Samstag, 31. März 2018

Die neue Normalität 2018 - unsere islamischen Gefährder

Während der Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble mit verharmlosenden Impetus und beschwörendem Unterton gestern verlauten lässt, dass der Islam inzwischen Teil Deutschlands sei, veröffentlicht das Bundeskriminalamt die neuesten Zahlen islamistischer Gefährder. Zu beeindrucken scheint das niemanden mehr. Wie sagte unsere Kanzlerin so treffend. Jetzt sind sie eben da. Fehlte nur das bedauernde Axelzucken.



Es hätte wahrlich nicht eines Bundestagspräsidenten bedurft, der Merkels Mantra von integrationsfreudigen Flüchtlingen wiederholt, um den Bürger von der Richtigkeit einer Kanzlerinnenentscheidung zu überzeugen. Nein, Herr Schäuble, die Geschichte lässt sich jetzt nicht mehr aufhalten, zumal Frau Merkel noch heute mit Verve an der Fortsetzung ihrer Fehler festhält. Niemals einen Fehler zugeben, das ist das Motto eines jeden Politikers. Und so springt Angela ohne Fallschirm in den gähnenden Abgrund und ruft dabei den Idioten, die mitgesprungen sind zu, dass es nichts Schöneres gäbe als fliegen. Nur vom tödlichen Aufprall tief unten erzählt sie nichts. Würde ja auch nichts nutzen, denn umkehren geht ja nicht.

Immerhin bin ich erleichtert, dass sich die Grünen schon vorher in den schwarzen Schlund der Dummheit gestürzt haben, sie werden hoffentlich auch vor der Kanzlerin unten aufschlagen. Tja, wenn Frau Merkel und ihre Bundesgenossen einen suizidalen Absprung von einer Felsenklippe als Herausforderung beschreiben, dann darf doch ein braver Bürger den Absturz in die Tiefe nicht als Irrsinn bezeichnen. Er hat gefälligst mit Freude mitzuspringen. Somit verzichtet der deutsche Lemming mit höchst möglicher Anpassung an die Obrigkeit auf seine Sicherheit.

Mit über 4,5 Millionen Muslimen in unserem Land hat uns die Kanzlerin nicht nur eine islamische Überflutung in Deutschland beschert, sie hat auch in einer nicht mehr einzuschätzenden Anzahl religionseifernde Verbrecher ins Land geholt. Da trifft es sich gut, wenn sie nicht etwa die durch Bodyguards geschützte Politik-Elite bedrohen, sondern nur den normalen Bürger auf der Straße. Man hat zwar153 der potenziellen Gefährder in Haft gesteckt, jedoch zählten die Sicherheitsbehörden immer noch knapp 1000 Kämpfer, die aus den Krisengebieten dank fehlender Grenzkontrollen bei uns eingereist sind.

Nicht nur die Regierenden, sondern auch Grüne, Linke und selbst die FDP-Spitzen üben sich in der niederträchtigen Verdrehung islamistischer Straftaten, indem sie häufig genug Mord, Totschlag oder Angriff auf Leib und Leben als „Einzeltaten verwirrter Geisteskranken ausweisen. Heuchelei steht hoch im Kurs, auch bei jenen, die sich dem Humanismus verschrieben haben oder an ihr viel Geld verdienen. Die Einen blenden die Bluttaten auf unserem Boden aus ihrer Sprache und ihrem Denken aus, um ihre ursprüngliche Überzeugungen nicht in Frage stellen zu müssen. Die anderen verteidigen ihren Opportunismus bis zum letzten Blutstropfen, weil er Reputation, Einkommen und Sicherheit gewährleistet.

Die Kreativität der Klitterung einer beschämenden Sicherheitslage in unserem Land kennt bei Politkern wie bei den Medien keine Grenzen. Da wird so ziemlich jedes Argument aus dem Köcher gezogen, was die Notwendigkeit einer Zuwanderung untermauert. Haben diese Polit-Nullen vergessen, dass man in Deutschlands Regierungen schon seit 31 Jahren über ein Einwanderungsgesetz debattiert und sich bis heute nicht einig geworden ist?

Deutsche Bürger empfinden jedoch die täglichen Berichterstattungen über Messerattacken, Übergriffe auf Frauen, Randalen auf den Straßen und Übergangsheimen oder Gewaltexzessen völlig anders. Was bis vor drei Jahren in Deutschland weitgehend unbekannt war, soll also nach dem Willen unserer Frau Merkel heute auch zu Deutschland gehören? Wer sich auflehnt, wird vorsorglich diffamiert, diskreditiert oder ausgegrenzt. Der kollektive Suizid der Bürger scheint das erklärte Ziel unserer Regierung zu sein, bei dem nach Möglichkeit die Regierungskaste wie durch ein Wunder überlebt. Das erspart ihnen den späteren Vorwurf.

Zu Zeitpunkt der Erhebung im Januar letzten Jahres wurden von den Behörden 602 Gefährder identifiziert, hiervon hielten sich ca. 200 in Deutschland auf freiem Fuß auf, von denen aber heut knapp 700 frei in unserem Lande herumlaufen. Im Juli 2017 berichtete der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, dass sich die Zahl der islamistischen Gefährder auf rund 760 erhöht hat – nicht einbezogen jene Muslime, die sich in Deutschland unter dem Schutz der Moscheen radikalisiert haben. 

Ein Blick auf die Statistiken des Verfassungsschutzes zeichnet jedoch ein weit erschreckenderes Bild, die von unseren Regierenden nur mit bagatellisierendem Zungenschlag und verharmlosender Syntax vermittelt wird. Der Verfassungsschutz rechnet mehr als 43.000 Menschen zur islamistischen Szene in Deutschland. Diese ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen - vor allem durch den starken Zulauf bei der Gruppe der Salafisten, einer besonders konservativen Strömung innerhalb des Islam. Rund 8.650 gefährliche Muslime werden inzwischen der Salafisten-Szene zugerechnet. Die Zahl ist so hoch wie nie zuvor. Zum Teil sind auch Rückkehrer aus Dschihad-Gebieten darunter.

Wie zum Teufel kommen unsere ach so integre Regierung dazu, angesichts solcher Zahlen und angesichts einer derartigen Gefährdungslage, die das gesellschaftliche Zusammenleben in unserem Land nachhaltig verändern, uns diese Entwicklung als normalen Lauf der Geschichte zu verkaufen? Merkel und Konsorten haben diese Geschichte erst möglich gemacht. In Anbetracht dieses Dissenses zwingt sich die Frage auf, wer in unserem Land noch alle Tassen im Schrank hat. Die Regierung oder der Bürger?

Mehr als 800 radikale Islamisten aus Deutschland sind bislang in das Kampfgebiet nach Syrien und in den Irak ausgereist. Auch das ist bekannt. Viele dieser Drecksäcke haben sich dort der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen. Ein Drittel jener Ausgereisten ist inzwischen wieder in Deutschland. Bei etwa 70 von ihnen ist bekannt, dass sie Kampferfahrungen gesammelt haben. Macht sich irgendjemand auf den Regierungsbänken überhaupt Gedanken darüber, wie viel Blut, Angst und Leid diese 6 Dutzend Irre unter der Bevölkerung verbreiten?

Von außen betrachtet könnte der Beobachter leicht den Verdacht haben, dass hier Politiker am Ruder sind, deren Verantwortungsgefühl sich einzig auf ihr Auskommen, ihre spätere Versorgung und ihr Amt reduziert hat.

Donnerstag, 29. März 2018

Italien: Das Nest von Anis Amri ausgehoben

Den italienischen Sondereinheiten der Carabinieri ist ein bemerkenswerter Schlag gelungen, trotz der Tatsache, dass sich deutsche Behörden gegenüber den Italienern mit der Weitergabe von Informationen höchst zurückhaltend gebärdet haben. Wie es scheint, hat man bei uns kein besonderes Interesse daran, in der offenen Wunde maximalen Behördenversagens weiter herumzustochern. Um Himmels Willen, nur nicht noch mehr belastende Erkenntnisse, die möglicherweise einen Ministersessel kosten.



