie gehen, zumal der heutige Arbeitsmarkt geradezu unerschöpfliche Aufnahmekapazitäten bereithält. Und wenn das nicht hinhaut, nimmt man sich ein Beispiel an Draghi und wirft die Gelddruckmaschine an...

Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarktforschung ist da völlig anderer Meinung. Fehlende Sprachkenntnisse, unterdurchschnittliche Qualifikationen und geringe Arbeitsmoral werden extrem negative Auswirkungen auf das Sozialgefüge haben. Nun sieh mal einer an – es fehlt also an Arbeitswillen. In dieser Hinsicht widerspreche ich dem Nürnberger Institut. Die Herren dort haben keine Ahnung, wie anstrengend einerseits die Entgegennahme von Geld und Lebensmittel ist und wie hoch die Moral sein muss, für Jahrzehnte vom Staat finanziert und von unserm Gesundheitswesen bei Kräften gehalten zu werden.

Schon angesichts der kaum nennenswerten Integrationsleistung in diesem Lande geraten die wortreichen Floskeln unserer Regierenden zur lächerlichen Farce. Die enorme Zunahme der so genannten No-go-Areas, in der sich weder Polizei noch Bürger wagen, vermitteln ein völlig anderes Bild. Auch die Statistik über Zuwanderer aus der Türkei und deren "erfolgreiche Integration" innerhalb letzten 15 Jahre transportieren katastrophale Zustände, die niemand für möglich hielte, würde er nicht mit den tatsächlichen Ergebnissen konfrontiert.

Jeder dritte Türke, der in den vergangenen Jahrzehnten zu uns gekommen ist, und jetzt in unserer Flüchtlingskrise als gutes Beispiel für gelungene Integration herhalten soll, stellt die Gebote des Islams über das Grundgesetz. Jene Muslime denken selbst nach mehr als einer Generation in Deutschland nicht daran, einen deutschen Pass zu beantragen, deutsche Werte zu internalisieren, oder gar auf ihre überlieferten Traditionen zu verzichten, selbst wenn sie gegen deutsches Recht verstoßen.

Egal ob Flüchtling, Migrant oder Asylant, freiwillig oder unfreiwillig - jeder hat Anspruch auf staatliche Leistungen, sobald er den Fuß auf deutschen Boden setzt. Auch jeder Illegale und nicht anerkannte Flüchtling genießt in Deutschland für die Zeit des Aufenthaltes Anspruch auf soziale Leistungen. Wer als anerkannter Asylbewerber nach 15 Monaten nicht vermittelt wurde oder schlicht keine Arbeit gefunden hat, wird mit dem Anspruch auf Arbeitslosengeld II und vollen Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung belohnt. Jetzt wird mir auch klar, dass wir schnellsten Hundert Jahre werden müssen, um diese Rechnungen zu bezahlen. Zeigt sich der Deutsche jedoch renitent und beißt früher ins Gras, werden wir für diese politische Meisterleistung aus dem Grab applaudieren.


Montag, 13. Juni 2016

Panzer oder Schlauchboot?

…es ist Sommer und sie kommen wieder übers Meer, in Scharen. Die Flüchtlinge aus Eritrea, Syrien, Libanon, Marokko oder Iraq fluten wieder Italien. Und immer noch zeigen sich Anrainerstaaten hilflos, zerstritten oder unfähig, wie diesem wahren Exodus Herr zu werden ist. Nun ist Italien wieder das Land, das mit den täglichen Menschenmassen zurechtkommen muss und niemand schert sich darum. Alleine unsere Kanzlerin, sie hält an ihrer Haltung stoisch fest und spricht von Erfolgen und Wandel durch Integration, behauptet allen Ernstes, dass die Mehrheit der Muslime liberal und friedfertig sind.



