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Die neue Gutmenschensprache – wehe, du sagst noch einmal Rasse

In Zeiten schwerster Krisen, in der uns das Klima den baldigen Weltuntergang beschert, in der COVID 19 die Menschheit und insbesondere Deutsche ausrottet, Pädophile unsere Kinder schänden und Saskia Esken unsere Polizisten als Rassisten beschimpft, macht der grüne Heilsbringer Robert Habeck von sich reden. Er will den Begriff „Rasse“ aus dem Grundgesetz streichen und ihn auf den Sprachindex setzen.


Habeck möchte diskriminierende Begrifflichkeiten aus dem Wortschatz streichen, besonders jene, die dazu geeignet sind, ethnisch Benachteiligte zu beleidigen. Nun ja, nichts, aber auch gar nichts hat derzeit eine größere Dringlichkeit als das radikale Ausmerzen sprachlicher Demütigungen. Schluss mit der Etymologie! In unserer Gesellschaft muss sich ein nachhaltiger Sprachwandel vollziehen und Worten der Sinn genommen werden. Schließlich ist unsere Sprache pures Gift, das allmählich unsere Hirne zersetzt. Und da die grünen Tugendwächter den Begriff Rasse streichen wollen, kann in Zukunft jeder Rassist mit Fug und Recht behaupten, er sei keiner, weil es den Begriff Rasse nicht mehr gibt.

Ich will's mal so sagen: Die politische Korrektheit hat unseren sozialen Raum so dicht mit Fettnäpfen vollgestellt, dass selbst ein professioneller Gutmensch mit aufgemotztem Sprachtuning andauernd reinlatscht. Immerhin hat sich der Durchschnittsdeutsche inzwischen daran gewöhnt, Worte wie Neger, Rothaut oder Zigeuner zu vermeiden. Selbst in Kinderbüchern wie "Huckleberry Finn" wurden „Nigger“ und „Schuhe wichsen“ gnadenlos entfernt. So gesehen, müsste man sogar dem Bürger von Braunschweig einen neunen Namen geben. Farbschweiger vielleicht, das klänge ein wenig bunter. 

Nicht nur am Stammtisch, sondern auch in den Feuilletons wird über "Ureinwohner", "Eingeborene" und "Naturvölker" geredet, die "fernab der Zivilisation" so leben "wie in der Steinzeit". Wenn ich die Augen schließe, sehe ich vielleicht den Indianer mit Federschmuck, oder einen Stammesführer mit Lendenschurz, weil ich früher aufregende Bücher von Karl May gelesen habe und nicht, weil ich einen Wilden diskriminieren will, der im Baströckchen vor seinem Negerkral steht und gerade den Hirsebrei in der Holzschüssel zubereitet. 

Wenn man schon einen kulturellen Kahlschlag begeht, sollte man auch weitere Begriffe auf den Prüfstand bringen, zum Beispiel "Griechischer Bauernsalat", weil: Griechisch umgangssprachlich Geschlechtsverkehr im Rektalbereich bedeutet, und neuerdings alles was mit Griechenland zusammenhängt, negativ behaftet ist. Man denke an Schulden, Pleite, faule Kredite oder auf anderer Leute Kosten leben. Auch der Bauer müsste politisch korrekterweise Landwirt heißen, wobei in diesem Zusammenhang der Salat schon wieder negativ konnotiert ist. 

Selbstredend müsste das Dorf Negernbötel in Schleswig-Holstein in Afrodeutschbötel umbenannt werden, um assoziative Irrwege zu vermeiden. Überhaupt sollten wir mehr auf eine unverfängliche Ausdrucksweise achten. Beispiel: „Bei mir nebenan ist gerade ein Messerwerfer eingezogen.“ Das ist neutraler - jeder weiß, was gemeint ist und kann verinnerlichen, dass er in Zukunft in höchster Lebensgefahr schwebt. Überdies gibt die Verwendung des Terminus auch einen verlässlichen Hinweis auf die Religionszugehörigkeit. In diesem Zusammenhang von „Bombenstimmung“ zu reden, wenn man sich beim neuen Nachbarn vorstellen will, halte ich allerdings für übertrieben. 