Bei Anti-Terroreinsätzen in Viterbo, Latina, Matera, Neapel, Caserta und rund um die Hauptstadt Rom sind fünf Komplizen des Attentäters von Berlin Ansi Amri überwältigt und festgesetzt worden. Nun beginnt die Aufarbeitung. Nichtsdestoweniger sind weitere 13 Amri-Kumpels im Visier der Spezialkräfte Gruppo di Intervento Speciale (GIS), von denen man bei uns noch nie etwas gehört hat. Mir entfleucht ein ungläubiges Seufzen.

Dabei verwundert es nicht, dass es sich bei den Verdächtigen um Hardcore-Muslime handelt, die aus Tunesien stammen. Den Verdächtigen werden unter anderem Aktivitäten zum internationalen Terrorismus, Begünstigung von illegaler Einwanderung und Dokumentenfälschung vorgeworfen, wie italienische Nachrichtenagenturen berichteten. Was unter sich hinter den nüchternen Worten der italienischen Behörden verbirgt, gereicht nicht zur Ehre unserer deutschen Sicherheitsverantwortlichen in den Führungsstäben. Insbesondere das Zusammenspiel mit ausländischen Behörden gleicht einem Trauerspiel.

In Italien dagegen geht es derzeit Schlag auf Schlag. Tags zuvor wurde ein Mitglied der Terrormiliz „Islamischer Staat“ von den sogenannten „Cacciatori“ in Turin geschnappt. Ein Marokkaner. Er bildete Ansis Amrin mit einem Lastwagen aus und leitete ihn an, wie man damit einen Anschlag verübt. Bei der konzertierten Aktion konnten die Kräfte der GIS ein weiteres IS-Mitglied verhaften, das Kinder zu Selbstmordattentaten ausgebildet hat. Der Verdächtige war Leiter eines islamischen Kulturzentrums in Foggia in Apulien. Ja, was sonst…, Kulturzentren und Moscheen sind beliebte Agitationscamps, in denen unsere zukünftigen Bombenleger mental vorbereitet werden.

Die groß angelegten Razzien, die seit über einer Woche mit schwerbewaffneten Polizeikräften in ganz Italien durchgeführt werden, verschweigt man in unseren Medien schamhaft, obwohl man hierzulande längst weiß, dass die Netzwerke der Terroristen Europa überspannen und selbstredend auch Deutschland betreffen. Man unterdrückt bei uns gezielt solche Nachrichten, um, wie es heißt, weitere Ressentiments gegen unsere Besucher zu unterbinden. In Italien sieht das anders aus. Vor 12 Tagen wurde man in Bari fündig. Drei Afghanen hielten enge Kontakte zu hochgradig gefährlichen Terroristen in Belgien, Frankreich und Deutschland. Dort berichtet man ausführlich über die Hintergründe.

Auf Handys dieser Drecksäcke entdeckte man Anschlagsziele, darunter Einkaufszentren in Italien und Großbritannien sowie der Flughafen von Bari, desweiteren das Kolosseum und der Circus Maximus in Rom. Auch mehrere Luxushotels, ein Kino und ein Restaurant waren Anschlagsziele. "Die Terrorzelle hat die gewalttätige Ideologie vom Heiligen Krieg und Kampftechniken - darunter operative Anleitungen und Anleitungen zu Herstellung von Sprengstoff - via Internet verbreitet", so die offiziellen Angaben der Staatsanwaltschaften.

Mittwoch, 28. März 2018

Ausweisung russischer Diplomaten – der solidarische Blackout

Für jeden Verbrecher gilt in der Hemisphäre demokratischer Staaten vor dem Gesetz so lange die Unschuldsvermutung, bis ein Urteil gesprochen wurde. Auch in England. Unsere Polit-Eliten interessieren sich für solche Petitessen schon lange nicht mehr. Mittlerweile hat man auf den Regierungsbänken Übung beim Ignorieren bestehender Gesetze.


Was schert es Europas Regenten, was in Verfassungen oder Gesetzbüchern geschrieben steht. In vorauseilender Dämlichkeit haben sich die Außenminister von mehr als 20 Staaten darauf geeinigt, ihre Hirntätigkeit – sofern das überhaupt möglich ist -, vollkommen einzustellen und über 100 russische Diplomaten auszuweisen. Nach dem Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in England arbeitet man gemeinschaftlich an einer politischen Krise, von der niemand sagen kann, ob und wie sie enden wird. 

Einzig der österreichische Kanzler Sebastian Kurz stellt sich quer und will an der Eskaltationsschraube nicht mitdrehen. Er erklärte auf dem EU-Gipfel in Brüssel „kurz & knapp: „Russische Diplomaten werden nicht aus Österreich ausgewiesen.“ Am 4. März wurden der 66-jährige ehemalige russische GRU-Agent und Spion Sergej Skripal und seine Tochter Julia in der britischen Stadt Salisbury bewusstlos aufgefunden und mit Anzeichen einer Vergiftung in ein Krankenhaus gebracht, wo beide ins Koma fielen. Medienberichten zufolge sollen durch den Vorfall 21 Personen in Mitleidenschaft gezogen worden.

Wie man leicht recherchieren kann, wurde das besagte Nervengift Novichok nicht in Russland, sondern im damaligen Usbekistan hergestellt. Nach der Peristroika haben die Amerikaner sämtliche Bestände übernommen. Teile davon landeten im Chmiewaffenlabor der britischen Armee in Porto Down, das in unmittelbarer Nähe zum Anschlagsort Salisbury liegt. Da kommt man schon irgendwie ins Grübeln.

Jedenfalls sind die genauen Umstände des Gasangriffes auf den Russen auch heute noch unklar. Sämtliche Beweise, die Theresa May bis heute präsentierte, basieren auf Annahmen, Mutmaßungen und ungesicherten Indizien“, so Kurz weiter. Mit dieser Aussage steht er nicht alleine. London verweigert Moskau ohne Angabe von Gründen den Zugang zu Ermittlungsmaterialien und verstößt damit nach russischen Angaben gegen die Chemiewaffenkonvention. Damit sind wir bei des Pudels Kern. Großbritannien hat nur dann Anspruch auf Bündnissolidarität, wenn es sich an die internationalen Regeln hält und die verlangt hieb und stichfeste Beweise.

Der frühere EU-Kommissar Günter Verheugen hat das Vorgehen des Westens gegen Russland nach dem Giftanschlag in Großbritannien ebenfalls kritisiert, und zwar mit ähnlicher Intention. Mit Blick auf die Ausweisung russischer Diplomaten durch westliche Staaten sprach der frühere EU-Erweiterungskommissar vom "Beginn einer schweren internationalen Krise", die außer Kontrolle geraten könne. "Das ist nun wirklich das Letzte, was wir brauchen können."

Ausgerechnet England, das Europa durch den Brexit in ziemliche Schwierigkeiten gebracht und durch europafeindliches Verhalten bewiesen hat, dass sie kaum ein verlässlicher Kandidat in der Gemeinschaft ist, ausgerechnet Englands Regierung bittet nun Europa um Hilfe bei der Solidargemeinschaft. Schon dieser Vorgang das ist ein Treppenwitz unterster Kategorie. Hier geht es ganz nach dem Motto: Die Tat war dem Beschuldigten nicht nachzuweisen, aber sie war ihm zuzutrauen. Klappe zu, Affe tot. Und weil das so Frau May sagt, muss nun Europa spuren?

Weshalb soll die EU und deren Mitglieder die britische Geheimdienstangaben zum Fall Skripal Glauben schenken? Großbritannien und die USA haben schon vor dem Irak-Krieg 2003 "die ganze Welt belogen". Selbst in jüngster Vergangenheit belügt der britische Außenminister Boris Johnson während der Brexit-Kampagne seine Gesprächspartner, sodass man kaum noch Wahrheit von Unwahrheit unterscheiden kann. Überhaupt versucht England die Europäer mit Verve und Hartnäckigkeit hinters Licht zu führen. Solidarität ist den Engländern völlig fremd, auch wenn sie sie von den Europäern verlangen. 

