Dienstag, 18. September 2018

Die Porno-Freuden des SPD-Abgeordneten Johannes Kahrs

Einer der engagiertesten Vertreter des Proletariats zeichnet sich nicht nur durch seinen wie mit dem Lineal gezogenen Seitenscheitel aus, auch sein Habitus, seine öffentlichen Auftritte und Pöbeleien erinnern an die Zeiten der früheren NSDAP. Hemmungslos brüllte er im Bundestag mit selbstherrlich-moralischen Impetus die Redner der AfD nieder, als gebe er die Richtlinie für ein politisches Reinheitsgebot vor.


Der sich selbst inszenierende Saubermann der SPD Johannes Kahr präsentierte sich  letzte Woche als Ausbund keimfreier Ethik, die ihm scheinbar erlaubt, alles war Rechts seiner Denkwelt agiert, beleidigen, diskriminieren oder wüst beschimpfen zu dürfen. Nun gut, die AfD erhob sich geschlossen und verließ den Saal. Würden sie die amoralischen Neigungen dieses schmierigen SPD-Gewächses gekannt haben, hätten sie vermutlich schon vor den Tiraden der außer Rand und Band geratenen roten Socke angeekelt das Weite gesucht.

Der schwule Kahrs frönt in seiner Freizeit ganz unverblümt und öffentlich seinem ausgeprägten Triebstau, indem er sich Dutzenden von pornographischen Twitterkontakten als „Follower“ angeschlossen hat. Das ist die unappetitliche Seite des Bundestagsabgeordneten, der es entweder aus schierer Dämlichkeit oder, was noch schlimmer wäre, aufgrund fehlender Triebsteuerung online krachen lässt.
Seine knapp 6000 Follower lässt er wissen, was er so tut und gibt unverhohlen einen guten Einblick in das Leben und die Aktivitäten des Politikers. Seine Kontakte, die jedermann, der bei Twitter aktiv ist, einsehen kann, lassen nichts zu wünschen übrig. Homosexuelle verbreiten in diesen Accounts, in denen sich Kahrs vergnügt, zeigen Fotos von nackten Männern, von hinten und von vorn, beim Sex, teils in Gruppenaufstellung und voll in Action.
Die anzüglichen Bilder sind garniert mit Hinweisen auf "heiße Ärsche" oder "stramme Jungs". Verbreitet werden auch Bilder von erigierten Penissen. Die abgebildeten Personen sind fast alle Jahrzehnte jünger als Kahrs. Ob sie bereits volljährig sind, lässt sich nicht immer mit Sicherheit sagen. Von den meisten Accounts werden die Bilder in rascher Taktfolge versandt. Kahrs, als fleißiger Nutzer tat so, als sei ihm nicht bewusst gewesen, in welchem Sumpfgebiet er sich tummelte. 

Mir persönlich ist es herzlich egal, was dieser moralinsaure Kahrs, in seiner Freizeit oder unter seinem Schreibtisch so alles treibt. Selbstredend billige ich ihm auch das auch Recht auf freie Sexualität zu, aber es zeigt sich wieder einmal, dass moralisch-ethische Ansprüche und Bewertungen über die letzten Jahrzehnte sowohl von den Roten als auch von den GRÜNEN auf den Kopf gestellt wurden. Ob es sich um kiffende Parteimitglieder, pädophile Abgeordnete, drogensüchtige Politiker, schwule Pornographen oder gefährliche Lügenbolde handelt, das alles scheint einer politischen Elite am Allerwertesten vorbeizugehen.

Vorbilder einer Gesellschaft scheinen inzwischen überflüssig geworden zu sein. Statt Vorbild zu sein wird das Image gepflegt. Es zählen nur Macht, Einfluss, Wirkung und Äußerlichkeiten, aber ansonsten dürfen wir die Sau rauslassen. Verziehen wird beinahe alles, selbst der Massenmord eines Despoten. Da wundert es nicht, dass der wegen Stalkings verurteilte Herr Kahrs, der monatelang einer jungen Frau nachstellte und sie bedrohte, in den Reihen der SPD immer noch einen Freibrief hat. 

Doch wehe, es widerspricht jemand einer Kanzlerin, dann Gnade ihm Gott. Wahrheiten auszusprechen, gar einer BILD-Zeitung ein Interview geben, eine politische unerwünschte Meinung zu äußern, das wird mit der Maximalstrafe sanktioniert. Die Frage muss erlaubt sein, ob unsere verkommene, politische Sippschaft von einer blinden, tauben und untätigen Gesellschaft ertragen wird, weil es innerhalb der Elite kein ethisches und moralisches Regulativ mehr gibt. Ich habe sie satt, diese Edatys, Kahrs, Becks und Konsorten, die sich über jede Konvention, jedes Gefühl für Anstand und jede Moral hinwegsetzen, aber sich über die Verfehlungen anderer in einer Art und Weise empören, als seien sie die Inkarnation des guten und reinen Gewissens.

Seitdem Schwule und Lesben heiraten und Kinder adoptieren dürfen, seitdem die SPD und die Grünen im Handstreich und unter weitgehender Abwesenheit der CDU die Schwulen- und Lesben-Ehe durchgepaukt haben, seitdem haben sich ohnehin moralische, gesellschaftliche und ethische Dimensionen in jede nur denkbare und undenkbare Richtung verschoben. Nun ja, da scheint es auf einen schwulen Pornographen oder kiffenden Grünen mehr oder weniger nicht mehr anzukommen. 

Die Welt ist verkehrt. Mag sein, dass so mancher Leser mich nun als Chauvinisten bezeichnet, als einer, der Schwule und Lesben diskriminiert. Auch das ist mir Wurscht. Wir anderen sind mehr!

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