Dienstag, 31. Juli 2018

Migranten nach Libyen „zurück gerettet“

Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat, wie man so schön sagt, Eier in der Hose. Er ließ 108 Migranten, die zuvor vom Schlepperschiff „Asso 28“ aus einem Schlauchboot geretteten Flüchtlinge kurzerhand nach Tripolis zurückbringen. Und schon schreien die Flüchtlingsorganisationen hysterisch auf. 


Libyen sei kein sicherer Hafen und die Rückführung der Migranten daher illegal. Und die Gutmenschen? Sei keifen wütend, Menschenrechte seien verletzt worden, weil man diese armen Migranten nicht nach nach Malta, Spanien oder Italien gebracht habe. Na sowas …! Es ist unbestreitbar, dass das Festland eindeutig sicherer ist, als ein absaufendes Schlauchboot auf dem Mittelmeer. Das wissen bei uns schon die Kinder im Vorschulalter.

Ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM) bestätigte inzwischen, dass der Schlepperkahn "Asso 28" nach Libyen gefahren sei, um die Todesmutigen aus dem Wasser zu ziehen. Einzelheiten zur Rettung der 108 Migranten seien aber noch unklar. Nun ja, klar ist aber, dass Italien die vielen Hunderttausend Wirtschaftsschmarotzer, die am afrikanischen Mittelmeergestade auf den nächsten Anschluss des regen Gummiboot-Pendelverkehrs nach Europa warten, nicht ins Land lassen will.

Libyen hatte Ende Juni eine eigene Such- und Rettungszone eingerichtet, die sich auch auf internationale Gewässer erstreckt. Dort ist nun die Rettungsleitstelle des Bürgerkriegslandes für die Koordination von Einsätzen zuständig und weist Schiffen einen Hafen zu. Wenn dem so ist, weshalb macht man mit den professionellen Humanisten mit Hang zum selbstlosen Samaritertum nicht kurzen Prozess und konfisziert deren Schiffe? Weshalb urteilt man diese hilfsbereiten Verbrecher auf hoher See nicht einfach ab? Schließlich angeln sie in libyschen Hoheitsgewässern.

Die libysche Küstenwache hat in den vergangenen Stunden 611 Migranten gerettet und an Land zurückgebracht. Jetzt protestieren die NGOs und Schlepper lauthals. Zu dumm, sie verlieren nicht nur ihr Geschäft und den schönen Profit, sondern auch den anerkennenden Heiligenschein durch unbelehrbare Gutmenschen, die in Europa sehnsüchtig auf ihre afrikanischen Freunde warten. Dort sehnt man sich geradezu danach, mit guten Taten voranzugehen und mit sozialem Engagement Frauen, Mütter oder Töchter der Willkür notgeiler Männer auszusetzen.

Schon einmal war Italien im Jahre 2012 wegen der Abschiebung von im Mittelmeer geretteten Afrikanern nach Libyen vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt worden. Mit der neuerlichen Rückführung habe Italien diese Menschen der Gefahr unmenschlicher Behandlung ausgesetzt. Der normal denkende Mensch kann diese verschwurbelte Juristen-Argumentation kaum noch ertragen. Schlimmer noch, die Politiker tun so, als sei es die Normalität, einem Terroristen, der versehentlich nach Tunesien abgeschoben wurde, das Recht zuzugestehen, wieder in unser Land zurückzukehren.

Wie schräg die Denke einiger Polit-Nullen funktioniert, kann man, je nach politischer Zugehörigkeit, am Duktus der Schuldzuweisung oder dem Grad der Betroffenheit ablesen, wenn wieder einmal eine desolate Nussschale mit Flüchtlingen abgesoffen ist. Geballte Dummheit, infantile Naivität und unterirdische Verantwortungslosigkeit alleine reichen nicht aus, um sich in ein überfülltes Schlauchboot zu setzen, nur weil Allah oder deutsche Schlepper dabei helfen sollen, ganze Familien unbeschadet übers das Mittelmeer zu schippern. Ergebnis? In Deutschland stehen 150.000 Migranten und 7.000 Gefährder auf der Fahndungsliste, die abgeschoben werden sollen, aber untergetaucht sind. Und das bei unserem so vorbildlichen Meldewesen. Wehe, unsereiner meldet seinen neuen Wohnsitz nicht korrekt bei der Gemeinde an...

Alleine das Vorhaben, mit einem Gummiboot den Ozean zu überqueren, würde jedem Europäer die Irrenanstalt bescheren. Nicht nur das, es würde auch jedem deutschen Gericht ausreichen, Mütter und Väter in Knast zu expedieren, die ihre Kleinkinder der Gefahr aussetzten, als Fischfutter zu enden. In Italien übrigens auch. Doch anscheinend gelten nicht mehr gesunder Menschenverstand, sondern eine pervertierte Umkehr des Begriffes Rettung. Gerettet ist der Flüchtling scheinbar erst dann, wenn er in Europa angelandet und mit Steuergeldern versorgt wird. Nicht das Wohlbefinden der Bürger, die ihre Politiker gewählt haben ist relevant, nein, das Recht der Invasoren steht an erster Stelle, verbrämt mit der Verpflichtung zur Menschlichkeit. 

Mittlerweile steht sich eine unversöhnliche Armada gewerbsmäßig organisierter Fluchtunterstützer einer Front selbstverteidigender Bürger gegenüber, die eine völlig aus dem Ruder gelaufene Deutung von Recht, Ordnung, Hilfe und Gesetz in den alten und ehemals soliden Stand zurückversetzen wollen. Gerade bestätigte der Gerichtsgutachter in Malta, dass die „Lifeline“ unter falscher Flagge fuhr, um Einwanderer nach Europa zu holen. Die entsprechenden Dokumente lägen nicht vor. Kapitän Claus-Peter Reisch argumentiert, für „Vergnügungsschiffe“ seien die Papiere nicht nötig. Seine persönliche Moral steht eben über jedem Gesetz und ein schönes Beispiel für die pathologisch-krankhafte Sichtweise auf unseren bisher bekannten Humanismus. 

Als dritte Kraft mischen politische Parteien mit, die mit weltfremden Fanatismus ihrem sozialen Engagement menschenfreundliche Züge verleihen wollen. Da ist der Weg zur ultimativen Perversion mehr weit, wenn uns die NGO’s Afrikaner auf touristischen Ausflugsschiffen als kriegsgebeutelte Flüchtlinge verkaufen wollen. Unsere ultragrünen Parteigenossen lachen sich ins Fäustchen. Auch sie  tragen dazu bei, dass dem eigenen Bürger angesichts der Flüchtlingsmassen immer mulmiger wird. Das Ganze erinnert daran, dass man den deutschen Delinquenten dazu auffordert, vorher das Seil für den Henker zu kaufen, bevor er zum Schafott geführt wird.

Der Begriff Rettung hat längst pervertierte Züge angenommen, genau wie die Termini Unterstützung, Hilfe oder Menschenwürde, um deren Deutungshoheit der Auslegungen und Interpretationen gerungen wird, als habe man den Stein des Weisen gefunden. Man wünscht sich inzwischen nichts sehnlicher, als dass man aus dem bösen Traum einer geradezu irrwitzigen Flüchtlingspolitik erwachen möge.


Kommt der türkische Sultan nach Deutschland?

Kaum war bekannt geworden, dass Recep Tayyip Erdogan sich Ende September zum Staatsbesuch nach Deutschland eingeladen hatte, brodelte es nicht nur dumpf im deutschen Volk. Selbst der Journalistenverband (DVJ) wartete mit Forderungen auf, mit dem Vertreter des Sultanats Türkei nur dann zu sprechen, wenn die Menschenrechte im Mittelpunkt stünden.



