Eine Funkstörung bei der Deutschen Bahn haben nicht nur den Zugverkehr bundesweit zum Stillstrand gebracht, sondern auch S- und U-Bahnen in allen deutschen Großstädten. Stundenlang ging gar nichts mehr in den Bahnhöfen und auf den Bahnsteigen. Ein angebliches Softwareproblem verwandelte den Bahnverkehr in einen logistischen Friedhof. Man könnte diesen unfassbaren Vorfall mit einem apathischen Achselzucken abtun, denn wenn es nicht die Software ist, die alles zum Erliegen bringt, sind es Stellwerksprobleme, Baustellen, Streckensperrungen, Zugausfälle aufgrund von Personalengpässen und zu viel Verkehr auf dem Gleiskörper. Ab und zu wird die Pünktlichkeit auch durch einen lebensmüden Zeitgenossen verzögert, der auf einer Brücke stehend schon stundenlang auf den angekündigten Zug aus Hannover wartet. Doch seit heute morgen wird (Zitat des Bahnsprechers) "Schritt für Schritt" der Zugverkehr wieder aufgenommen. Ich fürchte nur, bis der Verkehr regelmäßig und fahrplanmäßig wied...
Schon der Verzweiflungsbegriff Koalition, der den angeblichen Volkswillen und die Regierungsmacht abbilden soll, könnte man bei realistischer Betrachtung in die Kategorie „Holzhammerhumor der Verzweifelten“ einordnen. Das Reinheitsgebot unserer notleidenden Demokratie-Inhaber, die 12 Millionen Wähler kurzerhand zu Staatsgefährdern erklären und ihnen somit die Mitgestaltung in der Politik verwehren, darf man getrost als Alleistellungsmerkmal einer außer Rand und Band geratenen Politikerkaste bezeichnen. Eine Koalition ist ein Misslichkeits-Konstrukt, das nichts weiter als eine vierjährige Not- und Überlebensgemeinschaft mit einer langfristigen Versorgungsgarantie darstellt und nicht etwa ein von den Bürgern gewollten Regierungsauftrag beinhaltet. Das gilt umso mehr, seit Fritz, dessen Beliebtheitswert auf einem historischen Tiefpunkt angekommen ist und die AfD ihn das Fürchten lehrt. Laut allen seriösen Demoskopen bringt unser Worthülsenkanzler nach der letzten Erhebung ...