... oder der auch: „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?“ Jedes Kind kennt das bekannte alte Fangspiel. Die mythologische Figur des „schwarzen Mannes“, seit dem Mittelalter tief in unserer Kultur verwurzelt, geht ursprünglich auf den „schwarzen Tod“, genauer gesagt auf die Pest und die grassierenden Epidemien in den vergangenen Jahrhunderten zurück. Wer hätte gedacht, dass diese furchterregende Heimsuchung re-inkarniert und uns wieder überall auflauert, obwohl wir alle glaubten, wir hätten mit der Pensionierung des "Roten Merkels" die schwerste aller Prüfungen überstanden und alles würde besser werden. Wegen der potenziell diskriminierenden Wahrnehmung des Begriffs in der heutigen Zeit wurde das Spiel „der schwarze Mann“ in Kindergärten, Schulen und sogar in der Literatur abgewandelt und umbenannt, wie beispielsweise in: "Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?" Offen gestanden, es ist naiv zu glauben, man könnte „Urängste“ aus der Psyche tilgen, indem man b...
Die Grenzen zwischen Meinungsfreiheit und Rücksicht werden von der Verantwortung bestimmt. (Claudio Michele Mancini)