Direkt zum Hauptbereich

Der Brexit ist erst der Anfang

Merkel und Co müssen sich nicht nur darüber den Kopf zerbrechen, wer demnächst die Regierungsverantwortung übernimmt und welche Farbenkonstellation zum Tragen käme. Ungemach droht von einer ganz anderen Seite, über die man mit dem Volk besser gar nicht spricht. Und keinesfalls jetzt! Das würde die Sondierungen und Verhandlungen nur stören.


 Auch wenn die Wahlergebnisse in den Niederlanden, in Frankreich und in Deutschland bislang noch nicht am Euro und an Europa rüttelten: Im kommenden März spätestens wird es in Italien das große, politische Erdbeben geben. Die Wahrscheinlichkeit für einen Ausstieg Italiens aus der Eurozone ist so bedrohlich wie nie. Wie beruhigend, dass unsere Polit-Elite ihre Köpfe in den Treibsand innerdeutscher Untiefen stecken und europäische Vogel-Strauß-Politik betreiben.

Bereits am 04. Dezember 2016 hat Italien einen ersten Schritt in diese Richtung getan. Damals sprach sich eine Mehrheit von 59 Prozent der Italiener gegen eine geplante Verfassungsänderung der Regierung aus. Zwar ging es dabei lediglich um eine Reform des politischen Systems, aber es war auch ein Stimmungstest der Bevölkerung. Das Ergebnis zeigt, dass die Italiener nicht dazu bereit sind, schmerzhafte Reformen durchzuführen. Sie haben von Europa die Nase gestrichen voll.

Die Wahlen im europäischen „Superwahljahr“ 2017, bei denen zuletzt die AfD mit großem Erfolg in den Bundestag einzog, sind nur politische Vorgeplänkel im Vergleich zu dem, was nächstes Jahr auf die EU zukommt. Denn am 15. März 2018 wird in Italien ein neues Parlament gewählt. Und dabei wird es vor allem um den „Italexit“ gehen, den Ausstieg Italiens aus der Eurozone. Italiens Bankenschulden sind so dramatisch, dass nur der Versuch einer Rettung durch das Eurosystem zur Lachnummer würde.

In den vergangenen Jahren hat in Italien die Kapitalflucht kontinuierlich zugenommen, was sich in den extremen Verbindlichkeiten der italienischen Notenbank gegenüber den restlichen Euroländern widerspiegelt. Im Februar wies die Bilanz für Italien ein Defizit in Höhe von 368,1 Mrd. Euro auf, was in etwa dem Deutschen Bundeshaushalt entspricht. So hoch wie nie zuvor. Und keiner hat hingeschaut, nicht einmal Herr Schäuble.

Die EU wird schon wegen des Brexits einen Italexit nicht verkraften. Nicht nur den Euroverteidigern, sondern insbesondere Jean-Claude Junkers „Arsch“ geht seit letztem Monat „auf Grundeis“, wie man dessen Gefühlslage am Stammtisch kommentieren würde. Hat er deutschen Politikern, insbesondere unserer Regierung bislang vorgegaukelt, England würde mit erheblichen, wirtschaftlichen Folgen zu kämpfen haben, so stellt sich jetzt plötzlich heraus:
Nicht England, sondern Deutschland und Frankreich werden mit zig-Milliarden Verlusten im Regen stehen. Diese Hiobsbotschaft wabert seit Anfang letzter Woche Tagen wie eine toxische Wolke über den Balkonplauderern im Haus der parlamentarischen Gesellschaft. Der deutsche Steuerzahler wird bluten müssen, zumal das Geld für Flüchtlinge, Soziales, Digitalisierung und Soziales längst verplant sein dürfte.

Europa bricht sukzessive aus allen Fugen. Alleine die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens binden so viele Ressourcen, dass eine weitere Großbaustelle nicht zu verkraften ist. Schon gar nicht in dieser Dimension. Italiens Zombi-Banken werden Europa den Garaus machen. Das Ganze hat sogar eine zynische Dimension, denn Italien, immerhin die drittgrößte Wirtschaftsmacht in der EU, würde ein Austritt aus dem Euro nutzen, da mit der Rückkehr zur abgewerteten Lire die eigene Wirtschaft und der Export wieder massiv in Gang käme.

Italienische Schulden? Keine oder nur sehr geringe! Ich weiß, versteht nur jemand, der die Interna der Finanzausgleiche und der damit verbundenen Aufkäufe von Obligationen im Milliarden-Umfang kennt. Je höher das italienische Euro-Defizit, desto günstiger die Rückkehr zur Lira und desto weniger Schulden bei den europäischen Banken. Nicht weniger dramatisch dürfte sich die Entwicklung in Italien auch auf die politische Landschaft in der EU auswirken. 

