Im Vergleich zu dem, was sich seit gestern in der Welt des Geheimnis- und Landesverrats in Deutschland und in unserer dilettierenden Schlapphut-Behörde des Bundesnachrichtendienstes offenbart, war die Guillaume-Affäre im Jahr 1974 ein politischer, gesellschaftlicher und nationaler Fliegenschiss. Vergessen wir Tatort-Krimis und mörderische Kommissar-Schmonzetten in unseren öffentlich-rechtlichen Staatssendern. Das Drehbuch unserer Regierenden toppt derzeit alles Dagewesene. Wir erinnern uns: Der spektakuläre Spionagefall mit Günter Guillaume, der als hochrangiger Agent der DDR-Staatssicherheit in der westdeutschen SPD-Karriere machte, war im Jahr 1974 ein historischer Spionagefall in Deutschland. Als persönlicher Referent von Bundeskanzler Willy Brandt wurde er als Spion des DDR-Geheimdienstes enttarnt. Dieser Vorfall ließ die deutsche Politik in seinen Grundfesten erbeben und führte zu Rücktritt des Bundeskanzlers Willy Brandt sowie zu massiven Veränderungen in der Regierung der Bun...
Das Ende von Byzanz, einst mächtigstes, reichstes und kulturell bedeutendstes Staatswesen der Christenheit war dadurch gekennzeichnet, dass sich eine dekadente, halborientalische Despotie kurz vor dem Untergang auf Kosten der Bevölkerung in geradezu grotesker Weise sowohl bereicherte als auch verschuldete, und mitten im wirtschaftlichen und militärischen Absturz als Abgesang noch großartige Paläste baute. Nicht zuletzt war für den polyethnischen Staat, – heute würde man zu dem damaligen Konglomerat des Vielvölkerstaats Byzanz „bunte Vielfalt“ sagen, der apokalyptische Zusammenbruch verantwortlich. Ich wills mal so sagen: Nicht nur die „farbenfrohe Vielfältigkeitspolitik“ in der Spätantike des Römischen Reiches gleicht unserer heutigen dekadenten Regierungsclique, sie ist fast eine Kopie. Denn wie die früheren Herrscher just vor der absehbaren Staatspleite ihren pompösen „Regierungspalast in Berlin“ (neudeutsch – Kanzleramt) für Milliardensummen geradezu unanständig erweitern und ihr...