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Strack-Zimmermann konkurriert mit Anzeigenhauptmeister Niclas Matthei.

Wer über die bombige Agnes denkt, spricht und schreibt, muss sich vorsehen, denn sie steht nicht nur mit Putin auf Kriegsfuß, sondern auch mit dem Volk – genauer gesagt, mit jenen unbelehrbaren Lebensformen, die sich nichts mehr als den Frieden wünschen und erkennbare Versuche diplomatischer Lösungen im Ukrainekrieg einfordern. Frau Zimmermann, Galionsfigur der absaufenden 5-Prozent-Partei, sie hat sich auf ihre Zuhörer, die nicht ihre Meinung teilen, eingeschossen. Ihr Credo: Alles was schießen, bomben, töten und vernichten kann - ab in die Ukraine. Gespräche, Vermittlungsversuche oder Annäherungen mit Putin - kategorisch ausgeschlossen. Da gibt es bei Agnes kein Pardon. „Ihr seid zu blöd, eine Pfeife in den Mund zu stecken“ brüllte Strack-Zimmermann während ihres Wahlauftritts in Ravensburg vom Podium ins Mikrofon. Wahlwerbung klang in der Vergangenheit anders. Aber zur charmanten Eloquenz haben Politiker heutzutage keinen überzeugenden Zugang mehr. Tempora mutantur. Die Menge tob

Baerbocks Tagesthemen-Interviews in Zukunft nur noch mit Untertitel?

Nein, wir haben keine Außenministerin, Deutschland hat einen kosmetisch optimierten Bundessprachfehler. Wenn Annalena nicht nur zum TV-affinen Publikum spricht, sondern auch qualifizierten Pressevertretern Fragen kompetent und fachkundig beantwortet, können selbst hartgesottene Zuschauer intellektuell kaum noch folgen. In ihrem gestrigen „Tagesthemen“-Interview sorgte unsere Sprach-Influencerin in den Netzwerken für maximale Irritationen. Da jagte eine unverständliche Wortschöpfung die nächste, gefolgt von aufsehenerregenden Neologismen, eingebettet in verquaste Sätze, deren Sinn sich allenfalls eingeweihten Linguistikern oder erfahrenen Logipäden erschloss.  So mancher politikbeflissene Zuschauer auf dem heimischen Sofa musste nach der Sendung ratlos zurückbleiben, betrat Annalena doch beherzt und entschlossen linguistisches Neuland. Selbst in den sozialen Netzwerken herrschte in weiten Teilen Verwirrung, die sich in Tausenden Kommentaren bei "X", "Facebook" und

Strom-Engpass in Oranienburg – Macht euch mal keine Sorgen -

Die Alarm-Meldung über den akuten Energie-Notstand in der brandenburgischen Stadt Oranienburg dürfte inzwischen kaum noch einen Bürger im Land überraschen, der die nationalen Ofen-Umbaupläne unseres Wirtschafts- und Heizungsministers Habeck verfolgt hat. Doch was in Oranienburg Realität ist, könnte sich ausbreiten wie seinerzeit der Corona-Virus. Die Brisanz der besorgniserregenden Mitteilung hat zweifellos erhebliche Sprengkraft und durchlief deshalb noch vor der ungeschminkten Ausstrahlung in den Nachrichtensendern, - aus schierer Fürsorglichkeit  für die fernsehenden Bürger  - ,  versteht sich, mehrere sprachbereinigende Filter. Schließlich müssen schon von Staats wegen Märchen wahr werden. In den ministeriellen Büros wurden hektisch Pläne zur prophylaktischen Niederschlagung allzu lauter Bürgerbeschwerden ausgearbeit, fieberhaft an beschönigender Semantik gefeilt und Erfolg versprechende Formulierungen erdichtet. Gestern Abend war es soweit. ZDF und ARD strahlten sendefähige Fram

Neukölln – „Ein-Männer“ im Rettungseinsatz - 50 Personen stoppen Notfall-Krankenwagen

Wo sonst, wenn nicht in Berlin-Neukölln? Wieder einmal ereignete sich im orientalischen Stadtteil Berlin-Neukölln ein traditioneller Messereinsatz, bei dem zwei beteiligte „Ein-Männer“ verletzt wurden. Nichts Aufregendes, genauer gesagt, ein üblicher Vorgang eben, wie er sich alltäglich in diesem Stadtteil abspielt. Und da sich in dieser Gegend wegen spontanen Messergebrauchs andauernd Rettungswagen, Feuerwehren, Notärzte und Sanitäter in Einsatz befinden, um verfeindete „Ein-Männer“ und deren Opfer einzusammeln, verwundert es auch nicht, wenn am letzten Freitag zufällig ein Einsatzfahrzeug der Rettungsleitstelle Neukölln auf dem Weg zum Krankenhaus eine osmanische Kneipe passieren musste. So berichtete die „BZ“ gestern in ihrer Ausgabe: Während einer Blaulichtfahrt haben 50 (bärtige) Personen in Neukölln einen Rettungswagen gestoppt, die Tür aufgerissen und zwei Opfer einer Messerstecherei zu einer Patientin gesetzt, bei der offensichtlich ein lebensbedrohlicher Notfall bestand. S

Die Lunte an der Bombe. Iran und der andere Blick

Am späten Samstagabend griff der Iran mit über 300 Drohnen, mehreren ballistischen Raketen und Marschflugkörpern Israel an, um Vergeltung an der Tötung mehrerer ranghoher Militärs der Revolutionsgarde in Damaskus zu üben. Die einzige gute Nachricht: 99 Prozent des Raketen- und Drohnenhagels wurden in Zusammenwirkung von Israel und mit US-amerikanischen Militärs noch in der Luft abgefangen und richteten nach offiziellen Angaben keine Schäden an. Die Führung in Teheran rechtfertigte den Angriff wegen eines israelischen Angriffs am 1. April auf ein iranisches Botschaftsgebäude in Syriens Hauptstadt Damaskus. Im Visier der Iraner waren das Geheimdienstzentrum, das die Koordinaten für das Angriffsziel auf das Konsulatsgebäude in Damaskus geliefert habe, sowie der Militärstützpunkt Nevatim. Zeitgleich mit dem iranischen Luftangriff führten zudem die Hisbollah-Miliz im Libanon und die Huthi-Rebellen im Jemen Angriffe gegen israelische Ziele aus. Hossein Salami, Kommandeur der Revolutionsg