Ein „Nein“ beim Referendum und Neuwahlen mit den „5 Sternen“ als Sieger gibt anderen Protestgruppen und populistischen Parteien wie dem „Front National“, der „FPÖ“ und auch selbstredend auch hierzulande der „AFD“ erheblichen Auftrieb, so einer der beutenden Wirtschaftswissenschaftler Professor Ralph Rotte. „Dies könnte zu einer politischen Destabilisierung in Europa führen, weil andere Länder dann ebenso versuchen, Referenden über den Euro oder die EU-Mitgliedschaft abzuhalten. Ein Dominoeffekt, der den Anfang vom Ende der EU einläuten könnte“.

Angesichts dieser Entwicklung darf sich der deutsche Bürger darauf gefasst machen, dass er in allen Zukunftsbelangen in die Röhre schauen wird, was gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Erneuerungen angeht. Von sozialen Erleichterungen wie Steuernachlässe, höhere Renten, digitale Innovationen oder Umsetzung von Mobilitätskonzepten möchte ich erst gar nicht reden. Wir werden sie schlicht nicht bezahlen können. Nun ja, Merkel, Lindner, Seehofer und Özdemir, (ich mag die Namen schon gar nicht mehr aussprechen), sie werden uns wohl hinrichten – äh.. richten…

Werbung

Beliebte Posts aus diesem Blog

Flutet Heiko Maas (SPD) Europa mit Millionen afrikanischer Flüchtlinge?

Während unser Horst Seehofer in Innsbruck nach offizieller Sprechart mit seiner ganzen Manneskraft und unter Einsatz sämtlicher ihm zur Verfügung stehender Hirnzellen darum kämpft, gemeinsam mit Österreich und Italien die Grenzen für Flüchtlinge dicht zu machen, haben 27 europäische und 28 afrikanische Staaten in Marrakesch eine folgenschwere Erklärung unterzeichnet. 


Heiko Maas war einer der 27 Regierungsvertreter, die ein Dokument verabschiedet haben, wonach bis spätestens 2065 zwischen 200 und 300 Millionen Afrikanern die Einwanderung in Europa erlaubt werden soll. (Freilich werden die in Frage stehenden Zahlen unter Verschluss gehalten). Nach Sichtung der mir vorliegenden Dokumente ist die Tragweite der Ziele in seiner Dimension dennoch abzulesen und fasse wie folgt zusammen.



Die Dienstreise des Chorknaben aus Berlin nach Marokko erfolgte nahezu unbemerkt und von unseren Medien bis heute völlig unkommentiert. Unter dem nichtssagenden Label „Rabat Process“ beteiligte sich Heiko, der …

Lifeline - moralische Erpresser auf See

Es funktioniert für den verlängerten Helferarm der kriminellen Schlepper alles wie am Schnürchen. Jetzt stürzt sich die rote Pest der schreibenden Zunft in Übereinstimmung mit den grünen Weltbeglückern auf die sich anbahnende Katastrophe. Noch immer dümpelt das so genannte Rettungsschiff „LIFELINE“ vor der maltesischen Küste und versucht vergeblich, seine menschliche Fracht an europäischen Gestaden abzuladen.



Kein europäisches Land fühlt sich für selbsternannten Lebensretter und deren Fracht zuständig. Keiner hat vor, Hunderte von Migranten aus ihrer misslichen Lage zu befreien, die, wenn man es genau nimmt, erst durch das Eingreifen militant-verbohrter Koberer an Deck gelockt wurden. Man könnte glauben, man befände sich auf der Reeperbahn, auf der zwielichtige Anreißer vor den Pornoläden den Vorbeiflanierenden  maximales Glück versprechen und sie zum Eintreten nötigen. "Kommen'se rein, kommen'se rein, hier werden Sie bestens bedient."
Das Seenot-Bergungs-System funkti…

Joachim Löw, der DFB und die miese Erdogan-Connection

Für die „Mannschaft“ ist die Weltmeisterschaft vorbei. So beschämend und blamabel wie das Ergebnis unserer Truppe auch ist, weit unterirdischer ist die Rolle des Bundestrainers Joachim Löw und des DFB-Teammanager Oliver Bierhoff. Eingefleischte Fußballfans können angesichts der Hintergründe gar nicht genug Toilettenschüsseln finden, so oft werden sie von Brechreiz geplagt, sollten sie weiterlesen.


