Donnerstag, 15. März 2018

Die Opfer der merkelschen Willkommenskultur

Längst ist die Grenze der Unerträglichkeit überschritten, wenn im Wochenrhythmus mitten in Deutschland messermetzelnde Afghanen, marodierende Syrer oder blutrünstige Marokkaner ihre Gastgeber überfallen, ermorden oder gar hinrichten. Politiker können gar nicht so schnell kondolieren, wie in unseren Städten Blut vergossen wird. Stattdessen igeln sie sich ein und schützen wichtige Verpflichtungen vor.



Nur wenige Tage nach dem Mordfall Keira in Berlin gibt es ein nächstes Opfer. Wieder hat ein abgelehnter Asylbewerber, der als unbegleiteter Flüchtling ins Land gekommen ist, ein junges Mädchen in Flensburg grausam erstochen. Wieder eine so genannte Beziehungstat, wieder einmal eine Bluttat, die man auch unserer Politik anlasten muss. Wären Abschiebe-Verfahren zügig und konsequent durchgezogen worden, könnten nicht nur Mireille noch leben.

Kandel, Berlin, Flensburg, man möchte Merkels Nase mit Schmackes auf die Ortsschilder der Verbrechen drücken, damit sie begreift, welches Leid durch ihre politische Entscheidung über Familien hereingebrochen ist. Ansbach, Reutlingen, München, ebenfalls Städte, in denen unsere ungebetenen Besucher ihren Blutrausch auslebten. Es ist inzwischen müßig, die Tathergänge zu beschreiben, die Tatsache als solche reicht schon.

In Deutschland herrscht „Management by Terror“. Kaum hat ein Wahnsinniger mit einer Machete einen deutschen Bürger geköpft, ein Jugendlicher seiner Freundin ein Messer in den Leib gerammt, folgen erste Betroffenheitsbekundungen seitens des Innenministers mit dem Hinweis, eine Sicherheitskonferenz einzuberufen. Darauf folgen die üblichen Standards: Es werden Ziele gesetzt, in Expertenrunden debattiert, Meinungen von Moderatoren einbezogen und vor Generalverdacht und Pauschalisierung gewarnt – unterhaltsam garniert von Anne Will und Plasberg.

Auch vor zwei Jahren machten sich Presse und Fernsehsender über den Freiburger Mord her wie Aasgeier, schlachteten ihn tagelang aus, wobei auch hier abenteuerliche Wortschöpfungen in der Presse kursierten. Es war so ziemlich alles Verharmlosende oder Entschuldigende dabei, was der deutsche Wortschatz hergab. Von mutmaßlicher Affekttat eines Deutschstämmigen, bis hin zum traumatisierten Einzeltäter, der vorher nie aufgefallen war. Damals handelte sich um einen 17 Jahre alten Afghanen, der 2015 ohne Familie einreiste, von einer Freiburger Familie in Obhut genommen wurde und bis dahin völlig unauffällig war. Erst viel später berichtigte man scheibchenweise über Details seines bewegten Vorlebens. Schwamm drüber. Kennt man ja.

„Diese Tat mit ihrer sinnlosen Gewalt macht mich fassungslos“, sagte Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote der dpa. Er sei in Gedanken beim Opfer und seinen Angehörigen. Sollte am Ende des rechtsstaatlichen Verfahrens eine Verurteilung des derzeit Tatverdächtigen stehen, seien nach Verbüßen der Strafe auch aufenthaltsrechtliche Maßnahmen bis hin zur Abschiebung zu treffen. „Wer solche Straftaten begeht, der hat sein Gastrecht verwirkt.“ Tatsächlich? Die standardisierte Anteilnahme klingt in den Ohren der Betroffenen wie Zynismus.

Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange (SPD) äußerte sich ebenfalls „schockiert“ über den Vorfall. „Wir alle sind betroffen.“ Nun müssten die Ermittlungen abgewartet werden. „Darauf sollten wir Rücksicht nehmen und nicht spekulieren.“

Rücksicht? Auf wen? Genug ist genug. Inzwischen sind blutrünstige Taten von "Flüchtlingen" der deutschen Presse nicht einmal mehr eine Balkenüberschrift in den Zeitungen wert. Über den Mord in Kandel berichteten Tagesschau erst Tage später, unsere bekannten Nachrichtensender hielten sich bedeckt und verschanzten sich hinter ihrer pseudo-humanitären Rhetorik. Ob nun Abdul, Mehmed oder Achmed, mir wird schlecht, wenn ich diese Namen in der Zeitung lesen muss, weil sie stets in Zusammenhang irgendeines Verbrechens genannt werden.

