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Jens Spahn und die Inkarnation schamloser Dekadenz

Die Top-Meldung, Jens Spahn und Ehemann Daniel Funke seien Väter geworden, ist für sich gesehen für jeden „normalen“ Mann und jede „normale“ Frau, die in unserem Kulturkreis eine Ehe im Sinne naturrechtlicher und traditioneller Einrichtung eingehen, ethisch und moralisch verwerflich.

Und nicht nur das. Je nach Grad gesellschaftlicher, traditioneller, religiöser oder kultureller Verankerung beurteilen christlich sozialisierte Menschen die käuflich erworbene „Kindsbeschaffung“ schwuler oder lesbischer Paare als widernatürlich bis abartig, im günstigsten Fall als Sünde, Sakrileg und Tabubruch. Denn die Frage, wie es dem Kind in einer Gesellschaft ergeht, die sich weitestgehend an traditionellen Werten und erlernten moralischen Parametern orientiert, ist bei solchen Paaren zumeist völlig nachrangig. Das Kindeswohl wird zur Farce, Mobbing, Ausgrenzung und Diskriminierung in Kindergarten und Schule oder in Gesellschaft mit Gleichaltrigen in Kauf genommen. So weit, so schlecht.

Der schwule Jens setzte jedoch mit der "unbefleckten Empfängnis" noch einen obendrauf. Er lebt und handelt offenkundig nach dem Motto: „Quod licet iovi, non licet bovi“ – frei übersetzt: „Was mir als Minister erlaubt ist, ist für meine Untertanen streng verboten.“ Genauer gesagt: Jens Spahn machte sich nicht nur für das „Verbot der Leihmutterschaft“ stark, er wirkte auch noch am letzten Donnerstag als führender CDU-Politiker für die Aufrechterhaltung des Verbotes mit. Doch dank seines Amtes und seiner finanziellen Möglichkeiten missachtete er mit unerträglicher Arroganz und Selbstherrlichkeit das Gesetz und geltendes Recht und ließ „seinen Nachwuchs“ von einer Leihmutter in den USA austragen – weil dort legal. Bei solchen sogenannten "Vorbildern" kann einem nur noch kotzübel werden.

Die schamlose und arrogante Dekadenz in der politischen Kaste treibt ganz besondere Blüten und gipfelte darin, dass Kanzler Fritz seinem Parteigenossen öffentlich zum Nachwuchs gratulierte. Das macht nicht nur fassungslos. Man könnte auch sagen: Arroganter Hochmut gratulierte der egomanen Überheblichkeit – welch eine entartete Hybris! Nun ist es wahrlich keine Neuigkeit, dass in Regierungskreisen nahezu zwanghaft gelogen, betrogen, halluziniert, manipuliert und erfunden wird, um den Machterhalt zu gewährleisten. „Münchhausen“ und pathologische Selbstdarsteller feiern im Kreis krankhaft geltungsbedürftiger Minister und Regierungsmitglieder nicht nur fröhliche Urständ, sie zelebrieren auch noch ihre Überlegenheit. 

Der politische Narzissmus hat sich längst zum Prädikat der gefühlten Überlegenheit inkompetenter und anmaßender Selbstbeweihräucherer entwickelt, derer sich eigentlich nur Hochstapler, Erbschleicher, pathologische Lügner, Betrüger und Kriminelle bedienen. Unrechtbewusstsein? Soziale Kompetenz? Anstand? Fehlanzeige. Die spätrömische Dekadenz ist gemessen an der zweitausendjährigen soziologischen Entwicklung der Menschheit ein billiger Abklatsch gegen das, was sich unsere heutigen "geistigen und politischen Führer" in Berlin erlauben. Zum Glück wissen wir, wie Rom endete und dürfen deshalb hoffen. Wenn ich dürfte wie ich wollte, ich würde für den Bau einer Kampfarena und die Anschaffung von einem Dutzend  hungriger Löwen plädieren.