Mir jedenfalls ist nicht klar, weshalb Russland einen missliebigen Doppelagenten so kompliziert und aufwendig ermorden sollte, wenn das Gift angeblich eindeutig aus russischer Produktion stammt und damit die Spur zu Putin führt? Halten die europäischen Politiker ihre Bürger für komplett verblödet? Eine englische Kugel aus einer amerikanischen Smith & Wesson wäre doch ebenso wirksam. Allerdings genauso idiotisch weil dann Trump als Sündenbock hätte herhalten müssen. Alternativ würde der Mörder aber auch einen Knüppel aus irischem Baumbestand verwendet haben und diesem Skripal in einer düsteren Seitenstraße über den Schädel ziehen können. Ein Grund, den Mord den Katholiken aus Dublin oder der IRA in die Schuhe zu schieben. Ja, ja, so ein Agent hat es halt schwer. Fehlt nur noch die Visitenkarte vom Killer neben der Leiche.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier dagegen findet, die Reaktion gegenüber Russland habe eine „sehr eindrucksvolle europäische Solidarität“ bewiesen. Weil es natürlich die Russen waren. Deshalb muss jedermann akzeptieren, dass wir hier auch eine moralische Führungsaufgabe wahrnehmen“, sagte Altmaier. Aha, Deutschland ist wieder einmal die moralische Instanz, der weltumfassende Kümmerer ohnehin. Und weil England es so will, meint unsere Regierung, man müsse klare Kante zeigen und eine handfeste Kriegsbedrohung provozieren. Ich meine, Theresa Bond-May riskiert den Frieden.


Und wie hält es unser aller Außenminister? Wie erwartet. Heiko Maas hat, im Gegensatz zu beispielsweise Österreich oder Ungarn, kein Rückgrat gegenüber den britischen Forderungen gezeigt und eindeutig gegen deutsche Interessen gehandelt. Deutschland hat weder etwas zu gewinnen und sehr viel zu verlieren, wenn es sich von Scharfmachern in einen neuen Kalten Krieg verwickeln lässt. Aber sehen wir es Herrn Maas nach. Er war weder als Justizminister intellektuelles Highlight am Firmament strahlender Denker, noch als Außenminister ein weitsichtiger Stratege. Er ist eben, was er ist. 

Ich bin ziemlich sicher, dass der konzertierte Totalausfall jedweder Denkfähigkeit unter den Politikern, von Mister Trump initiiert ist. Logisch dabei wäre die multiple Ausweisung russischer Botschaftsmitglieder, dass das Wohlwollen der USA in Sachen Verrechnung deutscher und europäischer Zölle erkauft werden soll. Schließlich hat man die Freilassung Deniz Yücel auch mit Leopardpanzern bezahlt. Da kann man auch mal ein paar Diplomaten ausweisen. Die Tatsache, dass man in London gerne die zweifelhaften Milliardenvermögen russischer Oligarchen entgegennimmt und in englischen Banken hortet, interessiert genauso wenig wie die Tatsache, dass man sich aus Europa längst verabschiedet hat.

Interessant ist die Einlassung von Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ). Er geht davon aus, dass sich die österreichische Haltung auch bei einer bewiesenen Schuld Russlands am Tod von Sergej Skripal nicht ändern wird. Österreich sei zu „Neutralität“ verpflichtet. Stimmt. Es wird sich nichts ändern, zumal nicht damit zu rechnen ist, dass Regierungen plötzlich die Moralapostel ihrer Nationen werden. Immerhin, in Österreich scheint es noch Politiker zu geben, die ihre Synapsen effektiv einsetzen, was man von den deutschen Kollegen leider nicht behaupten kann.


Montag, 26. März 2018

Wenn Deutschland schon Gesetze bricht, warum dann nicht gleich richtig?

Etwa 65.000 Migranten können wegen fehlender Papiere nicht abgeschoben werden obwohl man sie vorher ohne Ausweise hat einreisen lassen. Bei Licht betrachtet, hat die deutsche Politik ebenso gegen Gesetze verstoßen wie der Migrant, der sich illegal und ohne Identität Zutritt in unser Land verschafft hat. So weit so schlecht. Allerdings unterscheiden sich die beiden „Gesetzesbrecher“. Die Migranten überschritten die Grenzen in dem Bewusstsein, fortan versorgt zu werden. Kluger Schachzug, wie sich nun erwiesen hat.


So präkognitiv wie der gemeine Flüchtling ohne Ausweis im Schlaraffenland niederließ, so dämlich die Regierungsverantwortlichen, die dem rechtmäßigen Schutzbedürfnis der eigenen Bürger nicht nachgekommen sind. Seit zwei Jahren sind die Eliten in Berlin gezwungen die „Geduldeten“ mit enormem finanziellen Aufwand unterzubringen, zu bewachen, zu ernähren und zu bekleiden. Damit das Volk nicht auf die Barrikaden steigt, wird ein ebenso großer Aufwand betrieben, dem zahlenden Volk ein politisches Desaster als humanitäre Verpflichtung und als gesellschaftspolitische Notwendigkeit zu verkaufen.

Gesichts- und Karriere bewahrend rüstete man auf. Sicherheitskonzepte wurden entwickelt, Polizeikräfte eingestellt, Geheimdienst gestärkt, Überwachungskameras installiert, Planstellen für Richter eingerichtet, Staatsanwälte an die Front geschickt und Grenzer delegiert. Es wurden Unterkünfte gebaut, Gefängniswärter eingeschult, Sozialarbeiter trainiert und Integrationsbeauftragte ausgebildet. Ganze Heerscharen von Dolmetscher wurden rekrutiert, Angestellte in Einwanderungsbehörden angeheuert und Lager errichtet. Freilich stets mit der pädagogischen Botschaft, man könne die Flüchtlinge sich nicht selbst überlassen. Aber was sind schon 80 Milliarden Euro, wenn man bei der restlichen der Welt als humanitärer Protagonist mit gutem Beispiel vorangehen kann.

Damit das Armageddon einfallender Horden aus dem schwarzen Kontinent nicht gar so auffiel, vergewaltigte man mit Hilfe von Print- und Fernsehmedien die deutsche Sprache mit einer nagelneuen Semantik. Schließlich musste sowohl der Nimbus der Unfehlbarkeit als auch der kategorische Imperativ unserer Kanzlerin unangetastet bleiben. Angela Merkel konnte sich letztendlich der Gefolgschaft ihrer politischen Lemminge sicher sein. Fortan durften einfache Bürger mit eigener Meinung als Rassist bezeichnet und Menschen mit "alternativen" Ideen und kritischer Einstellung diffamiert werden. Verwendet jemand einen Begriff aus der braunen Vergangenheit unserer Väter und formuliert etwas "altväterlich", zack, hat er Kacke am Bein. Wehe, die selbst verordnete "Meinungshoheit" linker Gruppierungen wird in Frage gestellt. Dann setzt es was. Das harmlose Kinderlied "zehn kleine Negerlein" kam auf den Index und wurde aus den Kindergärten verbannt, während Moslems ihre antisemitischen Umtriebe auf unseren Straßen ungestraft ausleben dürfen. Nun ja, die Schizophrenie in unserer Gesellschaft - unsere Justiz eingeschlossen -, treibt sehr bunte Blüten. Recht ist eben nur relativ. Quod licet jovi non licet bovi...

Unsere gesamte Gesellschaft ist durch die 68er Generation und ihrer Sozialromantiker verseucht. Sie hatte ganz wesentlichen Einfluss auf die heutige Politik. Weshalb teilt man diese 65.000 muslimischen Schmarotzer nicht in jene Länderzugehörigkeit ein, die sie selbst bei der Überprüfung vorgegeben haben. Handys darf man zur Feststellung der Herkunft nicht auslesen, das wäre ja diskriminierend. Dann verfrachtet man eben diese Herrschaften mit Großraumtransportern oder mit Schiffen genau dorthin, wo sie angeblich herstammen. Sollen doch jene Länder, die sich hartnäckig und vorsätzlich weigern, auch nur einen einzigen Refugee zurückzunehmen, deren Identität überprüfen und dann entsprechend verfahren. Wenn ein Afghane in Marokko ausgeladen wird, weil er sich dabei Vorteile versprochen hat, ist das nun sein Problem.

