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Mein Feldzug! Lauterbachs heldenhafte Schlacht gegen den Hitzetod!

 Es ist wieder soweit! Lauterbach will Deutschland und seine Bürger mit einem neuen Hitzeschutzplan vor den infernalischen Sommertemperaturen retten. Das Hitze-Kompetenzzentrum bei der ARD berichtet rund um die Uhr. Die Obszönität der Klimapaniker hat eine neue Stufe erreicht.

Derweil bereitet Karl, der Zahnlose, Notfallpläne vor, um der Bevölkerung den unmittelbar bevorstehenden Hitzetod zu ersparen. „Ein Hitzeschutzplan ist nötig, um angesichts der steigenden Zahl von Erkrankungen durch große Hitze eine Überlastung von Krankenhäusern und Arztpraxen zu verhindern.“ In seiner Pressekonferenz stellte er gemeinsam mit Klaus Reinhardt (Präsident der Bundesärztekammer), Martin Herrmann (Vorstandsvorsitzender Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit) und Jana Luntz (Deutscher Pflegerat e. V.) seinen Hitzeschutzplan der Öffentlichkeit vor. 

Unter Verwendung wortgleicher und bewährter Formulierungen während der Corona-Heimsuchung und den damit verbundenen Rettungsmaßnahmen, hat uns Karl schließlich auch zwei Jahre erfolgreich vor dem massenhaften Viren-Tod bewahrt. Ich nehme an, es wäre für die deutsche Bevölkerung günstiger gewesen, wenn er uns vor den Impfungen geschützt hätte – aber das ist nur eine Mutmaßung, zumal ich nicht vom Fach bin. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie heiß es jetzt schon wäre, wenn die EU nicht schon vor Jahren präventiv gehandelt hätte und die Schraubverschlüsse nicht fest mit den Flaschen verbunden gewesen wären.

Bedauerlicherweise hat sich der Biontech-Guru Uğur Şahin nebst Gattin  wegen böswillig herbeigeführter Subventionsengpässe mitsamt seines angehäuften Kapitals aus dem Staub gemacht und Deutschland verlassen. Daher kann die Bevölkerung nicht mehr auf neue Entwicklungen hinsichtlich evidenzbasierter Klima-Impfstoffe hoffen, mit denen wir uns und andere schützen könnten. Dennoch ist zu konstatieren: Wenigstens werden wir gerade noch rechtzeitig vor dem unvermittelt hereingebrochenen Sommer gewarnt. 

Doch dieses Mal erwartet uns die Hölle. Temperaturen jenseits von 30 Grad werden, nach Karls Prognose, mit mortalem Hitzekahlschlag tiefe Schneisen in die Bio-Deutsche Population schlagen. Eine bundesweite "Eincreme-Pflicht" mit Sonnenmilch könnte die Gefahren zumindest ein wenig reduzieren. „Machen wir weiter so wie bisher, werden wir die Klimakatastrophe in vollem Ausmaß erleben und parallel dazu auch eine Gesundheitskatastrophe befürchten müssen“, so Karls eindringliche Warnung. "Das sollten wir ernst nehmen. In Europa sind die Mittelmeerländer seit vielen Jahren mit Hitzewellen konfrontiert“, erklärte er dem WELT-Journalisten, dem angesichts des sorgenvollen Untertons des Ministers trotz 36 Grad im Schatten die Miene einfror.  

Geplant ist laut unserem Chef-Virologen mit pandemischen Hintergrund, dessen übergreifende Klimakompetenz über jeden Zweifel erhaben ist, die Einführung einer vierstufigen Hitze-Warnskalierung. So sollen die Kommunen bei Stufe drei, Kältesäle einrichten und Notrufnummern freischalten, letzteres, um die gefährdete Bevölkerung auf Symptome hinzuweisen, die durch Überhitzung entstehen. Ab Stufe vier, wenn die Temperaturen die Marke von 35 Grad übersteigen, können Verantwortliche sämtliche Veranstaltungen im Freien absagen, sowie öffentliche Einrichtungen wie Kindergärten oder Krippen schließen. Senioren und Patienten, die man vor Hitzschlägen mit tödlichen Folgen gerettet hat, müssen allerdings als vulnerable Spezies in Altersheimen und Krankenhäusern aus Kostengründen ohne Klima-Anlagen auskommen und können stattdessen- zur Ablenkung, versteht sich -, an gemeinsamen Survival-Events teilnehmen. 

