Donnerstag, 16. August 2018

…und täglich grüßt der Messerstecher - heute einmal Offenburg

Wieder einmal schreckt uns ein völlig sinnloser Mord an einem Arzt auf. Wieder war der Täter ein Moslem. Dieses Mal zu Abwechslung in Offenburg. Und wieder werden wir erfahren, dass es sich um einen Einzeltäter handelt, dem es in seiner Unterkunft langweilig geworden ist oder ihm das Taschengeld nicht ausreichte.


Mittlerweile herrscht in unserem Land eine Art inflationäre Anhäufung meuchelnder Messerstecher.  Wäre ich zynisch, würde ich sagen, dass Ärzte bei unseren muslimischen Freunden auf der Beliebtheitsskala potentieller Opfer an zweiter oder dritter Stelle stehen. Sie werden nur noch von Vergewaltigungen und sexuellen Belästigungen übertroffen. Messerattacken sind inzwischen so häufig, dass Politiker ihre standardisierten Betroffenheitsbekundungen bereits in sechs verschiedenen Ausführungen griffbereit in ihren Schreibtischschubladen stapeln, um mit der entsprechend passenden Verlautbarung an die Öffentlichkeit gehen zu können.

Wir erinnern uns an letztes Jahr in Saarbrücken. In Burbach war es ein Psychotherapeut, der einem dreißigjährigen Syrer in einem Therapiezentrum des DRK zum Opfer fiel. Angeblich sollen die beiden während der Beratungsstunde in „Streit“ geraten sein, wonach der Täter das Messer zückte und den behandelnden Arzt bestialisch abstach. Sicher werden viele Weltverbesserer und militante Flüchtlingshelfer einen plausiblen Grund aufführen, weshalb Patienten mit Messern bewaffnet zur Behandlung mitbringen. Vermutlich nur, weil sich Moslems prinzipiell von Ärzten bedroht fühlen.

Die täglichen Verbrechen scheinen in der deutschen Bevölkerung immer weniger Empörung auszulösen. Inzwischen sind Bombenattentate, Messer- und Axtangriffe, oder marodierende Islamisten derart häufig in Morde verwickelt, dass die herkömmliche Hausfrau, die gerade das Frühstücksei für ihren Gatten kocht, entsetzt aufhorcht, wenn ausnahmsweise erfreuliche Nachrichten gesendet werden. Ich gebe zu, mir würde direkt etwas fehlen, wenn in den Abendnachrichten nicht über irgendeine Bluttat in meiner Umgebung berichtet würde, zumal ich schon dafür gespart habe, meine Wohnung mit Panzerplatten und Gitterstäben zu sichern.

Es gibt Menschen, die sind tolerant bis aufs Messer. Schon deshalb weigern sich die grünen und roten Parteiführer, objektiv Stellung zu beziehen. Sie suhlen sich, wie unsere Kanzlerin, weiterhin in humanitärem Samaritertum.  Glücklicherweise hat man den flüchtigen Täter wenige Stunden später eingefangen. Es wird das übliche Prozedere folgen. Ermittlung, Anklage, Richterspruch, Knast, Abschiebung. Doch halt, so einfach ist die Sache nun wieder nicht. Möglichweise trifft den Täter eine unbillige Härte, weil sich der Arzt vorsätzlich ins Messer gestürzt haben könnte.

Nun könnte man ja angesichts der neuen Mordtat in Offenburg kurz und bündig dem ungarischen oder österreichischen Modell folgen und missliebige Besucher deportieren. Aber nein, wir werden in Kürze folgende Nachrichten hören: „Ob der Somalier zum ersten Mal kam oder schon länger in Behandlung war, ist unklar.“ Die Hintergründe sowieso. Man kann sich zurücklehnen und die Entwicklung abwarten. Normalerweise mutiert ein traumatisierter, 30jähriger, jugendlicher Muslim nach Ablauf von zwei Tagen zum bekannten Gefährder.

Nach einem weiteren Tag war er seit 6 Monaten polizeibekannt und durchläuft im Stundentakt die Metamorphose vom radikalisierten Islamisten zum aktiven ISIS-Mitglied, der schon vor 2 Jahren hätte abgeschoben werden sollen. Dann dauert es durchschnittlich drei Wochen, bis wir erfahren, dass besagter Einzeltäter vor drei Jahren in Afrika einem Dutzend Flüchtlinge den Hals durchgeschnitten und sich in Baden-Württemberg unter 17 verschiedenen Identitäten angemeldet hat, um in Deutschland einigermaßen würdig über die Runden zu kommen. Nun ja, das Leben bei uns ist halt teuer.