Kaum anzunehmen, dass das die Armee irgendeines dieser Länder ein vollbesetztes Flugzeug mit Raketen vom Himmel holen, wenn es trotz Landeverweigerung zum Landeanflug ansetzt. Ich weiß, ich weiß, völlig irreal, dieser Vorschlag. So stellt sich der kleine Fritz die Lösung des Problems vor. Der kleine Fritz ist eben pragmatisch. Fritzchens Idee in die Realität übersetzt würden die nur allzu bekannten Reaktionen hervorrufen. Der vielstimmige Aufschrei von links und grün, vom humanistischen bis bürokratiehörigen Lager, die Phalanx sozial engagierter Lebenssofties, sie alle würden jeden Politiker in die Knie zwingen.

Der politisch motivierte Gesetzesbruch im eigenen Land scheint das kleinere Übel zu sein. Was schert es einen Politiker, wenn sich ein Untertan aufregt. Ich allerdings sage: Wenn man schon Gesetze bricht, dann richtig. Doch das vorhersehbare Verhalten unserer Politiker beweist zumindest eines: Die Regierenden haben weit mehr Angst vor dem Aufschrei sozialbesoffener Parteien und Organisationen als vor Verbrechern, die unser Land terrorisieren.

Auch wenn einige Politiker im TV, vor Wahlen und bei Parteischarmützeln im Bundestag den starken Maxen spielen, die Furcht vor klarer Kante, vor einer scharfen Zäsur, vor der eigenen Courage verbunden mit dem Risiko des Jobverlustes, des Ansehens und der Privilegien machen selbst den hartgesottensten Politkasper handlungsunfähig. Der Bürger wird die Strategielosigkeit und Inkompetenz seiner Regierung noch Jahre ausbaden müssen. So oder so.  

Beweis der Dummheit - Puigdemont in Deutschland verhaftet

Wieder einmal zeichnen sich deutsche Behörden mitsamt ihrer Regierung auf dem internationalen Parkett Europas durch kaum noch zu überbietende Dämlichkeit aus. Kieler Autobahnpolizisten verhafteten Carles Puigdemont auf einer Raststätte an der Autobahn, einen durch freie Wahlen legitimierten Politiker.



Nein, er ist kein Straftäter. Auch kein Terrorist. Zumindest nicht in Deutschland, zumal hierzulande die Anstiftung zur Rebellion oder der Aufruf zur Unabhängigkeit einer Region kein Straftatbestand ist. Er ist nicht einmal ein Messerstecher, wie sie sich in deutschen Großstädten zuhauf herumtreiben und meist schnell wieder auf freiem Fuß sind, sollte man sie zufällig festgenommen haben. Er hätte gut daran getan, seinen Pass während der Fahrt aus dem Autofenster zu werfen. Dann könnte er wenigstens als 17-jähriger Ausländer bei uns Asyl beantragen. Vermutlich hat er nicht mit den Korinthenkackern hierzulande gerechnet. Aber wie sage ich immer: Je höher das Amt, desto kleiner die Korinthen.

Jetzt hat Deutschland einen politischen Gefangenen aus Katalonien. Der spanische Querkopf hatte sich nach dem Ausruf der Unabhängigkeit seiner Heimatregion nach Brüssel abgesetzt, weil er dem langen, wütenden Arm des Premiers Mariano Rajoy entkommen wollte. Trotz eines fragwürdigen internationalen Haftbefehls erklärte sich Brüssel für die inneren Angelegenheit Spaniens und für den Separatisten nicht zuständig. Er durfte sich in Belgien frei bewegen. Die höchste Gerichtsinstanz  Spaniens hatte den Haftbefehl wegen drohender Erfolglosigkeit der Umsetzung in Belgien wieder einkassiert. Fortan lagen die Spanier auf der Lauer, sollte Puigdemont sein "Exil" verlassen.

Weder die Schweiz noch England kümmerten sich um Puigdemont, als er dort ein- und wieder ausreiste. Dänemark ließ den Spanier ebenfalls unbehelligt. In keinem europäischen Land gibt es einen Straftatbestand wegen Rebellion. Nur in Spanien, das immerhin Mitgliedsland der EU ist und damit das EU-Recht anerkennt. Es ist schon einigermaßen lächerlich, wie sich Deutschland ohne Not für zuständig erklärt hat und sich damit eine politische Schlinge um den Hals gezogen hat, aus der sie jetzt nicht mehr herauskommt. Europäische Politiker grinsen sich eins, sie haben diese idiotische Festnahme natürlich den Deutschen überlassen. Liefert man ihn aus, gibt es Krawall – vielleicht sogar eine Rebellion, liefert man nicht aus, gibt es eine politische Eiszeit mit der spanischen Regierung. 

Es musste der deutschen Regierung klar sein: "Für das Delikt Rebellion reicht es in Spanien nicht aus, einfach nur die Unabhängigkeit Kataloniens zu erklären", sagt Diego López Garrido, Professor für Verfassungsrecht an der Universität Castilla La Mancha. "Ohne Gewalt ist die Definition der Rebellion nicht erfüllt." Die katalanische Regionalregierung habe niemals zu Gewalt aufgerufen. López Garrido hatte in den Neunzigerjahren als Parlamentsabgeordneter der Linkspartei „IU“ den Gesetzestext verfasst. By the way…, mit der unschlagbaren, deutschen Logik der Festnahme eines Separatisten müsste man auch sämtliche Kurden und Salafisten in unserem Land auf der Stelle festsetzen und sie diesem Sultan in Ankara überstellen.

Egal, was der Generalstaatsanwalt in den nächsten Tagen entscheiden wird, unsere Regierung steht in der Gemeinschaft als dümmliche Versager im Fokus einer Gemeinschaft von 19 Staaten. Hinter den Kulissen der Euro-Eliten macht man sich lustig über den aufrechten Regierungsmichel, der in Sachen Flüchtlingsthematik vollständig versagt, aber dann gnadenlos zuschlägt, wenn Spaniens Königshaus mitsamt dem Premierminister unsere Behörden um einen Gefallen bittet. Denn die Veruntreuung von Geldern ist nicht bewiesen und scheint als Grund für die Verhaftung herhalten zu müssen. Belgien hatte seinerzeit Belege für den Vorwurf von Spaniens Ministerpräsidenten Rajoy verlangt, aber nie erhalten.

Daraufhin aktivierten die spanischen Behörden gezielt den Haftbefehl, weil Puigdemont Belgien verlassen hatte - in der Hoffnung, in einem anderen EU-Mitgliedstaat mehr Erfolg zu haben. Willfährig legten sich jetzt deutschen Dienste auf die Lauer, um den Präsidenten der Autonomieregierung der “Generalität von Katalonien“ bei der Einreise abzufangen. Jener befand sich auf dem Weg von Helsinki aus über Dänemark in Richtung Belgien. Und da auch die Finnen so klug waren, den Spanier in Ruhe zu lassen, stürzten sich die Deutschen mit Feuereifer auf das faule Ei. Irgendein dämlicher Polit-Versager hat sich mit der Anweisung zur Ergreifung des Spaniers selbst übertroffen.

Wieder einmal geben deutsche Behörden ein schönes Beispiel für ihre unerreichte Kompetenz für unterirdische Diplomatie, genetisch verankerter Besserwisserei und bürokratischer Korrektheit ab. Vermutlich war die Verhaftung von Puigdemont einer der berühmten Maas’schen Fehlleistungen. Von ihm ist man es ja gewohnt, in jeden großen Scheißhaufen zu treten, den er finden kann. Man darf gespannt sein, für welche Unruhe unsere Regierung dieses Mal sorgt.

Sonntag, 25. März 2018

DSDS 2018 - Der Superstar!

Bald haben wir ihn wieder! Zum 147.ten Mal! Deutschlands neuesten Superstar. Ich frage mich, wie ich bislang ohne ihn, DSDS und die kompetente Jury überleben konnte. Das dunkle Zeitalter unerträglichen Mangels deutschen Liedgutes liegt endlich hinter mir. Vorbei ist die Zeit, in der ich mich mit dem Geträller amerikanischer Entertainer begnügen musste. Endlich würdigt man Arbeitslose, Dünnbrettbohrer und Sozialhilfeempfänger, die um die Wette trällern, ohne eine Vorstellung zu haben, welche Bedeutung ein Violinenschlüssel hat. Welch ein Glücksfall für einen aufsteigenden DSDS-Kometen, der keine Stimme hat, obwohl ihm auch das Gehör fehlt.