Unsere Regierung, insbesondere unser Chef-Konfirmand Heiko Maas (SPD), erklärte jedoch umgehend die Offenheit für Gespräche und möchte den Staatsgast „mit allen Ehren“ hofieren. Zwar gibt es für den Besuch noch keine offizielle Bestätigung, doch wird hinter den Kulissen bereits daran gearbeitet. Im Enddarm des Osmanen wird bald unangenehmes Gedränge herrschen und Heiko dürfte der Erste sein, der dem türkischen Gesäß seine Aufwartung machen wird. Da kann er nur hoffen, dass die Sache einigermaßen "spurenlos" an ihm vorbeigeht und kein unangenehmer Nachgeschmack bleibt.

Wenn man davon absieht, dass der Besuch schon seit langem geplant sei, wie Ulrike Demmer, stellvertretende Regierungssprecherin betonte, bestätigt wieder einmal, dass ganz gleich, wie ein Despot mit seinem eigenen Volk umgeht und welche Menschenrechtsverletzungen stattfinden, dass bei unserer Regierungselite die politische Charakterlosigkeit und Unfähigkeit als herausragende Merkmale hervorstechen. Unser Bundespräsident Steinmeier treibt die Staatsposse noch auf die Spitze, indem er einen selbstherrlichen Tyrannen und Unterdrücker in Berlin empfangen will.

Heikos Statement zum Türkenbesuch ist so elegant formuliert wie seine zu kurzen Anzugshosen und seine zu knapp sitzenden Jacketts. "Man müsse mit jenen reden, bei denen man viele offene Fragen hat." Scheinbar geht der kleine, geschniegelte Geck davon aus, dass Erdogan beim Staatsbankett dessen Fragen beantworten wird. Doch der wird ihm etwas husten und sich vermutlich mit Verve dem leckeren Halal-Menü hingeben. Denn was der Despot aus dem Morgenland im tatsächlich Sinn hat, deckt sich garantiert nicht mit den humanitären Wünschen und Vorstellungen deutscher Politiker.

Das einzige, was Erdogan interessiert sind Geld, Waffen, Ehrerbietung und die Zuwendung seiner türkischen Mitbürger, die ihm bei einem möglichen, öffentlichen Auftritt bejubeln sollen. Denn der osmanische Diktator will in Deutschland Hof halten und zu seinem Volk sprechen. Ich befürchte nur, unsere Kanzlerin lässt zu, dass der türkische Emir auf deutschem Boden seine propagandistische Hetze auf die Spitze treibt und für eine noch feindseligere Stimmung in einer ohnehin schon angespannten Lage sorgt.

Die skurrilen Übereinstimmungen angesichts des angekündigten Staatsbesuches bei der AFD und den GRÜNEN können amüsanter nicht sein. Denn die Vertreter beider Parteien lehnen übereinstimmend die türkische Visite vehement ab, wenngleich aus unterschiedlichen Motiven. Wie sagte Frau Storch (AFD) so prägnant? Auf der Rückreise möge Erdogan seine Jubeltürken gleich mitnehmen. Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel lehnte den Besuch ganz ab. Für eine Einladung gebe es nach Erdogans „dreister Instrumentalisierung des Fußballers Mesut Özil“ und nach dessen Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft „nicht den geringsten Grund“. Ich schließe mich dieser Meinung nicht an, denn so wichtig ist der kickende Deutsch-Türke auch wieder nicht.

Nun ja, man muss das Kind auch nicht gleich mit dem Bade ausschütten. Ich würde die vielen Änderungsschneidereien, die Gemüsehändler und Teestubenbesitzer in unserem Straßenbild zwar nicht vermissen, aber viele von ihnen sind bestens integriert und denken nicht daran, Erdogan und seine Allmachtsphantasien zu unterstützen. Es liegt auf der Hand, solange deutsche Staatsbürger in türkischen Gefängnissen ohne Anklage, ohne Urteile und anwaltliche Vertretung schmoren, hat der Mann hier nichts zu suchen. Dass Diplomatie auch seine Grenzen hat, scheint bei unseren weich gebürsteten Staatsvertretern noch nicht angekommen zu sein. So ist auch zu erklären, weshalb in unserem Land nicht nur die Staatsverdrossenheit zunimmt, sondern immer mehr Bürger unsere Volksvertreter nicht mehr ernst nehmen.

Mehr als 70% der deutschen Bürger lehnen den Staatsbesuch ab, so die jüngste Erhebung. Ein weiterer Beweis, dass Mehrheiten unseren gewählten Mandatsträgern in der Regierung am All erwertesten vorbeigehen. Es schert in offenkundig schon lange nicht mehr, was der Souverän – nämlich der Wähler will. Völlig egal, ob es um die Flüchtlingspolitik, um Staatsbesuche, um Waffenlieferungen oder um Dieselgate, Behördenwahnsinn beim BAMF oder ureigenste, wichtige Bedürfnisse in unserem eignen Land geht, mehr und mehr wird man das Gefühl nicht los, dass wir längst von unseren eigenen Despoten regiert werden.  

Sie sind vorbei, die Zeiten unserer großen politischen Denker und Lenker. Die 68er-Generation hat uns einen Haufen charakterlose Figuren geschenkt, die mangels Rückgrat, Stolz und Bewusstsein im Kriechgang Politik betreiben. Everybodys Darling eben… das führt zur allgemeinen Verblödung, wie man weiß. 

Sonntag, 29. Juli 2018

Flüchtlinge und Hunde – das gute Geschäft mit dem Mitleid

Tausende und Abertausende von engagierten Tierschützern werben für ihre Arbeit mit Slogans: "Wir helfen Tieren in Not." Ob der „Tierschutzbund“, ob die „Vier Pfoten“ oder die militanten Mitarbeiter von „PETA“, sie setzen sich für unsere vierbeinigen Freunde ein und retten sie häufig vor Leid, Elend oder gar dem Tod.


Beseelt von ihrem Tun, manche fanatisch und militant, oft auch ganz und garnicht uneigennützig, setzen sie sich für die Bergung und Rettung gepeinigter Tiere ein. Doch der Grat des Gebotes der Menschlichkeit und der, übelster Geschäftemacherei, ist verdammt schmal und für Außenstehende selten durchschaubar. Oft genug siegt die mitfühlende Menschenseele, die sich eines verwahrlosten oder kranken Vierbeiners erbarmt und sich mancher damit gleichzeitig ein anerkennendes Alibi für eine gute Tat einkauft.

Wahre Horrorfotos werden in Netzwerken verbreitet. Broschüren und Flyer mit grausam gequälten Tieren werden millionenfach gelayoutet, gedruckt, mit ergreifenden und anrührenden Texten unterlegt und dann unter die Leute gebracht.  Es werden Tierquäler angeprangert und geoutet, mit Recht. Der Slogan: „Auch Tiere haben eine Seele“. Er ist ein Klassiker, mit dem man beim Tierfreund ein verdammt schlechtes Gewissen erzeugt. Leid als Geschäftsmodell.

Hilfreich sind Abbildungen von halb verhungerten und bis auf die Knochen abgemagerte Vierbeiner mit traurigen Augen und erbarmungswürdigem Zustand. Sie sollen die Herzen anrühren, an die Menschlichkeit appellieren, einem dieser armen, geretteten Wesen ein neues, glückliches Zuhause, Freude und Liebe zu schenken. Aus dem Blickwinkel echter Hilfsbereitschaft gesehen, ist der Schritt, ein Tier von seinem Elend zu erlösen, ein zutiefst humanistischer, der zugleich auch eine Bereicherung sein kann. Man hat an seiner Seite einen treuen Freund und oft auch ein neues Familienmitglied. Hunde kann man dazu erziehen, sich in die neue Situation einzufinden und das funktioniert normalerweise auch problemlos. Aber wie ist das mit unseren geretteten Flüchtlingen?

