Als Finanzminister hat man es nicht leicht, vor allem dann, wenn man nichts Anständiges gelernt hat, von Finanzen rein gar nichts versteht und aufgrund der Parteizugehörigkeit auch noch nie mit Geld umgehen konnte. Wenn wir diese Qualifikation bündeln, sind wir assoziativ direkt beim dicken Sozialisten-Lars angekommen. Dass sich sein Job unter diesen Umständen für ihn zur apokalyptischen Herausforderung entwickelt hat, liegt auf der Hand. Damit der geneigte Leser leichter versteht, mit welchen komplizierten Fallstricken, Hemmnissen und Stolpersteinen unser gut genährter Sozialist zu tun hat und wie er sie bewältigt, möchte ich an einem Beispiel erläutern. Stellen wir uns also vor, du hättest kein Geld, stattdessen aber jede Menge Altschulden. Dann hättest du, ähnlich wie der dicke Lars von der SPD auch, ein echtes Problem, das du dringend lösen musst. Als armes Schwein ereilt dich plötzlich und unvermittelt ein Geistesblitz. „Crowdfunding“ -, neudeutsch „Schwarmfinanzierung“ genan...
Sobald man einen Bioladen betritt, überkommt den Normalkonsumenten eine erdrückende Beklommenheit. Eben noch munter und guter Dinge, befindet man sich schlagartig in einem Paralleluniversum, von dem man nur eins weiß: Hier bist du umgeben von Bio, Öko, unfairen Produkten aus Kolumbien, mühsam herausgepressten Freiland-Eiern, alternativen Kartoffeln und glutenfreien Radieschen. Hier hast du keine Freunde, hier bist du allein. Ich wills mal so sagen: Selbst häufigere Besuche in den "Gotteshäusern" militanter Gesundheit tragen weder zur Gewöhnung bei, noch helfen sie bei der Planung für ein längeres Leben objektiv weiter. Auch was das Sortiment angeht, will einfach keine Abhärtung und schon gar keine Freude eintreten. Man fremdelt zwangsläufig mit den gesunden Produkten, von denen man zuvor niemals etwas gehört hat. Das bleibt einem buchstäblich in den Kleidern stecken. Leberwurst, Schmelzkäse, Gummibärchen, Tiefkühlpizza oder auch Erdnuss-Chips, also...