Pünktlich zu Karlchens Großalarmpsychose verfasst die Spiegel-Redakteurin Susanne Götze die Titelüberschrift: "Hitze ist ein Massenmörder und ein Wachstumskiller.“ Wie es scheint, kachelt die Hitze zu dolle in ihr ungedämmtes Home-Office-Zimmerchen im angesagten Kreuzberger Alternativwohnprojekt. Pony Suse hat, genau wie Karies-Karl, extremen Hitzestau im Oberstübchen.

„Wenn schönes Wetter herrscht, ist das hierzulande immer noch positiv besetzt“, führt Lauterbach weiter aus. Doch zwischen seinen Zeilen steckt eine furchterregende Botschaft, die wir nicht unterschätzen sollten. Mit Verweis auf neueste Zahlen des Robert-Koch-Institutes waren durchschnittlich zwischen den Jahren 1985 bis 2021 in Berlin 98 und in Brandenburg 59 Menschen hitzebedingt gestorben. Die meisten von ihnen wurden entweder als Wasserleiche geborgen oder stürzten beim Pflücken von Äpfeln und Kirschen aufgrund morscher Äste oder defekter Leitern jäh von den Bäumen.

Ich wills mal so sagen: Im Vergleich zu den Impftoten und Impfgeschädigten sind das natürlich keine Zahlen, die uns auf den ersten Blick aufhorchen lassen, zumal im besagten Zeitraum in Sizilien oder Mallorca erheblich höhere Temperaturen herrschen und deutsche Touristen zuhauf an unsere Badestrände geflüchtet sind. Auch wenn wir hier im Süden bis zu 40 und mehr Grad verzeichnen, lassen sich die tödlichen Temperaturen von 35 oder 38 Grad in Herne, Wanne-Eikel oder Unterschönmattenwaag keineswegs vergleichen.  Denn schon 25 Grad in Deutschland haben weit verheerendere Auswirkungen als beispielsweise 50 Grad in der Sahel-Zone Afrikas.  

In Bali, den Seychellen oder auf Rios berüchtigter Copacabana, sondern auch in Südspanien und Sizilien tummeln sich im Augenblick Millionen deutsche Urlauber, die nach 14 Tagen zwar erholt und mit gesunder Bräunung aber völlig unvorbereitet in die Heimat zurückkehren. Spätestens, wenn sie die deutsche Grenze überqueren, sei es im Auto oder im Flugzeug, werden sie mit einer infernalischen Hitzekeule konfrontiert, der sie nicht gewachsen sind. Die Anzahl der Sonnenbrandopfer aufgrund heftiger Sonnentätigkeit ist, was die Urlauber aus dem Süden nicht ahnen, gefährlich angestiegen. Insofern liegt es auf der Hand, jetzt energisch und entschlossen zu reagieren.

Vertreter der Ärzte und der Pflegeberufe sowie Krankenhäuser hätten auf einen gesamtdeutschen Plan gedrungen, so Lauterbach. Einzelne Länder, wie Brandenburg, verlangen gar einen „Hitzeschild“ für die Bevölkerung. Wie das Ding aussehen soll, entzieht sich jedoch meiner Phantasie. Vermutlich will Karl Deutschland mit einer gewaltigen Markise überdachen. Allerdings könnte das wegen der Windparks kompliziert werden. Lauterbach wird sich etwas einfallen lassen müssen, weil ja in besagtem Falle landesweiter Beschattung die Sonnenkollektoren keinen Strom mehr liefern.

Dennoch...! „Brandenburg und Berlin zählen zu den von deutschen Hitzewellen besonders betroffenen Regionen“, warnt Lauterbach. Zu Recht, wie ich meine, da, wie unser Minister für Klima und Virologie auf die hohe Zahl der Tage mit überdurchschnittlich hohen Temperaturen verweist, weswegen jede Menge Tote zu befürchten sind.

Es sei, so der Minister, „nicht akzeptabel“, dass es jedes Jahr in Deutschland zwischen 5.000 und 50.000 hitzebedingte Todesfälle gebe. 

