Das Ende von Byzanz, einst mächtigstes, reichstes und kulturell bedeutendstes Staatswesen der Christenheit war dadurch gekennzeichnet, dass sich eine dekadente, halborientalische Despotie kurz vor dem Untergang auf Kosten der Bevölkerung in geradezu groteske Weise sowohl bereicherte als auch verschuldete und mitten im wirtschaftlichen und militärischen Absturz als Abgesang noch großartige Paläste baute. Nicht zuletzt war für den polyethnischen Staat, – heute würde man zu dem damaligen Konglomerat des Vielvölkerstaats Byzanz „bunte Vielfalt“ sagen, der apokalyptische Zusammenbruch verantwortlich. Ich wills mal so sagen: Nicht nur die „farbenfrohe Vielfältigkeitspolitik“ in der Spätantike des Römischen Reiches gleicht unserer heutigen dekadenten Regierungsclique, sie ist fast eine Kopie. Denn wie die früheren Herrscher just vor der absehbaren Staatspleite ihren pompösen „Regierungspalast in Berlin“ (neudeutsch – Kanzleramt) für Milliardensummen geradezu unanständig erweitern und ihre ...
Der "geheim gehaltene Blitzbesuch" des Kanzlers in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, die, sofern wir den Informationen und Berichten unserer bewährten Qualitätsmedien vertrauen dürfen, rund um die Uhr vom Russen angegriffen, bombardiert und beschossen wird, ist mehr als nur eine heroische Geste. Ja, ich möchte sagen, mit seinem todesverachtenden Mut setzt Fritz trotz eindringlicher Drohnenwarnungen ein deutliches Fanal gegen den Aggressor. Bei schönstem Sonnenschein und umringt von Presse, Kameras und ukrainischen Regierungsvertretern, entstieg Fritz mit seiner Entourage, bestehend aus CEO’s der deutschen Rüstungsindustrie sowie unserer Wirtschaftsministerin Katharine Reiche dem Sonderzug. Und während Russland just bei seiner Ankunft die Umgebung mit einem Bombenhagel überzieht, schüttelt unser Bundesfritz auf dem Bahnsteig des Kiewer Hauptbahnhofs, selbstredend ohne ballistische Schutzweste, weitgehend entspannt und lächelnd die Hände des Empfangskomitees. ...