Natürlich könnte man lapidar auf die kulturellen Unterschiede zwischen Christen und Muslime hinweisen, die es schon seit Jahren gewohnt sind, sich gegenseitig in die Luft zu sprengen oder gerne mal jemanden köpfen. Überdies sind auch Frauen-Steinigungen dort sehr beliebt. Deshalb sollte man hierzulande kein großes Aufheben darum machen, wenn ab und zu ein schwarz gekleideter Bärtiger mit buschigen Augenbrauen, stechenden Augen und geladenem Sturmgewehr durch unsere Einkaufspassagen rennt oder wie heute in Offenburg, eine Arztpraxis betritt und einen Mediziner abschlachtet. Sie sind halt einfach anders als wir.

Ich habe das Toleranzgeschwurbel gründlich satt. Nachdem es so aussieht, als würden unsere Damen und Herren Regierungsmitglieder mit den vielen Einzeltätern in unserer Republik nicht fertig werden, sollte man ernsthaft darüber nachdenken, wie wir Bürger mit unseren derzeitigen Politikern fertig werden. Wie gut, dass eine Polizeistreife durch entlegene, ruhige Villenviertel fährt und mir um 6 Uhr 30 in der Frühe ein Knöllchen an die Windschutzscheibe steckt, weil meine ASU abgelaufen ist. Ja..., hier hat die Polizei noch alles im Griff - Verfehlungen werden unnachgiebig geahndet - ja, hier herrscht Ordnung, solange man Deutscher ist und versehentlich vergisst, zum TÜV zu gehen.

Ihre Majestät Angela die Erste im Gespräch mit Bürgern


Kaum hatte „Her Majesty“ ihren Sommerurlaub beendet, stürzte sie sich mit maximaler Leidenschaft in die Arbeit. Einer ihrer Programmpunkte war am vergangenen Dienstag der Bürgerdialog in Jena. Die ausgewählten Bürger sollten ein möglichst großes Spektrum der Gesellschaft abbilden.


Der unbedarfte Nachrichtenkonsument nimmt die Ankündigung zur Kenntnis und überliest dabei nicht nur das unscheinbare Wörtchen „ausgewählt“, er bemerkt auch nicht den Generalangriff auf die Demokratie. Auch mit dem nicht näher konkretisierten Wort "Spektrum" lässt sich so allerhand ableiten. Alters-, Wissens-, Bildungs- Meinungs- oder auch Sozialspektrum lassen breiten Raum der Limitierung und mit ihr die Ausgrenzung unliebsamer Systemkritiker. 

Denn Deutungshoheit, Interpretation und Umsetzung des unverfänglich klingenden Vorhabens lagen bei den Veranstaltern des Mitteldeutschen Rundfunks und der Thüringischen Landeszeitung, deren Leitungen bekanntermaßen eine gewisse Kanzleraffinität haben. Konkret ging es nicht um die Antworten unserer Kanzlerin, sondern um eine inszenierte Chloroformierung aufmüpfiger Landeskinder und anders denkender Unruhestifter.

Doch kommen wir zu dem oben erwähnten Wörtchen „ausgewählt“, genauer gesagt zum Auswahlverfahren der Bürger, die bei der Fragestunde mit den schönen Leitthemen Angela Merkel befragen durften.

Wie erleben Bürger Europa im Alltag?
Welche Rolle spielt Europa für Deutschland?
Wie sollte Europa in Zukunft aussehen?  

Es überrascht nicht, dass ausgewiesene „Merkel-Kritiker“ zuerst „ausgesiebt“ wurden. Schließlich kann es ja nicht sein, Majestät Merkel mit unbequemen Fragen oder gar mit unsachlichen Vorwürfen und heiklen Themen zu konfrontieren. Denn wie jeder weiß, ist Angela, was ihre politische Weitsicht und ihre wegweisenden Entscheidungen angeht, über jeden Zweifel erhaben. Insofern kann man per se auf Leute verzichten, die entweder Misstrauen und Vorbehalte an den Tag legen oder gar klar denken.