Der Mord an dem Mädchen in Flensburg hätte genauso verhindert werden können, wie die Opfer in Berlin, Kandel oder anderswo. Schlimm genug. Aber inzwischen scheint es symptomatisch zu sein, wie man nicht nur mit Verdächtigen oder Tätern aus dem Flüchtlingsmilieu verfährt, sondern auch die Bevölkerung vor solchen Nachrichten „schützt“. Berichterstattungen werden systematisch unterdrückt, verfälscht, verharmlost oder gar geschönt. Polizei geht Warnungen kaum noch nach, ob aus Überlastung oder aufgrund von Anweisungen, sogenannte Bagatelldelikte werden ohnehin nicht mehr verfolgt. Es sind einfach zu viele. Mir scheint, es wäre an der Zeit, es einmal ganz ohne Regierung zu versuchen.

Die humanitäre Heuchelei unter den Moderatoren, Politikern und Refugee-Helfern hat nicht nur Methode. Mir scheint, man will den Bürgern mit aller Macht das „Gute“ im Moslem verkaufen, weil es gewaltig grummelt und der Wähler alles andere, nur keine Volkspartei mehr wählen wird. Machtlose Polizei, unterbesetzte Justiz, hilflose Politik, da müssen unsere Eliten positive Botschaften verbreiten. Hollerödiljö…, wir haben eine neue Regierung. Man möchte ihnen zurufen: Macht endlich die Augen auf und tut etwas…! Irgendetwas…, aber breitet bitte diesem Wahnsinn ein Ende.

Von der Leyen und ihr Kindergeburtstag in Afghanistan

Das deutsche Parlament berät heute über die Verlängerung der Bundeswehreinsätze in Afghanistan, Mali und Iraq. Bei von der Leyens erstem Auftritt als Verteidigungsministerin in der neuen Legislaturperiode, wurde wieder einmal in erschreckender Weise deutlich, mit welcher Konsequenz unsere Regierung Fehlbesetzungen fortführt und das Leben unserer Soldaten aufs Spiel setzt.




„Die USA hat unsere Verteidigungskräfte ausdrücklich zu einem größeren Engagement bei Einsätzen im Ausland eingeladen“, so ihre Wortwahl vor dem Plenum. Um ein Haar hätte ich mich heute Morgen an meiner ersten Tasse Kaffee verschluckt. Die Bundeswehr ist also in Kriegsgebiete "eingeladen" worden. Vermutlich handelt es sich in Afghanistan oder Mali um Kindergeburtstage, zu denen unsere Soldaten Sahnetörtchen und Gummibärchen mitbringen. Alleine die Wortwahl der Ministerin lässt an ihrem klaren Verstand zweifeln. Doch sie setzte gleich noch einen drauf.

Sie betonte, dass die Bundeswehr-Einsätze im Ausland „immer Priorität“ hätten und deshalb auch gut ausgestattet“ seien. Ah ja…, denke ich mir. Das ist logisch. Weil irgendein Schwachsinn immer den höchsten Stellenwert hat, ist man darauf zwangsläufig auch optimal vorbereitet. Als wenn diese Schlussfolgerung an Schlichtheit nicht noch zu unterbieten wäre, setzt sie in ihrer Rede fort: „Einer geplanten Verlängerung der Bundeswehreinsätze im Ausland steht somit nichts im Weg. Die „hohlen Strukturen zu Hause“ müssten allerdings weiter geschlossen werden.“

Du liebe Güte, ich möchte mir nicht vorstellen, wie sich ein Soldat in Mali oder Afghanistan fühlen muss, wenn ihm die Granaten um die Ohren fliegen und er sich mangels Munition schnell ein tiefes Loch buddeln muss. Ach, ich vergaß, Schaufeln oder Pickeln hat er ja auch nicht. Nun ja, dann wird höchstwahrscheinlich schnell einer der vielen defekten Hubschrauber repariert, um dem armen Kerl hinterm Gebüsch effektive Schützenhilfe zu leisten. Im Notfall kann der Truppenführer im Camp den ADAC anrufen. Dort hat man mittlerweile hinreichend Erfahrung mit der Ausbildung beim fliegenden Personal der Bundeswehr, weil die TIGER mitsamt Bewaffnung als Schrott im Hangar stehen.  

