Montag, 20. August 2018

Deutschland und die Aufzucht von Idioten

Ich habe inzwischen meine eigene Philosophie, was unsere Politik angeht. Es ist ein Machtspiel einer Minderheit, bei dem der Einsatz die Schicksale der Mehrheiten sind. Die Spieler selbst haben wenig zu verlieren, aber für die Schicksale der Mehrheiten steht alles auf dem Spiel. Und genau diese Einstellung einer kleinen, elitären Kaste können wir in den Ministerien ablesen, die sich mit der Bildungsfrage beschäftigen.


 Lehrermangel, dieser Begriff geistert derzeit über die Nachrichtensender, als handele es sich um eine Busverspätung am Hauptbahnhof. Der deutsche Lehrerverband veröffentliche gestern Zahlen, bei denen die Eltern schulpflichtiger Kinder eigentlich die Kultusministerien stürmen und die verantwortlichen nach alter Väter Sitte in Käfige sperren und auf Marktplätzen dem Spott der Leute aussetzen müssten.

40.000 Pädagogen und 10.000 Lehrer fehlen an Deutschlands Schulen, 30.000 Stellen sind nicht besetzt. Heinz-Peter Meidinger spricht von dem dramatischsten Lehrermangel seit drei Jahrzehnten. Erschwerend kommt hinzu, dass weitere 30.000 Stellen notdürftig mit „Nicht-Lehrern“, Seiteneinsteigern, Pensionisten und Studenten besetzt werden. Die Stundenausfälle gehen inzwischen ins Astronomische. Es wird vermutlich nicht mehr lange dauern, bis unsere Kultusminister auf die Idee kommen, aus benachbarten Friedhöfen längst verstorbene Erzieher und Pauker auszubuddeln, um die Unterrichte aufrecht zu erhalten.

Es ist erstaunlich, mit welchen Argumenten die Gewerkschaft der Lehrer den dramatischen Notstand erklären. Man habe auf den Geburtenanstieg zu spät reagiert. Hübsch ist auch der Hinweis, man habe Lehramtsstudienplätze in der Vergangenheit abgebaut. Wie üblich, wird der Skandal dermaßen versachlicht und auf eine Ebene heruntergebrochen, bei der einem übel werden kann. Ausgerechnet die Lehrkräfte, die das Potential unserer Kinder evaluieren, fördern, stärken und ausschöpfen sollen, ausgerechnet sie werden kastriert. Demotivation, Ärger, Existenzängste, Neuorientierung und Abwanderung ausgebildeter Pädagogen sind die Folge eines solch dämlichen, politischen Verhaltens.

Die Wahrheit sieht völlig anders aus. Kultusminister kündigen über die Ferien in ihren Bundesländern Tausenden von Lehrkräften und entlassen sie in die Arbeitslosigkeit. Die so temporär entsorgten Lehrkräfte beziehen während dieser Zeit Arbeitslosengeld, die dem Bund etwa 20 Millionen Euro an Gehälter einsparen. Zum Ausgleich holen sich die so auf die Straße gesetzten, neuen Sozialhilfeempfänger in etwa die gleiche Summe vom Sozialamt zurück, damit sie über die Runden kommen. Man kann über diese politische Logik nicht einmal mehr staunen, sie grenzt an politischen Schwachsinn und ist gleichzeitig Sinnbild für völlig inkompetente Politiker.

Es sind nicht nur die jungen Angestellten, die den grün-schwarzen Sparkurs ausbaden, es sind vor allem die Schüler. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Derzeit werden die Grundschulen gnadenlos von Migranten geflutet. Ohne Maß, ohne zu überdenken, welche Probleme sich aus Überfremdung in Schulklassen ergeben, ohne einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, welch soziologische Sprengkraft eine massenhaft aufgezwungene islamische Klassenbelegung in sich birgt. Die Vorstellung einer staatlich angestrebten Integration beweist die das gegenteil, nämlich eine grassierende Hirninsuffizienz in den Reihen der Politiker. Die Verblödungs-Industrie läuft auf vollen Touren.

Militant-humanistische Größenwahn vermengt sich symbiotisch mit maximaler Unfähigkeit. An gut jeder dritten Grundschule in NRW hat mindestens die Hälfte der Kinder einen Migrationshintergrund. In 932 der 2787 Grundschulen im Land stammt mindestens jeder zweite Schüler aus einer Familie mit Migrationshintergrund. Auf 56 Schulen gehen fast ausschließlich Kinder, die entweder gar kein deutsch sprechen oder nur fragmentarisch die deutsche Sprache beherrschen,– der Anteil liegt oft bei 90 bis 100 Prozent.

