Dienstag, 28. März 2017

Schmierenkomödie Wahlen

Bald ist es wieder soweit! Am 24 September dieses Jahres stehen wieder Schmierenkomödie und Farce auf dem Veranstaltungskalender. Parteien jeder Couleur legen sich schon jetzt ins Zeug und spielen unter Missachtung wirtschaftlicher und sozialer Bedürfnisse den Theaterbesuchern ihre neuesten Ammenmärchen vor. Leider in mittelmäßiger Besetzung.



Die Kostüme schillern grün, rot oder blau und schwarz. Wie geklonte Schafe blöken sie ihre auswendig gelernten Worthülsen ins staunende Publikum und behaupten allen Ernstes, sich inhaltlich vom gegnerischen Mimen zu unterscheiden. Das Ziel „weiter so“ scheint für die Schwarzen aus Berlin noch die innovativste Form der Abgrenzung von den Anderen zu sein. Schließlich ist alles paletti und die Wirtschaft brummt.

Nun unterstelle ich den meisten Politikern nicht gerade überragende geistige Fähigkeiten. Vielmehr scheint es mir in deren Köpfen so übersichtlich wie in einer leeren Bahnhofshalle zuzugehen. Den bei den Kindern so beliebten Kasper gibt derzeit der Buchhändler Schulz, der offenkundig noch nicht bemerkt hat, dass das Publikum aus Erwachsenen besteht. Er werde der nächste Bundeskanzler, so lässt er mit der Miene eines Dominators wissen. Jeder vernünftige Mensch muss diese Selbsteinschätzung als Größenwahn einstufen. Wie müssen Parteigenossen gestrickt sein, wenn sie Inkompetenz, Anmaßung und politisches Unvermögen in die Parteispitze wählen?

Wir machen es besser, rufen Angela und ihr domestizierter Kettenhund Peter Altmeier in die Menge, während Göring-Eckardt blöde lächelt und Anton Hofreiter dem Wähler ultimative Problemlösungen ankündigt! Wir informieren unsere Bürger. Im gleichen Augenblick werden von Frau Nahles Arbeitsplatz-Statistiken gefälscht, die Durchschnittsrenten mit dubiosen Zahlen nach oben getrimmt, derweil die Kanzlerin inständig betet, dass ihr die Flüchtlingskatastrophe und der Deal mit einem türkischen Teppichhändler nicht auf die Füße fallen. Weswegen 50 Milliarden Migrationsgelder besser angelegt sein sollen als bei den Bürgern, liegt wohl daran, dass unsere deutschen Politiker der festen Überzeugung sind, dass Rentner, Arbeitslose, Kindergärtnerinnen oder Geringverdiener nicht mit Geld umgehen können oder erst gar nicht benötigen.

Zur Untermauerung großspuriger Ankündigungen werden je nach Bedarf Kompetenzteams gebildet, obwohl man in Parteizentralen wissen müsste, dass eine solche Bezeichnung der Kompetenz bedarf. Woher will die SPD solche Koryphäen nehmen? Sieht man sich die Mitglieder der selbsternannten Kompetenten an, so tauchen erhebliche Zweifel auf. Mir scheint, da wird die Gabe wichtigtuerischer Selbstdarstellung mit fundiertem Sachverstand verwechselt. Bestes Beispiel der 100%-Schulz, der schon im Europaparlament bewiesen hat, wie man 100% Tagegeld an 365 Tagen ergaunert.

Schulz ist in jeder Hinsicht das größte Talent. Der neue Stern am Firmament strahlt derzeit heller denn je und man muss befürchten, dass er verglüht, bevor er auf dem Boden der Tatsachen landet. Keine noch so dämliche Talkshow wird ausgelassen, um mit grandiosen Worthülsen kaum umsetzbare Ideen in die Welt zu setzen. Heutzutage hat ein Profilneurotiker keine Probleme, sich im Fernsehen zu zeigen, denn immerhin finden sich ja auch Teilnehmer für Big Brother oder Dschungelcamp. Hemmungsloser Narzissmus ersetzt Bildung, Kompetenz und Erfahrung.

