Mittwoch, 7. November 2018

Auch Spanien hat mit Flüchtlingen die Faxen dicke

Unseren EU-Sozialisten, und nicht nur ihnen, dürfte das Blut in Wallung geraten, angesichts der brandneuen Flüchtlings-Nachrichten aus Spanien. Ministerpräsident Pedro Sánchez, einst ein mildtätiger und guter Mensch, hat seinen selbst gewählten Humanismus von heute auf morgen über Bord geworfen und zieht seit Kurzem andere Saiten auf. Er lässt Tausende von Eindringlingen kurzerhand und ohne Diskussionen ins Ursprungsland zurückfliegen.


Noch vor wenigen Monaten ging er in der EU mit gutem Beispiel und Merkels eindringlicher Fürbitte voran, 600 Migranten aus Schwarzafrika, die mithilfe von weltfremden Lebensrettern gerettet wurden und auf der Aquarius vor Zypern herumdümpelten, in seinem Land aufzunehmen. Natürlich handelte es sich bei Sanchez um eine so genannte „limitierte Gutmenschlichkeit“, da er wusste, die Ladung des Schiffes nach Deutschland verschieben zu können.

Nie zuvor landeten in Spanien so viele Flüchtlinge an wie dieser Tage. Alleine im Oktober, so die Bestätigung der Internationalen Organisation für Migration (IOM), statteten mehr als 10.000 Migranten einen Besuch bei den Iberern ab. Natürlich mit dem Ziel, nach Deutschland weiter zu reisen. Scheinbar haben die Spanier mit ihrer Pro-Flüchtlings-Politik einen ähnlichen Effekt erzielt wie seinerzeit Angela mit ihrem griffigen Slogan: „Wir schaffen das.“

Zigtausend an den Gestaden des Mittelmeers herumlungernde Emigranten ließen sich die spanische Einladung nicht zweimal sagen. Jetzt fluten Afrikaner den europäischen Kontinent in Spanien. Spanische Rathäuser werden den ins Land hereinströmenden Afrikanern, vorwiegend aus den Maghreb-Staaten, nicht mehr Herr. Sporthallen sind überfüllt. Selbst im Hafen liegende Schiffe, die als Provisorium für Unterkünfte dienen, sind randvoll. Ein unzumutbarer Zustand, zumal in Deutschland viel bessere Bedingungen herrschen.

Zu allem Überfluss bereichern auch die Franzosen, vermutlich unter dem Begriff "Entwicklungsgilfe" den spanischen Nachbarn mit täglichen Busladungen reisefreudiger Afrikaner. Die werden an der Grenze abgeladen und dort ihrem Schicksal überlassen. Auch Monsieur Macron ist der Geduldsfaden gerissen und führt unserer Angela Merkel geradezu schulbuchmäßig vor, wie man Eindringlinge loswird. Notfalls bekommen wir von ihm auch ein paar ab.  

Die spanische Regierung hat heimlich, still und ohne Wellenschlag mit Marokko einen Deal abgeschlossen. Bei der Mafia würde man das Abkommen zwischen dem sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez und dem marokkanischen Außenminister Abbas al-Fassi als Geschäft unter guten Freunden nennen. Die spanische Regierung zahlt 140 Millionen, legt noch 75 Geländewagen obendrauf und versüßt vermutlich das Geschäft mit einigen „privaten Millionen“.  Im Gegenzug dürfen nun die Spanier im Expressmodus die Sozialgäste ohne Papiere oder Identitätsnachweise via Großraumjet zurückbringen.

Hat prima geklappt, wie man gerade hört. Die Sozialisten haben in den Monaten Juni, Juli und August mehr als 19.000 Menschen zurückgeflogen. Die nächsten Maschinen sind gechartert. Jetzt zeigt uns auch Spanien, wie man für unsere Gäste die Rückreise organisieren könnte. Marokkanische Regierungsmitglieder sind dankbar für jede Zuwendung.






Friedrich Merz im Fadenkreuz – jetzt schießen sie aus allen Rohren

Herbstzeit ist Jagdzeit, die Saison ist eröffnet. Kaum hat sich Friedrich Merz zum Kandidaten für den CDU-Vorsitz erklärt, haben die Untergrundkämpfer der Parteien sich zusammengerottet und ihre Waffen in Anschlag gebracht. 


Doch machen wir uns nichts vor, irgendeiner der grauen Eminenzen muss das Halali geblasen haben. Wie sonst ließe sich erklären, dass just zu dem Augenblick, als der Aufsichtsratsvorsitzende der Blackrock Ambitionen für den CDU-Vorsitz anmeldete, die Staatsanwälte die Büros von Merz auf den Kopf stellten.

