Donnerstag, 12. Juli 2018

Muslimische Hasswelle gegen Israelischen Gastronom

Ich sitze bei Feinberg`s in Berlin Schöneberg, und mache mich über die koschere Dip-Platte mit liban-Käse, Tahini, Baba-Ganush, Rote Beete und einem Brotkorb mit Pitas her. Es ist Mittagszeit. Ich schaue mich um. Ich bin der einzige Gast in Yorai Feinbergs Restaurant.


Die Bedienung ist außerordentlich freundlich, erklärt mir die Speisekarte und weiht mich, der sich vorzugsweise in bayerischen Biergärten den Schweinsbraten schmecken lässt, in die Besonderheiten koscheren Menüs ein. Ich befinde mich in der Fuggerstraße, eine Umgebung, in dem der Berliner des gehobenen Mittelstandes lebt, einkauft, bummelt und genießt. Umso erstaunlicher wirkt die Stille, die fehlende Geschäftigkeit. 

Auch das Interieur des Gasthauses entspricht dem gehobenen Anspruch von Gastronomie, den Bewohner in dieser Gegend bevorzugen. Nichts deutet auf ein Umfeld hin, das bedrohlich, beunruhigend oder gar gefährlich sein könnte. Der Schein trügt, jedenfalls was das Restaurant Feinberg`s angeht. Man könnte auf den Gedanken kommen, dass die Speisekarte, die Auswahl oder die rein israelische Küche nur wenige Gäste anzieht, aber ich weiß es besser. Die Leute in der Umgebung haben Angst, sie könnten von randalierenden Moslems angegriffen werden. Beschimpft werden sie ohnehin. Es wird gepöbelt, gespuckt, beleidigt, gedemütigt, wenn Yorai mit seinem Restaurant wieder mal auf der Agenda arabischer Kleingeister steht.

Ich will in einem Gespräch mit Yorai der Sache auf den beschämenden Grund gehen. Der Gastronom ist seit Monaten im Visier deutscher und arabischer Judenhasser. »Alleine gestern habe ich 20 Hassmails bekommen«, sagt er. »Das geht schon eine ganze Weile so, und ich kann nichts dagegen machen.« Ich spüre, dass Yorai Feldberg genervt ist, als ich ihn auf die Polizei anspreche. »Die haben keine Lust auf mich. Ich bin jeden Monat mindestens einmal im Konsulat, um Druck zu machen. Aber selbst der Weg über politische Kanäle scheint in Berlin niemand zu beeindrucken, obwohl die Situation inzwischen existenzbedrohend ist.




Feinberg wandte sich sogar hilfesuchend über Facebook an die Öffentlichkeit, indem er die Hetz-Briefe und Hassmails an sein israelisches Restaurant in Posts veröffentlichte. Sofort wurde die Löschzentralen von Facebook aktiv.  Bei antisemitischen Posts wird bei Facebook wohl eher ein Auge zugedrückt, während die leiseste Kritik am Islam mit Sperrungen belohnt werden.

Die CDU forderte, auch im Lichte der massiven Vorfälle, erneut einen Berliner Antisemitismusbeauftragten. Aus der Justizsenatsverwaltung hieß es, man finanziere bereits mit Recherchen in der Informationsstelle für Antisemitismus, die sich die CDU von einem Beauftragten verspricht. Man kann diese Forderungen inzwischen als Lippenbekenntnisse abtun, obwohl man in Berlin sehr genau weiß, welches Gefahrenpotential einerseits die indoktrinierten muslimischen Judenhasser in sich bergen, andererseits man deutschen Behörden unterstellen muss, dass auch Nazis inzwischen einen Freibrief besitzen.



Im Verlaufe des Gespräches erfahre ich, dass es 10 Anzeigen gibt. Sieben Verfahren wurde ohne Angaben von Gründen eingestellt. Feinberg hat die Hassmails gesammelt, sie füllen inzwischen 31 Seiten. Widerliche Beschimpfungen sind dort zu lesen, der Holocaust wird darin geleugnet: »Die Arabs wissen ja besser als die Deutschen, dass es nie Vergasungen gegeben hat“, steht da etwa. Oder: „Juden und ihr Opfer-Fetisch… Jammern, Lügen, Aussaugen, Lügen, Morden. Das macht ihr seit tausend Jahren.«

Der Gastronom hat alles öffentlich gemacht. Doch am Sonntagvormittag war der Beitrag wieder gelöscht, von Facebook, angeblich wegen eines Verstoß gegen die Richtlinien. Offenbar ohne genau hinzuschauen, worum es hier eigentlich geht. Selbst die Staatsanwaltschaft scheint kein großes Interesse daran zu haben, entschieden gegen die antisemitischen Hasstiraden vorzugehen. Während ständigen Bedrohungen seitens der Araber scheinbar als Bagatelle abgetan werden, ist man beim Verfasser der Hetzmails offenbar ebenso großzügig.