Niemand aber käme auf den Gedanken, diese traurige Wirklichkeit auch auf die Millionen Flüchtlinge zu übertragen, die vor Hunger, Armut, Krieg und Versklavung flüchten und nun zu Hunderttausenden an afrikanischen Ufern bei glühender Hitze und unwürdigen Umständen ausharren. Sie alle haben ein Ziel: Ein besseres Leben. Und doch ähneln die Mechanismen der Helfer, die unter dem Label des Humanismus und der Menschlichkeit mit den exakt gleichen Verfahren und Methoden Europas Bürger mit menschlich erscheinenden Rettungsmaßnahmen in die Knie zwingen wollen. Dafür sorgen vor allem unsere Medien, die uns nicht nur ein sozial erwünschtes Menschenbild aufoktroyieren, sondern auch einer Regierungsdirektive folgen. Kaum jemand registriert den Hintergrund. Not und Leid ist ein boomendes Geschäft.


Es werden Bilder von schrecklichen Kriegen produziert, von Ertrinkenden im Mittelmeer, von gequälten Flüchtlingen in afrikanischen Lagern und vorzugsweise von Müttern, deren Kleinkinder mit großen Augen in die Kameras blicken. Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgendwelche Fernsehsender, Zeitungen, Netzwerker oder Medienschaffende uns mit Berichten konfrontieren, die geeignet sind, ganze Nationen zu spalten, anstatt mit dem Finger auf die Verursacher zu deuten. Mit der Überlegenheit eigener Moral, mit der unantastbaren Führerschaft grünroten Ethos wird medial angeprangert, appelliert und geoutet, was das Zeug hält. Ergebnis: Eine enorme Sogwirkung für die Ärmsten der Armen, für Menschen, deren Lebensperspektive nicht mehr umfasst als Raub, Mord, Gewalt, religiöser Fanatismus, Unterdrückung und Menschenverachtung.  

Doch im Falle der kommerziell aufgezogenen Flüchtlingshilfe trifft es die Falschen. Nicht etwa die Verursacher, die Kriegstreiber, Waffenlieferanten, Regierende und Politiker, sondern zur Moral verpflichtete Bürger, die mittlerweile nicht mehr helfen wollen, nicht mehr können und völlig überfordert sind. Denn eines ist klar und das ist eine Binsenweisheit. Selbst bei bestem Willen können Tierfreunde nicht allen Hunde dieser Welt ein Heim bieten, ebenso wenig können Nationen alle Menschen dieser Welt in ihrem Land beherbergen. 

Ja, es könnte einem das Herz im Leib zerreißen, angesichts des Elendes das in manchen Ländern dieser Welt herrscht. Besonders, wenn wir die Dinge nur vom Ende her betrachten. Denn je mehr Hunde ein neues Heim finden, desto schneller produzieren verantwortungslose Tierschänder in Rumänien, Bulgarien oder China Nachschub. Jede arme Kreatur mehr bedeutet bares Geld. Und jeder Käufer eines solchen Wesens animiert die Tierverbrecher dazu, noch mehr vierpfotige Gebärmaschinen zu Hochleistungsproduzenten heranzuziehen. Der Markt wird plötzlich von kranken, verkrüppelten, verwahrlosten und heruntergekommen Tieren überschwemmt. 

Nicht anders funktioniert diese Cashcow auch mit Menschen. Es ist eine nicht enden wollende und unbarmherzige Elends-Maschinerie, die über Ausbeutung, Waffenlieferungen, Kriege und Unterjochung immer neue Flüchtlinge produziert, die wiederum von Menschenfreunden wie Flüchtlingshelfern, NGO’s, Gutmenschen und Kirchen gerettet und untergebracht werden. Vorzugsweise in Europa. Allerdings mit einem klitzekleinen Unterschied. Ein geretteter Hund, gesund gepflegt, gut untergebracht und versorgt, geht seinem Herrchen äußerst selten an die Kehle. Er legt keine Bombe und vergewaltigt nicht sein Frauchen. Denn wäre es so, landete ein solcher Hund schnell in der Tötungsanstalt.

Gerade wurden an der spanischen Küste aus dem Wasser gezogen wieder 1.200 Flüchtlinge gerettet. Gleiches tun die Tierschützer, die mit Transportfahrzeugen nach Rumänien fahren und Tausende Hunde vor dem Hungertod retten und ungefragt über die Grenzen nach Deutschland bringen. Werden sie erwischt, drohen diesen Tierschleußern saftige Strafen. Nichts anderes tun die NGO's - selbst deren Alibis gleichen sich. Entweder Geld oder Pseudomoral.

Mir ist völlig klar: Tierschützer werden jetzt empört aufjaulen, mich einen Schweinehund nennen und im Brustton der Überzeugung erzählen, dass sie aus reiner Tierliebe handeln, wenngleich die Kassen jener Tierhilfsorganisationen meist gut gefüllt sind. Mit der gleichen Empörung werden mir Moralisten, Ethiker und unbelehrbare Helfer mit blank geputzten Heiligenscheinen begegnen, die mir vorwerfen, dass ein solcher Vergleich schändlich, ja haarsträubend sei. Sie alle mögen ihre eigene Treppe fegen.

Das Geschäft mit Hund und Flüchtling folgt exakt den Gesetzmäßigkeiten und Mechanismen der Marktwirtschaft. Bedarfsweckung und Bedarfsdeckung, es unterscheiden sich lediglich die Marketingmethoden. Wenn Deutschland einerseits mit ihren Waffenlieferungen indirekt dazu beiträgt, neue Flüchtlinge zu produzieren. Gleichzeit sorgen wir als erfolgreiches Exportland in Afrika für billigste Nahrungsmittel, die geradezu zwingend die Existenzgrundlage afrikanischer Bauern komplett zunichte machen. Wäre ich zynisch, würde sich die Frage stellen: Schaffe ich mir einen armen Hund oder einen armen Flüchtling an?

Doch auch hier können wir einen kleinen, allerdings ziemlich pervertierten Unterschied zwischen Tier und Menschenrettung beschreiben. Die große Retterin, Frau Merkel wirbt für Menschlichkeit und Humanismus. Der selbst gewählte Gottesdienst heißt –Rettung heimischer Arbeitsplätze in der Waffenindustrie, die beste Geschäfte mit dubiosen afrikanischen Regenten macht. Und die reproduzieren mit Panzern und Granaten fleißig Nachschub für Deutschland. Das setzt der Scheinheiligkeit unserer regierenden Samariterin die Krone auf. Wer bitte, bringt Frau Merkel und Konsorten bei, dass im Land der Humanisten, Samariter und blauäugiger Helfer die Grenzen der Mildtätigkeit längst überschritten sind? Während der Hundeimport zumeist nur mit Impfpass und gültigen Papieren erfolgt, sorgen unsere gewerbsmäßigen Humanisten für die Besucher aus Afrika "zollfreie" Niederlassung und kostenfreie Unterbringung in Deutschland. 

Man kann es betrachten wie man will. Das Geschäft mit Hunden und Flüchtlingen floriert gleichermaßen. Ob auf dem Mittelmeer oder in den desolaten Tierheimen in Osteuropa. Ob es um Tierarztrechnungen oder Gesundheitschecks in Kliniken geht, oder um die Anschaffung von Hundekörbchen, Leine und Fressnapf oder es sich im Falle der Flüchtlinge um Wohnung, Sicherheit und Nahrungsmittel handelt, Methoden, Verfahren und Vorgehensweisen sind die gleichen.

Was für eine pervertierte Welt, bei der Politiker und ihre Unterstützer sich mit Blick auf ihre Wirtschaft die Hände reiben und sich gleichzeitig einer Mitleids-Sprache bedienen, die den Bürger in die Verantwortung nimmt und ihn schröpft bis aufs Blut. Wie sagt man so schön? Den letzten beißen eben die Hunde.

Donnerstag, 26. Juli 2018

Verfassungsrichter rügt Sprache und Stil der Parteien

Der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes Andreas Voßkuhle hat gesprochen. Die höchste Rothaut aller Gerichte hat die Parteien wegen ihrer inakzeptablen Rhetorik gerügt, insbesondere die CSU und damit implizit die Parteihäuptlinge Söder und Seehofer. 


