Montag, 18. Juni 2018

Merkels und Seehofers hinterlistiger Betrug am Bürger

Seit 14 Uhr haben unsere Medien wieder etwas zu interpretieren, zu diskutieren, zu bewerten und zu deuten. Je nach politischer Neigung treiben die akademisch kunstvoll kreierten Phrasen seltsame Blüten. 


Genauso gut könnten die allwissenden Moderatoren mitsamt ihren selbsternannten Experten nach Griechenland an die Hänge des Parnass zum Orakel von Delphi reisen, oder auch Wahrsagern gleich in bunte Glaskugeln äugen, um mithilfe gottgleicher Erleuchtung ihre Weisheiten dem Volk zu verkünden, was Seehofer und Merkel mit dem Flüchtlings-Kompromiss wohl genau gemeint haben. Auch Prognosen, wie die Sache wohl ausgehen wird, dürfte für die Nachrichtensender enorme Mengen an Kaffeesatz erforderlich machen. Dynamisch anmutende Konjunktive haben in allen Parteien Hochkonjunktur. Wir müssten, sollten, könnten, wir würden, hätten und wären... Sie werden abgelöst von zukünftigen Vorhaben, Plänen und Wünschen und dann abgelöst von Vorsätzen und Zielen. Es ist zum Verzweifeln.

Erwachsene Menschen, denen man aufgrund einer Führungsrolle in der Politik wenigstens ein paar aktive Synapsen unterstellt, liefern sich unterirdische Grabenkämpfe auf der Ebene technokratischer und bürokratischer Nebenkriegsschauplätze, zerreiben sich in Formulierungen, verbeißen sich in Sprachregelungen, suhlen sich in Niederschriften von 63  Punkten, für die sich der normale Bürger nicht im Geringsten interessiert. Leichtfertig werden Identität, Kultur, Mentalitäten, gelebte Traditionen auf dem Altar gesellschaftspolitisch hirnrissiger Entscheidungen geopfert.

Die wirklich heiße Kartoffel rührt niemand an. Die Regierenden nicht, die Opposition nicht, und schon gar nicht die staatsfreundlichen Medien. Die Kartoffel heißt Gewalt und sie hat viele Facetten. Sie heißen Mord und Totschlag. Sie heißen Vergewaltigung und sexuelle Unterdrückung, sie heißen Terror und Anschläge auf wehrlose Bürger. Und genau jene unerträglichen Exzesse auf unseren Straßen, ausgelöst durch kriminelle Migranten, von religiösen Fanatikern bis hin zu Koran verblendeten Irren, sie sind für jedermann, für junge Mädchen, Frauen, Eltern und auch alte Menschen der tatsächliche Hauptkriegsschauplatz. Es sind in Wahrheit die Themen, die Deutsche am allermeisten umtreibt, zumal kein Tag vergeht, an dem nicht irgendein Gewaltopfer zu beklagen ist.

Es ist mit Nichten die vordergründige Frage, wie viele Hundert abgelehnte Migranten bayerische oder sächsische Grenzen nach Deutschland überqueren. Es ist auch nicht das bedeutungsvollste Thema, ob der eine oder andere IS-Kämpfer durch die Maschen der Kontrolle schlüpft, sofern unsere Sicherheitsmaßnahmen funktionieren. Es ist vielmehr die Tatsache, dass das mit humanistischer Begeisterung akzeptierte Gewaltpotential seitens einer völlig desolaten Regierung erst nicht wahrgenommen und im Anschluss klein geredet wurde. Mit allen Mitteln. 

Und die Mittel sind und waren vielfältig und überdies einfallsreich. Mit gefälschten Statistiken, mit fragwürdigen Experten, mit bezahlten Wissenschaftlern und mit einer gesteuerten Presse mitsamt deren humanitären Gewäsch. Sie alle sind die Verantwortlichen, die mittels Unterdrückung von Tatsachen das gesellschaftliche Miteinander, mit falsch verstandener Hilfsbereitschaft, mit pädagogischem Sendungsbewusstsein und sensationslüsternen Darstellungen völlig zerrüttet haben. Doch die größte Perversion:  Der deutsche Steuerzahler zahlt für die uns aufgezwungene Fremdeninvasion 80 Milliarden Euro.