Immer mehr Kinder fallen mit islamischen Tendenzen auf. Sie sind gewalttätig, obstinat, provokativ und schon im jungen Alter religiös indoktriniert. Sie bedrohen ihre Lehrer, ihre deutschen Mitschüler und grenzen sie schon aufgrund ihrer Mehrheiten in Schulklassen aus. Aufgrund dieser Entwicklung fällt nicht nur das allgemeine Bildungsniveau dramatisch, zumal die angestrebten Bildungsziele in den Klassen nicht erreicht werden können. Folge: Lehrer müssen sich zu Lasten deutscher Kinder dem extrem niedrigen Niveau ausländischer Schulpflichtiger anpassen. Was von unseren Politikern als integrative Leistung in höchsten Tönen „besungen“ wird, erweist sich für aufgeweckte Deutsche Kinder als effektives Umerziehungsprogramm zu Bildungsidioten.


Es gibt kaum einen Politiker, der nicht in Talkshows oder Diskussionsrunden, bei Wahlveranstaltungen und Debatten die Notwendigkeit einer guten Bildung hervorhebt. 
So ist es nicht überraschend, dass genau jene gut versorgten Politschwätzer ihre eigenen Kinder in teure Privatschulen schicken. Immerhin, sie setzen diesbezüglich ihr Resthirn ein.

Bei den aufgeführten Zahlen jedoch, muss der Bürger den Eindruck gewinnen, selbst als wählender Idiot behandelt zu werden. Hundert Milliarden Euro würde man alleine für die Sanierung von Schulen benötigen, die offenkundig von Sozialämtern für die Aufwendungen unserer Besucher verschlungen werden. Der Begriff Bildung ist zu einer hohlen Floskel verkümmert, die immer dann bemüht wird, wenn der deutsche Idiot wieder einmal hören soll, für welche soziale Gruppe sich eine Partei besonders ins Zeug legen will.

Wie man sieht, ist Dummheit eine natürliche Begabung und ich fürchte wir haben in den Reihen unserer Polit-Nullen überwiegend Hochbegabte.

Die SPD und das Nahles-Syndrom

Wer sich in den letzten Tagen näher mit der SPD beschäftigt, kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass deren Vorsitzende hauptsächlich mit der systematischen und vollständigen Zerlegung ihrer Partei befasst ist. Immer mehr SPD-Wähler erwägen, sich lieber von einer Brücke zu stürzen, als ihrem politischen Dilettantenverein weiterhin Mitgliedsbeiträge zu überweisen, ganz zu schweigen, ihn zu wählen.



Auch ich bin nur noch wenige Schritte davon entfernt, die rote Fraktionschefin sowohl als einen intellektuellen, als auch einen politischen Trauerfall zu bezeichnen, zumal sie im Augenblick ein begnadetes Händchen für die zügige Eliminierung ihrer Stammkundschaft an den Tag legt. Jetzt möchte sie „bedingungslos“ die wirtschaftlich angeschlagene Türkei und den großmäuligen Sultan mit Wohltaten aus deutschen Steuergeldern "auf die Spur" zu bringen und gefügig machen. 

Um den Verfall der türkischen Lira zu stoppen oder gar umzukehren, benötigte das Morgenland "ad hoc" ein Stützungsvolumen von 30 Milliarden Dollar, Geld, das man für Schulsanierungen, Geringverdiener, Rentner oder Aufbau eines soliden Pflegesystems dringender benötigte. Andreas Argumente sind ebenso wenig profund wie ihre strategische Weitsicht oder ihr Blick fürs Wesentliche. Worthülsen und wichtigtuerische Luftblasen, mehr ist da nicht. Ach, ich vergaß..., da sind ja noch die vielen gut ausgebildeten Flüchtlinge in türkischen Lagern, die man gegebenenfalls in Deutschland benötigt. 

Würde man diese synaptische Fehlleistung in ihrem Oberstübchen als Bild zeichnen, käme die selbstlose Idee einem Delinquenten gleich, der mit seinem eigenen Geld einen Strick kauft und seinem Henker mit der Bitte überreicht, das Urteil zügig zu vollziehen. Mit der Wahl ihrer Chefin haben sich die Genossen wahrlich ein veritables Nahles-Syndrom zugezogen, ein Krankheitsbild, das man vermutlich nur noch chirurgisch entfernen kann. In Vollnarkose, versteht sich.