Überraschend, dass ausgerechnet der höchste Richter gegenüber der Süddeutschen Zeitung eine „christliche Partei“ mit deren Wahlkampf-Jargon zur Zielscheibe machte und nicht etwa die AFD. Das sollte den Grünen und den Roten schwer zu denken geben, die ohne Unterlass mit schlimmsten Diffamierungen und Diskreditierungen auf den Parteigegner eindreschen, die unter "rechtsstaatlichen Umständen" gewählt wurde. 

„Herrschaft des Unrechtes“ im Zusammenhang der Flüchtlingskrise soll nach Meinung des Gerichtes angeblich Assoziationen zum NS-Unrechtsstaates wecken und daher „inakzeptabel“ sein. Alle Wetter. Angesichts des bejammernswerten Bildungsniveaus und der marginalen Geschichtskenntnisse innerhalb der deutschen Bevölkerung, bezweifle ich, dass beim deutschen Michel derartig affektive „Echo-Effekte“ auftreten und er bei der Verwendung dieses Terminus an die Nazis denkt. Ebenso wenig kann ich mir vorstellen, dass von Politikern der CSU mit der gerügten Redewendung die gedankliche Verbindung zum NS-Regime gewollt ist oder war.

Doch der herkömmliche Deutsche ist nicht ganz so blöde, wie manche promovierte Juristen glauben. Denn der Bürger fragt sich im Hinblick auf die höchstinstanzliche Beurteilung einer Tatsache, was es mit der „Rechtmäßigkeit an deutschen Grenzen“ auf sich hat, wenn Hunderttausende ohne Pass oder Identifikation ein Land okkupieren und deren Sozialkassen ausplündern. Herr Voßkuhle ist auf dem Holzweg, was seine „angenommene Assoziation“ angeht. Unrecht verbindet der Deutsche längst mit dem Tagesgeschehen auf unseren Straßen und nur peripher mit NS-Zeiten vor mehr als 70 Jahren. Er assoziiert vielmehr die katastrophale Veränderung in seinem Umfeld, in dem Frauen oder Mädchen spätestens bei einbrechender Dunkelheit aus Angst vor Übergriffen nach Hause gehen und Parks oder Ansammlungen in Städten meiden.
  
Freilich, Andreas Voßkuhle mahnte aber auch, man solle nicht immer gleich aus falsch verstandener „political correctness“ den Vorwurf des Populismus erheben. Doch der wiederum ist eine Lieblingsdisziplin unserer grünen Weltverbesserer und roten Genossen, die, wo sie auch immer gehen und stehen, nur allzu gern die Rassismuskeule schwingen und inzwischen eine Mehrheitsmeinung in unserer Bevölkerung mit militant-humanistischen Parolen in die Knie zwingen wollen.  

Ein weiterer, harsch vorgetragener Kritikpunk unseres Bundesjuristen muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. „Wer rechtsstaatliche Garantien in Anspruch nimmt, muss sich dafür nicht beschimpfen lassen." Mit diesem Hinweis rechtfertigt sich das Bundesverfassungsgericht selbst und auch gleich im Namen der gesamten Gerichtsbarkeit, die in Hinsicht auf das „Rechtsempfinden“ der Bürger kaum noch ihren Namen verdient. Und genau darauf kommt es an, und nicht auf die akademisch-abstrakte Juristerei, die am Gesamtempfinden einer Nation vorbeigeht und damit zur Nabelschau juristischer Erbsenzählerei verkommt.

Wo sind sie denn, die Rechtsgarantien, von denen Herr Voßkuhle spricht? Wer erfüllt sie denn noch? Etwa die Polizei, die aufgrund völliger Überlastung nur noch bei einem Bruchteil von Rechtsbrüchen auf unseren Straßen eingreift? Die Staatsanwaltschaften, die zwischenzeitlich komplett überfordert sind? Gar unsere Richter, die mittlerweile mit ausziehbaren Stehleitern die Aktengebirge erklimmen, um einen Abschiebefall zu bearbeiten? Ich will davon absehen, das Bin Laden'sche Leibwächter-Desaster als Beispiel aufzuführen - ein gelebtes Trauerspiel deutscher Justiz.

So führt das Verfassungsgericht weiter aus: Das Hauptproblem des Populismus sei nicht, dass mit harten Bandagen gestritten werde, sondern dass er die "Grundannahmen unserer pluralen Demokratie" untergrabe.“ Ach was? Wo lebt dieser Richter des Bundesverfassungsgerichtes eigentlich? Es ist ja ganz schön, wenn die plurale Demokratie funktioniert.

Zur Erinnerung, werter Herr Oberrichter: Der Politikwissenschaftler Ernst Fraenkel hat die „pluralistische Demokratie klar definiert. „Jede pluralistische Demokratie funktioniert nur dann, wenn nicht nur Verfahrensvorschriften und Spielregeln eines „fair play“ eingehalten werden, sondern auch einen etablierten Wertkodex anerkennt, der ein Minimum abstrakter, regulativer Ideen generellen Charakters enthalten muss“ Zitat Ende. Davon kann inzwischen keine Rede mehr sein.

Man schaue sich „echte" Kriminalstatistiken an und deren Entwicklung in den letzten 5 Jahren. Setzt man die Verurteilungsquote für den gleichen Zeitraum ins Verhältnis zu den Straftaten, lässt sich sich mühelos ablesen, dass eine „rechtsstaatliche Garantie“ unter heutigen Bedingungen überhaupt nicht mehr zu gewährleisten ist. Schon gar nicht für Leib und Leben, Ordnung und Sicherheit oder gar körperliche Unversehrtheit. Verehrter Herr Voßkuhle, Alexander Dobrindt lag richtig, wenn er mit seinem Begriff „Anti-Abschiebe-Industrie“ meint, ein von der Kanzlerin Merkel angeordnetes Unrecht beim Namen nennt und ein paar Hohlköpfe aufgerüttelt hat. Richterlich erwünschte Rhetorik hin, richterliche Rhetorik her.

Dienstag, 24. Juli 2018

Türke bleibt Türke und Moslem bleibt Moslem

Auch wenn die ideologisierten Grünen und deren politischen Vertreter sich überwiegend durch Inkompetenz, Realitätsverweigerung und Tatsachenboykott auszeichnen, wenn es um das Thema Asylanten geht, werden sie nicht müde, dem deutschen Wahlvolk einen pervertierten Blickwinkel grün-indoktrinierten Humanismus aufzuzwingen. Sie wollen und können nicht begreifen, dass der Versuch, Angehörige der islamischen Kultur in Deutschland zu integrieren, im günstigsten Fall Deutsch-Simulanten kreiert und nicht etwa mutierte Bio-Deutsche.


Wie komplett das heile Weltbild einer gekünstelten Samariter-Ideologie ins Wanken kommen kann, zeigt dieser Tage das Beispiel des Superkickers Mesut Özil, der uns von Claudia Roth bis Cem Özdemir, aber auch von Angela Merkel oder Andrea Nahles bis vor einem Jahr als Glücksfall perfekter Eingliederung verkauft wurde. Bis zu jenem Tag, als sich zwei Fußball spielende Deutsch-Türken mit „ihrem“ Präsidenten medienwirksam haben ablichten lassen, wohl wissend, dass neben ihnen ein unbelehrbarer und gnadenloser Despot steht. Der Vorzeige-Simulant hat unsere Politiker mit ihrer verlogenen "Wir-schaffen-das-Legende" Lügen gestraft.

Wie kann es möglich sein, dass ein mittelprächtiger Balljongleur Deutschland mit einem einzigen Foto in seinen Grundfesten erschüttert? Nicht nur die halbe Fußball-Nation scheint aus ihrer „Heile-Welt-Politik“ erwacht zu sein. Sogar Regierungsvertreter, Fußballpräsidenten, Verbandsbosse und Wirtschaftsführer benehmen sich plötzlich wie aufgescheuchte Hühner. Vielleicht, weil sie festgestellt haben, dass sie einem Simulanten aufgesessen sind? Was ist daran so weltbewegend, wenn sich ein kickender, intellektueller Trauerfall über seine eigene Dämlichkeit dermaßen aufregt, dass er die Deutschen quer durch die ganze Medienlandschaft als undankbare Rassisten beschimpfen lässt?

