Donnerstag, 28. September 2017

…ab morgen kriegen sie eins auf die Fresse

Nach dem Wahldesaster müssen sich die Parteien neu sortieren. Neuanfang hört man allenthalben. Und schon wieder werden epochale Worthülsen, inhaltsfreie Ankündigungen und abgedroschene Plattheiten dem Volk zum Fraß vorgeworfen. Frau A. Nahles, kaum hatte man sie als Fraktionsführerin bestätigt, bewies sie mit ihrem Hinterhofjargon, sofort und nachdrücklich, aus welchem düsteren Loch sie gekrochen ist. In diesem Zusammenhang fiel es mir schwer, nicht auf den Punkt zwischen den Namen zu verzichten, zumal mich "a.na(h)les" phonetisch stark an einen Verdauungstrakt erinnert. 



Wenn der durchschnittliche Bürger erwartet, dass die politische Führungs-Elite ein Mindestmaß an Bildung, Kultur, Stil und Eloquenz an den Tag legt, wird er sich beim ersten, offiziellen Auftritt von Nahles auf der Stelle heimisch und geborgen fühlen. Stammtischniveau vom Feinsten. Die rote Brut pflegt ohnehin mit großem Engagement ihr Gossenvokabular, schon weil es den eigenen Wiedererkennungswert im Prekariat festigt. Sprache ist nun mal milieuimmanent, auch wenn man so tut, als sei man ganz oben angekommen. Macht, Einfluss und Geld können Herkunft einfach nicht verleugnen.

Wenn der durchschnittliche Bürger erwartet, dass die politische Führungs-Elite ein Mindestmaß an Bildung, Kultur, Stil und Eloquenz an den Tag legt, wird er sich beim ersten, offiziellen Auftritt von Nahles auf der Stelle heimisch und geborgen fühlen. Stammtischniveau vom Feinsten. Die rote Brut pflegt ohnehin mit großem Engagement ihr Gossenvokabular, schon weil es den eigenen Wiedererkennungswert im Prekariat festigt.

Die meisten der Genossen ticken ganz ähnlich. Stegner zum Beispiel, ein Fleisch gewordener Hort unterirdischer Beleidigungen. Oder auch dieser Dorfschulze aus Würselen. Beim verhinderten Kanzler addieren sich zu seiner bejammernswerten Syntax und dessen gewöhnungsbedürftigen Sprachduktus auch noch eine kleinbürgerliche und raffgierige Krämerseele hinzu, die im völligen Gegensatz zu seinem herausgeputzten Sozialauftrag steht. Während des Wahlkampfes der SPD dachte ich, die Talsohle banaler Parolen seien erreicht. Mit Schulz aber musste ich leider feststellen, er war das Loch in der Sohle, was sich jetzt erneut bestätigt. 

Nun ja, Plünderungen von Budgets für Anwesenheit im Europaparlament, scheinen für Schulz eher eine gängige Bagatelle zu sein. Ihn "rafften" jedoch einerseits das Peter Prinzip und andererseits jede Menge frustrierte Wähler mitsamt seinen Ambitionen dahin. Jeder Arbeitnehmer (trifft auch auf Politiker zu) neigt dazu, bis zur Stufe seiner Unfähigkeit aufzusteigen. Leider hat man weder in Brüssel noch in seiner Partei von dessen Inkompetenz Notiz genommen, was bei der SPD seit etwa 70 Jahren völlig normal ist. Gut, gut, es gab schon mal den einen oder anderen Ausreißer. Aber die sind inzwischen entweder unter der Erde oder macht sie zum Präsidenten. In Härtefällen sägt man intelligente Quertreiber wegen unverschämter, geistiger Überlegenheit ab, bevor sie das anheimelnde Niveau durcheinanderbringen. Man ist halt gerne unter seinesgleichen. 

Was allerdings neu ist, dass ein Buchdeckel mit intellektueller Insuffizient eine Parteigenossin an die Front befördert, die ihn hinsichtlich Unfähigkeit und Schwatzhaftigkeit noch bei weitem übertrifft. Ob nun Rentenreform, Krankenversicherung oder Steuern, Bauchlandungen sind in der SPD nicht nur obligatorisch, sondern geradezu zwingend. Und da diese Nahles noch nicht einmal singen kann, werde ich leichten Herzens auf ihre nächsten Auftritte verzichten. Der Bürger darf keinesfalls etwas von der grassierenden Schlichtheit in der roten Genossenschaft bemerken. Dumm nur, dass die meisten Wähler inzwischen den Durchschnitts-IQ der SPD-Parteispitze bei weitem übertreffen. Das wiederum haben die Roten noch nicht bemerkt. Wir dürfen gespannt sein, welche Flachdenker uns demnächst vorgesetzt werden.

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