Direkt zum Hauptbereich

Die Lebensgeschichte eines präsidialen "Würstchens"

Trump war sein ganzes Leben ein Loser. Vater Fred C. Trump vererbte seinem Sohn ein paar Millionen Dollar. Danach begann seine einzigartige Karriere. Donald landete eine Firmenpleite nach der nächsten, manche waren für Partner und Mitarbeiter richtig teuer. Gerne brüstet sich Donald jedoch mit seinen Erfolgen als Geschäftsmann und der Eigenfinanzierung seines Wahlkampfes. Zu Buche steht aber bis heute ein 80-Millionen-Kredit bei der Deutschen Bank, den er nach wie vor nicht bedient hat.


Trump - der professionelle Loser
Für Jene, die gerne ein Loblieb auf den US-Präsidenten singen, dürften diese Infos schwere Kost werden. Dagegen sind Lebensläufe von Grünen und SPD-Politikern die reinsten Erfolgsstories. Doch was scheren uns Integrität, Seriosität, Verlässlichkeit oder Ehrlichkeit, wenn es um die Wahl eines Präsidenten geht. Dessen Administration verfährt deshalb nach dem Motto: "Leg dich niemals mit einem dummen Menschen an, der mächtig sein will oder es gar ist". Wer nicht spurt, wird schnell entsorgt.
2007 gründete Donald Trump seine eigene Steak-Firma. Das Unternehmen sollte sich ausschließlich dem Vertrieb seines Lieblingsessens und der Führung eines Steakhouse in Las Vegas widmen. Die Preise für die Steaks variierten zwischen 199 und 999 US-Dollar. Trotz Schnäppchenpreisen musste die Firma noch im selben Jahr schließen. Das Steakhouse wurde geschlossen nachdem das Gesundheitsamt 51 Verstöße gegen Gesundheitsrichtlinien fand.
2005 beschloss Donald Trump, dass er der US-amerikanischen Jugend die Weitergabe seines umfangreichen Wissens schuldig sei. Was lag da also näher als die Gründung einer eigenen Universität? Die Trump University vermittelte seinen Studenten, gegen eine kleine Studiengebühr von 35.000 US-Dollar, einen Einblick in das Wirtschaftsleben. 

Nachdem vier Studenten Trump wegen mangelnder Wissensvermittlung verklagten, wurde der Universität ihr Titel aberkannt. New Yorks Generalbundesanwalt Eric Schneidermann verklagte Trump schließlich wegen "Betrugs von tausenden Studenten". Trump verstand die ganze Aufregung nicht, schließlich habe seine Universität eine Zustimmungsrate von 98 Prozent unter seinen Studenten. Die Geschäfte der Trump University wurden 2011 eingestellt. Schaden: 1,4 Milliarden Dollar. So ist das eben, wenn jemand eine Universität gründet, der mehr mit seinem großen Ego als mit seinem kleinen Hirn beschäftigt ist.

1984 kaufte Donald Trump sein eigenes Football-Team, die "New Jersey Generals". Diese spielten jedoch nicht in der berühmten NFL, sondern in dem kleineren Ableger, der United States Football League. Gerade einmal ein Jahr später war das Team pleite und die ganze United States Football League (USFL) gleich mit. Trump hatte mit aller Macht versucht eine Fusion der UFSL mit der NFL herbeizuführen und dabei fragwürdige Entscheidungen getroffen. Trump sieht das natürlich völlig anders, die USFL sei schon vorher scheintot gewesen. Schaden: 2,3 Milliarden Dollar. Tja, weshalb hat er dann das scheintote Football-Team gekauft?
Donald Trump hasst nach eigenen Angaben Alkohol und auch jene die diesen konsumieren. Es war also eine große Überraschung als Trump 2006 unter großem Tamtam seinen eigenen Vodka präsentierte. 2011 wurde die Produktion jedoch gestoppt, da die Verkaufszahlen einfach zu schlecht waren.
Ein Magazin, welches die "Leidenschaften seiner wohlhabenden Leserschaft reflektiert" sollte 2007 das "Trump Magazine" verkörpern. Niemand geringeres als seine Tochter Ivanka (Bild) zierte die Titelseite der ersten Ausgabe. Die Zeitschrift erschien vierteljährlich und berichtete über neue Yachten und anderes Spielzeug für Reiche, in Zeiten der Finanzkrise ein eher schlechtes Thema. Nur anderthalb Jahre später wurde das Magazin eingestellt. Schaden: 400 Millionen Dollar.

Gleich zweimal versuchte Trump sich mit dem Brettspiel "Trump: The Game" auf dem Brettspielmarkt zu etablieren, zweimal scheiterte er furios. Im Spiel geht es - Wie könnte es anders sein?! - natürlich um Geld. 1989 kam das Spiel zum ersten Mal auf den Markt, wurde jedoch kurz nach seiner Veröffentlichung eingestellt. 2005 versuchte er es mit einer Neuauflage in Zusammenarbeit mit Parker Brothers, auch diese Version scheiterte. Schulden: Mehrere Millionen Dollar, für die er bis heute nicht gerade steht. Nun ja, er ist ja auch der Präsident.