Ehrlich gesagt, ich traue diesen scheinbar liberalen Muslimen und dem angeblichen Wandel nicht. Blicken wir zurück in die Geschichte. Der Optimist, der sich damit zufriedengibt, dass sich die Männer nach der Niederlage der Taliban die Bärte kürzten oder abrasierten, so wie die Italiener nach dem Fall Mussolinis das faschistische Abzeichen ablegten, der irrt sich. Er irrt sich, weil der Bart nachwächst und die Burkah wieder getragen wird. Er irrt sich, weil die jetzigen Sieger in Syrien oder sonst wo genauso zu Allah beten wie die Besiegten, weil sie sich eigentlich nur in der Frage des Bartes von den momentan Besiegten unterscheiden. Solange sie nur beten, sei ihnen das unbenommen. Doch was sich da zusammenbraut, hat mit Glauben und Beten nicht mehr viel zu tun.

Oriana Fallaci hat als Journalistin und Kriegsberichterstatterin an allen Brennpunkten der Welt gearbeitet, so auch in den 80ern im Libanon: "Osama bin Laden und die Taliban sind nur der jüngste Ausdruck einer Realität, die seit 1400 Jahren existiert“, berichtet sie. Eine Realität, vor der der Westen unerklärlicherweise die Augen verschließt. Vor zwanzig Jahren haben Allahs Söhne auch ohne Osama Bin Laden Kirchen zerstört, Kruzifixe verbrannt, Madonnen geschändet, auf die Altäre uriniert und die Altäre in Aborte verwandelt. Das ist beispielsweise in Beirut geschehen, in jenem Beirut, das es heute praktisch nicht mehr gibt. In jenem Beirut, wo die Taliban von den Libanesen aufgenommen wurden, wie die Tibeter von den Indern, und wo sie nach und nach von der Stadt und dem Land Besitz ergriffen haben.

Und hier? Unsere Behörden verschleiern im günstigsten Fall jedwede Straftat, die von muslimischen Extremisten im Namen Allahs auf unserem Boden begangen werden. Wenn Verschleiern nicht möglich ist, werden Raub, Diebstahl, Vergewaltigung oder sexuelle Belästigungen bagatellisiert, sie als Einzelfall verharmlost und mühsam, wortreich und entschuldigend gerechtfertigt, in gravierenden Fällen auch schlicht unterschlagen. Medien haben sich als willfährige Erfüllungsgehilfen dem sogenannten humanitären Zeitgeist angepasst und manchmal scheint mir, dass wir von Politik und Medien massiv indoktriniert werden.
Ich nenne es Gehirnwäsche, wenn Straftaten von Muslimen mit der Keule der Brandstiftungen in Flüchtlingsunterkünften entweder erschlagen oder gegenseitig aufgerechnet werden. Schlimmer noch, wenn deren Hass und Gewaltausbrüche als entschuldigende Erklärung herhalten müssen. Ich möchte nicht missverstanden werden, Straftaten sind Straftaten, Punkt. Aber wenn die störrisch-blauäugige Polit-Elite sich im Konsens mit gleichgeschalteten Medien ihre Bürger zurechtbügeln will und neuerdings sogar die türkische Einflussnahme auf unser Land und auf unsere Werte kommentarlos in Kauf nimmt, dann reißt sogar dem Otto-Normalverbraucher die Hutschnur.

Welchen Sinn hat es, Leute zu respektieren, die uns nicht respektieren? Welchen Sinn hat es, die muslimische Kultur aus Gründen der Parität oder auch Überzeugung zu verteidigen, wenn sie unsere eigene Kultur verachten? Ich will unsere Werte verteidigen, verdammt, und ich sage es ganz offen, dass mir Dante Alighieri, Goethe, Kant, Einstein, Schopenhauer weitaus besser gefallen als Omar Khayyam.

Es ist mir egal, ob eine Invasion mit Panzern oder mit Schlauchbooten erfolgt.

Nicht zufrieden mit all dem, was sie nach ihrer Rettung aus dem Mittelmeer in Europa erwartet, fordern sie immer mehr Moscheen, obwohl sie in ihrem eigenen Land den Bau der kleinsten Kirche nicht gestatten, sie nach wie vor in ihrem Land Nonnen vergewaltigen und Missionare ermorden, sobald sie können. Nicht zufrieden mit der kostenlosen Krankenversorgung für sich und ihrer Kinder, die Unterbringung und deren Versorgung, nicht zufrieden mit der Verpflegung - das macht wütend. Und wehe, wenn ein Bürger hierzulande protestiert. Wehe, wenn er einem von ihnen antwortet: Geh dorthin wo du herkommst. Dann brüllen sie: »Rassist! Rassist!« Sei zerreißen ihn in der Luft. Schlimmer als bissige Hunde fallen sie über ihn her. Mindestens beschimpfen sie seine Mutter und seine Kinder. Und die Leute schweigen resigniert, eingeschüchtert, in Schach gehalten von dem Wort »Rassist«.

