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Der Grieche - aus dem Blickwinkel des deutschen Urlaubers

Um es gleich vorweg zu sagen: Athen ist wunderbar. Es ist die einzige Stadt, in der sich alles bewegt und nichts passiert. Und der Grieche? Im Prinzip ein freundlicher Geselle. Genauer gesagt, der misslungene Versuch, einen Türken zum Italiener zu machen.  Stets trägt er sein Hemd offen und im Ausschnitt baumelt ein Kreuz aus Gold. Außerdem riecht er nach Knoblauch. Doch das stört nicht weiter, weil alle Griechen dasselbe Aroma ausstrahlen. Lediglich den Neuankömmling trifft im direkten Umgang mit Einheimischen der Schlag. Allerdings beginnt die Immunisierung gleich nach der Einnahme von Mahlzeiten. Und weil Besucher nach der langen Reise einerseits hungrig, andererseits fremde Gerüche gewöhnungsbedürftig sind, eröffnete der Grieche an Hafenpromenaden, Stränden, vor Hotels und in überhaupt in jeder kleinen Gasse landestypische Restaurants und Tavernen, in denen es überall das Gleiche gibt. Was den Griechen aber eigentlich ausmacht, sind die vielen Ruinen und verfallenen Überbleibs

Es wird muslimisch im oberbayerischen Holzkirchen

Um ein Haar hätte ich mich von der eigenen Häme übermannen lassen, als ich heute Morgen den „MERKUR“ aufgeschlagen und gierig Headline und Artikel gelesen habe: "Wütende Proteste vor dem Eingang der Oberbräu-Bürgerversammlung gegen neue Asylunterkunft.“ Das unvermeidliche "Naturereignis Flüchtlinge" trifft Holzkirchen mit voller Wucht. Markt Holzkirchen, eine oberbayerische Kleinstadt vor den Toren Münchens gelegen, darf man getrost als Kleinod bezeichnen. Der beschauliche Ort liegt in einer Postkartenidylle, inmitten lieblicher Landschaften, dort wo die Berge am schönsten, die Wiesen am saftigsten, die Blumenkästen auf den Balkonen die buntesten und ein Bayer am bayrischsten ist. Umzingelt von Seen und Wäldern, Wiesen und Kühen, inmitten einer Landschaft, deren kuhstallgeschwängerte Luft die Nasen umspielt, dort, wo Hähne noch echte Gockel, Männer noch Männer und Frauen noch Frauen sind, dort war die Welt bis vor wenigen Jahren völlig in Ordnung. Wie gesagt, ich spr

Quo vadis Germania

Derzeit drängt sich immer stärker das Gefühl auf, dass Deutschland von Politikern mit Pauken, Trompeten und Fanfahren -, mit Tschingderassabum und gestärkt mit maximaler Feindbildpropaganda in den Weltkrieg geprügelt wird. Ich sehe es kommen, bald werden wir im Gleichschritt und mit knallenden Knobelbechern in Richtung Moskau marschieren. Selbstredend unter fachkundiger Anleitung von unserer „Jeanne d’Arc-Zimmermann“ und der USA, die uns aus der sicheren Entfernung jede Unterstützung zusichern. Dieses Bild scheint wohl in so manchen visionären Politikerköpfen mehr als nur bildhafte Gestalt angenommen zu haben, besonders wenn ich an diese Kiesewetters und Hofreiters dieses Landes denke. Und damit das auch alles wunschgemäß hinhaut , feuern Lohnschreiber, rückgratlose Polit-Moderatoren und schreibende Enddarmbewohner mit medialem Streufeuer auf alles, was vor dem Fernseher sitzt. Deren vornehmste Aufgabe besteht derzeit darin, die Bürger auf das zukünftige Kriegsgeschehen einzustimme

Führungsstab der Bundeswehr von Russen abgehört oder: Wie wir uns das eigene Grab schaufeln.

Zustand und Verfassung der Truppe zeigen nicht nur ein verheerendes Bild, sie spiegeln auch die Symptomatik des Verfalls unseres Landes wider. Die heutigen und geradezu fatalen „Versagensnachrichten“ unserer Bundeswehr müssten nicht nur die schlichtesten Abgeordneten im Bundestag bis ins Mark erschüttern, sie verlangen auch zwingend den sofortigen Rücktritt unseres Verteidigungsministers Boris Pistorius. Und nein, es handelt sich bei dem Vorgang weder um einen schlechten Witz, noch um böse Ironie. Hohe Bundeswehr-Offiziere aus dem Führungsstab des Verteidigungsministeriums diskutierten in Zusammenhang der Unterstützung im Ukrainekrieg während einer Telefonkonferenz über hoch sensible Einsatzstrategien von Taurus-Raketen. Und nicht nur das. Der Luftwaffengeneral Ingo Gerhartz schwadronierte ganz offen über deren möglichen Einsatzziele, über die Anzahl, die Verfügbarkeit der Waffensysteme und deren derzeitigen Lager-Standorte. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Vier Top

Mich graust es vor der woken Medienwelt

Es ist ja nicht so, als wäre es noch niemandem aufgefallen. Das politisch linkslastige Mainstreamdenken ist nicht etwa die Erfindung des Normalbürgers von heute, es ist vielmehr das Ergebnis einer politisch angeordneten und lang angelegten Denk- und Sprachsäuberung, die in den 60er Jahren parteiübergreifend ihren Anfang genommen hat. Die Umerziehung in der damaligen Bildungspolitik zeigt sich heute insbesondere im Bereich der Print- und TV-Medien. Wenn sich heute Journalisten über die Begriffe Lügenpresse, Gefälligkeitsjournalismus oder „Propagandaknechte“ lautstark echauffieren, fühlen sich diese Genossen in die Enge getrieben oder gar zu Unrecht diffamiert. Na, sowas… Medienmacher fragen sich das offenbar nicht, obwohl sie ihre Adressaten permanent hintergehen oder hinters Licht führen. Ich wills mal so sagen: Links sein…, das war in meiner Studentenzeit modern, als ich noch nicht viel im Hirn hatte, aber mit dem „Kapital“ von Karl Marx unterm Arm in die Vorlesungen gegangen bin