Die beiden Saubermänner und Lieblinge sämtlicher deutscher Schwiegermütter spielten bei der fragwürdigen Mannschaftsaufstellung rein oberflächlich betrachtet, eine unglückliche Rolle. In halb Deutschland entzündeten sich die Geister am Einsatz von Ilkay Gündogan und Mesud Özil, das sich nicht nur an dem unterirdischen Auftritt der Beiden aufrieb. Zwar kann man über die Leistungen der beiden türkischen Kicker geteilter Meinung sein, doch was sich hinter den Kulissen abgespielt hat, spottet jeder Beschreibung. 
Doch zunächst die Vorgeschichte. Vierzig Millionen Bundestrainer auf Deutschlands Sof…

Die Mannschaft – Das Volk – Der Bürger. Das kastrierte Deutschland

Die Weltmeister fahren nach Hause. Sie haben nicht einmal die Vorrunde überstanden, obwohl sie in der vermeintlich leichtesten Gruppe angeblich auf weit schwächere Gegner getroffen sind. Wir haben uns in der Fußballwelt bis auf die Knochen blamiert. Looser fliegen nun mit dem Siegerflieger "Fanhansa" zurück in die Heimat. Ob sie wenigstens wissen, was Heimat ist und was sie bedeutet?


Was waren das noch für Zeiten, als Deutschland plötzlich Papst wurde. Die Bildzeitung erhob in seiner Headline unseren Ratzinger zum gottgleichen Übervater, der um ein Haar Martin Luther posthum den Rang abgelaufen hätte. Schon ein paar Tage später haben sich die Deutschen wieder in ihrer Rolle maximaler Bescheidenheit eingefunden. Genau dorthin, wo sie zumindest aus der Sicht unserer Alt-68er und der Politik hingehören.
Selbst von unseren Kindern, die erst viele Jahre nach dem Krieg geboren wurden und mit Nationalsozialismus, Rassenpolitik rein gar nichts zu tun hatten, wird immer noch erwartet, …

Angela Merkel – sag zum Abschied leise servus

Gerade meldete die Nachrichtenagentur AFP, dass die Visegràd-Länder unter der Führung von Victor Orban den Asyl-Gipfel mit Angela Merkel am Sonntag boykottieren werden.



In Budapest haben vier Staatsmänner Angela Merkel unverblümt aber höflich die Leviten gelesen. "Wir werden am Gipfel nicht teilnehmen, denn man will einen Vorschlag wieder aufwärmen, den wir bereits abgelehnt haben", sagte der polnische Regierungschef nach einem Treffen mit seinen Kollegen aus Tschechien, Ungarn und der Slowakei. Eine schallende Ohrfeige für Angela Merkel, die aufgrund der heftigen Gegenwehr der Betroffenen und insbesondere aufgrund des massiven Protestes des Italieners den Entwurf zum Asyl-Gipfel wieder zurückzog.
"Wir gehören nicht zum Freundschaftskreis der Migrationsaufnehmer", so die Worte von Viktor Orban, der die Visegrad-Runde eröffnete. Eine deutliche Definition einer geschlossenen Haltung, die für Deutschland nichts Gutes verheißt. An Orbans Seite auch der österreichische B…

Muslimische Hasswelle gegen Israelischen Gastronom

Ich sitze bei Feinberg`s in Berlin Schöneberg, und mache mich über die koschere Dip-Platte mit liban-Käse, Tahini, Baba-Ganush, Rote Beete und einem Brotkorb mit Pitas her. Es ist Mittagszeit. Ich schaue mich um. Ich bin der einzige Gast in Yorai Feinbergs Restaurant.


Die Bedienung ist außerordentlich freundlich, erklärt mir die Speisekarte und weiht mich, der sich vorzugsweise in bayerischen Biergärten den Schweinsbraten schmecken lässt, in die Besonderheiten koscheren Menüs ein. Ich befinde mich in der Fuggerstraße, eine Umgebung, in dem der Berliner des gehobenen Mittelstandes lebt, einkauft, bummelt und genießt. Umso erstaunlicher wirkt die Stille, die fehlende Geschäftigkeit. 
Auch das Interieur des Gasthauses entspricht dem gehobenen Anspruch von Gastronomie, den Bewohner in dieser Gegend bevorzugen. Nichts deutet auf ein Umfeld hin, das bedrohlich, beunruhigend oder gar gefährlich sein könnte. Der Schein trügt, jedenfalls was das Restaurant Feinberg`s angeht. Man könnte auf den G…

Ein Halleluja auf Merkels Durchbruch

Ich will's mal so sagen. Ein Politiker wird einen Durchbruch immer einem Durchfall vorziehen, sei er noch so dürftig. Im Falle der Verhandlungen in Brüssel stellt sich für Frau Merkel nach einer langen Sitzungsnacht die Frage, in welcher Verpackung sie das Ergebnis ihrer beschleunigten Verdauung möglichst mundgerecht dem Parlament und dem Innenminister zuhause präsentieren soll.

