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Wie viele Vergewaltigungen von Frauen will sich die Politik noch leisten?

Wieder einmal grüßt das tägliche Murmeltier! Ich weiß, in diesem Satz schwingt nicht nur eine hoffnungslose Niedergeschlagenheit, sondern auch eine hilflose und wütend machende Ohnmacht. Wieder einmal eine Gruppenvergewaltigung. Wieder einmal eine mediale Berichterstattung mit Beiläufigkeitscharakter, ganz so, als habe der REWE-Markt von nebenan den Preis für Endiviensalat um 10 Cent angehoben. Dieses Mal geschah das Verbrechen im Osten auf dem Maibaumfest in Klosterlausnitz. Eine 22jährige Frau wurde von 3 Irakern und einem Syrer während des Festes in einen düsteren Hinterhof in der Nähe des Marktplatzes geschleift, in dem die vier jungen Männer zwischen 26 und 30 Jahren brutal über die Frau herfielen und sie nacheinander vergewaltigten. Wieder einmal sind Migranten die Täter – von Bericht erstattenden Redakteuren mit dem neutralisierten Terminus „Mann“ etikettiert. Und wie stets, ist die Polizei angehalten, den Stammbaum der Verdächtigen mindestens auf deutsche Wurzeln hin zu u...
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Fritz aus dem Sauerland und die Bürde des Amtes.

Was ließ unser aller Worthülsen-Fritz gestern in der Schützenhalle zu Arnsberg sein Publikum wissen? „Ich spüre die Verantwortung des Amtes!“ Mein lieber Scholli! Da fragt sich doch jeder sofort: Wo zwickt sie ihn denn, die Verantwortung?   In der Hüftgegend? Am Hosenbund? Oder vielleicht am Hals, weil er den Krawattenknoten gestern am frühen Morgen zu fest zugezogen hatte? Im Oberstübchen jedenfalls gibt es nichts, was kneifen könnte, so viel steht fest. Ich möchte das jetzt nicht weiter vertiefen, aber nur so viel: Auch die Wähler spüren die Verantwortung, vor allem an der Tankstelle, bei der Lohnabrechnung, bei den Klimarettungsabgaben, dem ultimativen "Solidaritätsbeitrag" für die Ukraine und natürlich auch, wenn sie die Nebenkosten für ihre Häuser und Wohnungen berappen müssen.  Und während nicht nur über 40 Prozent aller Wähler ernsthaft darüber nachdenken, wie sie ihrer Verantwortung beim nächsten Urnengang gerecht werden, frischen einige seiner engsten „Parteifreu...

Deutschland, gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch ein potemkin’sches Dorf – oder: Das ruinöse Erbe der 68er.

Der massive Wertewandel, initiiert und vorangetrieben von einer „make-love-not-war-Generation“ zwingt uns die Frage auf: Welche Auswirkungen hatte die 68er Generation auf die heutige Gesellschaft? Man braucht keinen analytischen Verstand, um die Gründe nachzuvollziehen. Die Nachkriegsgeneration hat nachhaltig dafür gesorgt, den Bürgern einen kollektiven Verhaltens- und Bewusstseinskodex zu oktroyieren, der uns mit Wucht auf die Füße gefallen ist.  Ich erinnere mich noch gut an die 68er Generation, war ich doch selbst politisch ziemlich aktiv in dieser Zeit. Wer als Intellektueller gelten, wichtig sein wollte und nach Anerkennung suchte, engagierte sich erst in sektenähnlichen Vereinigungen wie Spartakus, trug die Mao-Bibel durch die Gegend und zitierte das Kapital von Karl Marx. Dann kam Bewegung in die Studentenköpfe und es wurde blumig. Niemand konnte damals ahnen, dass diese Zeit wohl den Beginn der verheerendsten gesellschaftlichen Entwicklung markiert, die wir im Ergebnis h...