Fernsehen hat die Deppen sesshaft gemacht, das bemerkt man an den Einschaltquoten. Täglich fiebern Millionen von Unterbelichtete mit. Woche für Woche! Dieter Bohlens bringt die Zuschauer an den Bildschirmen hinsichtlich Inhalt, Substanz und Dramaturgie an den Rand intellektueller Überforderung. Selbst die Jury, bei der man sich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass sie vom "Herrn" in einem Anfall von Zorn erschaffen wurde, könnte unterirdischer nicht sein. Ohne Werbepausen würde ich diesen Thrill nicht überleben.

Wären die RTL-Macher nicht auf die geniale Idee eines Sänger-Wettbewerbes gekommen, niemals würde ich von der Existenz hunderter singender Blindgänger erfahren haben. Sie liegen nicht im Wettbewerb mit anderen, sondern mit ihren Irrtümern, sie könnten zum Star reüssieren. Nun ja, ohne Lärm fühlt sich der herkömmliche Prolet nirgends so richtig anwesend, schon deshalb darf man sich nicht über den Andrang wundern, der bei den Atem raubenden Ausscheidungskämpfen herrscht!

Doch so neu sind solcherart Veranstaltungen auch wieder nicht! Schon die Griechen trugen vor mehr als 2000 Jahren Sänger-Wettkämpfe aus. Sie waren Bestandteil des olympischen Ur-Spektakels. RTL hat den ursprünglich olympischen Gedanken wieder aufgenommen und ich muss gestehen, Deutschland befände sich ohne diesen hoch anspruchsvollen Sender in der Diaspora musikalischen Niemandslandes. Er hat sich dank einer weitsichtigen Marketingstrategie um unser Land gleich zweifach verdient gemacht. Niemand weiß besser als unsere Medienmacher, beeindruckende Persönlichkeiten, überragende Intelligenzen oder gar die Fähigkeiten des Noten Lesens sind heutzutage kontraproduktiv und machen beginnende Karrieren sofort zunichte.

Im Allgemeinen reicht es völlig aus, wenn man als Sänger einen schlechten Ruf und über einen IQ knapp über der Zimmertemperatur verfügt, dann stellt sich der Erfolg mit ziemlicher Sicherheit ein. Hilfreicher dagegen ist, wenn man dem Publikum glaubhaft versichern kann, der Künstler sei von einer lesbischen Mutter aufgezogen worden und daher schwul. Seit Jahren leide er an Bulimie, weil die eigene Schwester auf den Strich geht und der Vater wegen pädophiler Neigungen im Knast sitzt. Nur in diesem Zusammenspiel kann man in der Medienbranche richtig groß herauskommen.

Was hatte im Vergleich zu unseren „Song-Kometen“ im DSDS beispielsweise Beethoven zu bieten? Er wurde im Armengrab verscharrt und das muss seinen Grund gehabt haben. Ich versuche mir vorzustellen, Haydn und Brahms hätten sich damals in Hotelzimmern geprügelt und dabei die halbe Einrichtung demoliert. Mit dem richtigen Promoter im Rücken wäre aus den Wüstlingen der Romantik „The Synphonic-Brothers“ geworden und sie wären überdies als wegweisende Protagonisten in die Geschichte eingegangen.
Was, wenn die Modeberater der Juroren den begnadeten Wolfgang Amadeus Mozart ausgestattet hätte? Wie wäre die Karriere von Meister Bach verlaufen, würde er als Hupfdohle im schrillen Röckchen auf der Empore der Heiliggeist Kirche mit langhaarigen Blondinen im Backgroundchor aufgetreten sein? Wer weiß, Bach trüge heute den schmückenden Beinamen: „The King of the Soul-Organ“ und die Toccata hätte man als Evergreen auf der Straße gepfiffen.

Heute wissen wir: Medien, die den Skandalerwartungen nicht nachkommen, gehen unspektakulär ein. Ich bin davon überzeugt, im Zeitalter des elektronischen Meinungsterrorismus können nur noch die TV-Verweigerer das Blatt noch wenden. Ich befürchte jedoch, dass dank des unermüdlichen Einsatzes von Heidi Klum, Dieter Bohlen und Dschungelcamp Deutschland im Jahr 3244 nur noch aus Superstars bestehen wird, da hat einer mit Gymnasialreife oder Abitur seine Daseinsberechtigung verwirkt.


Freitag, 23. März 2018

Die Büchse der Pandora – wieder Terrorakt in Frankreich

Wieder erschüttert uns ein Terroranschlag in einem Supermarkt in Trèbes bei Carcassonne. Ein schwer bewaffneter Mann stürmte in das Einkaufszentrum „Super U“ und brachte dort über 40 Kunden in seine Gewalt. Dieses Drama erinnert uns schmerzlich an den Supermarkt in Hamburg, das Einkaufszentrum in München, den Weihnachtsmarkt in Berlin. Zwar sind die Geiseln in der französischen Kleinstadt mittlerweile wieder frei, dennoch sind drei Tote zu beklagen. 



Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendwo in unserer zivilisierten Gesellschaft ein wild gewordener Moslem glaubt, jemanden umbringen zu müssen. Zum Glück hat die Polizei den muslimischen Drecksack aus Marokko erschossen, der zuvor im südfranzösischen Carcassonne vier Polizisten mit einem geraubten Fahrzeug über den Haufen fahren wollte und dann mit seiner Waffe auf die Gendarmen geballert hat. 

Die Kette des Wahnsinns reißt einfach nicht ab. Und der heutige Täter? Wieder einmal ein moralisch zurückgebliebener Muselmane mit Hang zum Blutrausch, weil es ihm in Frankreich oder wo auch immer nicht mehr gefallen hat. Kann aber auch sein, dass er zur Knarre griff, weil ihm die Hose zu eng war oder er keine Frau abbekommen hat. Warum, weshalb, weswegen…, das ist letztendlich völlig wurscht. Aufgeschreckt allerdings wird man durch die Tatsache, dass die französische Polizei diesen Wahnsinnigen schon lange gekannt hat. Ja, ja, den Amrin aus Berlin kannte man auch. Und wieder hören wir: Man kann eine Einzeltat oder ein Amoklauf eines Verirrten nicht ausschließen. Als wenn diese Begriffe die Tatsache weniger dramatisch machten.

Man möchte nur noch kotzen. Während alle einschlägigen Kriminalitätsstatistiken verehrende Zuwächse ausweisen, die Kleinkriminalität aus dem muslimischen Milieu den Alltag in nahezu halb Europa bestimmt und die Polizei den Gewalttaten mittlerweile sogar auf dem Land kaum noch Herr wird, beschäftigen sich unsere Polit-Nullen lieber mit abenteuerlichen Argumenten unserer Sicherheitslage, mit verlorenen Wählerstimmen und Prozentzahlen, mit gegenseitigen Schuldzuweisungen und verschweigen unter Aufbietung maximaler Energie die eigenen Fehler. Da kann schon mal das Gefühl aufkommen, diese politischen Neandertaler nicht nur abzusetzen.

Doch das ist nicht die eigentliche Krux. Zwar ist dieser neuerliche Terrorakt wieder einmal bei unserem Nachbarn in Frankreich passiert, nichtsdestotrotz erzeugt dieser Irrsinn aus dem Morgenland auch bei unseren Bürgern ein neuerliches Würgen in unseren Hälsen. Er zwingt uns, den Blick wieder auf unseren eigenen Nabel zu richten. Wie pervertiert unser politisches System ist, sei mit dem folgenden Beispiel untermauert: Jede Salatgurke, jede Tomate und Banane muss geprüft, zertifiziert und zugelassen sein, bevor sie bei LIDL, ALDI oder REWE dem Kunden angeboten werden darf. Nicht so bei unseren Gästen vom afrikanischen Kontinent.