Wer je mit dem Finanzamt zu tun hatte, der kennt das Motto der Prüfer: 
Irgendetwas finden wir immer. 

Und auch unsere Jäger kennen die Usancen bei der Jagd. Denn die Treiber müssen schon aus Sicherheitsgründen Signaljacken tragen, was bei politischen Hetzjagden tunlichst vermieden wird. Schließlich wollen die Hosenscheißer ja vermeiden, dass gleich jeder weiß, wer die Sau durchs Dorf treibt. Nur allzu leicht gerät man selbst in die Schusslinie und die Gefahr ist groß, versehentlich von den eigenen Leuten erlegt zu werden.

Eines muss man konzedieren, mit Finanzen kennt er sich aus, der Friedrich. Noch besser beherrscht er als Cheflobbyist der weltweit größten Fondsgesellschaft mit einem Anlagevolumen von 6,3 Billionen Dollar die Verknüpfung mit einem Zweitjob bei der Düsseldorfer Privatbank HSBC Trinkaus. Auch dort sitzt er in der Chef-Etage als Aufsichtsratsvorsitzender. Ganz nebenbei ist Friedrich Merz auch Mitglied der renommierten Steuerkanzlei Meyer & Brown, die den großen und diskreten Bankhäusern in komplizierten Steuerangelegenheiten hilfreich zur Seite steht. Stichwort: Steuern erleichternde Cum Ex-Geschäfte, die sich bei den Superreichen großer Beliebtheit erfreuen.

Wie rührig Friedrich Merz ist, kann man ein seinen zahlreichen Jobs ablesen. Beispielsweise leitet er das Kontrollgremium des Flughafens Köln-Bonn, sitzt zudem im Verwaltungsrat des Schweizer Zugbauers und Siemens-Konkurrenten Stadler Rail. Interessanterweise führt er auch den Aufsichtsrat des Arnsberger Unternehmens Wepa, Hersteller von Toilettenpapier. Bei letzterem Job liegt die Vermutung nahe, dass er als Lobbyist in der Lage wäre, dem Bundestag und den angrenzenden Behörden mit jenen Produkten unter die Arme zu greifen, wenn man bedenkt, wie viel Scheiße dort gebaut wird.

Wenn also ein solcher Mann, wie Phönix aus der Asche, in die Politik zurückkehrt, braucht es keine Phantasie, um sich auszumalen, was im Kanzleramt los ist, zumal Merz noch einige unbeglichene Rechnungen mit Angela und einigen seiner ehemaligen Kollegen hat. Da wird so mancher die Hosen gestrichen voll haben. Da greift man der Not gehorchend schon mal zum Telefonhörer und plaudert ein wenig mit dem Finanzminister. Wie schon gesagt: "Irgendetwas finden sie immer."

Dass Merz nicht nur ein Feindbild für jeden Grünen und Roten darstellt, muss nicht erwähnt werden, ist er doch ein Ausbund an Kompetenz, was Wirtschaftsfragen und Rechtsangelegenheiten angeht. Bei so einer Type entgleisen selbst dem Pinscher wie Heiko, der das Beinchen am Baum nicht hoch genug heben kann, die lässigen Gesichtszüge. Nur ein Roter hält Friedrich Merz mit maximaler Süffisanz die Stange, auch wenn er nicht dessen Stallgeruch verbreitet. Gerhard Schröder, Ex-Chef der SPD, einstiger Bundeskanzler und heute Chef und Aufsichtsratsvorsitzender von Putins Gasprom. Angesichts dessen müsste sich Andrea Nahles eigentlich von der nächsten Autobahnbrücke stürzen.

Verdächtig ist auch, dass sich Flintenuschi derzeit nicht aus der Deckung wagt. Offenkundig hat sie als Verteidigungsministerin und eines zahnlosen Heeres gelernt: Wenn du nur Platzpatronen hast, solltest du dich nicht an Grabenkämpfen beteiligen. Ja, ja, es ist Herbst und die Messer sind gewetzt. Und wenn da diese Kachelhubers, diese Spänchen und deren Helfershelfer wie Armin der Lasche glauben, sie könnten das Fell vor dem Abschuss verteilen, die sollten sich vorsehen, dass sie nicht selbst zum Wild und damit zum Abschuss freigegeben werden. Es gibt in der Tat noch einige offene Fragen. Wo laufen die heißen Telefondrähte zusammen? Etwa auf der Kanzlerinnen Schreibtisch?

 Ich will ja nicht ketzerisch sein, aber die Tatsache, dass es keine Lauer gibt, auf der unsere politischen Pappnasen nicht liegen, darf man auch von einer Beteiligung der roten und grünen Jagdhelfer sprechen. Denn noch wurde das Signal „Sau tot“ nicht geblasen.

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