Mittwoch, 29. März 2017

Das schwule Parteiprogramm der SPD

Mit Tamtam und Täterä ließ sich vorgestern Schulz, Gottkanzler in spe, zur besten TV-Sendezeit erstmals in die Karten seines Wahlprogramms schauen. Schwulen und Lesben und deren eheliches Lebensglück zum Wahlkampfthema zu erheben, kann abstruser, und aus meiner Sicht, nicht unwichtiger sein. Immerhin dürfen sie sich ja „verpartnern“, diese kunterbunten Minderheiten, was ja schon mal etwas ist. Von mir aus könnte es auch so bleiben, solange sie sich in vornehmer Zurückhaltung üben und mein Takt- und Anstandsgefühl nicht verletzen.


Mir war es schon Skandal genug, als diese Riesentranse Olivia Jones sich während der Bundespräsidentenwahl mit Frau Merkel verbrüderte. Anstatt diesen pervertierten Papagei in einen Zoo zu sperren, statteten ihn die Grünen mit einer VIP-Karte für den Bundestag aus. Sollte keine Verwechslung vorgelegen haben, kann man diesen Vorfall nur noch in den Bereich maximaler Entgleisung des guten Geschmacks einordnen. Aber das ist man bei den Grünen ja schon gewohnt. Man fühlt sich im Hinblick einer pervertierten Normalität unwillkürlich im falschen Film. Angesichts der Tatsache, dass Minderheiten mit ihren Anliegen und Forderungen mehr und mehr ganze Gesellschaftsschichten terrorisieren, sollten sich unsere Partei-Oberen endlich wieder an Sinn und Zweck einer Demokratie besinnen. Ich habe keine Lust, dass Lesben, Schwule und Transen mit ihrer penetranten Eigenwerbung mein ästhetisches Empfinden, meine mühsam erlernte Kinderstube und meine ganz persönliche Lebenseinstellung zum weiblichen Geschlecht ad absurdum führen. Inzwischen habe ich den latenten Wunsch, mir ein Ruderboot anzuschaffen, um eine ferne, unbewohnte Insel anzusteuern.

Als wenn es gerade für die SPD keine echten, politischen Herausforderungen oder Handlungsbedürfnisse gäbe, auf deren Lösung breite Bevölkerungsschichten händeringend warten, beschäftigen sich gestandene Politiker mit Problemen, die vor 20 Jahren noch zu den Schmuddelthemen zählten. Die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern scheint diesem Sprechblasen-Sozi aus Würselen ein so wichtiges Wahlkampfthema zu sein, dass man den Eindruck gewinnen könnte, Schwuletten in unserem Land lieferten den Löwenanteil an gewichtigen Stimmen für die Wahlen. Dekadenz in höchster Vollendung, derweil Rentner, alleinstehende Mütter, Wohnungslose und Geringverdiener gespannt und hoffnungsvoll einem Rattenfänger zujubeln.

Überhaupt geht mir das Gender- Lesben- und Schwulen-Thema extrem auf die Nerven. Das Thema Sex hat in unserem normalen Leben dermaßen an Raum eingenommen, dass ich mich frage, ob Gesellschaft und Politik überhaupt noch zwischen bedeutsam und unwichtig,zwischen notwendig und vernachlässigbar unterscheiden kann. Kaum noch ein TV-Film, in dem sich nicht knutschende Männer in irgendwelchen Liebesnöten befinden und sich vor Sehnsucht verzehren oder Kriminalkommissarinnen in wilder Lust auf Bettlaken rekeln. Mir kommt bei solchen Filmsequenzen die kalte Suppe hoch, wenn wieder mal irgendein windiger Regisseur einem breiten Fernsehpublikum suggerieren will, dass Lesbensex und Männerliebe normal sei. Nein, ich will in einem Krimi oder Unterhaltungsstreifen weder kopulierende Kerle, noch männliche Kussromanzen oder masturbierende Transen sehen. Und schon gar nicht will ich diese unnatürlichen Lustexzesse bis zu Ende denken.

Man möchte es nicht glauben, unsere Politik hat unserer fehlgeleiteten Sozialerziehung auch noch die Krone aufgesetzt. Schwule, die noch vor 25 Jahren nach Paragraph 175 verurteilt wurden, werden jeweils seit Neuestem mit 3.000 abgefunden. Hätte es nicht gereicht, wenn man einfach nur die Urteile in aller Diskretion aufgehoben hätte? Nun ja, wir haben 2017, und so manches mag ja modern sein. Solange mir Schwule nicht an die Wäsche gehen und mich überzeugen wollen, solls mir egal sein.

Und dennoch, wo kommen wir hin, wenn gestandene Politiker Regenbogenfamilien nicht nur zum Parteiprogramm, sondern auch noch zur Normalität erheben? Will die Polit-Elite einer tradiert-konservativen Gesellschaft mit dem Gesetzesknüppel einhämmern, dass die kleinkindlich-ödipale Analfixierung auch als Erwachsener in aller Öffentlichkeit ausgelebt und überdies staatlich legitimiert werden soll? Sind wir wieder etwa im alten Rom angekommen, in dem Lustknaben der gesellschaftlichen Elite als erotische Lebensverfeinerung zur Verfügung standen?

Himmel, was ist das für eine weich gespülte Gesellschaft, in der meine Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben dermaßen strapaziert wird, dass mir manchmal speiübel werden könnte. Anscheinend findet es der SPD-Spitzenkandidat völlig normal, wenn nach seinem Willen in Zukunft männliche Ehepaare Kinder adoptieren und großziehen dürfen. Ich will an diesem abartigen Toleranzgeschwurbel weder teilhaben, noch ihm ausgesetzt sein. 

Wem, bitte soll es nützen, wenn ab der zweiten Klasse der Hauptschule im Sexualunterricht 8-jährigen Kindern der Unterschied zwischen Analverkehr, Cunnilingus und Fellatio erklärt wird? Ich habe wahrlich nichts gegen Aufklärung, habe aber kein Verständnis für eine völlig fehlgeleitete Pädagogik, die sich anmaßt modern und aufgeschlossen zu sein. Ich fürchte, es gibt so manche Lehrerin, die schon beim Gedanken der lustvollen Ejakulation ihres Mannes angewidert die Zähne zusammenbeißt. Fehlt nur noch, dass bei den Kleinen im Aufklärungsunterricht gruppenweise die Selbstbefriedigung geübt wird.

Ja, ja, ich höre sie ob meiner Macho-Haltung schon empört aufschreien, die grünen Parteigenossen, aufgeschlossenen Gymnasiallehrerinnen, militanten Emanzen und desillusionierten Zahnarztgattinnen. Sie werden mich verdammen oder mich als reaktionären Chauvinisten bezeichnen. Bei aller Wertschätzung, die ich im allgemeinen meinen Mitmenschen entgegenbringe, man verschone mich mit der offen zur Schau gestellten Sexual-Einstellung, die ganz und gar nicht meinem normalen Weltbild, meiner Erziehung und meiner biologischen Bestimmung entspricht.

Ich will von all den zur Normalität erhobenen Vorlieben nichts wissen. Vor allem aber möchte ich nicht, dass eine fehlgeleitete Schwulenpolitik bei unseren Kindern greift, man sie damit konfrontiert. Ich will auch nicht, dass man Dank der SPD und eines Martin Schulz Kinder und Jugendliche in schwere Neurosen zumindest aber in die Orientierungslosigkeit drängt. Wie soll unser Nachwuchs für sich selbst entscheiden, was Normalität ist, wenn Widernatürliches und Normwidriges vorgelebt wird? Wenn eine Partei wie die SPD sich für solche Lebensformen stark macht, nur um Stimmen zu fangen, ist das nicht nur empörend, sondern auch krank.  


Dienstag, 28. März 2017

Schmierenkomödie Wahlen

Bald ist es wieder soweit! Am 24 September dieses Jahres stehen wieder Schmierenkomödie und Farce auf dem Veranstaltungskalender. Parteien jeder Couleur legen sich schon jetzt ins Zeug und spielen unter Missachtung wirtschaftlicher und sozialer Bedürfnisse den Theaterbesuchern ihre neuesten Ammenmärchen vor. Leider in mittelmäßiger Besetzung.



Die Kostüme schillern grün, rot oder blau und schwarz. Wie geklonte Schafe blöken sie ihre auswendig gelernten Worthülsen ins staunende Publikum und behaupten allen Ernstes, sich inhaltlich vom gegnerischen Mimen zu unterscheiden. Das Ziel „weiter so“ scheint für die Schwarzen aus Berlin noch die innovativste Form der Abgrenzung von den Anderen zu sein. Schließlich ist alles paletti und die Wirtschaft brummt.