So sehen die tatsächlichen Todesraten wegen Hitze aus.

Selbstredend handelt es sich bei Lauterbachs fünf - bis fünfzigtausend klimabedingter Dahingegangenen um wissenschaftlich validierte Zahlen, die er in einer Geheimklausur grob eingeschätzt und dann evidenzbasiert in eine wegweisende Statistik eingebettet hat. Bei dem, was uns bevorstehen wird, dürfte bald eine polizeilich überwachte Trinkpflicht eingeführt werden und es zu einem Hitzelockdown kommen. 

Lobenswert ist die engagierte Hitze-Initiative aus dem grünen Lager, die im bunten Think Tank mit innovativen Hitze-Warn-Aufklebern für Wohnungen und Innenräume die schlimmsten Katastrophen verhindert werden sollen. Für wenige Euros sollen die lebensrettenden Aufkleber in allen Apotheken, Drogerie- und Supermärkten ausgegeben werden, zumal Thermometer schon lange nicht mehr ihren Zweck erfüllen. Sobald sich der Aufkleber rot verfärbt, sollten die Bürger ihre Wohnungen verlassen oder stoßlüften.


„Wenn wir nichts unternehmen, werden wir jedes Jahr mehrere tausend Menschenleben verlieren, unnötigerweise“, so Lauterbach. Der Hitzetod sei dabei nur die Spitze des Eisbergs, denn viele Menschen, die einem Hitzetod nur knapp entgehen, würden in der Folge pflegebedürftig. Das könne beispielsweise der Fall sein, wenn nach oder bei einem Hitzschlag auch ein Herzinfarkt oder Schlaganfall auftrete. Natürlich lauern auch noch andere Gefahren, die immer noch unterschätzt sind, wie unser ARD-Fernsehdoktor Hirschhausen betont. 

Der Mensch, so führen Karl Lauterbach und Eckart von Hirschhausen in ihren Sondersendungen aus, besteht aus etwa 50 Prozent Eiweiß. Bei zu großer Hitze tritt ein Effekt ein, den wir alle kennen, wenn wir unser Frühstücksei länger als 5 Minuten kochen (Originalzitat - Hirschhausen). Nur zwei ungeschützte Stunden Sonnenbad reichen aus, und zack, stockt die Hirnmasse und man spaziert als Homunkulus mit hart gekochter Birne durch die Straßen. Da heißt es aufpassen, dass das Eiweiß im Oberstübchen nicht auch noch ausflockt und die Umwelt versaut. Zugegeben, diese Gefährdung besteht selbstredend nur für Bio-Deutsche und auch nur zwischen Lübeck und München. Im Senegal oder Eritrea kommt das seltener vor.

Wir kennen übrigens auch ein ähnliches Phänomen im Winter. Der sommerliche "Homo Ovum" besteht ja bekanntlich auch zu 17 Prozent aus Wasser. Auch hier müssen wir uns präkognitiv kleiden, um nicht als "Homo Glacies" Gefahr zu laufen, als eisige Stalagmiten schockgefrostet und tiefgekühlt auf den Straßen festzukleben.  

Wir müssen Kälteschutzräume und kostenlose Wasserspender zur Verfügung stellen. Der Minister will dazu in Kürze Verantwortliche aus Pflege, Ärzteschaft, Kommunen, Ländern und Kliniken zusammenbringen, um in einer „konzertierten Aktion“ zu überlegen, wie wir über die nächsten Wochen kommen. Möglich, dass die Bürger bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln dazu verpflichtet werden, eine gefüllte Wasserflasche mit sich zu führen.

Ich sehe es kommen, wir werden in diesem Sommer kaum überleben und viele Opfer beklagen müssen, während uns vermutlich ab September aufgrund fehlender Wärme-Energie der nationale Kältetod ereilen wird. Fehlt nur noch, dass wir unsere städtischen und privat betriebenen Kühlhäuser, ob nun in Schlachthöfen oder bei der Firma Langnese, mit Noteingängen für schwitzende Bürger versehen und sie als Rettungsbunker ausweisen, damit wir dem knallharten Sommer in unseren Städten wenigstens tagsüber entgehen können.

                                           

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