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Politische Schwurbelfachkräfte, Fake-News-Meister und ideologische Leistungsträger

Alter Falter – in diesen Tagen kommt man bei der Berichterstattung politischer Paukenschläge kaum hinterher. Wenn der unschuldige Bürger bei seinem morgendlichen Informationsanliegen versehentlich auf den Kanälen unserer Qualitätsmedien landet, erhält er gegen eine bescheidene Monatsgebühr weit mehr, als er mental jemals verkraften kann. So ging es mir heute Morgen. Kaum hatte ich die Fernbedienung meines TV-Gerätes betätigt, erreichten mich die neuesten Verbal-Pläne unseres Kanzlers. Ja, man kann sagen, Friedrich Merz hatte wieder einmal als intimer Kenner seiner eigenen Gedanken vor einem großen Publikum den großen Auftritt beim „politischen Aschermittwoch“ in Trier. Erlauben Sie mir, liebe Leser, dass ich zu diesem Anlass kurz in die Antike abschweife. Alle kennen ja das berühmte geflügelte Wort der alten Römer, - so um die Zeit von Kaiser Nero -, das sich bei Fritz als verlässliche Verhaltensnorm tief verankert hat und uns regelmäßig zum Staunen bringt. 𝐐𝐮𝐢𝐝𝐪𝐮𝐢𝐝 𝐚𝐠𝐢...
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Einbürgerungsrekord – die neue olympische Disziplin?

Deutsche können endlich wieder stolz sein. Mit großen Lettern wartet heute das „Volksblatt BILD“ als das am meisten gelesene Printmedium mit der Titelüberschrift auf:  „BERLIN SCHAFFT DEN EINBÜRGERUNGSREKORD“  und verweist mit dem Blick Städte wie Hamburg, Frankfurt, München oder auch Stuttgart auf die Plätze. Das klingt nicht nur wie ein Sieg, das ist einer! Bei dieser sensationellen Meldung wabern -, befreiend und euphemistisch zugleich ,- Merkels unvergessene Kanzlerinnenworte durch den humanistischen Dunstschleier der linksgrünen Bürger-Ganglien. Wir erinnern uns alle daran, auch wenn wir sie gerne vergessen würden.  Wir schaffen das! Leute – es ist Olympia!  Gut, gut, unsere Olympioniken sind in Italien, was den Medaillenspiegel in der Nationenwertung angeht, nicht besonders erfolgreich. Doch nun überrascht uns Berlin mit einer bemerkenswerten Rekord- Meldung in der erst kürzlich eingeführten olympischen „Einbürgerungsdisziplin“. Fürwahr - das dürfte jeden ...

Der Obermessdiener und Chefopportunist in Mainz ist alles andere, nur nicht lustig.

Der Sitzungspräsident des Mainzer Karnevalsvereins Andreas Schmitt, physiognomisch gesehen einem drall gefütterten Hausschwein näher als einem frommen Betbruder, hat in der Bütt wieder einmal nachhaltig bewiesen, dass die Mainzer Fasnacht so viel mit Humor zu tun hat, wie der dümmliche Kampf der Omas gegen rechts. Nein ..., bei diesem Herrn vergeht einem das Lachen. Da hilft nur noch ein Stoßgebet gen Himmel. "Mainz wie es singt und lacht" ist für ihn und die humorbefreiten Berufskarnevalisten an seiner Seite eine todernste Angelegenheit. Ich wills mal so sagen: Das, was Schmitt als Büttenredner zelebriert, ist weder komisch, oder humoresk, noch witzig oder auch nur anasatzweise amüsant. Noch nicht einmal intelligent.  Mir drängt sich bei dem "närrischen Vortrag" Schmitts inhaltlich wie optisch unwillkürlich die Karikatur der „Reformation und Totenfresser“ von Pamphilus Gengenbach aus dem Jahr 1620 auf. Das Bild zeigt Bischöfe und Mönche, die sich an einer festli...