Ich meine, dass unsere kulturelle Identität, eben weil sie seit vielen Jahrhunderten sehr genau definiert ist, keine Immigrationswelle verkraften kann, mit der Menschen hereinströmen, die auf die eine oder andere Weise unsere Lebenswelt verändern wollen. Unsere Prinzipien, unsere Werte. Bei uns ist kein Platz ist für Muezzins, Minarette, falsche Abstinenzler, den Tschador und die Burkah. Selbst wenn welcher da wäre, würde ich ihn diesen Menschen nicht geben, denn es würde bedeuten, Dante Alighieri, Leonardo da Vinci, Michelangelo, Raffael, die Renaissance, die Aufklärung, das Risorgimento, die Freiheit, die wir recht oder schlecht errungen haben, den Wohlstand, den wir auch in Deutschland erreicht haben, wegzuwerfen. Es würde bedeuten, ihnen unser Land zu schenken. In meinem Fall Italien. Und ich schenke ihnen weder Deutschland noch Italien.


Donnerstag, 2. Juni 2016

Merkels moralischer Imperativ

Während die Kanzlerin den nicht vorhandenen  europäischen Geist beschwört und ihren moralischen Imperativ dem Volk aufoktroyiert, wächst die AfD wie ein Krebsgeschwür. Merkel nimmt in Kauf, dass den Volksparteien bei der nächsten Wahl Hören und Sehen vergeht. Der Trend in den Umfragen ist eindeutig. Die Beliebtheitskurve der Kanzlerin kennt derzeit nur eine Richtung: nach unten. Der Druck auf die Volksparteien CDU, CSU und auch SPD steigt. Mir scheint, je länger Regenten, Despoten, Herrscher, Diktatoren oder sonstige Politiker an der Macht sind, desto stärker werden deren Allmachtsfanatsien, die sich bei anstehenden Entscheidungen in gottgleichen Gebaren ausdrücken. Mit der Attitüde der Allwissenheit treffen sie alternativlose Beschlüsse, die aber auch jedem normal denkenden Bürger die Gänsehaut auf den Rücken treibt.



Kein Journalist und kein Politiker spricht über die neuesten Entwicklungen. 65.000 Flüchtlinge kamen im Mai in Italien an und werden sich wohl irgendwann auf den Weg nach Norden machen. Und je mehr von ihnen kommen, desto mehr Kernwähler werden gehen. Daran ändert sich nichts, auch wenn die Verantwortlichen in einer konzertierten Aktion mit einschlägig bekannten Fernsehmoderatoren versuchen, mit herzzerreißenden Bildern von Kindern, die man ohne ihre Mütter und Väter von der Türkei nach Deutschland karrt, ein mediales Mitleidsszenario konstruieren. 

Damit werden uns, außer den erwarteten 1,5 Millionen Flüchtlinge in diesem Jahr, weitere knapp 300.000 Erwachsene Flüchtlinge ins Haus stehen, die selbstredend im Anschluss für die Integration und Versorgung ihrer Kleinen vorbildlich sorgen werden.  Nun ja, man muss es diesen Flüchtlingseltern nachsehen, wenn sie ihre Minderjährigen Familienmitglieder im Winter mit Schlauchbooten und untauglichen Schwimmwesten übers Mittelmeer jagen. Ein paar werden schon durchkommen… Immerhin wartet in Deutschland eine rosige Zukunft mit Perspektive, sozialer Fürsorge und ein kleines Taschengeld.

