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Es werden Posts vom Januar 19, 2026 angezeigt.

Friedrich Merz und die Philosophie des Lochs.

Ich möchte vorausschicken: Die rhetorische Sprachwucht unseres Kanzlers ist geprägt von einer mitreißenden Energie, die bei Weitem die „Scholz’chen Doppelwümmse“ in den Schatten stellt. Wenn er die politische Bühne betritt, dann muss sich die Zuversicht warm anziehen. Was immer Friedrich ankündigt, verspricht, zusagt oder prognostiziert, die Wirkung seiner Worte ist nur noch vergleichbar mit dem Einschlag eines gewaltigen Meteoriten. Denn nichts bleibt so, wie es vorher einmal war. Seine von kosmischer Gewalt geprägten Sprach-Treffer lösen mittlerweile in der Bevölkerung Angst und Schrecken aus, auch wenn die angekündigten Ereignisse entweder ausbleiben oder sich gänzlich anders entwickeln als vorhergesagt. Was bleibt sind Ratlosigkeit, Zweifel, Depression bis hin zur Agonie. Manch einer steht gar vor dem mentalen Nichts oder vor einem gähnenden Loch der Ungewissheit.  Und hier begebe ich mich auf die Ebene philosophischer Metaphern. Ich wills mal so sagen: Wenn der Mensch den Be...