Nun unterstelle ich den meisten Politikern nicht gerade überragende geistige Fähigkeiten. Vielmehr scheint es mir in deren Köpfen so übersichtlich wie in einer leeren Bahnhofshalle zuzugehen. Den bei den Kindern so beliebten Kasper gibt derzeit der Buchhändler Schulz, der offenkundig noch nicht bemerkt hat, dass das Publikum aus Erwachsenen besteht. Er werde der nächste Bundeskanzler, so lässt er mit der Miene eines Dominators wissen. Jeder vernünftige Mensch muss diese Selbsteinschätzung als Größenwahn einstufen. Wie müssen Parteigenossen gestrickt sein, wenn sie Inkompetenz, Anmaßung und politisches Unvermögen in die Parteispitze wählen?

Wir machen es besser, rufen Angela und ihr domestizierter Kettenhund Peter Altmeier in die Menge, während Göring-Eckardt blöde lächelt und Anton Hofreiter dem Wähler ultimative Problemlösungen ankündigt! Wir informieren unsere Bürger. Im gleichen Augenblick werden von Frau Nahles Arbeitsplatz-Statistiken gefälscht, die Durchschnittsrenten mit dubiosen Zahlen nach oben getrimmt, derweil die Kanzlerin inständig betet, dass ihr die Flüchtlingskatastrophe und der Deal mit einem türkischen Teppichhändler nicht auf die Füße fallen. Weswegen 50 Milliarden Migrationsgelder besser angelegt sein sollen als bei den Bürgern, liegt wohl daran, dass unsere deutschen Politiker der festen Überzeugung sind, dass Rentner, Arbeitslose, Kindergärtnerinnen oder Geringverdiener nicht mit Geld umgehen können oder erst gar nicht benötigen.

Zur Untermauerung großspuriger Ankündigungen werden je nach Bedarf Kompetenzteams gebildet, obwohl man in Parteizentralen wissen müsste, dass eine solche Bezeichnung der Kompetenz bedarf. Woher will die SPD solche Koryphäen nehmen? Sieht man sich die Mitglieder der selbsternannten Kompetenten an, so tauchen erhebliche Zweifel auf. Mir scheint, da wird die Gabe wichtigtuerischer Selbstdarstellung mit fundiertem Sachverstand verwechselt. Bestes Beispiel der 100%-Schulz, der schon im Europaparlament bewiesen hat, wie man 100% Tagegeld an 365 Tagen ergaunert.

Schulz ist in jeder Hinsicht das größte Talent. Der neue Stern am Firmament strahlt derzeit heller denn je und man muss befürchten, dass er verglüht, bevor er auf dem Boden der Tatsachen landet. Keine noch so dämliche Talkshow wird ausgelassen, um mit grandiosen Worthülsen kaum umsetzbare Ideen in die Welt zu setzen. Heutzutage hat ein Profilneurotiker keine Probleme, sich im Fernsehen zu zeigen, denn immerhin finden sich ja auch Teilnehmer für Big Brother oder Dschungelcamp. Hemmungsloser Narzissmus ersetzt Bildung, Kompetenz und Erfahrung.

Es ist geradezu beängstigend, mit welcher Inbrunst professionelle Phrasendrescher etablierter Parteien Sinnentleertes aneinanderfügen und sich den Nimbus der Allwissenheit und Redlichkeit verleihen. Ich bezweifle, dass fünf Prozent der Entscheider in unserer Regierung überreißen, wie man Europa zusammenhalten könnte, was es mit dem Brexit tatsächlich auf sich hat, wie vernünftige Geldpolitik funktioniert oder wie das Flüchtlingsproblem gelöst werden soll.

Ab sofort haben wir es auf der Showbühne der Politik mit Sprach-Artisten zu tun, deren organisiertes Versprechen leider nicht strafbar ist. Der bessere Lügner gewinnt! Das haben nicht nur Machiavelli in seinem Werk „Il Principe“ im 15.ten Jahrhundert beschrieben, sondern auch Innenminister Ralph Jäger im 21.sten Jahrhundert mit dem Attentäter Anis Amri sogar bewiesen. Und die Bürger? Das Wort Bürger scheint nicht nur für die derzeitigen Regierungsmitglieder kontaminiert. Man wird den Eindruck nicht los, der Begriff Bürger stünde in einem Wörterbuch des Unmenschen, als habe man Gründe dafür, den Wählern in der Eigenschaft als denkendes Individuum zu misstrauen.

Wie Lemminge setzen diese politischen Rohrkrepierer Milliardensummen in den Sand. Es ist immer wieder das gleiche Schauspiel. Auf der politischen Bühne starten Minister als Adler und landen auf der Realebene als Spatz. Nur bei den Grünen ist es ein wenig anders, dort fällt die Polit-Elite gleich tot vom Himmel. Sollten sich wider Erwarten doch noch jemand von den Grünen regen, plädiere ich für den massiven Einsatz von umweltschonenden Mückenspray.

Schwer, kaltblütig zu bleiben, wenn man Steuern auf das Geld zahlen muss, das man für einen Kühlschrank oder eine neue Waschmaschine gespart hat, um damit seine Steuern zu bezahlen. Je länger ich über Politiker nachdenke, desto eher bin ich der Meinung, die Fehler liegen beim Wähler. Wir müssen umdenken, wenn wir ein positives Bild von Politikern haben wollen. Man sollte den Standpunkt einnehmen, dass leere Versprechungen konsequent gehalten werden. Konjunktive wie: hätte, könnte, würde müssen wir als Tatsachen deuten. Dann wäre ja letztendlich alles wahr, was uns erzählt wird. Sogar ein stabiler Euro und die Vollbeschäftigung!


Stellt sich letztendlich die Frage: Wen soll man wählen? Das kleinste Übel oder die größte Backpfeife...? Ich werde mich jetzt erst einmal in die Depression verabschieden...

Deutschland - einem Volk wird endlich geholfen

Geht in Unternehmen etwas schief, geben Deutschlands Wirtschaftsbosse und Politiker folgende Begründungen:

A. Zockende Banken.
B. Wettbewerbsverzerrende Rahmenbedingungen.
C. Unternehmerfeindliche Wirtschaftspolitik.
D. Ruinöse Konkurrenz
F. Die Griechen und Japaner
G. Ausländer

Mal ehrlich! Sind wir nicht alle ein wenig selbst daran schuld, wenn uns längere Arbeitszeiten bevorstehen? Wachen wir doch endlich auf! Es muss ein Ruck durch Land gehen, damit der so ersehnte Aufschwung kommt! Seit der Wende hat sich so gut wie nichts getan. In der DDR suchte man jemanden, der das hatte, was man brauchte, heute, da wir vereint sind, suchen wir jemanden, der das braucht, was wir haben.



Was soll der Unfug mit der 40-Stunden-Woche? Und wer bitte will sechs Wochen Jahresurlaub, den sich ohnehin kein Mensch mehr leisten kann? Manchmal muss man die Menschen eben zu ihrem Glück zwingen. Denn wie spricht der Vorstandvorsitzende von Daimler, der Schnauzbärtige: »Die Leute gehen gerne zur Arbeit! Bei uns findet kein Frondienst statt!« Recht hat er! In Zukunft sollte an den Eingangspforten der Unternehmen Eintritt verlangt werden.

Es wird Zeit zu handeln! Weg mit dem Feiertags-Brimborium! Weg mit dem Urlaub! Vergeudete Tage, die den Arbeitsrhythmus unterbrechen und dem landesweiten Müßiggang Vorschub leisten. In Vorstandsetagen der Konzerne hat man kürzlich in „Mind-Review-Seminaren“ den Begriff Freizeit neu definiert. Demnach ist Urlaub, den man den Arbeitnehmern in Zukunft gewährt, nichts weiter als ein Hinweis darauf, dass ein Unternehmen auch ohne sie auskommt. Müssen wir unbedingt Weihnachten, Ostern und Pfingsten feiern? Und was ist mit den Kartoffelferien, Allerheiligen, Fronleichnam und Heilige Drei Könige? Letztendlich bedeuten solch überflüssigen Arbeitsunterbrechungen nichts weiter als Geldausgaben für Urlaube, Restaurants und Erlebnisparks oder ähnlichem.

Nehmen wir als Beispiel die Sommerferien. Eine geradezu gemeingefährliche Veranstaltung! Anstatt wir uns der erholsamen Arbeit widmen und uns an Montagebändern die Zeit vertreiben, quälen wir uns im Sommer in kilometerlangen Staus über den Brenner, manche sogar über den St. Gotthard. Überall lauern Unfallgefahren oder Autopannen. Nörgelnde Kinder auf dem Rücksitz, dazwischen die inkontinente Oma, infernalische Hitze, der Hund sabbert Mutti auf die frisch gewaschenen Jeans, und dann noch die Autobahngebühren! Links und rechts der Autoschlangen, genervte Miturlauber und Wohnmobile aus Recklinghausen, Bottrop, Castrop-Rauxel und Holland.