Immer noch werden solche Verbrecher, die Merkel & Co. ins Land geholt haben, uns von Funk, Presse und TV-Moderatoren als verzweifelte Amokläufer, verwirrte Einzeltäter, oder psychisch labile Neurotiker verkauft. Man nennt das Übel einfach nicht beim Namen, und bezeichnet es nicht als das, was es wirklich ist. Die Rede ist von Islamisten oder radikalen Terroristen, von fundamentalistischen Fanatiker, muslimischen Parasiten, und unterentwickelte Mörderbanden, die unsere Kultur unterminieren, Sozialkassen ausplündern und Blut, Leid und Wut hinterlassen.

Die Politik hat, wie schon so oft, mit einem terminologischen Kunstgriff den semantischen Drahtseilakt geschafft, bittere und unerträgliche Wahrheiten mit einem sozialkritischen Mäntelchen zu bedecken. Während viele Bürger schon seit mehr als zwei Jahren die Nase voll von Flüchtlingen, Asylanten oder Migranten haben, ist unsere Polit-Elite jetzt erst aus dem Dornröschenschlaf wachgerüttelt worden.

Sogar Frau Merkel lässt sich bei der gestrigen Antrittsrede im Bundestag dazu hinreißen, selbstkritisch einzuräumen, das „WIR“ Fehler in der Vergangenheit gemacht haben. Wen immer sie mit dem Wörtchen WIR meint, die Bluttat in Carcassonne stößt uns Deutsche die Nasen wieder mit brachialer Wucht auf unser eigenes Problem, das nicht nur die Franzosen haben. Immerhin, dieses Mal war unsere Kanzlerin beim Kondolieren schnell wie nie. Schließlich geht es um französische Opfer.

Auch in Deutschland geht es rund, doch hier hält sich unsere Frau Merkel vornehm zurück, obwohl sie kaum übersehen kann, dass sich das Blatt bei uns gewendet hat. Wäre ich zynisch, würde ich behaupten, Deutschland ist dank Frau Merkel zu einem Land der Rassisten mutiert. Weil immer mehr Menschen laut aussprechen, dass die Blutbäder in Deutschland, Frankreich, Belgien, England oder Spanien von Menschen angerichtet wurden, die eindeutig dem muslimischen Glauben angehören und entweder mit radikalen Motiven oder pervertiertem Gedankengut metzelnd ihre Umwelt in Angst und Schrecken versetzen. Die weniger Mutigen reden nur mit zusammengepressten Lippen über Terror, benutzen vorzugsweise „beschwichtigende“ Begriffe wie Amok, ganz so, als sei das Ergebnis nicht ganz so schlimm und die Leichen bedauernswerte Opfer eines depressiven Patienten einer Psychiatrie. 

Bezeichnend ist auch, dass jeder, der mit markigem Vokabular seinen Unmut über die Verhältnisse äußert, von manischen Humanismus-Neurotikern mit Hass und Beleidigungen überzogen wird. Ich sage es ganz offen: Dem Bürger ist es scheißegal, welche Psychose oder Neurose ein muslimischer Einzeltäter hat, ob er unter Paranoia, unter einer Profilneurose oder unter wahnhaften Störungen leidet, es wäre ihm allemal lieber, dass er seine „Krankheit“ in seiner Heimat auslebt und nicht ausgerechnet bei uns. Immerhin liefern wir Deutsche genug Waffen in deren Länder, an denen sie sich bedienen könnten.

Die gerade erlebten, kriminellen Auswüchse, ob München, Berlin oder Paris, ob Konstanz oder Carcassonne, sind die zwangsläufigen Folgen einer völlig falsch verstandenen Toleranz, unbeschreiblicher Naivität und bemerkenswerter Dummheit. Und jene, die mit ihrer einfältigen Willkommenskultur auf Bahnhöfen und Grenzpunkten frenetisch Beifall klatschten, haben sich längst in ihre Löcher verkrochen und wollen heute nicht dabei gewesen sein. Und was ist mit unseren Medien? Der Kirche? Unseren Politikern – allen voran unsere Kanzlerin? Sie lavieren sich um die Wahrheiten als stünden sie auf hochexplosiven Tretminen. Wenn unsere Polit-Eliten Pech haben, geht eines Tages eine dieser Minen direkt vor ihrer Nase einmal hoch.

Mittwoch, 21. März 2018

Ich widerspreche, Frau Merkel! Ihr Islam gehört nicht zu Deutschland

Sie dürfen ihn gerne behalten. Auch wenn Sie es heute mit renitentem Habitus und bockbeiniger Haltung bei Ihrer Regierungsansprache betont haben, dass der Islam zu Deutschland gehört, wird aus ihrem Fantasiegebilde dennoch keine Wahrheit. Erneut stellen Sie sich als unsere regierende Kanzlerin gegen eine massive Mehrheit Andersdenkender in unserem Land. Da darf man schon mal nachfragen, ob Sie sich Ihre persönliche Demokratie geschaffen haben, ganz gleich, was Ihre Bürger wollen.


Über 70 Prozent der Deutschen finden, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört. Nur 19 Prozent sehen das wie Sie, verehrte Frau Merkel. Dies ist übrigens das Ergebnis einer hoch aktuellen, repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov für den TV-Sender SAT.1 erhoben hat.

Liebe Frau Merkel, der Islam gehört zu uns wie die Reeperbahn nach Mekka. Auch wenn in unserem Land jeder, der widerspricht, mittlerweile mittels der Nazikeule von toleranzbesoffenen Politikern und Medien so sehr eingeschüchtert wird, dass viele sich kaum noch wagen, Grundwahrheiten des gesunden Menschenverstandes laut auszusprechen. Längst hat die Buckelei der Politik vor dem Islam absurde Züge angenommen. Bei aller Wertschätzung, verehrte Frau Merkel, Sie sind mitsamt Ihrem Kabinett zur die Fleisch gewordenen Absurdität mutiert.

Wie kommen Sie nur auf die Idee, muslimische Migranten könnten problemlos in unserer freien Welt integriert werden, wenn das Wort „Integration“ bestenfalls als nebulöser Terminus in Ihrem Kopf existiert, ernsthafte und pragmatische Umsetzungen jedoch von Ihnen und Ihren Ministern nur als geschmeidig-populäre Worthülsen dem Bürger vorgesetzt werden. Ich kann nicht erkennen, dass Sie mit Ihrem unterentwickelten Panoptikum auf den Ministerbänken in Zukunft Wegweisendes auf die Beine bringen werden. Das spiegelte die heutige Debatte im Bundestag, von Parlamentariern mit teils infantiler Naivität vorgetragen, in schmerzlicher Weise wider. 

Einzig die Rede von Alice Weidel und Alexander Gauland hatten inhaltlich Hand und Fuß, waren argumentativ schlüssig, rhetorisch klug vorgebracht und insgesamt substantiell zu Ende gedacht. Selbst überzeugte AFD-Gegner müssen mit Fassungslosigkeit kaum zu unterbietendes Geschwafel so genannter etablierter Parteien zur Kenntnis nehmen.  Man kann zu dieser Partei stehen wie man will, die Vertreter der Partei treffen in ihrem Vortrag den Kern der seit Jahren verfehlten Politik, während die Gegner wie weidwund getroffene Hirsche von den Parteibänken aufblöken.

Inzwischen ist es für die meisten Bürger unerträglich, wenn Sie, verehrte Kanzlerin, Fragen über Parallelwelten vom Tisch wischen, als sei das Thema rechtspopulistischer Humbug. Sie gehen in einer unnachahmlichen Sturheit Ihren Weg, verschließen die Augen vor den realen Wünschen, Bedürfnissen und Forderungen Ihrer eigenen Bürger. Es fällt Ihnen offenkundig auch nicht schwer, Machotum und Gewalt an Schulen zu tabuisieren, Übergriffe auf Frauen als Ausnahmen abzutun und die wachsende Kriminalität in Ballungszentren als übertriebenes Zerrbild unserer Gesellschaft zu beschreiben.