Unser Finanzminister Schäuble wird sich vermutlich in diesem und im kommenden Jahr die Augen reiben. Unterbringung, Verpflegung sowie Integrations- und Sprachkurse für Flüchtlinge werden den Staat knapp 93 Milliarden Euro kosten. Im laufenden Jahr werden für Unterbringung und Verpflegung von rund 1,5 Millionen Asylbewerbern etwa 20 Milliarden Euro anfallen, berichtete die "Rheinische Post" unter Berufung auf eine IW-Studie. Hinzu kämen weitere fünf Milliarden Euro für Sprach- und Integrationskurse.

Die läppischen 5 Milliarden, die Europa an die Türkei bezahlen soll, damit Erdogan den Flüchtlingsstrom in Richtung Deutschland verhindert, sind beinahe zu vernachlässigen. Zusätzliche Grenzsicherungskosten in Griechenland, Italien, Frankreich und Spanien, die auf Europa zukommen und die bereits bestehenden ungeheuren Finanzmittel, die für Frontex bereits aufgewendet wurden, werden wohlweislich verschwiegen. Ach..., eh ichs vergesse..., auch die Polizei muss massiv aufrüsten, was natürlich auch ein paar Euro kosten wird. Ich vermute, unsere Kanzlerin will gar nicht mehr so genau wissen, was mit ihrer grandiosen politischen Fehlleistung dem Bürger in und um Deutschland in Zukunft aufgebürdet wird. 

Angesichts dieser Zahlen und angesichts unserer eigenen Arbeitslosen, unserer fast eine Million Obdachlosen, den knapp 4,5 Millionen Hartz IV-Empfängern und der 1,7 Millionen mittellosen Rentnern in Deutschland hätten die Regierungsverantwortlichen Baustellen zuhauf. Stattdessen reagiert Schäuble mit markigen Seitenhieben in Richtung Seehofer, der unsere Kanzlerin attackiert.

Weil es eng werden könnte, dürfen die EU-Banken ab sofort geschätzte 2.000 Milliarden Euro deutsches Sparer-Vermögen als Sicherheit betrachten, denn Bundesfinanzminister Schäuble hat in einem FAZ-Artikel unauffällig mitgeteilt, dass die gemeinsame europäische Einlagensicherung kommen wird. Die meisten Sparer werden erst 2024 bemerken, was das für sie bedeutet. Ein solches Vorgehen, ohne den Bürger über die Konsequenzen aufzuklären, halte ich nicht nur für extrem dämlich, sondern auch für kriminell.

Aber was soll man dazu sagen, wenn man schon Flüchtlingen, Migranten oder Asylanten Freibriefe erteilt, weil die Polizei mit Ermittlungen kaum nachkommt, um wieviel weniger müssen verantwortliche Politiker Sanktionen befürchten, wenn sie ihre Dummheiten auf Kosten der Bürger ausleben dürfen. Polizisten in Kiel haben die Anweisung erhalten, Delikte von Migranten weniger intensiv zu verfolgen. Der Aufwand sei zu hoch, die Erfolgsaussicht zu gering. In Kiel werden Flüchtlinge ohne Ausweispapiere oder behördliche Registrierung bei einfachen Delikten wie Ladendiebstahl oder Sachbeschädigung nicht strafrechtlich verfolgt. Wie die "Kieler Nachrichten" berichten, hätten sich die Führung der Polizeidirektion Kiel und die Staatsanwaltschaft Anfang Oktober 2015 entsprechend verständigt, dies gehe aus einem internen Polizeiprotokoll hervor.


Wie formuliert unsere Kanzlerin in bejammernswerter Grammatik? "Es gibt keine Obergrenze." Dieser Logik folgend gibt es demnach zukünftig auch keine Obergrenzen für Vergewaltigungen, Diebstähle, Raubzüge und Wohnungseinbrüche. Aber die Kanzlerin beruhigt den Bürger sofort wieder: "Wir müssen den Menschen auch sagen, es ist ein temporärer Aufenthaltsstatus. Und wir erwarten, dass wenn wieder Frieden in Syrien ist, wenn der IS in Irak besiegt ist, dass ihr auch wieder mit dem Wissen, das ihr Euch erworben habt, in eure Heimat zurückgeht." Aha! Angela erwartet also…! Für wie infantil muss die Polit-Elite ihre Bürger halten, diesen unterbelichteten Schwachsinn als bare Münze zu nehmen.