Ausgangspunkt war die Forderung Seehofers, dass er in der Flüchtlingsfrage von der Zurückweisung illegaler und bereits registrierter Migranten im Ankunftsland erst dann von einem Alleingang absieht, wenn wirkungsgleiche Regelungen in Brüssel verabschiedet werden. Sekundärmigration nennt das unsere Politik heutzutage, die aus Sicht der CSU unterbunden werden soll. Unsere Kanzlerin hatte also nur zwei Wochen Zeit für ihre zügige Verrichtung.
Was „hinten rauskam“, kann man mit Fug und Recht als eine sophistische Meisterleistung bezeichnen. Man könnte die frohe Botschaft der Einigung auch „die Vergewaltigung des…

Merkels Ende naht

Bei der heutigen Nachrichtenlage dürfte jedem Bürger allmählich klar sein, welche Läuse uns Frau Merkel in den Pelz gesetzt hat. Seit gestern geht es auf den Sendern Schlag auf Schlag. Hiobsbotschaften ohne Ende.


Ein der Polizei bekannter Tunesier hortet in seiner Wohnung den militärischen Kampfmittelstoff RIZIN, ein Gift, das 25.000 Mal tödlicher ist als Strychnin, und zwar in einer Menge, mit der er die halbe Republik hätte eliminieren können. Ein Armageddon ungeahnten Ausmaßes, wäre der Stoff ins Grundwasser oder in eine Kanalisation geraten. Tippgeber: Die CIA. Ich will gar nicht mehr danach fragen, wie ein tunesischer Einwanderer mit radikalisiertem Hirn an das mit Abstand tödlichste Gift kommt, das die Welt kennt.
In Velbert vergewaltigen 8 Bulgaren ein 14-järiges Mädchen gleich mehrfach, filmen diesen unbeschreiblich brutalen Überfall mit ihren Handys. Gleich darauf hören wir, dass in Viersen die 15-jährige Lulia von einem dieser eingewanderten Drecksäcke vorsätzlich abgestochen …

Merkels und Seehofers hinterlistiger Betrug am Bürger

Seit 14 Uhr haben unsere Medien wieder etwas zu interpretieren, zu diskutieren, zu bewerten und zu deuten. Je nach politischer Neigung treiben die akademisch kunstvoll kreierten Phrasen seltsame Blüten. 


Genauso gut könnten die allwissenden Moderatoren mitsamt ihren selbsternannten Experten nach Griechenland an die Hänge des Parnass zum Orakel von Delphi reisen, oder auch Wahrsagern gleich in bunte Glaskugeln äugen, um mithilfe gottgleicher Erleuchtung ihre Weisheiten dem Volk zu verkünden, was Seehofer und Merkel mit dem Flüchtlings-Kompromiss wohl genau gemeint haben. Auch Prognosen, wie die Sache wohl ausgehen wird, dürfte für die Nachrichtensender enorme Mengen an Kaffeesatz erforderlich machen. Dynamisch anmutende Konjunktive haben in allen Parteien Hochkonjunktur. Wir müssten, sollten, könnten, wir würden, hätten und wären... Sie werden abgelöst von zukünftigen Vorhaben, Plänen und Wünschen und dann abgelöst von Vorsätzen und Zielen. Es ist zum Verzweifeln.

Erwachsene Menschen, de…

Merkels humanitäre Katastrophenkultur und ihre Schleimer

Das war wohl nichts mit dem Rettungs- und Überlebenssplan unserer Regierung, die finale Flüchtlingsdebatte mit der Schwesterpartei und der SPD während der Fußballweltmeisterschaft möglichst ohne Wellenschlag durchzuziehen. Das deutsche Endspiel hätte als politisches Highlight für maximale Jubelstürme für die eigene Unfähigkeit gesorgt. Wir wären wieder wer gewesen. 

Merkels Spekulation, man könne sich auf die Dummheit der trägen Wählermasse verlassen, indem man im richtigen Augenblick mit Brot und Spielen vom Migrantenirrsinn, von Grenzschließungen, Ankerzentren, Zurückweisungen an den Grenzen und renitenten Staatsführern oder deutschen Hochseeschleppern ablenkt, ging Dank des schmählichen Rauswurfs unserer Fußballmannschaft gewaltig in die Hosen. Doch das Scheitern unserer „national-kastrierten“ Mannschaft stand weder auf Merkels noch auf Seehofers Programmzettel. Das hätte so schön von unserem Polit-Wahnsinn abgelenkt.

Auf der politischen Agenda allerdings stand geschrieben: Avanti Di…