Es ist geradezu beängstigend, mit welcher Inbrunst professionelle Phrasendrescher etablierter Parteien Sinnentleertes aneinanderfügen und sich den Nimbus der Allwissenheit und Redlichkeit verleihen. Ich bezweifle, dass fünf Prozent der Entscheider in unserer Regierung überreißen, wie man Europa zusammenhalten könnte, was es mit dem Brexit tatsächlich auf sich hat, wie vernünftige Geldpolitik funktioniert oder wie das Flüchtlingsproblem gelöst werden soll.

Ab sofort haben wir es auf der Showbühne der Politik mit Sprach-Artisten zu tun, deren organisiertes Versprechen leider nicht strafbar ist. Der bessere Lügner gewinnt! Das haben nicht nur Machiavelli in seinem Werk „Il Principe“ im 15.ten Jahrhundert beschrieben, sondern auch Innenminister Ralph Jäger im 21.sten Jahrhundert mit dem Attentäter Anis Amri sogar bewiesen. Und die Bürger? Das Wort Bürger scheint nicht nur für die derzeitigen Regierungsmitglieder kontaminiert. Man wird den Eindruck nicht los, der Begriff Bürger stünde in einem Wörterbuch des Unmenschen, als habe man Gründe dafür, den Wählern in der Eigenschaft als denkendes Individuum zu misstrauen.

Wie Lemminge setzen diese politischen Rohrkrepierer Milliardensummen in den Sand. Es ist immer wieder das gleiche Schauspiel. Auf der politischen Bühne starten Minister als Adler und landen auf der Realebene als Spatz. Nur bei den Grünen ist es ein wenig anders, dort fällt die Polit-Elite gleich tot vom Himmel. Sollten sich wider Erwarten doch noch jemand von den Grünen regen, plädiere ich für den massiven Einsatz von umweltschonenden Mückenspray.

Schwer, kaltblütig zu bleiben, wenn man Steuern auf das Geld zahlen muss, das man für einen Kühlschrank oder eine neue Waschmaschine gespart hat, um damit seine Steuern zu bezahlen. Je länger ich über Politiker nachdenke, desto eher bin ich der Meinung, die Fehler liegen beim Wähler. Wir müssen umdenken, wenn wir ein positives Bild von Politikern haben wollen. Man sollte den Standpunkt einnehmen, dass leere Versprechungen konsequent gehalten werden. Konjunktive wie: hätte, könnte, würde müssen wir als Tatsachen deuten. Dann wäre ja letztendlich alles wahr, was uns erzählt wird. Sogar ein stabiler Euro und die Vollbeschäftigung!


Stellt sich letztendlich die Frage: Wen soll man wählen? Das kleinste Übel oder die größte Backpfeife...? Ich werde mich jetzt erst einmal in die Depression verabschieden...

Deutschland - einem Volk wird endlich geholfen

Geht in Unternehmen etwas schief, geben Deutschlands Wirtschaftsbosse und Politiker folgende Begründungen:

A. Zockende Banken.
B. Wettbewerbsverzerrende Rahmenbedingungen.
C. Unternehmerfeindliche Wirtschaftspolitik.
D. Ruinöse Konkurrenz
F. Die Griechen und Japaner
G. Ausländer

Mal ehrlich! Sind wir nicht alle ein wenig selbst daran schuld, wenn uns längere Arbeitszeiten bevorstehen? Wachen wir doch endlich auf! Es muss ein Ruck durch Land gehen, damit der so ersehnte Aufschwung kommt! Seit der Wende hat sich so gut wie nichts getan. In der DDR suchte man jemanden, der das hatte, was man brauchte, heute, da wir vereint sind, suchen wir jemanden, der das braucht, was wir haben.