Niemand wagt es, die Kanzlerin, oder auch die im Amt befindlichen Minister öffentlich und konfrontativ auf die weit verbreitete Angst, auf das Misstrauen, ja, auch auf die Ablehnung und den sich immer weiter ausbreitenden Hass anzusprechen. In der Umkehr scheuen jene politischen Verantwortlichen die andauernden Verbrechen in der Diskussion zuzulassen. Im Gegenteil, sie grenzen die blutigen Vorfälle aus, begeben sich auf eine so genannte Sachebene. Im Notfall greifen sie direkt oder indirekt via Medien zum diskriminierenden Mittel der Verbalinjurie.  Dann werden Bürger zu Rassisten, zu Fremdenfeinden, zu Volksverhetzern, zu Nazis oder gar zu Staatsfeinden.

Dabei vergessen sie, dass die Staatsfeinde über unsere Grenzen kommen. Zuhauf und unkontrolliert. Was nur geht in den kranken Hirnen deutscher Politiker vor? Es ist für mich kaum denkbar, dass Bürger, die hier 20, 30, 40 oder 50 Jahre leben, von heute auf Morgen zu rassistischen Nazis mutieren sein sollen, nur weil Edeka kein frisches Obst anbietet. Nein, liebe Volksvertreter, das gesellschaftliche Klima hat sich deshalb verändert, weil ihr in eurer unendlichen Saturiertheit den eigenen Versorgungsgedanken für weit wichtiger erachtet, als den eigentlichen Wählerauftrag. Nun ja, manchen fehlen auch schlichtweg die Eier.

Gewalt, das sind immer nur die anderen. Mit geradezu atemberaubendem Engagement stürzen sich die Medien auf Vergehen oder Verbrechen, bei denen Deutsche als Täter in Frage kommen. Man kann das Aufatmen der Moderatoren fühlen, wenn sie endlich wieder über eine Untat berichten können, die ein Hesse, ein Sachse oder ein Bayer begangen hat. Ein solcher Fall kommt den medialen Meinungsmachern zupass, da man sie als lehrreiches Beispiel hervorheben kann: Seht her, auch Deutsche sind nicht besser. Liebe Medienfatzken, diese Leute werden verurteilt, eingesperrt und weggeschlossen, was man im Falle unserer „Besucher“ meist nicht behaupten kann. Im Gegenteil, sie gefährden weiterhin ihre Umgebung.

Die schleichende Veränderung unserer kulturellen Werte, die Angst vor der Verletzung der Unversehrtheit, die Enttäuschung über eine missratene Politik, das Abschreiben eines relativ gesicherte Gemeinwesens mit all ihren verlässlichen Faktoren, das alles wird derzeit massiv von Rassisten aus einem anderen Kulturkreis mehr als nur in Frage gestellt. Von Gefährdern, die Merkel eingeladen hat, und die sich gegen jede Vernunft weigert, diese wieder auszuladen. Und das mit geeigneten Mitteln. Notfalls im Alleingang und notfalls mit Gesetzesänderungen.

Für die Regierenden ist es 5 Minuten nach 12

Heute soll in der bayerischen Staatskanzlei die Flüchtlingsfrage entschieden werden. Noch sammeln die Unions-Parteien ihre Truppen. Merkel umgibt sich mit den vermeintlich „starken Männern Volker Bouffier aus Hessen und Armin Laschet aus Nordrhein-Westfalen (CDU), wobei die Vorsilbe „Lasch“ die teigweiche und hinterfotzige Opportunistenseele des Ministerpräsidenten in geradezu idealer Weise beschreibt. 


Sowohl Bouffier als auch Laschet treten mit maximaler Jovialität vor die TV-Mikrofone und beschwören das Publikum mit staatstragenden Formeln, bei denen einem nicht nur als Zuschauer schlecht werden könnte, derweil die Presse wie die Aasgeier auf den vermodernden Ästen ihrer Existenz sitzen und auf Sensationen wartet. Auch Linke-Ministerpräsident Bodo Ramelow springt für die Kanzlerin in die Bresche. Er sorgt sich um eine „Beschädigung“ Merkels. Alle Wetter, er scheint noch gar nicht mitbekommen zu haben, dass unsere Kanzlerin nicht mehr ernst genommen wird. Da lässt sich nichts mehr beschädigen.

Es ist völlig gleichgültig, mit welchen Prognosen von Seiten der Medien kommentiert oder mit welch düsteren Szenarien das Kräftemessen beschrieben wird, die Bombe ist längst geplatzt. Da spielt es auch keine Rolle mehr, ob Seehofer oder Söder ihre Ankündigungen durchziehen oder nicht, ebenso wenig, ob Merkel einen Kompromiss aushandeln kann. Die starrsinnige Wuchtbrumme legt ohnehin schon seit drei Jahren in der Flüchtlingskrise eine Haltung an den Tag, die man mit einer störrischen Rotznase im Sandkasten eines Kindergartens vergleichen könnte, die wutentbrannt mit dem Fuß aufstampft, wenn sie nicht ihren Willen durchsetzen kann.