Neuerdings telefoniert der verkappte Muselmane sogar mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Der will ihm auch gleich die Augen küssen – eine islamische Form der Anerkennung, die kaum noch zu überbieten ist. Lob und symbolisches Schulterklopfen für Özil, sowie die schadenfrohe Verlautbarung des türkischen Außenministers, die Deutschen seien Faschisten. Der Sultan aus dem Morgenland dankte dem armen, rassistisch gedemütigten und völlig verkannten pseudo-deutschen Özil für die mutige Demonstration türkischer Stärke. 

Der Kicker mit osmanischen Wurzeln ist, ohne es zu bemerken, selbst zum Fußball geworden, den man auf dem Elfmeterpunkt vors deutschen Tor gelegt hat und nun vom Präsidenten seines Landes mit Schmackes ins Lattenkreuz gedroschen wird. Özil wird mit einem kräftigen Tritt und maximaler Genugtuung im deutschen Netz einschlagen und darf sich der Gunst des Verwandlers zum 1 : 0 sicher sein. Irgendjemand muss ja die verlorenen Sponsoring-Gelder wieder ausgleichen, auch wenn er sich jetzt als feiger Nestbeschmutzer völlig disqualifiziert.  

Besuch bei Mesut Özil in seinem Haus - ein Streifzug durch eine Kleinkind-Psyche
"Mein Haus, Mein Auto, Meine Schuhe, Meine Socken"

Für die Betroffenheitsfanatiker der GRÜNEN war der Rücktritt des Kickers aus dem Morgenland geradezu eine Offenbarung, als Simulanten-Mesut sich des christlich-deutsch-nationalen Fußball-Shirts entledigte. Es schlug die große Stunde der biologisch abbaubaren Göring-Eckart, die in Unkenntnis von Wortbedeutungen die unchristliche Rassismuskeule gegen jedermann schwang, der möglicherweise das Türkentor auf dem Spielfeld integrativer Maßnahmen zu verantworten hatte. Bayern Präsident Hoeneß hielt pragmatisch dagegen. „Özil hat nach der Weltmeisterschaft nur Dreck gespielt.“

Nun könnte man ja auch die Sichtweise haben, dass jemand, der Millionen in Deutschland scheffelte, vom Deutschen Fußballbund hofiert, vom Bundestrainer in Watte gepackt und von Großkonzernen mit reichlich Sponsorengeldern bedacht wurde, sich als anerkannter Kicker mit Freude, Dankbarkeit und innerer Überzeugung diesem Land auch gesellschaftlich und politisch zuwendet. Es muss für alle Offizielle, für Verbandspräsidenten, Politiker, Trainer, Geldgeber und Fußballanhänger wie ein Faustschlag ins Gesicht anmuten, wenn sie nun feststellen müssen: Türke bleibt ein Türke – auch wenn er hier geboren wurde.

Für Politiker und Regierung scheint die ernüchternde Erkenntnis kaum der Rede wert zu sein, wenn selbst scheinbar perfekt eingegliederte Fremde mit kaum zu überbietenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen beim ersten Problem dem Herkunftsland der Väter zuwenden. Wie fatal muss dieser Vorfall für unsere Polit-Elite sein, wenn sie erkennen müssen, dass ein Deutsch-Türke in der zweiten Generation sich im Zweifelsfall ihrer Wurzeln besinnen, die nie in türkischer Erde gesteckt haben. Integration fehlgeschlagen! 

Um wie viel größer werden die Probleme anwachsen, angesichts Millionen von perspektivlosen Analphabeten und Nichtskönnern, deren einzige Fähigkeiten darin bestehen, ihren Gästen körperlich, wirtschaftlich und kulturell Schaden zuzufügen. Aber der klar denkende Mensch weiß, dass sich Ideologie und Kompetenz gegenseitig ausschließen. Grüne und rote Politiker wissen es nicht. 

Sie bestehen wider besseren Wissen, gegen jede Logik und unter Verleugnung aller Kriminalstatistiken auf ihrem idealisierten Bild eines pervertierten Humanismus und untergraben vorsätzlich die Bedürfnisse der Bürger mit arabischen Märchen aus Tausend und eine Nacht. Dass wir Alibaba und seinen vierzig Räubern in die Hände fallen, scheint niemanden zu interessieren.
 

Montag, 23. Juli 2018

Özil – der Medien-Dominator

Er hat es getan. Er hat sich geäußert. Özil, der gestern den schönen Satz geprägt hat: Ich habe zwei Herzen. Das eine ist deutsch, das andere ist türkisch. Aha…! Zwei Herzen, kein Gehirn. Nicht nur äußerst ungünstige anatomische Voraussetzungen, sondern auch ziemlich hinderlich, wenn man sich in der Öffentlichkeit äußert. Ungünstig auch, wenn man für eine Nation Fußball spielen will und nicht genau weiß, wo das richtige Tor steht. Dieser Özil hat sich „einen Türken gebaut“, wie ein geflügeltes Wort sagt.


Ganz Deutschland, ach was sag ich, selbst die Polit-Clowns bei den GRÜNEN und in der SPD beschäftigen sich mit der "causa" Özil, was ja nicht zwangsläufig bedeutet, dass sich beispielsweise Kathrin Göring-Eckart oder unsere SPD-Justizministerin Katarina Barley, kompetente Leuchten am Firmament des Fußballhimmels, jemals für unsere Nationalmannschaft interessiert hätten. Überhaupt hat man das Gefühl, dass der Terminus „national“ Ekelgefühle bei besagten Parteien hervorrufen und sich selbst jeder Partei-Hinterbänkler, und sei er noch so schlicht im Oberstübchen, berufen fühlt, rechte Kräfte beim DFB für den ätzenden Sturm im Wasserglas verantwortlich zu machen.

Aber gerade deshalb kommt diesen rot-grün-sophistischen Polit-Versagern der deutsch-türkische Rücktritts-Eklat eines Erdogan-Fans zupass, weil man, freilich nur mit viel Fantasie und verdrehtem Weltbild, die Rassismus-Karte ziehen kann, um sich selbst wieder in den Vordergrund zu spielen. Die fehlgeschlagene Integration des Herrn Özil sei ein beredsames Beispiel für eine missglückte und rassistische Flüchtlingspolitik. Der denkende Fan aus den Reihen der Sportbegeisterten bekommt angesichts der rot-grün-verseuchten Berichterstattung Brechreize. Auch Cem Özdemir fühlte sich zu einem kritischen Kommentar berufen, weil er ja sonst nichts anderes zu tun hat.

Es scheint den Vertretern dieser politischen Mischpoke nicht klar zu sein, was Rassismus bedeutet, wenn sie den „armen“ Özil als Paradebeispiel eines Opfers für rassistische Umtriebe in unserem Lande heranziehen. Mir war bislang nicht bekannt, dass Anhänger von Islamisten und Despoten wie Erdogan eine eigene Rasse sind. 
Wer Begriffe Ethnie und Rasse nicht unterscheiden will oder kann, wie beispielsweise Justizministerin Barley, sollte sich als Hilfsarbeiter/in in einer Brauerei verdingen. Dort gibts es wenigstens Freibier und nach der 5.ten Flasche ist es es Wurscht, was man sagt.



Wenn Özil in seinem seitenlangen Pamphlet Deutschland implizit Rassismus vorwirft, müsste man ihm diese intellektuelle Fehlleistung verzeihen. Er kann zwar besser kicken als denken, wobei die Qualitätsunterschiede lediglich graduell sind. Selbst geschrieben hat er sein Traktat jedenfalls nicht, das hat vermutlich sein Management für ihn besorgt. Dass aber Politiker auf das missbrauchte Reizwort springen wie mein Hund nach dem Stöckchen, entlarvt einerseits das jämmerliche Niveau der Parteien und als auch jenes bei so manchen türkischstämmigen Fußballern auf dem Platz.