Wie führte Frau von der Leyen ihre Argumente vor dem Bundestag so schlüssig aus? „Das Grundproblem ist die Ausstattung zu Hause, weil dort wieder mehr Aufgaben gekommen sind durch die wachsende Notwendigkeit der Landes- und Bündnisverteidigung.“ Auch wenn man einmal von ihrer schrägen Grammatik und ihrer bejammernswerten Satzkonstruktionen absieht, sollte man sich von der inhaltsleeren Substanz ihres Vortrages nicht ablenken lassen. Jeder Gefreite könnte ihr fachlich auf die Sprünge helfen. Die Sache nennt man im Bundeswehrjargon „Nachschub“, der von zu Hause aus organisiert, durchgeführt, aber im Zweifelsfall nicht oder nur unzureichend zur Verfügung steht. Macht nichts, das scheint Frau von der Leyen zu denken und stockt schnurstracks die Truppenstärken im Iraq auf. 

Vor 14 Tagen ließ ein weiterer Skandal die Generalität aufhorchen, und nicht nur die. Der Bundeswehr droht ein neues Desaster: Jetzt werden sogenannte „EPa“, Einmannpackungen mit Fertiggerichten oder Nährstoffpulver, knapp. Die „schmackhaften Pakete“ haben meist Kampfsoldaten dabei. Alle Wetter, entfleucht es mir. Ob wohl jener Soldat im Kampfeinsatz in seinem Erdloch, das er sich ja mangels Schaufel und Eimerchen nicht graben kann, wohl verhungert, bevor ihn der reparierte Hubschrauber rettet oder ihm vorher der Garaus von einem Taliban im Hinterhalt gemacht wird.

Die Bundeswehr hat nicht erst seit gestern Probleme und Versorgungslücken bei technischem Gerät. So ist derzeit kein einziges U-Boot voll einsatzfähig, 60% aller Panzer stehen in der Werkstatt, Hubschrauber, Militärtransporter und gepanzerte Fahrzeuge lassen sich wegen schwerwiegender Defekte nicht wie gefordert einsetzen. Ersatzteilmangel. Zelte, Decken, Schutzwesten fehlen. Und nun auch noch Verpflegungslücken. Es würde hier den Rahmen sprengen, zählte ich alle schwerwiegenden Versäumnisse und Fehlleistungen dieser Ministerin in den letzten 4 Jahren auf. Jedes Unternehmen hätte diesen weiblichen Blindgänger achtkantig auf die Straße gesetzt und sie wegen vorsätzlicher Sabotage vor den Kadi gezerrt. Immerhin funktionieren die Kindergärten in den Kasernen.

Wie man sich angesichts eines solch desolaten Zustandes der eigenen Armee ans Rednerpult des Bundestages treten und für die Verlängerung der Einsätze in Kampfgebieten werben kann, nenne ich vorsätzliche Desinformation im Amt. Selbst der Wehrbeauftragte Bartels wirft der Regierung vor, „Trendwenden“ bei der Bundeswehr im Schneckentempo umzusetzen – trotz großer Lücken bei Material und Personal. Gerät fehle „an allen Ecken und Enden“.

Im Zusammenhang mit der oben zitierten Logistik äußert sich Bartels in der WELT: „Manchmal hat man den Eindruck, dass es, was Feldlager und Logistik betrifft, mit jedem neuen Einsatz wieder bei null losgeht.“ Eine wohlwollende Umschreibung der Tatsachen in Kriegsgebieten. Es gibt eine schwere Vertrauenskrise, so der Wehrbeauftragte. „Die Ministerin versucht derzeit, mit vielen Besuchen und Gesprächen an den Standorten gegenzusteuern.“

Und dennoch lässt unsere Bundeskanzlerin diese Frau in ihrem Amt? Meiner Ansicht nach gibt es kaum eine Person im Kabinett, die ungeeigneter, ja unfähiger ist, als Uschi. Ich bin wahrlich kein Chauvinist, aber in diesem Falle plädiere ich dafür, die Dame in die Bundeswehrküche zu beordern. Ich fürchte nur, kochen kann sie auch nicht.



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