Es kann nicht sein, dass eine Minderheit Macht über die Mehrheit der Bevölkerung ausübt. Sie als Beispielgeberin exerzieren es ihren Ministern vor, die schweigsamen Mitläufer fügen sich. Weshalb muss Schweinsdeko aus dem Metzgerei-Fenster verschwinden? Warum werden Schwimmbäder abgedunkelt, damit muslimische Frauen baden können? Warum werden Kinder in Koran-Schulen geschickt, um arabische Texte zu lernen, die sie nicht verstehen? Bisher war ich der Meinung, das Mittelalter sei längst überwunden. Mittlerweile verfolgen Sie, verehrte Frau Merkel, eine Menschen- und vor allem Frauen verachtende Politik.

Nein, ich möchte keine marodierenden Mörderbanden in meinem Land, die Bomben werfen, Menschen abstechen oder um sich schießen. Ich möchte mich auch nicht fragen müssen, ob der Kerl hinter mir an der Ladenkasse bei EDEKA ein Messer in der Tasche hat. Noch weniger will ich kranke Moslems in den Straßen wissen, die nachts Frauen betatschen oder vergewaltigen. Ich habe weder Lust auf Rundumbewachung auf Straßen, Plätzen, in Schulen oder Veranstaltungen, noch auf schwer bewaffnete Polizisten, die einem das Gefühl eines Kriegszustandes vermitteln. Ich wünsche mir wieder eine Zeit, in der ich völlig unbedarft und ohne über meine gefährdete Unversehrtheit nachzudenken, die S-Bahn oder den Zug besteigen oder ein Neujahrsfest im Kreise meiner Freunde feiern kann.

Haben Sie, verehrte Kanzlerin, noch immer nicht begriffen, dass kein Mensch wirklich beurteilen kann, wer hier ins Land gekommen ist und wer noch kommen wird? Haben sie auch nicht begriffen, dass muslimische Migranten keinerlei Kritik an ihrer Religion dulden und damit zur potentiellen Gefahr werden? Blenden Sie die Tatsache der Einfachheit halber aus, dass es in Deutschland Islamwächter gibt, Verbände, die eine strenge Form des muslimischen Lebens politisch einfordern? Sie werden selbstverständlich auch die Reformer kontrollieren. Wer es als Muslim dennoch wagt sich dagegen aufzulehnen, der ist draußen. Auf der ganzen Welt. Der Islam tobt als Diktatur, er entwickelt sich nicht, im Gegenteil, er fällt ins 7. Jahrhundert zurück. Und wir werden das in unserem Land zu spüren bekommen. Sie erlauben, liebe Frau Merkel, dass ich mich nun auflehne!

Der so viel beschworene Multikulti ist zu einer bewusst romantisierenden Betreuungsindustrie mutiert, die Milliarden an Steuergeldern verschlingt. Gutmenschen setzen ihren Diskriminierungswahn auch noch fort und tragen sie in die Bevölkerung: Wer Ausländer nicht über die Grenze lässt, ihnen keinen Flachbild-Fernseher gibt, deren Kinder nicht versorgt und kostenfrei wohnen lässt, ist ein Ausländerfeind oder gar ein Nazi. Das ist das Resultat Ihrer Politik, die Sie nicht befähigt, ein Amt als Bundeskanzlerin auszuüben.

Wenn ein Politiker sich moralisch unter Druck setzen lässt und der Staat wie ein dressierter Affe darauf reagiert, hat hinreichend seine Inkompetenz bewiesen. Abermilliarden von Euro gehen für Sprachkurse von Analphabeten drauf. Pathologisch gewalttätige Ausländer, vornehmlich jung, werden rund um die Uhr von Sozialarbeitern und Betreuern umsorgt. Aber Einwanderung und Wohlfahrtsstaat gleichzeitig können nicht funktionieren. Entweder schafft man das eine oder das andere ab. Anderenfalls werden die Deutschen sehr bald nur noch für die Einwanderung arbeiten gehen.

Man möchte in die Tischkante beißen, wenn man am Rande der Regierungsdebatte in Berlin miterleben muss, dass politischen Parteien ernsthaft über den weiteren Familiennachzug von Flüchtlingen debattieren, ohne die Minimalerfordernisse für ein friedliches und gedeihliches Miteinander vorher umgesetzt zu haben. Der lächerliche Versuch der Integration einer muslimischen Kultur in eine christliche Gemeinschaft gleicht dem Vorhaben, einer Herde von Wildschweinen die Pflege von Blumenbeeten im Park zu überlassen.

Der humanitäre Wahnwitz scheint bei einigen Politikern in den grünen und roten Bänken so weit zu gehen, dass man den Verfechtern gutmenschlicher Integration Hirnleere bescheinigen muss. Wenn schon die Integrationsbemühungen Hunderttausender ehemalige Zuwanderer aus türkischen oder arabischen Ländern, die seit mehr als 40 oder 50 Jahre hier leben, in den meisten Fällen noch nicht oder nur unzureichend gelungen ist, mit welchem Recht glauben Politiker behaupten zu können, dass Integration von 1,5 Millionen Neuankömmlingen ausgerechnet unter ihrer Ägide klappt? Ach ja, ich weiß schon…, Sie werden es richten, Sie schaffen das.

Viele unserer Politiker haben in dieser Frage ihre bodenlose Naivität bewiesen, indem sie im alleinigen Vertrauen voraussetzten, dass unser Grundgesetz auch von jenen respektiert und eingehalten wird, die aus völlig fremden Kulturkreisen bei uns buchstäblich eingefallen sind. Man könnte das Verhalten auch vorsätzliche Dummheit nennen. Der Beweis liegt auf der Hand: Die infantil-christliche Einschätzung, Moscheen und deren Imame seien ein Hort friedfertiger Lehre, ist ein Irrglaube. Die Lehre des Glaubens ist reine Auslegung. Notfalls eine, sämtliche Christen in der Nachbarschaft zu köpfen. Inschā'a llāh…!

Auf lange Sicht gesehen werden sich unsere Besucher aus dem schwarzen Kontinent und von anderswo vorerst an den Wohlfahrtstöpfen bedienen, in die der Bürger mehr einzahlt, als er selbst herausnimmt. Einfacher ausgedrückt: Aus den Sozialkassen werden von den Neuankömmlingen in den nächsten drei Jahren 95 Milliarden Euro beansprucht, die der Bürger vorher einbezahlt haben wird.

Ich bin sicher, unsere Regierung wird als Übergangslösung einen praktikablen Weg einschlagen und uns mit der schon zitierten, zwingenden Logik vermitteln, dass die Milliarden durch Heerscharen, fleißiger und hochqualifizierter Einwanderer über kurz oder lang erwirtschaftet werden. Nun ja, das wird schon irgendwie gehen, zumal der heutige Arbeitsmarkt geradezu unerschöpfliche Aufnahmekapazitäten bereithält. Wie war das doch gleich in Ihrer Koalitionsvereinbarung, liebe Frau Bundeskanzlerin. Wollten Sie nicht die wahren Probleme angehen wie Wohnungsmarkt, Kinderarmut, Pflegekräfte, Sicherheit, Bildung, Digitale Revolution? Niemand, der den Koalitionsvetrag genau gelesen hat, wird Ihnen ein einziges Wort glauben… Wer bitte soll Ihnen abnehmen, dass Sie es schaffen… 






Kindergeldzahlungen verzehnfacht – Western Union hält die Steigbügel für Migranten

Einer der größten Fluchthelfer und Verursacher exorbitanter Migrations-Probleme in Deutschland und Europa sind zweifellos die Western Union, dicht gefolgt von MoneyGram. Sie verschicken Bargeld rund um den Globus. Analysiert man beispielsweise bei Western Union die Detail-Positionen der Bilanzen, fällt auf, dass seit 2014 bis heute geradezu ein Sturmlauf von Migranten aus allen Herren Länder auf die Filialen der Western Union stattfindet.


Jetzt überrascht uns eine weitere Nachricht, die auf einer kleinen Anfrage der AFD basiert. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat im Jahr 2017 rund 343 Millionen Euro Kindergeld an Konten im Ausland gezahlt. Damit haben sich die Kindergeldzahlungen ins Ausland seit 2010 (35,8 Millionen Euro) fast verzehnfacht. Das passt ins infantile Gesamtgefüge einer Regierung, die das Flüchtlingsproblem und die damit verbundenen Kosten nicht im Griff hat.