Überhaupt zerfetzt sich inzwischen die halbe Nation, angefangen von Provinzreportern über Journalisten-Experten bis hin zum Bayern-Präsidenten Hoeneß, über die türkischstämmigen Kicker. Politiker jeder Couleur scheinen plötzlich kein anderes Thema mehr zu kennen, als das Statement eines Edelkickers, der provokativ, renitent und zutiefst beleidigt zum großen Vergeltungsschlag ausgeholt hat. Er würde sich jederzeit wieder mit seinem Staatspräsidenten öffentlich ablichten lassen. Das ist doch mal ein Wort…! Da weiß man, wo man hingehört.

Seine Einlassung zeigt überdeutlich, dass der kickende Osmane mit deutschem Pass, Wohnsitz in England und türkischen Spielerberater nie einen echten Integrationswillen an den Tag legte und auch deshalb nicht in eine Nationalmannschaft gehört. Wenn sich Özil hinter den Faschisten Erdogan stellt, hat er selbst in unserer Gesellschaft nichts zu suchen, wenngleich einige rot-gebürstete Medien ihm tröstend übers Haupt streichen. What a bullshit! 

Interessanter wird es, wenn man danach fragt, weshalb Özil erst jetzt mithilfe seines PR-Beraters denken und schreiben lässt. Sämtliche deutsche Sponsoren haben ihre Zusammenarbeit mit dem Kicker eingestellt. Da gehen ihm und Arslans ARP-Sportmarketing viel Geld verloren, vermutlich so viel, dass Özil sich genötigt fühlte, dem DFB ans Bein zu pinkeln. Nun ja, offen gestanden, die DFB-Zentrale scheint mir sowieso der richtige Ort dafür zu sein, dort einmal vehement auszutreten. Sorgen um den bekennenden Türkenkicker müssen wir uns allerdings nicht machen. Ein Kandidat fürs Sozialamt dürfte er nicht werden.




Freitag, 20. Juli 2018

Berlin – ein arabisches Erfolgsmodell

Während der herkömmliche Deutsche durch seine Hände Arbeit jahrelang seinen Spargroschen auf die Bank brachte, um irgendwann mit seinem Bausparvertrag eine Immobilie anzuschaffen, oder der erfolgreiche Kioskbesitzer in Neukölln eine Menge Bier und Zigaretten verkaufen musste, bis er sich ein Mietshaus leisten konnte, verfolgen arabische Clans effektivere Methoden, um in Deutschland reich zu werden. Da sind Fleiß, Arbeit und Gesetzestreue nicht gefragt.



Da unser Staat ausdrücklich Rassismus verurteilt, habe ich mich als einigermaßen sozialisiertes Individuum dazu entschlossen, Raubzüge, Morde, Drogendeals und Vergewaltigungen als mentalitätsbedingt zu akzeptieren. Nun kann man Arabern deutsche Tugenden ohnehin nicht nahe bringen, weswegen auch Integrationskurse unter Arabern und Islamisten nicht sehr beliebt sind. Westlich Verhaltensweisen sind ihnen fremd. Es gehört zu ihrer Tradition, mit Knarre, Sprengstoff und blutrünstiger Brutalität, ihr Ziel, Vermögen anzuhäufen, in überschaubarer Zeit zu realisieren. Da wird schon hier und da mal eine Bank gesprengt und ausgeraubt. So geschehen in Berlin Mariendorf, als ein libanesischer Familienclan in einer Sparkasse an einem ruhigen Wochenende ganze Arbeit geleistet hatte.

Nachdem das arabische Familienoberhaupt mithilfe von Söhnen, Onkels, Schwäger und Schwippschwager, sowie Cousins, Neffen und deren Freunde in einer konzertierten Aktion innerhalb von 3 Stunden etwa hundert Bankschließfächer aufhebelten, waren sie nach getaner Arbeit um zehn Millionen reicher. Polizisten musste man während des Einbruchs nicht fürchten, denn die Einsatzkräfte genossen am wohlverdienten Wochenende mit ihren Familien den lauen Grillabend in ihren Laubenkolonien. Schließlich herrscht in Deutschland Ordnung und das Wochenende ist uns heilig.

Da der herkömmliche Araber an Freitagen betet, geht unsereiner ja nur Sonntags in die Kirche, was den spektakulären Diebstahl die mit hundert Kilogramm schwersten Goldmünze der Welt –, die so genannte „Big Mapel Leaf“ im Wert von knapp 4 Millionen Euro, begünstigte. Wie gesagt, Wochenende. Als Deutscher empfindet man Sonntagsarbeit ohnehin als Zumutung, besonders, wenn man zum Aufsichtspersonal des Museums gehört. Nur so ist es zu erklären, dass kein Schwein bemerkt hat, wie der Goldschatz abtransportiert wurde. Wenn man berücksichtigt, dass Araber hierzulande selten lesen oder schreiben können, dürfen wir auch davon ausgehen, dass er aufgrund kultureller Interessen ein Museum nur selten besucht, es sei denn, er möchte etwas mitnehmen.  

So, auch im Falle des Münzraubes. Die Münze war aus dem zweiten Stock des Museums mit Hilfe von Seilen, einer Winde und einer Schubkarre abtransportiert, im Hof ins Auto verladen und vermutlich zur nächsten Goldschmelze transportiert worden. Nach Erkenntnissen der Ermittler war den Tätern der Raub dank Insiderkenntnissen deshalb gelungen, weil die elektronische Alarmsicherung am Wochenende wegen zu hohen Stromverbrauchs abgeschaltet worden war. Kann man ja verstehen. Der Staat muss sparen, zumal er in letzter Zeit so viele Flüchtlinge versorgen muss. Jedenfalls fehlt von der Münze fehlt bis heute jede Spur. 

Doch dieser Einbruch in der Bank war nur die Spitze des Eisberges, wie die Polizei jetzt weiß, gehen Dutzende Einbrüche, Raubzüge und Überfälle auf das Konto dieses rührigen Clans. Nichts war vor ihnen sicher, weder Juweliere, Geldtransporter oder Kunsthäuser. Doch jetzt haben unsere Polizisten zugegriffen. Weil der libanesische Clanchef so dämlich war, ein Mitglied seiner Familie zu beauftragen, das Geld aus der Beute in Immobilien anzulegen, konnten unsere hochprofessionellen Ermittler zuschlagen. Nun ja, es fällt halt auf, wenn ein Hartz-IV-Empfänger knapp 80 Häuser und Eigentumswohnungen kauft und dann auch noch beim Sozialamt Stütze bezieht. 

Immerhin haben sich unsere Gerichte dazu hinreißen lassen, die Immobilien zu konfiszieren. Aber auch hier wiederum hat die Justiz Gnade vor Recht walten lassen. Die von Raub, Diebstahl, Drogenhandel und Erbeutung fremden Eigentums finanzierten Wohnhäuser stehen dem libanesischen Clan weiter kostenlos zur Verfügung. Das nenne ich echten Humanismus, denn immerhin können die Bewohner im Falle fehlender, liquider Mittel die Stadt dazu zwingen, Strom, Wasser und Nebenkosten zu übernehmen.  

Nach Angaben der Berliner Polizei richteten sich im vergangenen Jahr 14 der 68 größeren Ermittlungsverfahren zur organisierten Kriminalität gegen Banden mit arabisch-libanesisch stämmigen Mitgliedern. Wie man sieht, fleißige Leute, die zielstrebig ihre genetischen Vorteile nutzen. Die restlichen Verfahren verteilen sich auf Nigerianer, Marokkaner, Türken, Afghanen und Albaner. Mehr als die Hälfte der Verdächtigen aus diesen Clans habe inzwischen einen deutschen Pass, sagte kürzlich Dirk Jacob, beim Berliner LKA zuständig für organisierte Bandenkriminalität. Verständlich, dass bei den derzeitigen Verhältnissen hierzulande ein deutscher Pass durchaus begehrt ist. Zusätzlich – versteht sich. 