Sie wissen es alle. Kaum ein Land innerhalb der europäischen Union wird weitere Sozialschmarotzer, Kriminelle, Gefährder, Wirtschaftsflüchtige oder religiöse Fanatiker ins Land lassen. Kaum ein europäisches Land will sich weiteren Sozialbelastungen aussetzen und die Sicherheit der eigenen Bürger gefährden. Die Wahrscheinlichkeit, innerhalb von 14 Tagen eine Merkel-Lösung herbeizuführen tendiert gegen Null. Wider jede Logik und wider jedes bessere Wissen will Angela etwas durchsetzen, was sich auch in absehbarer Zeit nicht durchsetzen lässt. Und dennoch wird noch das Hohe Lied der EU gesungen, und dennoch glaubt man an Schengen.

In diesem Wissen darf man davon ausgehen, dass die Mehrzahl der Minister hinter der Hecke auf der Lauer liegen, um gegebenenfalls Merkel zu beerben. Genau aus diesem Grunde tun sie so, als unterstützten sie ihre Chefin, um sie im Zweifelsfall ins Messer laufen zu lassen. Ganz nach dem grammatikalischen Motto Steigerung: Feind, Todfeind, Parteifreund - wetzen sie allesamt klammheimlich die Messer. Ob nun ein Kompromiss oder nicht, ob nun unsere Angela ein 14-Tagefrist eingeräumt wird oder nicht, Ultimatum bleibt Ultimatum. Kurz gesagt, was taugt eine Freundschaft, wenn Ulitmaten gestellt werden?

Noch werden allenthalben Begrifflichkeiten wie „nationale Alleingänge“ bemüht, „nationale Verantwortung“ oder „Gefahr der Spaltung Europas“ beschworen, die als Totschlag-Argumente für den drohenden Super-Gau einer bereits gescheiterten Regierung herhalten müssen. Weshalb bemerkt keiner der Protagonisten, dass deren Reputation längst tot ist? Vergangene Gräueltaten, Morde, tägliche Messerangriffe, Vergewaltigungen und Bedrohungen finden bei der Entscheidungsfindung genauso wenig Berücksichtigung, wie die massive Verunsicherung der Bevölkerung vor weiteren, ungeregelten Flüchtlingsströmen. 

Es scheint, als bewahrheitet sich mein Aphorismus: Unfähigkeit alleine genügt nicht, man muss in die Politik gehen, um auch den Beweis hierfür anzutreten. Ich sage: Politiker sind grundsätzlich völlig unfähig, eine andere Wahrheit als ihre eigene wahrzunehmen. Das wollen sie auch nicht. Prinzipiell. Politische Prinzipien taugen nur nicht viel, wenn sie von Leuten vertreten werden, deren Unfähigkeit längst bewiesene Tatsache ist. Und dennoch singt man in Berlin das Lied: Willkommen, liebe Mörder. 

Und diese Tatsache ist derzeit bei den intellektuellen Trauerfällen unter unserem selbsternannten, politischen Führungspersonal derzeit besonders stark ausgeprägt. Ich habe selten so viele Mitläufer, Duckmäuser, Opportunisten, Anpasser und professionelle Schaumschläger in einer Regierung erlebt. Man gewinnt mehr und mehr das Gefühle, als wolle einer den anderen hinsichtlich Heuchelei, Speichelleckerei und Kriechertum übertreffen. Man könnte ja einen Fehler machen und sich dabei ins Aus schießen. Die lächerliche Führungstruppe – gleich welcher Parteizugehörigkeit -, ist längst zur Zumutung für unser Volk geworden. 

Wie auch immer der Showdown heute ausgeht, es wird nur Verlierer geben. Allesamt haben sie das Vertrauen der Bürger verspielt. Es wird Zeit für eine aufrüttelnde, klare Botschaft an unsere Eliten, die diese Namen nur hinsichtlich ihrer Bezüge und Versorgung verdienen. Wie der Auftritt unserer Fußball-Nationalmannschaft, die sich offenkundig ihrer vergangenen Lorbeeren besinnen, aber mit diesem Beamtenfußball, bei dem man sich nur kaum bewegen muss, keine Tore mehr schießt. Genau dieses Bild zeichnen derzeit unsere Repräsentanten in der Öffentlichkeit. Beschämend. Das haben selbst wir Deutsche nicht verdient.



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