…wenn Bevormundungsfetischisten das Singen verbieten oder: Der bigotte Erlanger Stadtrat schlägt unbarmherzig zu.
Ich wills mal so sagen: Von der Verwaltung zur Vergewaltigung ist es nur ein Schritt. Wie klein dieser Schritt ist, belegen so manche übereifrigen Stadt- und Gemeinderäte. Wenn sich kommunale Kleingeister und subalterne Beamte bemüßigt fühlen, Sitte, Moral und gesellschaftliche Ordnung nach ihren eigenen Vorstellungen zu definieren und über deren strikte Einhaltung zu wachen, dann befinden wir uns endgültig in den Klauen totalitärer Psychopathen. Welche abstrusen Konsequenzen das Regelwerk engstirniger Krämerseelen hat, die in der Erlanger Gemeinderatssitzung eine Verbotsliste für volksschädliche Partysongs und staatszersetzende Musikstücke erarbeitet und verabschiedet hat, wäre für jede Satiresendung ein Highlight. Im Frankenland scheinen die kommunalen Tugendwächter besonders feinfühlig zu sein, wenn es um destabilisierendes Liedgut auf Volksfesten oder öffentlichen Veranstaltungen geht. Wir erinnern uns: Die Anfänge subversiver Gesangsgruppen haben wir im Frühsommer 2024 erlebt, ...