Anstatt sich darauf zu konzentrieren, ihre eigene Partei in ein gesichertes, politisches Fahrwasser zu manövrieren, macht das Trampel aus der Eifel auf Weltpolitik und verbreitet in jede Kamera, die ihr im Weg steht, inhaltsschweren Zinnober. Inzwischen verkörpert sie unter den Bürgern und Genossen das gelebte Musterbeispiel maximaler Antipathie. Mit ihr ist als Partei wahrlich kein Staat zu machen. 

Die Finanzkrise, in die die Türkei trudelt, ist eine Erdogan-Krise und keine Deutschland-Krise. Nicht irgendwelche bösen Spekulanten, nicht die Börsen, nicht die Banken sind dafür verantwortlich, dass die türkische Lira ins Bodenlose abstürzt. Es ist Erdogan selbst, der sein Land gesellschaftlich und wirtschaftlich ruiniert und Donald Trump hilft kräftig mit. Er zieht gerade dem selbsternannten Despoten die Hammelbeine lang, mit der Folge, dass die Türkei ihre auf Dollar lautenden Auslandsschulden nicht mehr bedienen kann.

Kurz gesagt, die Türkenkrise „is not the cup of tea“ der SPD. Sie haben im eigenen Laden alle Hände voll zu tun. Dort scheint es aber niemanden zu geben, der Nahles daran erinnert, was die Wähler von ihrer Partei erwarten. Längst ist der SPD-Tanker in Seenot geraten. Es gibt dort auch keinen, der dieser Nahles den Sessel unter dem bemerkenswerten Gesäß wegzieht und sie vor die Tür setzt. Denn Bemerkenswertes hat sie seit ihrer Amtszeit nicht geleistet. Es ist den Stammwählern einer ehemaligen Arbeiterpartei kaum zu vermitteln, weshalb sich ihre Vorsitzende ausgerechnet um den Türken Sorgen macht und sich nicht um die viel dringenderen Belange, Erwartungen, Hoffnungen und Notwendigkeiten der eigenen Klientel kümmert.

Es ist nicht die Aufgabe der SPD, sich darüber den Kopf zu zerbrechen, wie man Erdogan helfen kann, dessen politische Party mitsamt seinem sauberen Schwiegersohn am Laufen zu halten. Er selbst muss zur Stabilisierung seiner Geld- und Finanzpolitik die Notbremse zu ziehen. Stattdessen versucht sich die SPD-Chefin vor der „Sommerkammera“ in weltmännischer Manier in Sachen Selbstprofilierung und plappert munter drauf los. Sie will mit großen Hunden pissen gehen und kann das Bein nicht hoch genug heben, das ist ein echtes Dilemma für die so arg gebeutelte SPD-Seele. Wo sind sie denn, die ehemals hartgesottenen Roten, die mit Selbstbewusstsein und innerer Überzeugung auf die Barrikaden gingen, um das Land sozialer zu machen?

Längst ist die Partei der Genossen in der Wählergunst abgeschmiert auf einen Wert von 17 Prozent, man könnte den freien Fall mit der türkischen Lira vergleichen. Und schon antwortet Andrea mit bedeutungsvollem Impetus und ernster Intonation dem Journalisten, „dass Bundesregierung mit der Türkei auf allen Ebenen im Gespräch bleiben muss.“ „Es ist meine klare Erwartung an die Bundeskanzlerin, dass natürlich auch kritische Fragen angesprochen werden. Hierzu gehört insbesondere das Festhalten und die Inhaftierung von deutschen Staatsangehörigen in der Türkei.“ Na sowas…!

Kaum anzunehmen, dass Angela Merkel plötzlich zu Andreas Schwester im Geiste wird, was die bedingungslose Unterstützung des Emirs vom Bosporus angeht, sie wird Andrea etwas husten. Selbstredend müssen deutsche Inhaftierte bedingungslos aus der Haft entlassen werden. Was schert es uns, ob der Türke sein Volk knechtet. Er hat seine eigene Sicht der Dinge. Sie haben mit Demokratie allerdings so wenig zu tun, wie die SPD mit ihren eigenen Wählern.

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