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Einbürgerungsrekord – die neue olympische Disziplin?

Deutsche können endlich wieder stolz sein. Mit großen Lettern wartet heute das „Volksblatt BILD“ als das am meisten gelesene Printmedium mit der Titelüberschrift auf:  „BERLIN SCHAFFT DEN EINBÜRGERUNGSREKORD“  und verweist mit dem Blick Städte wie Hamburg, Frankfurt, München oder auch Stuttgart auf die Plätze. Das klingt nicht nur wie ein Sieg, das ist einer! Bei dieser sensationellen Meldung wabern -, befreiend und euphemistisch zugleich ,- Merkels unvergessene Kanzlerinnenworte durch den humanistischen Dunstschleier der linksgrünen Bürger-Ganglien. Wir erinnern uns alle daran, auch wenn wir sie gerne vergessen würden.  Wir schaffen das! Leute – es ist Olympia!  Gut, gut, unsere Olympioniken sind in Italien, was den Medaillenspiegel in der Nationenwertung angeht, nicht besonders erfolgreich. Doch nun überrascht uns Berlin mit einer bemerkenswerten Rekord- Meldung in der erst kürzlich eingeführten olympischen „Einbürgerungsdisziplin“. Fürwahr - das dürfte jeden ...
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Der Obermessdiener und Chefopportunist in Mainz ist alles andere, nur nicht lustig.

Der Sitzungspräsident des Mainzer Karnevalsvereins Andreas Schmitt, physiognomisch gesehen einem drall gefütterten Hausschwein näher als einem frommen Betbruder, hat in der Bütt wieder einmal nachhaltig bewiesen, dass die Mainzer Fasnacht so viel mit Humor zu tun hat, wie der dümmliche Kampf der Omas gegen rechts. Nein ..., bei diesem Herrn vergeht einem das Lachen. Da hilft nur noch ein Stoßgebet gen Himmel. "Mainz wie es singt und lacht" ist für ihn und die humorbefreiten Berufskarnevalisten an seiner Seite eine todernste Angelegenheit. Ich wills mal so sagen: Das, was Schmitt als Büttenredner zelebriert, ist weder komisch, oder humoresk, noch witzig oder auch nur anasatzweise amüsant. Noch nicht einmal intelligent.  Mir drängt sich bei dem "närrischen Vortrag" Schmitts inhaltlich wie optisch unwillkürlich die Karikatur der „Reformation und Totenfresser“ von Pamphilus Gengenbach aus dem Jahr 1620 auf. Das Bild zeigt Bischöfe und Mönche, die sich an einer festli...

Münchner Sicherheitskonferenz - Die Russen-Legende muss leben

Das Pokerspiel um Macht, Einfluss, Abschreckung und Abhängigkeiten in München rangiert, wenn man mit klarem Verstand und der gebotenen Sachlichkeit auf die Akteure und deren Botschaften sieht und ein Fazit ziehen will, irgendwo zwischen Bluff, Irreführung, Kasperperltheater, Selbstbeweihräucherung und Zynismus. Es nötigt dem gelangweilten Zuschauer  am Rande der Sicherheitskonferenz - angesichts der lächerlichen Muskelspiele schwachbrüstiger Europäer -, nur noch ein müdes Lächeln ab. Unsere Schwafler, Dampfplauderer und Phrasendrescher blasen sich mit markigen Statements auf, als seien sie furchteinflößende Schwergewichtskämpfer in einer Schlammarena.  Man könnte vermuten,  dass sich Deutschland mit ihrer Europa- und Verteidigungspolitik mit oberlehrerhaft erhobenem Zeigefinger kilometerweit ins Abseits katapultiert hat. Wehrtechnisch gesehen haben wir bei der Bundeswehr ohnehin nicht viel mehr anzubieten, als leere Waffenarsenale, intakte Kinderkrippen, eine bejam...