Ich kann die Deutschen nicht verstehen. Sie fahren 1.500 Kilometer in den Süden und träumen davon, am Strand zu liegen, was früher das Schicksal von Schiffbrüchigen war. Teutonen fliehen aus ihrem relativ kühlen Land in die Sonne und suchen dann den Schatten. Doch kaum sind sie an südlichen Gestaden angekommen, entdecken sie, dass die Sonnenschirme an Österreicher, Engländer und Schweden vermietet sind. Den Verleiher freut es, kann er doch zu Wucherpreisen den höchst bietenden teuren Schatten spenden. Dann legen sie sich in die Sonne und braten vor sich hin, um hinterher so auszusehen, wie der dunkelhäutige Besucher aus Afrika, den sie auf keinen Fall als Nachbar haben wollten. Mit stoischer Ruhe ertragen sie gestresstes Hotelpersonal, hellhörige Appartements, überschwemmte Campingplätze, unfreundliche Kellner, gesalzene Preise und mit Bakterien verseuchte Pools.   

Weihnachten ist auch nicht besser! Die pure Hektik. Schon Wochen vorher die Lauferei der Geschenke wegen. Verwandtenbesuche, Völlerei und Familienstreit unterm Lichterbaum. Weshalb tun wir uns das überhaupt an? Wo es doch so erholsam hinterm Schreibtisch oder an der Karosseriepresse ist! Zu Hause steht die Villa leer und im Urlaub bezahlen wir Wucherpreise für ein Zimmer auf Sozialwohnungsbau-Niveau! Ein Glück, weitsichtige Unternehmer haben ein Einsehen mit dem frustrierten Bürger. Zum Wohle des Landes ringen sie Gewerkschaften nieder und geben ab sofort weniger Menschen noch mehr Arbeit und ihnen damit die einmalige Chance, das Bruttosozialprodukt signifikant zu erhöhen.

Die 48-Stunden-Woche ist en vogue, angestrebt ist bis Ende 2017 die 60-Stunden-Woche, wobei in drei Schritten das Rentenalter auf 82 herauf gesetzt werden soll. Die innovativen Neuerungen bringen nicht nur eine deutliche Kostenreduktion, sondern auch eine deutliche Entspannung in der Rentenkasse. Pflegeversicherungen entfallen, Rentenzahlungen werden nur noch einmal im Quartal fällig, entfallene Feiertage erhöhen den Familienfrieden und damit die Arbeitsmotivation. Überdies haben wir keine Zeit mehr, unser Geld für Unnützliches auszugeben. Ich persönlich würde den Reformschritt noch konsequenter beschreiten, als Merkel dies tut! Was soll der Unsinn mit den Mindestlöhnen? Gewerkschaften und Betriebsverfassungsgesetze könnten umgehend außer Kraft gesetzt, Gewerkschaftsvertreter und Betriebsräte als Volksschädlinge in Arbeitslager verbannt werden.

Ich plädiere für die 140 Stunden-Woche für Bürger im Alter zwischen 18 und 39 Jahren. Wollen wir mit Amerikanern oder Japanern hinsichtlich Wachstumsraten gleichziehen, wären noch schärfere Maßnahmen nötig. Merkel – sofern noch im Amt, könnte in der Agenda 2020 die Leibeigenschaft von Arbeitnehmern ab dem 16.ten Lebensjahr vorsehen. Würde sich die Wirtschaft dieser Idee nicht verschließen – woran meines Erachtens kein Zweifel besteht, könnte man jedem Werktätigen und Angestellten ab dem vollendeten 40.ten Lebensjahr verbindliche Kündigungszusicherungen und gesellschaftliche Ausgliederungsgarantien geben. Zum Glück haben sich seit 2014 etwa 75% der arbeitenden Bevölkerung als Leiharbeiter verdingt, womit sich das Problem überflüssiger Rentenzahlungen in den nächsten Jahren erledigt haben wird.

Aus der CDU-Zentrale verlautete, dass eine 100%ige Zeitarbeitsquote als zukunftsweisendes Projekt der Bevölkerung zwar schwer vermittelbar, wenn jedoch plausibel kommuniziert, durchsetzbar sei. Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger werden, nachdem sie Schmuck, Restvermögen und Wertgegenstände abgegeben haben, nach Südafrika deportiert. Dort hat man bereits zugesichert, ausreichende Areale für zu errichtende Rentner-Townships zu Verfügung zu stellen. Eingezogene Sparguthaben sogenannter Spätaussiedler werden als Sonderprämien für verarmte Regierungsmitglieder verwendet. Die CSU ist sogar bereit, noch einen Schritt weiter zu gehen und diskutierte Suizid-Prämien für Arbeitnehmer über fünfzig! Ein immenses Rationalisierungspotential, das nicht nur VW, Siemens und den Großbanken wieder auf die Beine helfen würde!

Für Sozialschmarotzer und ewige Studenten wäre auch die Umsiedlung nach Nepal denkbar. Hierfür wären lediglich Verpflichtungserklärungen unter der Prämisse: „They never come back“ abzugeben oder in hartnäckigen Fällen Ausbürgerungsurkunden auszustellen. Im Gegenzug finanziert die Agentur für Arbeit und Unsoziales die Umschulung der Leistungsverweigerer zu Lastenträgern für Extremtouristen. So manchem Pensionär mit Geld könnten angenehme Ferientage in luftiger Höhe beschert werden. Alternative Urlaubsziele für den geschmälerten Urlaub besonders engagierter Arbeitnehmer könnten Somalia und der Sudan sein. Erlebnistourismus pur - urlaube Dich schlank!

Lasst uns den Rest der Welt mit deutschen Qualitäts-Produkten überschwemmen! Keine Frage, ein solches Aufbäumen bedarf einiger Anstrengungen, hätte aber zweifellos auch eine soziale Komponente. Wenn wir dem Überangebot an Waren mit völligem Konsumverzicht begegneten, könnten mit einem Schlage alle unwirtschaftlich arbeitenden Müllverbrennungsanlagen ausgelastet und wenigstens kostenneutral betrieben werden. Arbeitsplätze auf Verwertungsanlagen wären gesichert und die Kommunen hätten ein stichhaltiges Argument, Müllgebühren zu erhöhen. Motto: Produktivitätserhöhung für Waren sorgt für Produktivitätsgewinn in der Müllverbrennung. Entsorgt wird in Zukunft ohne lästige Umwege über den Verbraucher.

Zeigen wir es den anderen, westlichen Nationen und verzichten auf Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall oder völlig überflüssigem Zahnersatz. Deutschland braucht keine Zahnärzte, sondern eine größere Bereitschaft zur Ausbeutung. Lasst uns auf dem Zahnfleisch zur Arbeit kriechen und beweisen wir unseren erfolgreichen Nachbarländern, dass wir die Sahelzone, den Tschad und die Elfenbeinküste mit Kaffeemaschinen, Kühlschränke und Handys aus heimischer Fertigung zu überschwemmen in der Lage sind. Längst wäre das deutsche Volk imstande, mit Hilfe von Bundeswehr-Kampfjets über Burkina Faso solche Mengen von Verfallsdatum betroffene Medikamente abzuwerfen, dass von dem Land nichts mehr zu sehen wäre.

Liefern wir endlich Mercedes, Porsche und andere Luxuskarossen zum halben Preis an Dritte-Welt-Länder und in Krisengebiete, damit Verfolgte, Unterdrückte und Ausgebeutete effektiver ihren Peinigern entkommen. Statt Auffanglager und unwürdige Zeltunterkünfte entstünden riesige Parkplätze. Parkhausfirmen würden sich in den Wüsten und Savannen ansiedeln und mit ihnen Tankstellenpächter, Fast-Food-Läden und Reparaturwerkstätten. Enorme Gelder für Blauhelme und Nato-Einsatztruppen würden eingespart. So beweisen wir dem Rest der Welt, wie wir mit geringem Aufwand ein Maximum an aktiver Wirtschaftshilfe leisten.

Was hält uns zurück, bei unseren Finanzämtern Anträge auf Abtretung all unserer Einkünfte zu stellen? Wer wollte uns daran hindern, Zweitwagen und Ferienwohnungen an bedürftige Asylanten zu verschenken? Was spräche dagegen, wenn wir unsere gehorteten Schwarzgelder in der Schweiz notleidenden Lehrern und unterbezahlten Kabinettsmitgliedern zu Verfügung stellten? In unserer wirtschaftlichen Situation ist geradezu grotesk, Erbschaften anzutreten oder gar von Omi einen Zweihundert-Euro-Schein anzunehmen, wenn uns gleichzeitig bewusst wird, dass die mageren Diäten unserer Politiker kaum ausreichen, um deren bejammernswerten Lebensstandard zu sichern. Es ist ohnehin eine Schande, wenn wir Vorständen und Wirtschaftsführern Gehälter und Ablösesummen neiden, oder gar Prozesse gegen Bankmanager führen, obwohl sie sich unermüdlich für ihr eigenes Wohl eingesetzt haben. In diesem Sinne appelliere ich an den Stolz aller Bürger mit dem Satz: Arbeit nehmen ist seliger als Arbeit geben - packen wir’s an!