Was soll man sagen: einmal dämlich, immer dämlich, trifft aber nur auf Trump zu. Andere lernen ja dazu. 1989 kaufte Trump seine eigene Airline, "Trump Shuttle". Die Airline sollte Geschäftsleute zwischen New York, Boston und Washington hin- und herfliegen. Das Innere der Boeing 727 wurde nobel mit Ahorn-Täfelung und verchromten Sitzgurt-Schnallen ausgestattet, in den Toiletten wurden goldene Armaturen angebracht. Der Luxus war den Passagieren jedoch zu teuer. Drei Jahre später wurde das überschuldete Unternehmen an die US Airways verkauft.
Und genau so führt er heute sein Land - wie seine Dutzend Firmen, die er allesamt und ohne Ausnahme in die Pleite geführt hat. Welch ein Geschäftsmann, welch ein Präsident. Hierzulande wäre er wegen mehrfachen Konkursbetrug hinter Gittern.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die Panda-Apotheke in Bielefeld – Rechtsradikale dürfen hier nicht rein!

Elisabeth Kutter, Apothekerin in Bielefeld, mit hohem Sendungsbewusstsein, "exklusivem Demokratieverständnis" und klarer politischer Positionierung machte mit einer Netzwerk-Video-Botschaft in „X“ und „Facebook“ ihrer Kundschaft deutlich, wem sie ihre medizinische Fürsorge freudig zuteilwerden lassen will und wem nicht. Nun ist die Panda-Apotheke deutschlandweit in aller Munde. "AfD-Wähler mögen ihr Geschäft bitte meiden. Sie wolle mit diesen Menschen nichts zu tun haben", ließ sie die Internetgemeinde wissen. Zwar würde sie auch dem Kunden mit der falschen politischen Gesinnung Insulin, Abführmittel oder Hustensaft verkaufen, aber sie würde ihn trotzdem nicht mögen. Nichtsdestoweniger bleibt die öffentliche Ausladung politisch missliebiger Kunden. Der Shitstorm in den Netzwerken ließ nicht lange auf sich warten. Nun beklagt sich diese Frau Kutter und es geschieht genau das, was zu erwarten war. Eine klassische Schuldumkehr. J etzt sind es Netz-User, Kritiker, emp...

Terroranschlag auf Nord-Stream, - Deutschland hat der Ukraine den Terroranschlag verziehen.

Als Reaktion auf Fragen von Journalisten zum Beginn des Gerichtsprozesses gegen den Ukrainer Sergij Kusnezow erklärte Friedrich Merz: „Ich sehe keinen Sinn darin, da das deutsche Volk der Ukraine die Sabotageakte an de Nord Stream-Pipeline verziehen habe.“ Da bleibt einem buchstäblich die Spucke weg! Friedrich Merz erteilt im Namen der gesamten deutschen Bevölkerung Selenskyj und seiner Terrorbande für den Anschlag auf die Nord-Stream-Pipeline -, der „Lebensader“ zur Energieversorgung der heimischen Industrie und der Bürger - die Absolution jedes einzelnen Bürgers in Deutschland. In seiner ihm eigenen Selbstherrlichkeit führte er vor Journalisten weiter aus: „Ich spreche nicht von einem Mangel an Fakten zur Beteiligung der Ukraine an den Vorfällen. Die gibt es“, so Fritz, der Allmächtige. „Ich spreche von der Zweckmäßigkeit des Prozesses selbst. Das deutsche Volk hat der Ukraine verziehen. Ich kann das im Namen jedes Deutschen erklären. Dieser Prozess hat keinen Sinn, keine Notwen...

Die Geister, die ich rief … Der andere Blick auf das brennende Frankreich

Bevor bei meiner Leserschaft ein Missverständnis entsteht, möchte ich vorausschicken, dass es sich in Goethes Zauberlehrling um einen jungen männlichen Zauberlehrling handelte, der die Verwüstung des Hauses seines Herrn und Meisters seiner eigenen Dummheit und Vergesslichkeit zu verdanken hatte.  Was die Neuzeit angeht,  war Goethes Lehrling eine Frau, die in Zusammenarbeit mit Uschi von der Leyen gleich ganz Europa ins Verderben schickte. Doch im Unterschied zu Goethes Meisterwerk „Der Zauberlehrling“ braucht heute niemand darauf zu hoffen, dass der Meister zurückkehrt und die schöne alte Ordnung wieder herstellt. Im Gegenteil. Kaum anzunehmen, dass Fritz entschlossen einen Besen in die Hand nähme und eine Zauberformel spräche, mit dem er den gesamten Unrat auf unseren Straßen beseitigen könnte. Ich fürchte eher, dass wir  mit hoher Wahrscheinlichkeit  französische Verhältnisse bekommen.   Die französischen Städte Paris, Lyon, Marseille oder Limoges ve...