Damit es nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt, wurden nach dem Ausleseverfahren zweistündige Workshops anberaumt, um die zur Auswahl stehenden Teilnehmer auf die richtigen und korrekten Fragen vorzubereiten. Trainiert wurden nicht nur freundlicher Umgangston, positive Stimmung und unterwürfige Körperhaltung, sondern auch demutsvolle Intonation der Auskunftssuchenden. Provokative Termini wie „Wirtschaftsflüchtling“, „Sozialschmarotzer“, Asyltouristen oder „Neger“ standen selbstredend auf dem Index verpönter Begriffe.

Keinesfalls durften Metaphern verwendet werden, die abwertend oder gar aggressiv klingen, um ein eventuelles Unwohlsein der Kanzlerin zu vermeiden. Beispielsweise war die Frage, weshalb ein deutsches Gericht einen abgeschobenen Terroristen nach Deutschland auf Kosten der Steuerzahler zurückholen will, verboten. Sie hätte vermutlich für den unverschämt Fragenden zur sofortigen Deportation nach Niger oder Somalia geführt. Auch Erkundigungen nach dem türkischen Sultan, der 3 Millionen prospektive Sozialteilnehmer in seinem Land beherbergt, waren unerwünscht, auch wenn über den geschickten Umweg einer Zahlung von deutschen Milliarden an die Türkei die Flüchtlinge eben im Morgenland versorgt werden. Dagegen kamen Fragen nach der Maut für PKW's gut an. 

Dummerweise ging den Loyalitätsprüfern ein Maulwurf durch die Lappen, der haarklein schilderte, auf welche Weise man interessierte Gesprächsteilnehmer auf Herz und Nieren hinsichtlich Parteifreundlichkeit und natürlich auf die Geisteshaltung hin durchleuchtete, schließlich ging es ja nicht nur darum, von der Kanzlerin ehrliche Antworten zu erhalten. Es ging insbesondere um eine harmonische Grundstimmung, mit der man dem TV-Konsumenten nahebringen wollte, dass wir in Deutschland gut, sicher und gern leben, auch wenn wir inzwischen von Migranten eingekesselt sind.   

Da und dort blitzte dann doch eine moderat-kritische Bemerkung auf. Die Frage einer Dame aus dem Publikum – eine zweifellos exzellent „gebriefte“ Teilnehmerin, wie Frau Merkel persönlich Europa sehe, beantwortete unsere „Queen of Tabelwaters“ zweigeteilt. „Als Politikerin verbinde ich lange Nächte mit Europa“, sagte sie. Als Bürgerin hingegen ein „großes Sicherheitsgefühl“ und den Komfort, Grenzen ohne Pass überschreiten zu können. Ja, die Sache, in langen Nächten und ohne Pass Grenzen überschreiten zu können, begrüßen mit ihr auch hunderttausende Ausreisewillige, die an afrikanischen Ufern auf die Überfahrt mit Rettungsschiffen warten.

Ich gebe zu, unsere „Göttin der Gerechtigkeit“ hat sich gut geschlagen, zumal sie kurz zuvor ihren Untertanen bereits mitgeteilt hatte, dass das Schengen-Abkommen ohnehin nicht funktionsfähig sei. Damit ist klar: Pässe werden auch in Zukunft nicht mehr benötigt. Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass die Politiker der Länder wie Polen, Österreich, Ungarn, Slowenien, Kroatien oder Italien durchweg Idioten sind, die von gelebtem Humanismus nichts verstehen und deshalb ihre Grenzen sichern. Nun ja, wer bei Frau Merkel auf eine göttliche Eingebung wartet, ist schief gewickelt.

Zurück zu unseren Veranstaltern, die ganz nach dem Motto verfahren: „Wess Brot ich ess‘, des Lied ich sing“ dürfen wir sicher sein, dass die Regentin mithilfe unserer Mediengestalter in Talkshows, Bürgerbefragungen und anderer Pseudoveranstaltungen weiterhin ermunternden Zuspruch erhält und man sie in ihrem Elfenbeinturm mit ermutigenden Nachrichten füttert. So geht merkelsche Demokratie. Mit bestellten Claqueuren lebt es sich glücklicher, auch wenn man sie hinterher bezahlen muss. 

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