Wie sagte doch schon Voltaire: Arbeit befreit uns von drei Übeln: Langeweile, Laster und Not. Welch ein großartiger Philosoph! Aber wie es scheint, nutzen uns weder Philosophen noch Wirtschaftweisen, solange wir nicht begriffen haben: Wir liegen nicht im Wettbewerb mit anderen, sondern mit unseren Irrtümern! Mögen auch manche Vorschläge übertrieben erscheinen, immerhin beweist unsere Polit-Elite Flexibilität hinsichtlich neuer Denkansätze. Motto: Eine entsagende Nation zeigt Flagge! Wir sind wieder wer!



Freitag, 24. März 2017

Kein schöner Land? Früher war alles anders...

Eine subjektive Wahrnehmung oder eine objektive Tatsache? Eine Binsenwahrheit, und damit wird jeder von uns leben müssen, schon deshalb, weil wir uns mit zunehmenden Alter selber verändern! Schon die alten Griechen haben vor 2000 Jahren ausgerufen: Panta rhei (πάντα ῥεῖ - „alles fließt“).



Aber müssen sich Lebensumstände so verändern, dass man nur noch mit einer diffusen Angst im Hinterkopf über Plätze, in Fußballstadien, zu Flughäfen oder über Weihnachtsmärkte gehen kann? Wollen Merkel, Schulz & Co. trotz ausufernder Gewalt- und Verbrechens-Dramatik weiter in ihrer militanten Denkstarre verharren und dem Volk humanitär-verharmlosende Pflästerchen verabreichen? Der Londoner Terroranschlag mit nunmehr 5 Toten und 40 Verletzten verdeutlicht erneut, dass nicht nur ganz Europa Ziel von wild gewordenen Muselmanen geworden ist, sondern auch Deutschland. Ich habe die Schnauze gestrichen voll.

Ich kann mich nicht erinnern, und ich lebe nun schon eine ganze Weile, dass Bürger in den Jahren zwischen 1950 bis etwa 2010 mit ähnlichen Ängsten und Befürchtungen in unseren Straßen unterwegs waren. Wobei ich bei des Pudels Kern angelangt bin. Nicht etwa der arbeitende und Steuern zahlende Bürger hierzulande tragt die Verantwortung für die katastrophale Entwicklung in den letzten 10 Jahren. Er trägt sie nicht für exzessive Waffenlieferungen in zweifelhafte Länder. Er trägt sie auch nicht für die ungeregelte Flüchtlingsflut. Er trägt sie ebenfalls nicht für die Folgen des Raubtierkapitalismus. Und er trägt sie insbesondere nicht für politische Entscheidungen, die uns Bombenattentate, Terroranschläge, Schießereien in Einkaufszentren oder Amokfahrten mit Lastwagen beschert haben.

Wenn Terrornachrichten bei uns zum Alltag geworden sind, und sich dann insbesondere deutsche Politiker nicht entblöden, humanistische Erklärungsmodelle dem Volk zu verkünden, dann ist nicht nur etwas gehörig falsch gelaufen. Naivität und Dummheit auf höchster Ebene feiern fröhliche Urständ. Thilo Sarazins düstere und viel geschmähten Prognosen in seinem Buch: „Deutschland schafft sich ab“, wurden längst übertroffen. Die Bundesregierung ist empört und denkt nach. Derweil werden Bürger zur Zielscheibe von plötzlich islamisierten "Einzeltätern" und „geistig Verwirrten“, während Sozialbetrug unter Marokkanern und anderen dunkelhäutigen Besuchern schon beinahe zum guten Ton gehören.

Die Wahrheit? Sie wird uns in gefälschten, geschönten Statistiken, zu Gunsten regierender Politiker, in kleinen und verdaulichen Häppchen verabreicht. Ich benötige schon lange keine Expertenmeinungen oder Talkshow-Diskussionen, auch keine scheinheiligen Politgrößen oder Gutmenschen-Legionen, die mir erklären wollen, dass nicht alle Moslems Islamisten oder Verbrecher sind. Natürlich sind sie es nicht. Aber ebenso wenig ist zu übersehen, dass Straftaten jedweder Couleur genau in diesem Umfeld exponentiell zugenommen haben.

Dem gegenüber stehen Verpflichtungen, die mich noch wütender machen. Alleine die Versorgung eines Flüchtlings in Deutschland kostet die Steuerzahler im Schnitt 11.800 Euro pro Jahr. Bei 1,3 Millionen reden wir über 15 Milliarden Euro. Das Vielfache allerdings kostet den Bürger die Aufrüstung in Sicherheit und Integration. Vorsichtig geschätzt stehen uns zwischen 50 und 60 Milliarden Euro ins Haus, die selbstredend der Bürger – und dann auch noch „ungefragt“, bezahlen wird, auch wenn die Minderheit der Refugees straffällig werden wird.

Offen gestanden, mir ist es egal, wie viele oder wie wenige unerwünschte Einwanderer glauben, hier tun und lassen zu können, was ihnen gerade so einfällt. Mir ist aber nicht egal, wie ich mich angesichts der allgegenwärtigen Bedrohung fühle. Integration heißt zu Deutsch: "sich einfügen". Wer kommt, hat sich anzupassen. Ich helfe bei der Anpassung gerne. Doch diese Herrschaften, ob nun Türken, Senegalesen, Syrer, Marokkaner oder Tunesier, ein großer Teil will sich gar nicht helfen lassen. Auch das steht fest. Integrationsresistent wollen die Gäste unseres Landes ihre eigenen Sitten und Gebräuche, ihre Traditionen und teilweise mittelalterlichen Rieten durchsetzen, notfalls auch mit Gewalt, Betrug, Diebstahl oder mit einem kleinen Amoklauf zwischendurch. Nein…!

Ich will keine Moscheen in meiner Umgebung, will keine Salafisten, die auf den Straßen herumlungern und Bücher verkaufen, ich will keine Frauen im Niqab sehen. Ich will keine Gefährder, die man wegen dünner Personallage nicht bewachen kann. Mir wird schon schlecht, wenn zwielichtige Muslime mit ihren tiefer gelegten BMW’s und fragmentarischen Wortschatz einen Streit an der Ampel heraufbeschwören. Ich möchte nicht, dass in unserem Land Ziegen und Schafe geschächtet werden, noch weniger, dass rassistische Glaubensbrüder im Namen Allahs Frauen auf unseren Straßen vergewaltigen. Ich habe auch keine Lust auf türkische Politik. Wenn ich Orient will, dann fahre ich nach Tunesien oder in die Türkei.

Was ich aber ganz und gar nicht mehr will, das sind Fernsehmoderatoren, die mir in Talkshows scheinheilige Flüchtlingsdebatten mit dem Ziel unterjubeln, ihre politisch weich gebürstete Meinung als die einzig Richtige schmackhaft machen zu wollen. Indem sie ihre hochbezahlten Jobs verteidigen, erklären mir TV-Lieblinge mithilfe von Pseudo-Experten und fundierter Halbbildung nebenbei die Welt. Keine Sorge, liebe Fernsehfritzen, ich kann mir meine Meinung mit einem Blick auf unsere Straßen schon selber bilden. Die von Nachrichtensprechern und Moderatorinnen an den Tag gelegte "political correctness" halte ich längst für eine eklatante Charakterschwäche, für opportunistische Feigheit und für infantile Unterwürfigkeit und nicht etwa für eine Frage der Diplomatie oder kluger Taktik.

Unser Land hat sich verändert, und zwar in eine Richtung, die ich nicht will. Und all diese Veränderungen, wurden durch Leichtsinn, Dummheit, Naivität und falsch verstandener Humanität unserer ach so weitsichtigen Polit-Elite initiiert, wenn nicht sogar vorsätzlich herbeigeführt. Es wird Zeit, dass die Verantwortlichen die Quittung von den Bürgern erhalten. Ich..., ein Populist? Das Wort kommt aus dem Lateinischen. Populus - das Volk. Und ja, ich lasse mich auch beschimpfen, denn ich bin einer aus dem Volk!


Mittwoch, 22. März 2017

Münchens Chickeria

Der einzig wahre Luxus der Damen der Münchner Schickeria besteht darin, auf das eigene Hirn vollständig zu verzichten. Zum Ausgleich fehlender Hirnmasse beschäftigen die blondierten Bohnenstangen einen muskulösen Personal-Trainer und schmücken sich auf 20 cm hohen Highheels, in hautengem Stoff-Fähnchen mit einem Food-Instructor, um ihren parasitären Freundinnen von neuesten, spektakulären Ernährungsinnovationen zu schwärmen. Kleidergröße 34 bis 36 ist Pflicht, was darüberliegt, wird mit zuckersüßer Gehässigkeit oder hinterhältiger Häme kommentiert.



