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Es werden Posts vom August 17, 2023 angezeigt.

Der Schmatzer - Italien aus einer anderen Perspektive

Ich möchte vorausschicken, ich habe einen gesegneten Schlaf. Jahrelange Gewöhnung an die rauschende Brandung unterhalb meiner Terrasse, das Gekreische der Möwen oder nächtliches Grillen der Zikaden, all das stört mich beim Einschlafen nicht im Geringsten.  Doch kaum bin ich auf Reisen und muss in fremden Betten schlafen, scheinen meine Ohren ein Eigenleben zu führen und nehmen jedes fremde Geräusch wahr. In toskanischen Dörfern pflegen streunende Hunde Stunde um Stunde den bleichen Mond anzuheulen oder antworten sich gegenseitig über die Gärten. Ist das erledigt, herrscht eine knappe Stunde Ruhe, dann werden die Vierbeiner von irgendwelchen Nachtfaltern geweckt und verjagen sie durch wütendes Bellen. In der Maremma stoßen nächtens balzende Pfauen, sich in Liebe verzehrend, herzzerreißende Laute aus. Schließt man entnervt das Hotelfenster, bringen schnarrende Klimaanlagen, brummende Kühlschränke oder singende Landsleute den Fremden um den Schlaf. Und wenn es das nicht ist, dann schrec

Deutschland in der Krise? Wer sagt denn sowas…?

Nach mehr als zwei Regierungsjahren kann man als Bürger nur einen einzigen Schluss ziehen. Bei den derzeitigen Machtinhabern handelt es sich ganz offenkundig um eine ungünstige Laune der Natur, die bei der Auswahl des Personals für die Spitzenämter unserer Regierung ziemlich übelgelaunt drauf gewesen sein muss. Anders lassen sich Koryphäen wie Karl Lauterbach, Ricarda Lang, Saskia Esken oder Olaf Scholz nicht erklären. Zweifellos sind Robert Habeck und Annalena Baerbock in die Abteilung "evolutionäre Sonderfälle" einzuordnen, die aus naturgegebenen Gründen für ganz andere Aufgaben prädestiniert wären. Doch irgendwie müssen die beiden durch die Maschen der natürlichen Auslese gerutscht sein. So ähnlich wie unerwünschter Beifang bei den Fischern, der normalerweise als unbrauchbar wieder ins Meer zurückgeworfen wird. Je länger wir unter diesen misslungenen Lebensformen leiden und deren Entscheidungen oder öffentliche Äußerungen ertragen müssen, desto mehr kommt man als Beobach