Was soll der Unfug mit der 40-Stunden-Woche? Und wer bitte will sechs Wochen Jahresurlaub, den sich ohnehin kein Mensch mehr leisten kann? Manchmal muss man die Menschen eben zu ihrem Glück zwingen. Denn wie spricht der Vorstandvorsitzende von Daimler, der Schnauzbärtige: »Die Leute gehen gerne zur Arbeit! Bei uns findet kein Frondienst statt!« Recht hat er! In Zukunft sollte an den Eingangspforten der Unternehmen Eintritt verlangt werden.

Es wird Zeit zu handeln! Weg mit dem Feiertags-Brimborium! Weg mit dem Urlaub! Vergeudete Tage, die den Arbeitsrhythmus unterbrechen und dem landesweiten Müßiggang Vorschub leisten. In Vorstandsetagen der Konzerne hat man kürzlich in „Mind-Review-Seminaren“ den Begriff Freizeit neu definiert. Demnach ist Urlaub, den man den Arbeitnehmern in Zukunft gewährt, nichts weiter als ein Hinweis darauf, dass ein Unternehmen auch ohne sie auskommt. Müssen wir unbedingt Weihnachten, Ostern und Pfingsten feiern? Und was ist mit den Kartoffelferien, Allerheiligen, Fronleichnam und Heilige Drei Könige? Letztendlich bedeuten solch überflüssigen Arbeitsunterbrechungen nichts weiter als Geldausgaben für Urlaube, Restaurants und Erlebnisparks oder ähnlichem.

Nehmen wir als Beispiel die Sommerferien. Eine geradezu gemeingefährliche Veranstaltung! Anstatt wir uns der erholsamen Arbeit widmen und uns an Montagebändern die Zeit vertreiben, quälen wir uns im Sommer in kilometerlangen Staus über den Brenner, manche sogar über den St. Gotthard. Überall lauern Unfallgefahren oder Autopannen. Nörgelnde Kinder auf dem Rücksitz, dazwischen die inkontinente Oma, infernalische Hitze, der Hund sabbert Mutti auf die frisch gewaschenen Jeans, und dann noch die Autobahngebühren! Links und rechts der Autoschlangen, genervte Miturlauber und Wohnmobile aus Recklinghausen, Bottrop, Castrop-Rauxel und Holland.

Ich kann die Deutschen nicht verstehen. Sie fahren 1.500 Kilometer in den Süden und träumen davon, am Strand zu liegen, was früher das Schicksal von Schiffbrüchigen war. Teutonen fliehen aus ihrem relativ kühlen Land in die Sonne und suchen dann den Schatten. Doch kaum sind sie an südlichen Gestaden angekommen, entdecken sie, dass die Sonnenschirme an Österreicher, Engländer und Schweden vermietet sind. Den Verleiher freut es, kann er doch zu Wucherpreisen den höchst bietenden teuren Schatten spenden. Dann legen sie sich in die Sonne und braten vor sich hin, um hinterher so auszusehen, wie der dunkelhäutige Besucher aus Afrika, den sie auf keinen Fall als Nachbar haben wollten. Mit stoischer Ruhe ertragen sie gestresstes Hotelpersonal, hellhörige Appartements, überschwemmte Campingplätze, unfreundliche Kellner, gesalzene Preise und mit Bakterien verseuchte Pools.   

Weihnachten ist auch nicht besser! Die pure Hektik. Schon Wochen vorher die Lauferei der Geschenke wegen. Verwandtenbesuche, Völlerei und Familienstreit unterm Lichterbaum. Weshalb tun wir uns das überhaupt an? Wo es doch so erholsam hinterm Schreibtisch oder an der Karosseriepresse ist! Zu Hause steht die Villa leer und im Urlaub bezahlen wir Wucherpreise für ein Zimmer auf Sozialwohnungsbau-Niveau! Ein Glück, weitsichtige Unternehmer haben ein Einsehen mit dem frustrierten Bürger. Zum Wohle des Landes ringen sie Gewerkschaften nieder und geben ab sofort weniger Menschen noch mehr Arbeit und ihnen damit die einmalige Chance, das Bruttosozialprodukt signifikant zu erhöhen.