Auch wenn diese Schickeria-Dämchen nicht unbedingt wissen müssen, an welchen Sträuchern die Möhren wachsen oder wie man den Spargel auf der Wiese pflückt, plappern sie völlig schmerzbefreit über sensationelle Lifestyle-Trends bei der Einrichtung der neuen Villa in Grünwald oder Kitzbühel. Dabei stehen so wichtige Themen im Vordergrund, auf welche Weise man in einer 70-Tausend-Euro-Küche mit einem handgeschmiedeten Yanagiba Sashimi Messer von Master Keijiro Doi kleine Gewürzgürkchen schneidet oder wie man ein Filetiermesser aus dem Messerblock entnimmt, ohne sich dabei zu verwunden.

Sodann tauscht man sich in kleinen Grüppchen über die unnachahmliche Fingerfertigkeit des schwulen Antoine aus, der als Star-Coiffeur in Schwabing der weiblichen Hautevolee beim Schnippeln der Haarspitzen außerordentliche Endorphine-Ausschüttungen bereitet. Frisch gestylt geht’s dann zum Shoppen in Münchens Edelboutiquen, in denen die goldenen Kreditkarten der Ehemänner extremen Belastungsproben ausgesetzt werden. Alternativ kommen die Scheidungsmillionen zum Einsatz. Gegen Nachmittag trifft man sich zu einem Gläschen Schampus und zwei bis drei Tartar-Häppchen bei Käfer. Abends rotten sie sich auf jedem nur denkbaren Münchner Event zusammen und mischen sich unter die an chronischem Geldmangel leidenden C-Klasse Promis. (Die Drinks sind kostenlos - man ist schließlich wer) 

Selbstverständlich glänzen diese gertenschlanken, dauergewellten Grünwald-Schädlinge und "It-Girls" unter all den selbstverliebten C-Promis, Halbweltgrößen, Baulöwen und exaltierten Schwuletten mit eigenen Karrieren. Derzeit liegen in der Rangreihe überflüssiger Pseudobeschäftigungen die Berufsbilder wie Schmuckdesign, PR-Agentur, Innenarchitektin und Wedding-Consulter ganz vorn, auch wenn jene Kanarienvögel in ihrem Leben noch nie etwas Vernünftiges zustande gebracht haben. Ich wette, sie können nicht einmal gut vögeln.

Irgendwie gleichen sich die blondmähnigen Plappermäulchen - groß gewachsen, schlank, schick, anämisch und deppert - ganz so, als seien sie aus der Standard-Produktion bei General Motors vom Fließband gefallen. Beim Stelldichein der strunzdummen Belanglosigkeiten schlägt die Stunde der gelangweilten Designer-Püppchen. Mit einem Minimum an Hirnsubstanz, unterentwickeltem Vokabular und himmellangen Beinen nehmen sie biedere Langweiler mit Geld, Bauch und Porsche ins Visier, während man die Nichtigkeit des Party-Anlasses als unverzichtbares "Must" einstuft (…weil sie ja selber da sind). 

Und dann geht’s ab ins P1 - Münchens angesagte Promi-Disco. Dort mischen sich die vielversprechenden Schönheiten vom Nachmittag unter jene Damen, die es durch lukrative Scheidungen oder vorzeitiges Ableben der Ehegatten bereits geschafft haben. Die Jagd auf coole und virile Typen mit offenem Hemd, Designerjeans und dicken Eiern in der Hose - sie ist eröffnet. Grüne Nebelschwaden wabern über die Tanzfläche und lässt der geifernd-freizügigen Promiskuität der Gäste freien Lauf. Psysodelische Klänge kriechen unter die Haut und Lichtblitze hageln wie explodierende Halluzinogene in die Arena. Unwirkliches Halbdunkel taucht auf jung getrimmte, schaurige Blunzen und geliftete Matronen, goldbehängte Scharteken, multikaratbestückte Fregatten und alternde Millionenerbinnen in gnädiges Licht. Runzelhälse, Lippen wie aufgepumpte Gummischläuche und silikonoptimierte Brüste, mürbes Fleisch und Südseebräune verschmelzen zu einer Symbiose modernen Lifestyle-Feelings. 

Der ratlose Normalbürger erkennt diese dekadenten Parasiten sofort, weil sie sich beim allabendlichen Zusammentreffen mit enthusiastischem Jauchzen maximaler Verlogenheit und hinterhältig-süßem Lächeln in die Arme fallen und sich genau zwei Mal gegenseitig busseln - links - rechts. Kaum hat man sich geküsst, beginnt die Konversation. Mit Sätzen wie: "guuut schaugst aus..." oder „…i gfrei mi so, dassd a widder do bist…“ bewegen sich die Damen mit gebleachten Zähnen und Haifisch-Lächeln am äußersten Rande ihres intellektuellen Leistungsvermögens. Erschöpft vom eigenen Anspruch wendet man sich dem ultimativen Detox-Drink zu. Im Hintergrund wechseln die "Haiti-Taities" gefährliche Sätze: "Mein Goooott, hosst den Oarsch von Nastassia gseng? Need hischaung...! Glai plotzen die Näht von dera Hosn..."

Nur gut, dass die meisten dieser Hühner unbewaffnet sind.


Samstag, 18. März 2017

Das plumpe Deutschland-Merkel

Wenn Spiegel-Online titelt: „Merkels Gespräche mit Donald Trump verlief ohne größeren Unfälle“, so war meine Wahrnehmung der TV-Bilder eine ganz andere. Wollen Sie einen Handschlag?“, fragt die Kanzlerin den US-Präsidenten. Doch der starrt bewegungslos geradeaus, als sei Klein Merkelchen gar nicht vorhanden.



Deutlicher kann man Missachtung und Ablehnung gar nicht zeigen. Kaum deutlicher aber kann man auch den verharmlosenden Versuch des einst so renommierten Blattes aus Hamburg und mitsamt ihrer pseudo-intellektuellen Journalistenbrut übersehen, indem sie diesen offensichtlichen Affront redaktionell banalisieren. "Es sei ja ein bisschen zu viel verlangt, denn immerhin handele es sich um zwei Politiker, die gegensätzlicher kaum sein könnten. Nun ja, gegensätzlich sind Merkel und Seehofer auch. Dieses empathielose Wesen kann’s einfach nicht. Ich würde ihr das Zeugnis: "Sie hat sich stets bemüht“ ausstellen.

Man könnte diese unübersehbare Antipathie gegenüber unserer Kanzlerin auch mit dem Terminus „Unhöflichkeit“ belegen und den großen Donald als einen ungehobelten Bauern bezeichnen. In der Mimik des Präsidenten jedenfalls spiegelt sich die ganze amerikanische Überheblichkeit, betontes Desinteresse, ja sogar Abfälligkeit gegenüber einer „Staatsoberhäuptin“, die kaum einschätzen kann, ob und wie lange sie noch im Amt sein wird.

Sie, linkisch, kleinmädchenhaft, ja, in bejammernswert devoter Haltung auf dem Sessel neben der Inkarnation einer amerikanischen Glitzerwelt. Sie lächelt mit dem schüchternen Habitus einer Viertklässlerin der Hauptschule Quitzow in die gierigen Linsen der Kameras. „Wir hatten ein gutes und offenes Gespräch“, druckst sie mit einer Miene heraus, der man sogar noch auf dem heimischen Sofa ansiehst, dass es alles andere als offen, gut und ehrlich war. Sekunden später zieht sie für einen Augenblick eine störrische Schnute, als der große Blonde auf die Handshake-Aufforderungen der Presse nicht reagiert. Demütigend, um das Wort peinlich zu vermeiden, wobei ich nicht weiß, was schlimmer ist.

Staatsmännisch geht anders! Eine Kanzlerin, die nur wenige Minuten benötigt, um zu beweisen, dass ihr nichts fremder ist, als glattes, diplomatisches Parkett souverän zu meistern, sollte zu Hause bleiben. Merkels Auftritt zeigte weder Selbstbewusstsein und Stolz, noch emanzipierte Selbstbestimmung. Genauso gut hätte man auch eine Frau Müller aus der Abteilung Konserven bei Edeka ins Weiße Haus schicken können.

Auch Trumps gönnerhaftes Lob, die USA könne vom dualen Ausbildungssystem der Deutschen lernen, klingt eher nach einem versöhnlichen Zuckerstückchen, angesichts der unvereinbaren Differenzen, die sich hinter den Kulissen der Öffentlichkeit abgespielt haben müssen. Wie kommentiert Spiegel-Online? Merkel habe Trump um den Finger gewickelt? Ich frage mich, was diese weichgespülten Schleimbeutel aus Hamburg gesehen haben wollen. Hätte unsere Kanzlerin wenigsten die Figur von Kim Kardashian, dann würde ich ihr gewisse Chancen einräumen, dass Trump mit seinen Gedanken anderweitig beschäftigt wäre und von Strafzöllen auf deutsche Produkte abgesehen hätte.