Ein Stalker, der sich nach einem Nazi-Kriegsverbrecher nennt, leugnet in kruden pseudowissenschaftlichen Abhandlungen den Holocaust – und schreibt immer wieder Sätze wie diesen: »Ihr widerlichen Ratten… Euch muss man echt erschlagen.« Dem LKA sei der Verfasser der Beleidigungen bekannt. Juristisch vorgegangen werde gegen ihn nicht. »Verrückte gibt es überall«, meint Yorai bitter. »Was ich schlimm finde: die Apparate, die mich beschützen sollen, tun ihre Arbeit nicht.« Die Araber fahren immer wieder mit ihren Autos am Restaurant vorbei und brüllen. »Wir werden euch ausrotten.«

Es entbehrt nicht einer gewissen Idiotie, wenn die Antifa einerseits wegen Abschiebungen Juden hassender Araber auf die Barrikaden geht und deshalb ganze Stadtteile verwüstet, oder sich Hilfsorganisationen mit Verve arme, hilfsbedürftige Verbrecher beraten, wie sie einer Rückführung in die Heimat entgehen, aber antisemitische Umtriebe ausblenden, als ginge sie das nichts an. Armes Deutschland.

Yorai  Feldmann wünscht sich klare Antworten auf Judenhass, egal, woher er kommt. Vorsorglich hat er schusssichere Fenster einbauen lassen. Irgendwie muss man sich ja schützen, auch wenn die Gäste ausbleiben.




Die Anwärter für Heiligenscheine in der Süddeutsche Zeitung

Die Parteinahme und der besonders rot-geschärfte Blick der Süddeutschen Zeitung ist nichts Neues. Einer meiner Lieblingsredakteure dieses linken Agitationsblattes, die sich mit besonderem Engagement einer absonderlichen Menschlichkeit verschrieben haben, verliehen gestern den Begriffen „subtile Hetze“, „unsachliche Polemik“ und "Stimmungsmache" neue Dimensionen. 


Bernd Kastner, schreibender Jesus aus München, ist mit seinem gestrigen Artikel drauf und dran, sich via Heiligsprechung in der Bibel einen unsterblichen Stammplatz zu verschaffen, indem er den Suizid eines ausgewiesenen, afghanischen Schwerverbrechers in Kabul zur Schuldfrage des deutschen Innenministers Horst Seehofers stilisiert. Vermutlich hat Kastner anlässlich des jähen vorsätzlichen Dahinscheidens eines verkannten Afghanen eine Lichterkette über seinem Schreibtisch aufgehängt. In Münchens journalistischem Endlager herrscht Hochstimmung angesichts des geglücktem Zynismus in der Headline.

Kastners semantische Zirkusnummern sind geradezu atemberaubend. Da schwadroniert diese redaktionelle Schmeißfliege mit Verbalattacken spaltenlang durch sein Traktat, schwingt sich zum Oberapostel der Moral auf, weil sich der Innenminister über Neunundsechzig des Landes verwiesene Gauner, Verbrecher, Unruhstifter und Betrüger freut. Und das ausgerechnet zu seinem 69 Geburtstag. Zu diesem Zeitpunkt, das erwähnt der Schreiberling verschämt im Nebensatz, wusste Seehofer noch nichts über das tragische Schicksal des Afghanen. Allerdings unterstelle ich dem Minister, dass er nicht nur die Kriminalstatistik der Migranten in Deutschland sehr genau kennt, sondern auch die Gründe für überfällige Abschiebungen.

„Horst Seehofer habe den Anstand verloren. Der Innenminister täte sich und seinem Land einen großen Gefallen, wenn er ginge.“ Ich will diesem Herrn Kastner keinesfalls zu nahe zu treten, was ich ohnehin mit aller Entschiedenheit vermeiden würde. Aber diese rote Brut in der Süddeutschen Zeitung scheint nicht zu begreifen, dass ein Mehrfach-Straftäter aus Afghanistan dorthin zurückgebracht werden muss, wo er herkommt. So schnell wie irgend möglich. Herr Kastner hätte sich vom Bundeskriminalamt vorher ellenlange Liste der Vorstrafen und schweren Vergehen des Einzeltäters beschaffen können. Oder ist er einfach nur realitätsblind?