Viele Mitglieder arabischer Großfamilien in Deutschland - auch mit palästinensischer oder libanesischer Herkunft - durften in Deutschland nicht arbeiten, weil sie offiziell staatenlos waren und ihr Aufenthaltstatus ungeklärt war. Kriminalität wurde im Laufe der Zeit zu einer Haupteinnahmequelle mancher Clans. Und weil das so gut funktioniert, erfreuen wir uns mittlerweile in allen Großstädten Deutschlands am Erfolg der Neuankömmlinge.  Dankenswerterweise haben wir in unserem Land engagierte Parteien wie die GRÜNEN und die SPD, die unter der Federführung unserer Kanzlerin tatkräftig an Familienzusammenführungen arbeiten, schon der guten Einkommensaussichten wegen.

Heute müssen wir den Grünen sogar dankbar sein, dass Berlin bunter geworden ist. Der „arabischer Berliner“, ist inzwischen noch arabischer geworden. Es ist unbestreitbar ein Gewinn, wenn der Berliner plötzlich das Gefühl hat in Beirut oder Agadir angekommen zu sein. Selbst im Bezirksamt schätzt man, dass an der nördlichen Sonnenallee 95 Prozent der Läden und Geschäfte von Arabern betrieben werden. Zu den „alteingesessenen“ Libanesen haben sich nun Syrer, Perser, Marokkaner und Iraker gesellt. Sie bereichern nicht nur vom Äußeren her unser Stadtbild, nein, auch ihre Luxuslimusinen und getunten Blechkarossen vermitteln neuen Flüchtlings-Wohlstand

Als Fußgänger fühlt man sich olfaktorisch und visuell von Falafel, Sesam-Joghurt-Sauce, Baklava, Shisha-Bars, Teestuben umzingelt. Wenn man sich in Neukölln umschaut, kann man leicht auf teure Urlaubsreisen in den Orient verzichten. Handyshops, Ramschbuden, muslimische Klamottenläden, 1-Euro-Buden, Dönerkneipen und Kopftücher. Hochschwangere Musliminnen mit drei Bälgern und Kinderwagen, bärtige Männer, Türkengedudel und jede Menge Wettbüros - Basarfeeling allenthalben.

Der humanistische Gedanke wiegt einfach schwerer, als die systematische Umgestaltung unserer Städte in orientalische Souks. Nicht nur unser Stadtbild, sondern auch unser Lebensgefühl erfahren durch Plünderungen von Banken, Sozialkassen oder Versorgungseinrichtungen neue Dimensionen der Lebensqualität. Ich versuche seit drei Jahren der Veränderung hierin auch eine gewisse Bereicherung unserer Kultur zu sehen. Schließlich fließen auch üppige, staatliche Zuwendungen an unsere Sozialgäste aus der Fremde in unseren Wirtschaftskreislauf und kurbeln den Wohlstand an, der wiederum versteuert werden muss. 

Diesem fiskalischen System unterliegen natürlich auch Gewinne aus Diebstahl, Raub und Vermögensdelikten, aus deren Steuern wieder die Sozialleistungen finanziert werden. Schon deshalb sollten wir Deutsche uns über den zusätzlichen Konsum unserer Neubürger glücklich schätzen, auch wenn dabei so mancher Euro nach Hause zur Familie fließt. 

So ergibt dieser Kreislauf in unserem neuen Leben dank unserer schmarotzenden Verbrecher alles wieder einen Sinn. Und sollte versehentlich einer dieser kriminellen Parasiten abgeschoben werden, darf uns das nicht beunruhigen. Unsere Justiz wird den Fehler schnell korrigieren und das Unrecht wieder gut zumachen, schon deshalb, um unsere solide Kriminalitätsrate im Gleichgewicht zu halten.Welch ein krankes System, welch ein krankes Land.


    

    

Sonntag, 15. Juli 2018

….dann kauf ich mir mal nen Ausweis

Wer in Deutschland wundert sich überhaupt noch über irgendetwas? Gerichte wollen Top-Verbrecher aus humanitären Gründen wieder aus Tunesien in unser Land zurückholen. Die SPD will Seehofer verklagen, weil er in aller Öffentlichkeit den Terminus „Asyltourismus“ verwendet. Kanzlerin Merkel weigert sich, Eindringlinge an den Grenzen abzuweisen. Journalisten halten eine herzzerreißende Gedenkminute mitsamt schwarzem Sarg, Blumengebinde und Foto vor dem Auswärtigen Amt ab, und das für einen ausgewiesenen Verbrecher, der sich in Kabul wegen Seehofer erhängte. Von den Aktivitäten der GRÜNEN will ich erst gar nicht reden, schließlich ist mir meine Gesundheit wichtiger.


Aber zurück zu unseren Reisenden in Sachen Sozialleistungen. Nun haben sich unsere zukünftigen „Sozialgäste“ eine neue Masche einfallen lassen, um an den staatlichen Schmarotzersubventionen noch effektiver teilhaben zu können. Immerhin stehen bei uns großzügige Fördertöpfe für integrierbare Faulenzer bereit, die dem in Not geratenen Wirtschaftsflüchtling ermöglichen, ein geruhsames und relativ sorgenfreies Leben zu führen. Und wer so ein Ding schon vorher hat, erspart sich überdies dumme Fragen beim BAMF.

Beamte haben nach internen Informationen für die stressfreie Einreise nach Deutschland festgestellt, dass alleine im letzten Jahr knapp 1.500 Besucher in Griechenland gefälschte Aufenthaltsgenehmigungen käuflich erstanden haben. Vorzugsweise für die Städte Frankfurt, Hamburg, Bremen, Duisburg und Köln. Die Dunkelziffer, so räumt man in der Behörde ein, könne erheblich höher liegen. Nun ja, würde es in deutschen Politikerköpfen nicht eine ebenso so extreme Dunkelheit herrschen, könnte man ja noch hoffen, dass sich etwas zum Guten wenden würde. Aber nein, in diesem Zusammenhang beklagt die Bundespolizei nämlich, dass das Erkennen falscher Papiere nahezu unmöglich sei, weil ihnen dazu die nötigen Geräte fehlten. Ach, was…! Tatsächlich…?

Aber es gibt in deutschen Landen nichts, was man bei uns durch Unfähigkeit nicht noch übertreffen könnte. Immer mehr syrische und irakische Flüchtlinge, die Europa verließen, würden ihre deutschen Ausweispapiere vorher an Kumpels verhökern, was beim herkömmlichen deutschen Bürger sofort die Frage initiiert: Wieso haben Auszuweisende deutsche Ausweispapiere? Und wenn doch, weshalb zieht man diese Dokumente vor der Abholung zum Flughafen nicht vorher ein?

Wer jetzt glaubt, mit unseren Behörden sei die Talsohle der Dämlichkeit erreicht, der irrt. Unsere Polit-Elite ist das Loch in der Sohle. Denn seit geraumer Zeit gibt es einen florierenden Internethandel. „Insbesondere deutsche Reisedokumente werden in den sozialen Medien zum Verkauf angeboten“, zitierte das Nachrichtenmagazin Spiegel in einem Artikel. Es grenzt schon an eine traumatische Erfahrung, wenn ich bedenke, dass eine Beleidigung von Herrn Maas oder eine deplatzierte Bemerkung über einen Neger, im Löschzentrum von Facebook mit einer Sperre geahndet wird. Seit neustem wird man im Facebook einen Monat gesperrt, wenn man sich öffentlich darüber empört, weil ein Jude mit einem Gürtel verprügelt wurde. Ausweishandel dagegen scheint erwünscht zu sein, sozusagen ein völlig normaler Vorgang, weil die Händler vermutlich zu viele „Likes“ bekommen.  