Ganz anders unsere Wirtschaftsbosse. Die mitgereisten deutschen Wirtschaftschefs nutzen das Treffen, um Trump vorzurechnen, wie viele Arbeitsplätze sie in den USA schaffen und welchen Bärendienst er sich selbst mit Schutzzöllen erweisen würde. Trump ist dennoch begeistert: "Siemens, das ist eine super Firma", schwärmt er. Frau Merkel setzt wieder ihr Kleinmädchenlächeln auf. Dem Fernsehzuschauer zuhause vergeht die Lust auf die Kanzlerin, die Deutschland mit der Mimik plumper Unterwürfigkeit am Tisch der großen Männer vertritt.

Doch nach dem Treffen ist vor dem Treffen: Trump und Merkel werden sich im Mai wieder sehen - auf dem G7-Gipfel auf Sizilien. Ich vermute, der einzige Ort, wo es dann heiß hergehen wird, ist auf dem Ätna.


Mittwoch, 15. März 2017

Das wahre Erpressungspotential des Erdogan

Nahezu jeder deutsche Politiker schwadroniert mit Erdogans Erpressungspotential durch die Fernsehsender oder Talkrunden. Und alle, ganz gleich, um welche verlogene Polit-Nase es sich dabei handelt, legt die wahren Karten auf den Tisch. Bei dem Pokerspiel um Bedrohung und Bewältigung derselben wird in TV-Sendern, Presse und öffentlichen Auftritten um die optimale Verblödung des Wahlvolkes gespielt. Und jeder im Land fragt sich, weshalb Erdogan und seine Minister unbeschadet die Klappe so weit aufreißen können. Sie können…!

Incirlik, Natobündnis und die drei Millionen Flüchtlinge, das sind derzeit die vordergründigen Themen, mit denen man öffentlich umgeht und mit denen man den Bürger kurz vor den Wahlen kontrolliert im Zaum hält. So ähnlich wie eine alte Fliegerbombe, die man an der Autobahn entschärfen will. Man schütte drei Tonnen Sand auf das Ding und hoch damit. Doch diese drei neuralgischen Bedrohungen sind im Vergleich zum tatsächlichen Erpressungspotential des osmanischen Sultans ein Fliegendreck. Es wird von deutschen Politikern nur nicht kommuniziert, weil sie anderenfalls um ihre Jobs bangen müssten.



Man könnte beinahe jeden der Parteifunktionäre und Polit-Eliten auch mit dem Terminus Hasardeur belegen, mit Ausnahmen jener, die nichts begreifen und nichts wissen. Die allerdings sind schlicht unterbelichtet, vorwiegend Grün und nennen sich trotzdem Politiker. Nichtsdestoweniger wird immer wieder die Flüchtlingsfrage und der scheinbar idiotische Deal zwischen Merkel und Erdogan in den Vordergrund gerückt.

Je nach Farbe der Partei, werden Betroffenheit, Entrüstung Ablehnung oder überhebliche Souveränität ob der latenten Unzuverlässigkeit eines tollwütigen Despoten vorgespielt. Aufgegriffen werden drei neuralgische Themen. Incirlik, Natobündnis und die drei Millionen Flüchtlinge. Die Gefahr lauert in Wirklichkeit auf einem völlig anderen Spielfeld, nämlich auf dem der Banken. Die Meldung über die türkische Wirtschaftskraft in deutschen Nachrichtensendern schien niemanden zu interessieren: Doch er enthielt Sprengstoff, denn die zwei größten Ratingagenturen Fitch und Moodys haben die Türkei auf „Ramschniveau“ zurückgestuft.

Die Türkei hat ganz Europa ökonomisch vollständig in der Hand. Europas Banken gehören zu den wichtigsten und größten Gläubigern des Kümmelsultanats. Alleine die vier Länder Spanien, Frankreich, Italien und Deutschland haben Kredite in Höhe von 160 Milliarden Dollar an den Türken vergeben. Dazu kommen 270 Milliarden Dollar, umgerechnet 255 Milliarden Euro, die weltweit von westlichen Banken in die der Türkei geflossen sind. Bildlich ausgedrückt: Merkel, Hollande und Rajoi tragen türkische Handschellen und verschweigen es schamhaft.




Bei jährlichen Einnahmen der Türkei von 176 Milliarden Dollar bedeutet das für westliche Banker den aufgesetzten Kopfschuss! Nun ja, die Holländer..., die haben vorher nachgedacht und können türkische Minister nach Deutschland abschieben,hängen aber auch mit einigen Milliarden Staatsgarantien im Obligo... Nur die Engländer waren sehr clever, die Hintergründe des Brexits muss man nun wirklich nicht mehr erklären. Sie sind aus der Gemeinschaftshaftung raus, wenn es gilt, europäische Banken zu retten.

Vor allem spanische Geldhäuser müssen zittern: Immerhin führen sie mit 87 Milliarden Dollar (82 Milliarden Euro) die Liste der Gläubiger an. Französische Häuser haben rund 42 Milliarden Dollar im Feuer, deutsche Institute rund 15 Milliarden Dollar und italienische immerhin noch rund elf Milliarden Dollar. Wir reden hier also über Kredite in Höhe von knapp einer halben Billion Dollar! So viele Teppiche und Oliven können wir gar nicht in Zahlung nehmen, wenn uns der türkische Kümmel um die Ohren fliegt.

Die spanischen Institute mussten erst im Sommer 2012 mit EU-Hilfsgeldern gerettet werden. Italien hat zum Jahresanfang wegen lächerlichen 10 Milliarden mit staatlichen Mitteln das strauchelnde Bankhaus Monte dei Paschi mit einer Geldspritze gerettet und dafür eine Genehmigung aus Brüssel einholen müssen. Angesichts der derzeit herrschenden wirtschaftlichen Lage in der Türkei steht der Super Gau europäischer Banken bevor. denn dort geht es ins Eingemachte, was die Summen angeht.

Bricht die türkische Wirtschaft zusammen, und danach sieht es laut den großen Finanzinstituten aus, wird dies nicht einfach nur die Europäische Union erschüttern, sondern pulverisieren. In den Nachrichten kein Wort von irgendeinem Sender, von irgendeinem Politiker oder gar von Parteibonzen wie Schulz, Merkel, Seehofer und Konsorten, die doch allesamt das Wohl des kleinen Sparers im Auge haben. Mit den Mienen vertrauenswürdiger Biedermänner und kein Wässerchen trübenden Hausmütterchen wird uns eine Welt vorgegaukelt, die von Banken und Politikern gerade systematisch und sehenden Auges zersägt wird. Man möchte vor Wut selber wie eine alte Fliegerbombe in die Luft gehen.






Dienstag, 14. März 2017

Türkische Beleidigungen? Deutschland schlägt zurück!

Deutsche sind Nazis, Holländer Faschisten, Italiener ein Drecksvolk. Der kranke Mann vom Bosporus Recep Tayyip Erdogan hat den Streit um Wahlkampfauftritte seiner Minister in Deutschland weiter befeuert - und erneut Angela Merkel persönlich angegriffen.


Seine letzte Attacke gegen die Kanzlerin: „Du unterstützt die Terroristen in Deutschland“. Das Kanzleramt reagiert jetzt mit drakonischen Mitteln. Vermutlich dürfte die von den Osmanen so sehr gefürchtete Strategie der deutschen Zurückhaltung nicht ausreichen, um den wild gewordenen Sultan aus dem herunter gekommenen Hafenviertel von Kasimpasa in die Knie zu zwingen.

Nicht nur die Hutschnur unserer Frau Merkel ist gerissen, die rote Linie ist überschritten. Ab 15 Uhr 45 wird de-eskaliert. In einem ersten Schritt wird ein flächendeckendes Discothekenverbot für alle Türken zwischen 16 und 45 erlassen, um eventuelle Zusammenstöße auf Tanzflächen oder an Bars erst gar nicht entstehen zu lassen. Als nächste Stufe der Vermeidung von weiteren Aggressionen auf deutschen Straßen ist die Beschlagnahme aller türkischer tiefergelegten 3er BMW’s angeordnet. Auch das Verzehrverbot von Döner kann als Sanktion für weitere Beleidigungen aus dem Sultanat ins Auge gefasst werden.

Nachdem die Niederlande den türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu für seine Wahlveranstaltung in Den Haag erst gar nicht landen ließ, und die türkische Familienministerin ins terroristische Deutschland abgeschoben hat, denkt man in Regierungskreisen endlich über entsprechende Reaktionen nach. Selbst Cem Özdimir erwägt, sich als Ausdruck seines Protestes in der Heiliggeistkirche zu Berlin konfirmieren zu lassen Auch Bülent Arslan von der CDU will sich solidarisch zeigen und sich aus der deutschen Politik zurückziehen. Er plant, sich mit einem Fanal des Widerstandes zum katholischen Laienprediger ausbilden lassen.