Dabei ist es laut Bundesnachrichtendienst nicht überraschend, dass auch Terroristen das Angebot weidlich nutzen. Wir hätten eine Menge Probleme weniger in Europa, wenn sich nicht jeder unterbelichtete Terrorist „clean & easy“ und in jeder Stadt Deutschlands unerkannt mit Geld versorgen könnte. Wer da glaubt, dass Banken nur Kriege finanzieren, der täuscht sich gewaltig. Das Nachfolgegeschäft mit Flüchtlingen ist mindestens ebenso lukrativ. Der Fachmann nennt das „erweiterte Wertschöpfungskette“. Auch wenn die Matthias Seestern (FDP) sich nassforsch vor die Mikrofone stellt und mit dem Brustton der Überzeugung der AFD Lügen unterstellt.  „Einmal mehr wird wahrheitswidrig und bewusst der Eindruck erweckt, dass es einen systematischen Missbrauch von Sozialleistungen gäbe. Dies ist nicht der Fall."

Ach was…! Hat dieser FDP-Dümmling sich nicht kundig gemacht? Ich kläre ihn gerne auf, wie der breite Sozial-Missbrauch inclusive des Kindergeld-Transfers organisiert ist. Es ist ein dichtgewebtes Finanznetz, das der amerikanische Konzern über den Erdball gespannt hat. 550.000 Standorte in 200 Ländern. Western Union ist nahezu überall. "Moving money for better" ist der Leitspruch des Unternehmens, frei übersetzt: "Geld verschicken für eine bessere Welt". Es ist jene bessere Welt, die sich viele Flüchtlinge wünschen und für die sie alles riskieren, auch ihr Leben. Und Western Union hilft dabei. Denn das Unternehmen stellt Geldtransfers ohne Bankkonto zur Verfügung, was in keiner Bank in Europa außer unserer Postbank möglich ist. Und das in die entlegensten Ecken dieser Welt. Seit 2015 haben Geldströme von Migranten nach Schwarzafrika massiv zugenommen. Aber auch in den Balkan.

Kommen wir zurück zum Kindergeld. Die Zahlen der BA zeigen: Die allermeisten Kinder mit ausländischer Staatsbürgerschaft, für die Kindergeld gezahlt wird, leben in Deutschland. So wurde 2017 für 588.000 türkische Kinder in Deutschland Kindergeld gezahlt, für 155.000 polnische und für 110.000 rumänische Kinder. Das Geld wird aber zum größten Teil nach Hause geschickt und sorgt dort für weitere Motivation, schnellstens das nächste Schiff mit unbegleiteten Jugendlichen nach Deutschland zu schicken. Es ist den deutschen Steuerzahlern noch weniger vermittelbar, wenn unsere Regierung beispielsweise für Eltern bulgarischer Kinder, die in Bulgarien leben, Monat für Monat Kindergeld überweisen. Das Geld wird gespart bis genug zusammengekommen ist, schließlich sind Schlepper teuer.

Entlang der Balkan-Route gibt es rund 26.000 Zweigstellen, oft eingenistet in Kiosken, Bahnhöfen, Tabakshops oder anderen Banken. Klassische Filialen gibt es kaum, das Geschäft muss schnell und leise gehen. Für eine Transaktion wird lediglich ein gültiger Pass oder ein Ausweis benötigt. In Italien, Spanien, Deutschland und Frankreich genügen gar Führerscheine. Diese Tatsache öffnet dem Terrorismus Tür und Tor. Stattdessen debattiert man über mehr Polizei, Überwachungskameras und modernere Ausstattung der Sicherheitskräfte. Über effektive und vor allem wirksame Maßnahmen schweigt des Sängers Höflichkeit.

Ein derzeit gängiges Szenario findet in etwa so statt: Ein syrischer Flüchtling beginnt seine Reise in der Türkei. Allein dort verfügt Western Union über 10.400 Vertriebsstandorte. Der Flüchtling bezahlt Schleuser, die ihm die Überfahrt nach Griechenland ermöglichen. Viel Bargeld trägt er nicht bei sich. Die Gefahr ist zu groß, dass er während der Reise ausgeraubt wird und die Flucht abbrechen muss. Wird das Bargeld knapp, gibt der Rest der Familie, der in Syrien oder den Nachbarländern zurückbleibt, einen Zuschuss über Western Union. In der syrischen Niederlassung erhält der Einzahler eine zehnstellige Nummer. Mit ihr ist es dem Empfänger möglich, in jeder Niederlassung auf dem Planeten das Bargeld abzuheben. Er muss nur einen gültigen Pass vorzeigen - die Identität wird nicht weiter geprüft.

An Sachleistungen ist ein Flüchtling nicht interessiert, er will Geld, Handy und ansonsten eine gute Unterkunft. Denn auch mit dem Smartphone steht die Western Union gerne zur Verfügung. Wer zuvor ein einziges Mal Geld über diese Bank transferiert hat, braucht in der Folge nur paar Tasten zu drücken, und schon funktioniert die Versorgung seiner Sippschaft mitsamt zahlreicher Kinder in Eritrea, Marokko, Bulgarien oder anderswo.

Das meiste Geld verdient das Unternehmen jedoch an den Migranten, die es geschafft haben, bis nach Europa, vorzugsweise nach Deutschland zu kommen und dort „ein neues Leben“ mit „subventionierter Unterstützung (Sozialbezüge) ihre Verwandten in der alten Heimat unterstützen. Dieses Geld wird häufig dazu verwendet, wiederum Schlepper zu bezahlen, die ganze Sippen mit Gummibooten, Seelenverkäufern oder heruntergekommenen Fischerbooten im Mittelmeer absetzen. Notfalls werden sie von deutschen Hilfsorganisationen und NGO’s aus dem Wasser gefischt.

Wenn sich deutsche Politiker in Interviews oder in TV-Sendern auf Flüchtlingsthemen einlassen und mit entschlossenen Mienen und vorgespielter Kompetenz verlautbaren, man müsse Italien, Libyen oder die Türkei unterstützen, um das Flüchtlingsproblem in den Griff zu bekommen, lügen sie gnadenlos in die Kameras. Die apokalyptischen Flüchtlingsbewegungen wären relativ einfach einzudämmen, würde man der Western Union das Handwerk legen. Merkel und Schulz, oder andere Politiker in Verantwortung kennen dieses Problem seit spätestens 2014. Sie tun nichts. Sie reden nicht einmal darüber. Es ist zum Kotzen, wenn man in unserem Lande Lügnern und Betrügern erlaubt, Regierungsverantwortung zu übernehmen. Denn nicht die Schlepper sind jene, die den Sog nach Europa auslösen, sondern Politiker, die Banken wie Western Union gewähren lassen.

Die Geldsummen haben sich laut IFAD (Überwachungsorganisation der Vereinten Nationen) zufolge bei der Western Union über die vergangenen zehn Jahre deutlich erhöht. So wurden 2007 noch insgesamt rund 296 Milliarden Dollar (etwa 262 Milliarden Euro) in 144 Entwicklungsländer geschickt. Stand heute: 489 Milliarden Euro), mit steigender Tendenz.

„Es geht nicht um das Geld, das nach Hause geschickt wird, sondern um den Einfluss und die Konsequenzen, die jene staatlich gebilligten Einfallstore des Betruges auf die Leben von Menschen hat“, sagte Ifad-Präsident Gilbert Houngbo. „Die kleinen Summen von 200 oder 300 Dollar, die jeder Migrant nach Hause schickt, bedeuten rund 60 Prozent der Einkommen von Familien, und das macht für ihre Leben einen großen Unterschied.“ Stimmt! Und genau dieser feine Unterschied macht sich in Form von gewaltiger Fluchtmotivation bei uns bemerkbar.

Nun ja, „Transfers“ von einer halben Billion Dollar (500 Milliarden) weltweit sind zugegebenermaßen eine Macht, vor der Politiker hierzulande kleinlaut einknicken und sich darüber ausschweigen, zumal es den Wahlsieg kosten könnte. Der Dieselskandal zeigt dies überdeutlich. In Deutschland reicht bereits die Geldmacht von Konzernen wie BMW, Mercedes und VW aus, um den Bürgern Ammenmärchen vorzuspielen.



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