Acht Jahre lang hat der schmarotzende Verbrecher die Wohltaten unseres Landes genossen, deutsche Mitbürger massiv geschädigt, sie beraubt, bedroht, genötigt, verletzt, sich der Polizei widersetzt und die Gastfreundschaft mit Füßen getreten. Nun hat er sich in seinem Heimatland erhängt. Es war alleine seine Entscheidung, das zu tun und offen gestanden, ich weine diesem Menschen keine Träne nach.

Aber die Süddeutsche Zeitung macht es zum Thema eines humanistischen Scharmützels. Wie kann man den Suizid eines abgeschobenen Verbrechers beklagen, und aufgrund dessen eine Schuldzuweisung für die Selbstrichtung einem deutschen Minister konstruieren, der die eigene Bevölkerung vor solchen Subjekten schützt? Gleichgültig, ob Seehofer nun Fortune bei seinen Verhandlungen in Innsbruck haben wird, ganz gleich, ob sein Masterplan umgesetzt werden kann, ich kann nicht erkennen, weshalb er sich als Minister nicht auch über bescheidene Erfolge freuen darf. Neunundsechzig Kriminelle weniger. Applaus! Aber es steht auch fest: Ganz sicher hat sich Seehofer nicht darüber gefreut, dass sich ein Mensch umgebracht hat. Das sollte selbst ein Schmierfink wie Kastner begreifen, auch wenn er implizit Seehofer niedere Motive unterstellt.

Wie weit die kognitiven Verwerfungen dieses Herrn Kastners geht, kann man am Highlight des Artikels ablesen: Eine solche Zwangsheimkehr in die Unsicherheit ist für die Betroffenen ein großes Unglück. Man weiß von Afghanen, wie verzweifelt sie sind, wenn sie nach Jahren der Sicherheit wieder in Kabul stehen. Welche „Unglücke“ zuvor jungen, deutschen Frauen und Mädchen widerfahren sind, welches Leid tagtäglich Dutzende von Deutschen Bürgern durch Refugees ertragen müssen, weil sie mit Messern, Äxten, Bomben, LKW`s oder sonstigen Waffen bedroht oder gar umgebracht werden, vor welchem Elend Hinterbleiben von Opfern stehen, denen später nicht oder nur unzureichend geholfen wurde, das steht in diesem Münchner Schmierblatt nicht zur Debatte.

Das grenzt an pathologischer Wahrnehmungsstörung, die einer dringenden Behandlung bedarf. So schreibt dieser Humanitätsprofi weiter: Ob dieses Unglücks freudig zu grinsen, widerspricht christlichen Werten. Das sei angemerkt, weil Seehofer auch der Vorsitzende einer Partei ist, die sich christlich nennt. Ausgerechnet dieser Kastner schwingt die Christenkeule. Nun ja, wie ich eingangs vermutete, er ist ein Aspirant zur Seligsprechung.

Es sind nicht nur diese Prantls und Kastners, die mit ihrer auf Hochglanz getrimmten Ethik die Sittenwächter und Verharmloser der Nation spielen, es gibt auch diese intellektuellen Trauerfälle wie Kevin Kühnert – Vorsitzender der Jusos, der ohne Not kriminelle Realitäten im Migrantenmilieu unterschlägt, wenn es darum geht, politische Gegner in die Pfanne zu hauen. Geflissentlich unterschlägt er aber auch die vielen Opfer fürchterlicher Bluttaten, die massenhaften Vergewaltigungen, sexuellen Belästigungen, die ständigen Messerattacken und Amoktäter. Vermutlich, um die eigene humanitäre Einstellung als Parteiprogramm zu pflegen, und um sich gleichzeitig selbst zu profilieren. Nun ja, so manche verdienen dabei sogar gutes Geld, wie die Herren in der Süddeutschen Zeitung, bei der der humanitäre Autismus wahrscheinlich im Anforderungsprofil eines Redakteurs steht.

Ob Kastner je der Heiligenschein verliehen wird, steht in den Sternen, wenn er beklagt, dass der Hass sich in die Gesellschaft schleicht und er mit seinem Samariterblick aktiv dagegen ankämpft. Würden sich ein Dutzend Dunkelhäutiger nachts in seinen Vorgarten schleichen und ihm im Hausflur eins über den Schädel ziehen und ihn ausrauben, weil sie ihre finanzielle Ausstattung ein wenig aufbessern möchten, dürfte sein sich Sprachduktus in der Zeitung und sein Blickwinkel radikal ändern. Aber darüber macht sich ein Redakteur der Süddeutschen Zeitung kaum Gedanken.

Werbung

aktuelle Artikel

Katarina Barley SPD schafft die freie Meinung ab...

Wie kündigte Heiko Maas in seinem Konfirmanden-Anzug vor zwei Jahren an? Man werde gegen die Fake-Nachrichten vorgehen und ein „Wahrheitsmi...