In Planung – so hört man aus gut informierten Kreisen, sei mit der Genehmigung der bulgarischen und Mazedonischen Regierung die Dauer-Beschallung der türkischen Grenze mit deutscher Marschmusik. Weil man mit erbittertem Widerstand rechnet, prüft man derzeit, ob es gegen die Genfer Konvention verstößt, deutsches Liedgut an den Grenzübergängen in sächsisch singen zu lassen. Sollten die ersten Vergeltungschritte nicht greifen, hat Seehofer als schweres Geschütz vorgeschlagen, Claudia Roth als zukünftige Bürgermeisterin von Ankara zur Wahl zu stellen.

Um Roth's Wahl den nötigen Nachdruck zu verleihen, ist der gezielte Abwurf von Schweinebraten, Knödeln und Sauerkraut mit Transall-Maschinen über Istanbul, Adana, Izmir und Ankara beschlossene Sache. Sabotagetrupps sollen die türkische Riviera besetzen, um einerseits einen Brückenkopf nach Antalya zu bilden, und andererseits eigene Feriengebiete für deutsche Rentner zu erschließen.

Letzten Verlautbarungen zufolge benötigt die Bundesrepublik bei der nachhaltigen Vernichtung türkischer Teppiche und Textilien nicht die Zustimmung der Nato. Bedauerlicherweise wurden erste Invasionspläne zurückgestellt, bedingt durch den Mangel an tarnfarbenen Tampons für deutsche Soldatinnen. Trotzdem! Wir sind wieder wer, wir schlagen zurück!

Damit der Einsatz deutscher Truppen refinanziert werden kann, forderte der Finanzminister die sofortige Besteuerung von türkischen Teestuben und fasst eine zusätzliche Sondergebühr für das anatolische Joghourtgetränk Ayran ins Auge. Der Verstoß gegen das Ausschankverbot wird als Landesverrat gewertet. Die europäische Dönerkommission plädierte dafür, Lammfleisch völlig zu verbieten und die Herstellung von weißem Bohneneintopf und Kebab mit hohen Haftstrafen zu belegen.

Inzwischen wurde der Verfassungsschutz angewiesen, türkische Moscheen als mögliche Orte subversiver Umtriebe zu observieren. Ab sofort werden in diesen Einrichtungen Rosenkränze und christliche Devotionalien verteilt. Mischehen zwischen Türken und Deutschen sind per Gesetz ab sofort nicht mehr zulässig. Das Auswärtige Amt hat bereits damit begonnen, mit Spezialeinheiten der Marine die wichtigsten Touristenziele der Deutschen von im Gebiet Bodrum und Antalya von türkischen Hoteliers und fliegenden Händlern zu säubern. Geschäfte, die preiswerte Lederjacken und Handtaschen sowie Uhren und Goldketten anbieten, werden annektiert und den Holländern als Zeichen des Beistandes als Verkaufsfläche für Edamer Schnittkäse zur Verfügung gestellt…

Die Vorräte muslimischer Gebetsbücher wie den Koran oder die Ahmadiya werden öffentlich -, nach dem Vorbild damaliger Bücherverbrennungen -, im Rahmen nationalistischer Feierstunden als germanische Sonnenwendfeuer in Fußballstadien der Bundesliga abgefackelt. Wir wollen doch mal sehen, ob wir diesem türkischen Despoten nicht zeigen können, wo der Hammer hängt… 

Ein Ruck geht wieder durch Deutschland. Jeder kann spüren, wie frischer Wind die Bildzeitungsblätter espig erzittern lässt. Wir erinnern uns vergangener Größe! Deutsche Bischöfe, seit dem Investiturstreit schmählich dem päpstlichen Joch unterworfen, stellen klerikale Stoßtrupps in kardinalrot zusammen und halten sich für die Übernahme der Hagia Sophia in Istanbul bereit. Nach unbestätigten Meldungen von Reuters soll es in der Mitteltürkei erste Explosionen nach dem Genuss deutscher Hülsenfrucht-Gerichte gegeben haben. Die ausgegebene Parole heißt ab sofort: Man spricht deutsch, wo Ordnung herrscht. Gnade den Kümmeltürken Gott, wenn die deutsche Straßenverkehrsordnung in Ankara und Istanbul eingeführt wird.

Freitag, 10. März 2017

Lanz - diensthabender Schwätzer des ZDF

Das eigentliche Leiden aller Schwätzer ist unbestritten deren geistige Inkontinenz. Um es vorweg zu nehmen, Markus Lanz ist von dieser Krankheit besonders stark betroffen. Inzwischen sind diese selbstgefälligen Gesprächsrunden und das selbstgerechte Gehabe dieses Lackaffen unerträglich. Eine Onlinepetition fordert die Absetzung von Markus Lanz beim ZDF. Mehr als 50.000 haben unterzeichnet. Der Mainzer Sender duckt sich weg. Vermutlich haben ebenso viele schmachtende Frauen, denen Optik und Endorphine wichtiger sind als Hirn, um seinen Verbleib gebeten. Nun ja, der Meister gefälliger Floskeln darf sich ob der Zuwendung minderbemittelter Fans mit mütterlichen Erbanlagen gebauchpinselt fühlen.

Nicht nur, dass sich dieser Lanz wahnsinnig gerne sprechen hört, doziert er munter mit dem Habitus eines moralisierenden Gutmenschen über große Weltpolitik und Wirtschaft, obwohl er davon keinen blassen Schimmer hat. Im Vergleich dazu ist sein Profilierungs- und Geltungsbedürfnis reziprok proportional entwickelt. Vermutlich hört er sich sogar noch nach Feierabend vor seinem großen Schlafzimmerspiegel stundenlang selber zu. Es hätte den Vorteil, dass er die auf seinen Merk-Kärtchen vorbereiteten Dialoge mit sich selbst diskutieren und alle Themen ohne große Diskussion politisch korrekt erwidern könnte. Den gravierenden Nachteil: „viel reden behindert das Denken, könnte er, wie in seinen Sendungen, weiterhin vernachlässigen, zumal in seinem Falle diese Tatsache ohnehin nicht ins Gewicht fiele.

Mit geradezu professionellem Geschick zieht er meterlange Schleimspuren quer durch die Gesprächsrunden, dass selbst Kameraleute Mühe haben, nicht darauf auszurutschen. Und sobald er mit irgendeinem passenden Gesprächspartner auf das deutsche Migrationsdrama zu sprechen kommt, überkommt einen das Gefühl, er sei mit knapper Not dem IS entkommen und gerade mit einem Gummiboot vor der türkischen Küste gestrandet.



Wer, im Sender, dreht diesem allwissenden Gockel endlich den Hahn ab, so frage ich mich. Dieser geschniegelte Musterknabe führt selbst mit Hochkarätern wie Ezard Reuter (ehemaliger Daimler-Benz Vorstandsvorsitzender) Diskussionen wie mit einem 6-Jahrigen, lädt Frau Wagenknecht ein, um sie nicht zu Wort kommen zu lassen. Er vollendet grundsätzlich Sätze von Gesprächspartnern, fällt anderen ins Wort, wenn ihm eine Antwort nicht in den Kram passt und gibt militant-inkompetente Thesen von sich. Selbst seine Witzchen sind peinlich, unangebracht und oft genug einfach nur verblödet.

Markus Lanz, die intellektuelle Eintagsfliege, das ist einer, der dieser Frau im roten Kleid nicht ansatzweise das Wasser reichen kann. Er ist auch der Mann, den das ZDF, ein öffentlich-rechtlicher Sender, regelmäßig außerhalb des Kinderprogramms über Politik diskutieren lässt. Ein Mann, für den sich die Debatte um die richtige Europapolitik auf die Frage reduzieren lässt: Europa — Ja oder Nein, oder sich provozierend um die richtige Euro-Politik kümmert: Euro — Rein oder Raus. Und ein Mann, der dann wütend wird, wenn sich jemand nicht zu ihm in den Sandkasten setzen will, um auf seinem Niveau zu diskutieren. Ich plädiere dafür, ihm Eimerchen und Schippchen zu geben. 

Dieser Retorten-Schwiegersohn Lanz ist optisch gesehen ein schnuckliges Kerlchen, der mit seinem Flachland-Entertainment zweifellos ein Liebling der Damen zwischen 32 und 67 ist. Seine Sendungen sind allerdings eher bei den kunterbunten Trash-Sendern anzusiedeln, die man am liebsten nicht bezahlen würde. Wann zieht er sich wieder dorthin zurück wo er herkommt - in eines dieser abgelegenen Tiroler Bergdörfer. Dort fände er vermutlich ein Publikum, das ihn ohne Muh und Mäh akzeptiert.