Die 48-Stunden-Woche ist en vogue, angestrebt ist bis Ende 2017 die 60-Stunden-Woche, wobei in drei Schritten das Rentenalter auf 82 herauf gesetzt werden soll. Die innovativen Neuerungen bringen nicht nur eine deutliche Kostenreduktion, sondern auch eine deutliche Entspannung in der Rentenkasse. Pflegeversicherungen entfallen, Rentenzahlungen werden nur noch einmal im Quartal fällig, entfallene Feiertage erhöhen den Familienfrieden und damit die Arbeitsmotivation. Überdies haben wir keine Zeit mehr, unser Geld für Unnützliches auszugeben. Ich persönlich würde den Reformschritt noch konsequenter beschreiten, als Merkel dies tut! Was soll der Unsinn mit den Mindestlöhnen? Gewerkschaften und Betriebsverfassungsgesetze könnten umgehend außer Kraft gesetzt, Gewerkschaftsvertreter und Betriebsräte als Volksschädlinge in Arbeitslager verbannt werden.

Ich plädiere für die 140 Stunden-Woche für Bürger im Alter zwischen 18 und 39 Jahren. Wollen wir mit Amerikanern oder Japanern hinsichtlich Wachstumsraten gleichziehen, wären noch schärfere Maßnahmen nötig. Merkel – sofern noch im Amt, könnte in der Agenda 2020 die Leibeigenschaft von Arbeitnehmern ab dem 16.ten Lebensjahr vorsehen. Würde sich die Wirtschaft dieser Idee nicht verschließen – woran meines Erachtens kein Zweifel besteht, könnte man jedem Werktätigen und Angestellten ab dem vollendeten 40.ten Lebensjahr verbindliche Kündigungszusicherungen und gesellschaftliche Ausgliederungsgarantien geben. Zum Glück haben sich seit 2014 etwa 75% der arbeitenden Bevölkerung als Leiharbeiter verdingt, womit sich das Problem überflüssiger Rentenzahlungen in den nächsten Jahren erledigt haben wird.

Aus der CDU-Zentrale verlautete, dass eine 100%ige Zeitarbeitsquote als zukunftsweisendes Projekt der Bevölkerung zwar schwer vermittelbar, wenn jedoch plausibel kommuniziert, durchsetzbar sei. Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger werden, nachdem sie Schmuck, Restvermögen und Wertgegenstände abgegeben haben, nach Südafrika deportiert. Dort hat man bereits zugesichert, ausreichende Areale für zu errichtende Rentner-Townships zu Verfügung zu stellen. Eingezogene Sparguthaben sogenannter Spätaussiedler werden als Sonderprämien für verarmte Regierungsmitglieder verwendet. Die CSU ist sogar bereit, noch einen Schritt weiter zu gehen und diskutierte Suizid-Prämien für Arbeitnehmer über fünfzig! Ein immenses Rationalisierungspotential, das nicht nur VW, Siemens und den Großbanken wieder auf die Beine helfen würde!

Für Sozialschmarotzer und ewige Studenten wäre auch die Umsiedlung nach Nepal denkbar. Hierfür wären lediglich Verpflichtungserklärungen unter der Prämisse: „They never come back“ abzugeben oder in hartnäckigen Fällen Ausbürgerungsurkunden auszustellen. Im Gegenzug finanziert die Agentur für Arbeit und Unsoziales die Umschulung der Leistungsverweigerer zu Lastenträgern für Extremtouristen. So manchem Pensionär mit Geld könnten angenehme Ferientage in luftiger Höhe beschert werden. Alternative Urlaubsziele für den geschmälerten Urlaub besonders engagierter Arbeitnehmer könnten Somalia und der Sudan sein. Erlebnistourismus pur - urlaube Dich schlank!

