Wer kennt sie nicht, die tragische Figur in der griechischen Mythologie. Sisyphos! Er war ein König, der wegen seiner hinterfotzigen List und durch die andauernde Täuschung und das Hintergehen seines Volkes bekannt wurde. Die Bestrafung durch Zeus war heftig. Sisyphos musste einen riesigen Felsbrocken einen Berg hinaufrollen, der kurz vor dem Gipfel immer wieder ins Tal zurückstürzte. Seit einem Jahr allerdings ist er nicht mehr allein. Fritz leistet Sisyphos, seinem Bruder im Geiste, angesichts der Hoffnungslosigkeit im Kampf um sein Überleben, adäquate Gesellschaft. Umgeben von Hochleistungs-Dilettanten ist er trotz des Dilemmas, in dem er bis zur Halskrause steckt, der festen Überzeugung, nicht er, sondern das Schicksal, Putin sowie renitente und arbeitsverweigernde Bürger würden ihn und seinen Erfolg behindern. Das Omen einer schwarz-roten Bundesdepression hat sich wie ein beängstigender Vorbote eines desaströsen Niederganges über unser Land und die Bevölkerung...
Die Grenzen zwischen Meinungsfreiheit und Rücksicht werden von der Verantwortung bestimmt. (Claudio Michele Mancini)