Jetzt gingen Hunderte ambitionierter Sozialempfänger den griechischen Behörden ins Netz, die beim Verlassen der staatlich subventionierten NGO’s bereits deutsche Aufenthaltsgenehmigungen mit sich führten. Alle Wetter! Wie das…? Das BAMF wird doch nicht etwa am Strand von Libyen eine Außenstelle eingerichtet haben? Nun ja… Im Augenblick fühle ich mich vollständig überfordert. Die letzten Tage politischer Hirnrissigkeit haben bei mir ihre Spuren hinterlassen. Ich sag jetzt nix mehr.


Samstag, 14. Juli 2018

Ein Land macht sich lächerlich. Bin Ladens Leibwächter soll zurückgeholt werden

Das Schlimmste für den Humor ist der Ernstfall. Und einem solchen kann man nur noch mit Satire begegnen, zumal dieser Ernstfall im Falle des Leibwächters von Osama Bin Laden für ein deutsches Gericht in Nordrhein-Westfalen eingetreten ist. Man weiß nicht mehr, ob man lachen oder weinen soll.


Weil das BAMF ausnahmsweise einmal zwei Stunden zu schnell handelte und den Bescheid zum Abschiebestopp eines „Gefährders“ nicht abwartete, hat es den armen Kerl, der in seinem Leben reihenweise Menschen gemeuchelt, in die Luft gesprengt oder auf andere Weise ins Jenseits befördert hat, böse erwischt. Man kann den Mitarbeitern des BAMF wahrlich keinen Vorwurf machen, zumal Seehofer verantwortlich dafür ist, dass nun bei der Behörde alles ein wenig zügiger geht. 

Der Islamist saß in Begleitung einiger breitschultriger Polizisten bereits im Flieger, als die Anordnung seines Verbleibs in Deutschland beim BAMF eintraf. Ganz dumm gelaufen, könnte man sagen, doch das träfe es nicht ganz. Aber die typisch deutsche Schildbürgerposse verdient es, von vorne erzählt zu werden. Sami A. lebte seit Jahren mit Frau und Kindern in Bochum. Er war 1997 zum Studium nach Deutschland gekommen. Und weil man es in deutschen Universitäten nicht so gerne sieht, wenn Islamisten mehr oder weniger laienhaft junge Studenten umbringen, machte sich Sami der Tunesier auf nach Afghanistan, um in einem Al-Kaida Ausbildungscamp vorher eine fundierte Ausbildung zu genießen. Ein blutiger Anschlag mit maximaler Wirkung will schließlich gelernt sein.

Dort eignete er sich solide Fähigkeiten auf dem Gebiet Meuchelmord und kompetente Abschlachtung an, dass er es in der Terror-Hierarchie bis zum persönlichen Leibwächter des Extremistenführers Osama Bin Laden brachte. Fortan standen bei dem religiösen Fanatiker -, ganz nach dem Vorbild christlicher Klöster -, auf der Tagesagenda: „Ora et occide“ – „bete und töte.“ Als die Navy Seals der Amerikaner unter dem Jubel von Hillary und Applaus des US-Präsidenten Obama diesen Terroristen-Guru Bin Laden exekutierten, fehlten dem Sami aus Tunesien weitere Karriereperspektiven. Er kehrte als Asyltourist zurück nach Deutschland. Halt...! Stopp...! Asyltourismus darf man nicht mehr sagen. Sami A. nutzte das deutsche Asylangebot als Sozial-Gast, ein Terminus, mit dem die SPD besser leben kann.


Sami erkannte seine Chance und visierte beherzt und motiviert die nächste Karriere-Perspektive an. Agitation und Recruitment. Als salafistischer Betbruder stellte er sich in die Dienste Allahs in einer Gelsenkirchener Moschee und indoktrinierte ungeübte aber willige Moslems und machte ihnen Christenmord und Judenhass schmackhaft. Zwar ermittelte die Bundesanwaltschaft gegen den Salafisten Sami, aber mangels geeigneten Dolmetschern verlief die strafrechtliche Verfolgung im Sande. Nun ja, sag ich da nur. Wer, zur Hölle, spricht bei uns schon arabisch!

Immerhin, unsere Sicherheitsbehörden stuften den radikalen Islamisten als extrem gefährlich ein. Ich wills kurz machen. Irgendein wildgewordener Richter hatte die Faxen dicke und ordnete die Abschiebung an. Dann schlug die große Stunde einer deutschen Juristin mit Namen Sada Basay-Yildiz. Sie wandte sich an das Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen. 

Der Richter, dessen Namen ein wenig fremdländisch klingt, schloss sich dem Protest der Anwältin von Sami A. an. Die Abschiebung stelle sich als "grob rechtswidrig dar und verletzt grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien, Deshalb sei Sami A. unverzüglich auf Kosten der Ausländerbehörde in die Bundesrepublik Deutschland zurückzuholen". Ein Jubelergebnis für alle Rechtsprofessoren, juristische Korinthenkacker, extremistische Gutmenschen und militante Samariter.

Man muss sich den Kommentar der Rechtsvertreterin auf der Zunge zergehen lassen. Sie. begrüßte die deutlichen Worte des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen in seiner Entscheidung zur Rückholung des Tunesiers. "Wenn Behörden sich über gerichtliche Entscheidungen hinwegsetzen, ist die Rechtssicherheit gefährdet", meinte Seda Basay-Yildiz und sprach in der nächsten Moschee ein Dankgebet für Allah. 

Ich wills mal so sagen. Recht und Sicherheit für deutsche Bürger scheinen im Vergleich für die Option eines klitzekleinen Terroranschlages in einem Bochumer Einkaufszentrum beim juristischen Tauziehen keine Rolle zu spielen. Es ist halt alles eine Frage des Blickwinkels… Top-Islamist hin – Menschenrechte her. Ich sehe es schon kommen, die Populistenkeule wird von allen Seiten bereits geschwungen, nur weil der Staat offensichtlich in allen Flüchtlingsbelangen versagt.

Es ist ja nicht so, als habe Deutschland kein Geld mehr, um einen Terroristen mehr oder weniger in unserem Land nicht mehr verköstigen zu könnten. Ein Abschiebeflug mit einem Jet nach Tunesien kostet im Schnitt den Steuerzahler immerhin 20.000 Euro. Zugegeben, eine Reise mit All-inclusive-Rate im 5-Sterne-Hotel ist für Urlauber aus dem Ruhrgebiet vergleichsweise preiswert und hat den Vorteil, dass man nach 14 Tagen wieder nach Hause darf. 

Ob die Tunesier den Kerl noch mal aus ihren Fängen lassen und ihn ins Schlaraffenland ausreisen lassen, vermag ich nicht einzuschätzen. Wie man hört, sichern die Tunesier dem Terroristen einen "All-inclusive-Aufenthalt" in seiner Heimat zu! Das dürfte auch Sonderbehandlungen einbeziehen, wie Daumenschrauben anlegen, Fingernägel ziehen oder andere unschöne Dinge. Immerhin haben die tunesischen Behörden diesen Sami wegen terroristischer Umtriebe mit großer Vorfreude erwartet. Die lassen sie sich nicht wegen eines deutschen Gerichtes verderben.

Da sieht man mal wieder, wie es gehen kann. Nur weil im Schreibbüro eines Gerichtes die Sekretärin ein paar Minuten früher Feierabend gemacht hat, und deshalb der Abschiebestopp nicht rechtzeitig beim BAMF eintraf, wird die Ethik unserer gastfreundlichen, humanistischen Gesellschaft vollkommen auf den Kopf gestellt. Jetzt werden einem blutrünstigen Mörder in irgendeinem tunesischen Keller die Eier langgezogen und Seehofer ist schuld. 

Verdammt, ich möchte nicht in dessen Haut stecken, hat er doch aus dem Blickwinkel der GRÜNEN und der SPD beim Selbstmord des Syrers in Kabul den Strick angeschafft. Ich möchte nicht darüber spekulieren, wie der normale Bürger in unserem Land über solche Possen denkt. Ich fürchte, die meisten werden sich klammheimlich die Hände reiben. Hach, ich sags ja, das Leben kann so gerecht sein.

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