Jens Spahn ist der klassische Vertreter eines Egomanen, dessen Verhaltensweise das Streben nach Aufmerksamkeit, das Überbewerten der eigenen Bedeutung und das Ignorieren der Bedürfnisse anderer, insbesondere seiner Bürger umfasst. Ja, er geht sogar einen Schritt weiter. Er verbietet als schwuler Minister kraft seines Amtes Zehntausenden Ehepaaren mit unerfülltem Kinderwunsch, was er sich selbst erlaubt. Er kriminalisiert kinderlose Ehepaare, sollten sie sich auf dem Wege der Leihmutterschaft den Wunschtraum eines Babys erfüllen.

Moral hin, Ethik her …, unser Jens macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt, ganz gleich, was die Bürger denken und völlig egal, was sie von ihm halten. "Er kann es sich eben leisten!" Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Denn was Konventionen, Moral, Ethik, Anstand und auch christliche Werte angeht, ist in unserer Welt etwas gewaltig in Schieflage geraten. Das wissentliche, mutwillige und vorsätzliche Negieren biologischer, genetischer und hormoneller Tatsachen zum Zwecke der Erfüllung eigener sexueller Präferenzen, einhergehend mit einer völlig abstrusen Geschlechter- und Genderdiskussion hat längst zu einem gravierenden Werteverfall in unserer Gesellschaft geführt, bei dem jeder geschlechtliche, moralische, ethische und auch soziologische Kompass verloren gegangen ist.

Schlimmer noch: Die künstlich entworfenen Geschlechterdefinitionen, mit der eine verschwindend kleine egomane Minderheit Jahrtausende alte und immer noch gültige Normen außer Kraft setzt, ist gleichbedeutend mit der brachialen Unterwerfung einer schweigenden Gesellschaft und deren Werte. Schon die Vorstellung, dass sich ein schwuler Mann und Christ einen Mutterbauch mietet, weil er eben auf natürlichem Weg nicht Vater werden kann, löst nicht nur bei mir, sondern ganz sicher auch bei der Mehrheit normaldenkender Bürger und Wähler Ekel, Wut, Empörung, oder Frustration aus, zumindest aber Ablehnung.

Die berühmten goldenen 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, mit dem Sodom und Gomorrha und der Sittenverfall als Inbegriff des neuen Lebensgefühls definiert wurde, sich Prostitution und gleichgeschlechtliche Liebe zum avantgardistischen Zeitgeist entwickelte, er ist unübersehbar wieder auferstanden. Die Weimarer Republik lässt nicht nur grüßen, sie steht uns mit dem derzeitig regierenden Personal unabwendbar bevor. Jens Spahn ist der lebende politische Beweis für die Verkommenheit einer politischen Elite. Er dokumentiert nicht erst mit dem Erwerb eines Kindes von einer Leihmutter sein egomanes ganz persönliches Regelwerk, er zeigt auch, was er von seinem Wahlvolk hält. Nichts!

Das Plebs, um nicht zu sagen, der Trash-Bürger -, ist irrelevant und wird im Zweifelsfall juristisch verfolgt. Diese Tatsache müsste allen Bürgern und Wählern schon seit der dubiosen und milliardenschweren Maskendeals unseres damaligen Gesundheitsministers klar geworden sein. Korruption, Bestechungs- und Betrugsaffären jagten dubiose Deals, Horrorszenarien und epidemische Lügengeschichten. Während Corona-Zeiten standen unfassbare „Bereicherungsvorwürfe“ im Raum, die bis heute, dank der EU und Ursula von der Leyen immer noch ungeklärt sind.  

Ich wills mal so sagen: Die einzige Frage, die sich die überwiegende Mehrheit der Bürger stellt, lautet: Wann endlich werden wir diese anmaßenden und selbstherrlichen „Volksvertreter“ los, von denen nichts, aber auch gar nichts, außer ihrer nur unverhohlen ausgelebten Feudalherrschaft zu erwarten ist? Mein Ekel jedenfalls ist grenzenlos.

                                         

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