Ich wills mal so sagen: Früher …, ich meine, ganz viel früher, da brauste bei dem einen oder anderen deutschen Politiker ab und zu einmal dessen Ruf wie ein Donnerhall übers Land. Da sang man noch stolz „die Wacht am Rhein“ und es tönte: „wie Schwertgeklirr und Wogenprall“. Und heute …? In Berlin hieß es: „Johann, spann den Wagen an!“ Der umtriebige und rastlose Wadephul, unser aktueller Außenminister, traf sich mit seiner „Ex“ in New York in ihrem neuen Büro! Halt …! Nein, natürlich nicht mit jener Dame, der er sich vor Jahren schnöde entledigt hatte, sondern mit Annalena, seiner Vorgängerin im Amt. Warum, wieso, weshalb, das vermag noch niemand genau zu sagen, - ist übrigens auch völlig Banane, zumal von den beiden Substanzielles ohnehin nicht zu erwarten ist. Nichtsdestoweniger wurden fürs Publikum, genauer gesagt für die Untertanen zu Hause, von Myriaden herbeischwärmender Reporter obligatorische Hochglanzfotos für die Imagepflege gefertigt. Unsereiner hat ja noch nie...
Die Grenzen zwischen Meinungsfreiheit und Rücksicht werden von der Verantwortung bestimmt. (Claudio Michele Mancini)