Nun ja, um ein Missverständnis zu vermeiden, muss ich meine Headline ein wenig präzisieren. Trumps "warmherziges Geschenk" an den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu dessen 74.sten, verbunden mit den herzlichsten Grüßen aus dem Weißen Haus, ist für den alten russischen Haudegen ein Segen, für die EU-Vasallen dagegen ein hundsgemeiner Tiefschlag. Es handelt sich in Wahrheit um ein geradezu sardonisches Signal aus den USA in die Richtung der „Weltvereinigung engagierter Sanktionsfetischisten.“ Der in der westlichen Welt „geächtete“ Wladimir, den unsere ehemalige „Außen-Legasthenikerin“ Annalena einst verhaften lassen und unser heutiger bedeutungsarmer „What-a-Fool“ diesen verfluchten Russen mit martialischem Kampf-Geschwurbel in die Knie zwingen wollte, wurde gestern von Donald Trump -, nennen wir es:, - einem präsidialen Reinwaschungs- und Rehabilitierungs-Ritual unterzogen. Ab sofort ist Wladimir Wladimirowitsch Putin wieder international salonfähig. Zum Entsetzen deu...
Im Vergleich zu dem, was sich seit gestern in der Welt des Geheimnis- und Landesverrats in Deutschland und in unserer dilettierenden Schlapphut-Behörde des Bundesnachrichtendienstes offenbart, war die Guillaume-Affäre im Jahr 1974 ein politischer, gesellschaftlicher und nationaler Fliegenschiss. Vergessen wir Tatort-Krimis und mörderische Kommissar-Schmonzetten in unseren öffentlich-rechtlichen Staatssendern. Das Drehbuch unserer Regierenden toppt derzeit alles Dagewesene. Wir erinnern uns: Der spektakuläre Spionagefall mit Günter Guillaume, der als hochrangiger Agent der DDR-Staatssicherheit in der westdeutschen SPD-Karriere machte, war im Jahr 1974 ein historischer Spionagefall in Deutschland. Als persönlicher Referent von Bundeskanzler Willy Brandt wurde er als Spion des DDR-Geheimdienstes enttarnt. Dieser Vorfall ließ die deutsche Politik in seinen Grundfesten erbeben und führte zu Rücktritt des Bundeskanzlers Willy Brandt sowie zu massiven Veränderungen in der Regierung der Bun...