Lasst uns den Rest der Welt mit deutschen Qualitäts-Produkten überschwemmen! Keine Frage, ein solches Aufbäumen bedarf einiger Anstrengungen, hätte aber zweifellos auch eine soziale Komponente. Wenn wir dem Überangebot an Waren mit völligem Konsumverzicht begegneten, könnten mit einem Schlage alle unwirtschaftlich arbeitenden Müllverbrennungsanlagen ausgelastet und wenigstens kostenneutral betrieben werden. Arbeitsplätze auf Verwertungsanlagen wären gesichert und die Kommunen hätten ein stichhaltiges Argument, Müllgebühren zu erhöhen. Motto: Produktivitätserhöhung für Waren sorgt für Produktivitätsgewinn in der Müllverbrennung. Entsorgt wird in Zukunft ohne lästige Umwege über den Verbraucher.

Zeigen wir es den anderen, westlichen Nationen und verzichten auf Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall oder völlig überflüssigem Zahnersatz. Deutschland braucht keine Zahnärzte, sondern eine größere Bereitschaft zur Ausbeutung. Lasst uns auf dem Zahnfleisch zur Arbeit kriechen und beweisen wir unseren erfolgreichen Nachbarländern, dass wir die Sahelzone, den Tschad und die Elfenbeinküste mit Kaffeemaschinen, Kühlschränke und Handys aus heimischer Fertigung zu überschwemmen in der Lage sind. Längst wäre das deutsche Volk imstande, mit Hilfe von Bundeswehr-Kampfjets über Burkina Faso solche Mengen von Verfallsdatum betroffene Medikamente abzuwerfen, dass von dem Land nichts mehr zu sehen wäre.

Liefern wir endlich Mercedes, Porsche und andere Luxuskarossen zum halben Preis an Dritte-Welt-Länder und in Krisengebiete, damit Verfolgte, Unterdrückte und Ausgebeutete effektiver ihren Peinigern entkommen. Statt Auffanglager und unwürdige Zeltunterkünfte entstünden riesige Parkplätze. Parkhausfirmen würden sich in den Wüsten und Savannen ansiedeln und mit ihnen Tankstellenpächter, Fast-Food-Läden und Reparaturwerkstätten. Enorme Gelder für Blauhelme und Nato-Einsatztruppen würden eingespart. So beweisen wir dem Rest der Welt, wie wir mit geringem Aufwand ein Maximum an aktiver Wirtschaftshilfe leisten.

Was hält uns zurück, bei unseren Finanzämtern Anträge auf Abtretung all unserer Einkünfte zu stellen? Wer wollte uns daran hindern, Zweitwagen und Ferienwohnungen an bedürftige Asylanten zu verschenken? Was spräche dagegen, wenn wir unsere gehorteten Schwarzgelder in der Schweiz notleidenden Lehrern und unterbezahlten Kabinettsmitgliedern zu Verfügung stellten? In unserer wirtschaftlichen Situation ist geradezu grotesk, Erbschaften anzutreten oder gar von Omi einen Zweihundert-Euro-Schein anzunehmen, wenn uns gleichzeitig bewusst wird, dass die mageren Diäten unserer Politiker kaum ausreichen, um deren bejammernswerten Lebensstandard zu sichern. Es ist ohnehin eine Schande, wenn wir Vorständen und Wirtschaftsführern Gehälter und Ablösesummen neiden, oder gar Prozesse gegen Bankmanager führen, obwohl sie sich unermüdlich für ihr eigenes Wohl eingesetzt haben. In diesem Sinne appelliere ich an den Stolz aller Bürger mit dem Satz: Arbeit nehmen ist seliger als Arbeit geben - packen wir’s an!

Wie sagte doch schon Voltaire: Arbeit befreit uns von drei Übeln: Langeweile, Laster und Not. Welch ein großartiger Philosoph! Aber wie es scheint, nutzen uns weder Philosophen noch Wirtschaftweisen, solange wir nicht begriffen haben: Wir liegen nicht im Wettbewerb mit anderen, sondern mit unseren Irrtümern! Mögen auch manche Vorschläge übertrieben erscheinen, immerhin beweist unsere Polit-Elite Flexibilität hinsichtlich neuer Denkansätze. Motto: Eine entsagende Nation zeigt Flagge! Wir sind wieder wer!