Montag, 6. März 2017

Deutschland - kurz vor türkischer Eingemeindung

Die osmanische Staatsmacht, besser gesagt, Recep Erdogan hat wieder zugeschlagen. Wir sind also wieder ein Nazi-Staat. Doch damit nicht genug. Die Tatsache, dass hunderte Journalisten und Tausende Staatsbedienstete in der Türkei hinter Schloss und Riegel sitzen, ist schon schlimm genug, aber seit zwei Wochen hat es sogar den WELT-Redakteur Deniz Yücel erwischt. Einen Deutsch-Türken, immerhin...

Jetzt bin ich gespannt, wann man Jem Özdemir entführt und nach Istanbul verschleppt... Mir würde er nicht fehlen. Dennoch - zur Erinnerung: In der Vergangenheit wurden im türkischen Sultanat 3 Nachrichtenagenturen, 18 Fernsehsender, 23 Radioanstalten, 45 Zeitungen, 15 Magazine und 29 Verlage unter staatliches Kuratel genommen oder geschlossen! Seitdem macht sich Frau Merkel große Sorgen um die Pressefreiheit der Türkei. Wir müssen uns also nicht nur über das türkische Gebaren grämen, wir müssen auch befürchten, dass der Türke den Deutschen endlich zeigt, wo es bei uns langgeht.



Da fragt sich der deutsche Bundesbürger: Aha..., sich Sorgen machen um etwas, das es in der Türkei gar nicht mehr gibt? Der normal gestrickte Demokrat würde jetzt annehmen, dass nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa mit ihrer geballten Ohnmacht dem Teppichhändler aus Ankara die Leviten liest und ein klares Signal setzt. Wollen wir doch einmal ehrlich sein: Es ist nur am Rande von Interesse, ob in Erdogans Kerkern Lehrer aus der türkischen Provinz, ein kurdischer Schüler, ein aufmüpfiger General oder ein dahergelaufener Korrespondent der „Welt“ im türkischen Knast sitzt. Mich interessiert, ob ein Bündnispartner der Nato -, überdies bis an die Zähne bewaffnet -, eine staatlich organisierte Autokratie anzettelt und sich zu einem terroristischen Regime wandelt.

Doch weder Berlin noch in Brüssel hat man den berühmten Arsch in der Hose, dem wild gewordenen Kümmeltürken Einhalt zu gebieten. Völlig schmerzbefreit, als sei Deutschland ein kümmerliches Anhängsel des türkischen Staatsgebietes, reisen die muselmanischen Staatsmänner Yeneroglu und Zeybekcis nach Köln, Düsseldorf, Leverkusen und anderswo, und betreiben dort munter ihre Wahlkämpfe. Anstatt von höchster deutscher Stelle, wie man erwarten dürfte, ein klares Wort käme, delegiert unsere Regierung klammheimlich die Verantwortung an die Ordnungsämter – so beispielsweise in Gaggenau, wo man die türkische Veranstaltung wegen logistischer Probleme absagte.

„Ich war‘s nicht, ich war's nicht …“, so höre ich Frau Merkel, die fleischgewordene Raute, mit weinerlicher Stimme in den Telefonhörer jammern, als vorgestern der türkische Ministerpräsidenten Yildirim unserer Kanzlerin in einem Telefonat wegen des Redeverbots seines türkischen Justizministers die Ohren langzog. „Der Bürgermeister Pfeiffer, diese Pfeife aus Gaggenau ist schuld…!"

Welch ein Trauerspiel, wenn eine Kanzlerin eine Verantwortung von nationaler Wichtigkeit auf Gemeindebürgermeister schiebt und sich mit maximaler Unschuldsmiene den Anschein von makelloser Integrität abgibt. Derweil Erdogan vom Podium hinunter in eine glückselige türkische Masse brüllt: "Wenn die Deutschen mich nicht reinlassen, mache ich einen Aufstand". Will er in Kürze einmarschieren? Auf das kümmerliche Statement unseres Justiz-Oberschülers Heiko Maas in Sachen türkischer Wahlveranstaltungen in deutschen Städten will ich lieber erst gar nicht eingehen.

Bar jeder Emotion und intellektueller Deutung von Demokratie, verfolgt Frau Merkel ihre eigene Sicht der Dinge, weicht konkreten Fragen aus. Psychologen würden konstatieren: Unserer Regentin fehlt jede soziale Kompetenz, vor allem für klare Kante und deutliche Führungsstärke. Merkels vorgefertigte Stereotypen, die in den Synapsen des Kanzlerinnenhirn sitzen und aufs Stichwort von ihr heruntergenudelt werden, rieseln wie leere Erdnuss-Schalen auf unsere Bürger hernieder.

Man müsse im Falle der Einführung der Todesstrafe alle EU-Beitrittsverhandlungen stoppen. Diese brutale Erpressung seitens deutscher Politiker wird den wild gewordenen Türken zutiefst erschüttern. Man braucht als Bürger Nerven und Langmut, wenn man das automatisierte Sprach-Gestammel unserer Kanzlerin unbeschadet überstehen will. Da hilft nur noch Weihnachstlieder singen, Blockflöte spielen und der Gefahr aus dem osmanischen Reich tapfer ins Tyrannengesicht zu blicken.

Wer sich, wie Merkel, am Rande grammatikalischer Hilflosigkeit entlang hangelt, um sein Volk mit inhaltslosen Metaphern und mit nichtssagenden Worthülsen einzusalben, darf man getrost unterstellen, dass sie auch nicht begreift, was sie allem auf der großen politischen Bühne anrichtet. Der linkisch-hilflose Ductus von Angela Merkel ist allgegenwärtig, seelenlos überdies. Und wenn sie sich dann am Rednerpult den Wahlkampf mit geballter Faust und erhobener Stimme der CDU-Fans stellt, schrammt sie haarscharf an der Lächerlichkeit vorbei. Besonders dann, wenn türkische Regierungsmitglieder in Berlin ankündigen, dass sie sich auch von Deutschland nicht vorschreiben lassen, wo und wann sie in Deutschland ihre Wahlveranstaltungen durchführen werden. Für mich steht fest, die türkische Invasion steht kurz bevor, die werden das schon türken...

Ja, da darf man sich schon mal Sorgen machen, wenn im Land des Kümmels und der Teppichhändler plötzlich verkündet wird, nun die Einführung der Todesstrafe mit Hochdruck voranzutreiben. Ja, ja, das waren noch Zeiten, als das Ausstellen von Haftbefehlen, Durchsuchungsbeschlüssen oder Abhörgenehmigungen in einem Rechtsstaat, wie sich die Türkei nennt, alleine Richtern bzw. Staatsanwälten vorbehalten war. Und da kann man sich auch schon mal grämen, wenn unsere tuffe Regentin als Nazischlampe bezeichnet wird. Nun ja, nicht von ungefähr bedeutet der Terminus „türken“ im deutschen Sprachgebrauch „betrügen, fälschen oder fingern“. Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird Deutschland von der Türkei eingemeindet und sämtliche christlichen Kirchen abgerissen. Sodann werden wir 5 Millionen Neubürger bei uns integriert, Kopftuch für Frauen zur Pflicht und anatolisch als Landessprache eingeführt.

Welche Konsequenzen also wird Kanzlerin Merkel nun ziehen? Was will sie tun, wenn dieser wildgewordene Despot jäh vergisst, dass er gerade 3 Milliarden Euro aus Deutschland erhalten hat, um sie bei dem Flüchtlingsproblem zu unterstützen? Ich wills mal so sagen: Wenn eine westliche Regierung mit der Türkei einen Vertrag abschließt, von der sie der Meinung ist, dass er eingehalten würde, dann zeugt das von erstaunlichem Gottvertrauen. Der Türke ist durch seinen jahrhundertelangen Teppichhandel in Basars von Istanbul, Izmir oder Antalya außerordentlich gut trainiert, dem mit Sitten und Gebräuchen unvertrauten Kunden das Fell über die Ohren zu ziehen.

Ich bin sicher, unsere Kanzlerin hat bereits einen geheimen Plan „B“ und zieht andere Saiten auf. Ab sofort dürfen türkische Teppiche nicht mehr eingeführt werden. Desweiteren wird der Verzehr von Döner strikt untersagt. Und wenn das nichts nutzt, wird Frau Merkel zum Äußersten greifen und diesem Despoten androhen, sämtliche deutsche Rentner nach Antalya zu deportieren. Die sind bei uns ohnehin nur eine Belastung. Unsere Versorgungskassen sind leer und der herkömmliche Rentner hat nur noch in Ländern wie der Türkei eine realistische Chance, einigermaßen in Würde zu altern. Die Mieten und Lebenshaltungskosten sollen dort noch günstig sein, wie man hört. Da wird der Türke schon sehen, was er davon hat.