Inzwischen gibt es Hunderte von Termini und Redewendungen, die bei ihrer Verwendung Rückschlüsse auf die Gesinnung zulassen. "Ich bin ein Deutscher" ist ebenso verpönt wie die Begriffe Volk oder völkisch, Schlitzauge, Corpsgeist, Heimat oder Behinderter. Selbst so harmlos dahergesprochenen Farbbezeichnungen wie braun und schwarz oder Kinderlieder wie "Zehn kleine Negerlein" lassen latenten Rassismus bereits im Kindesalter vermuten. Bereits das Vorlesen der Grimms Märchen soll eine irreversible Gewaltbereitschaft bei Kindern ab dem 3. Lebensjahr signifikant erhöhen. Daher setzt man jetzt auf Prävention und Selbstverteidigungskurse bei Kindergärtnerinnen.

Natürlich stellt sich die Frage, ob man Mahatma Gandhi irgendwann nicht mehr erwähnen sollte, wenn sich herausstellt, dass er seinen Müll nicht getrennt hat. Immerhin denken einige militante Grüne schon daran, Denkmäler von Bismarck zu schänden, dessen damalige Kolonialpolitik auf uns einen schlechten Einfluss auf Linksradikale ausüben könnten. Und eine weitere Frage treibt den aufrechten Deutschverbesserer um: Kann man Kindern die Erwähnung des Wortes „Krieg“ eigentlich zumuten? Ich bin davon überzeugt, dass mit linksliberaler Meinungsdiktatur vermeintlich Andersdenkende mundtot gemacht werden sollen. Es ist eine Sprachzensur. Doch bewirkt sie irgendetwas?

Es wäre doch viel schöner, wenn es nie Kriege gegeben hätte. Lasst uns das Wort und die Erinnerung daran streichen – und die Welt wird eine bessere sein. Unsere Kinder werden in einer sauberen, guten und reinen Welt aufwachsen, frei von Rassismus und Diskriminierung. Glauben diese selbsternannten Sprachhumanisten tatsächlich an einen solchen Unsinn? Vom Genderwahn will ich erst gar nicht reden. Glauben Sprachverunglimpfer im ernst, dass wir durch die Verbannung von Begriffen und Worten bessere Menschen werden?

Vor noch nicht allzu langer Zeit durfte man noch ungestraft „Penner“ sagen. Irgendwann stieß jemandem in der grünen Partei auf, dass dieser Begriff negative Assoziationen weckte. Wir dachten sofort an ungepflegte Besoffene, die bettelnd am Straßenrand herumlungern. Deshalb wurde der bürokratische Begriff „Obdachlose“ eingeführt. Preisfrage: Was spielt sich vor dem inneren Auge ab, wenn man das Wort „Obdachloser“ hört? Darf ich raten? Man denkt an ungepflegte Besoffene, die bettelnd am Straßenrand sitzen und Leute belästigen.

Als Jugendlicher war ich begeistert, wenn ich einen Zigeuner gesehen habe. Mit seinem Anblick habe ich Freiheit, Abenteuer, Feuer, Pferde, Wahrsagen und schöne, glutäugige Frauen assoziiert. Heute versauen mir ´"Gut-Mensch-Terroristen" das ganze Weltbild mitsamt meinen romantisierten Erinnerungen, und unterstellen bei der Verwendung jahrhundertealter Begriffe Diffamierung, Diskreditierung, Beleidigung, Hass oder gar Gewaltbereitschaft. Ehrlich gesagt spricht mich ein Zigeunerschnitzel mehr an, als ein Schnitzel mit scharfer Soße. Nein, da entsteht kein Bild mehr.

Vor knapp zwei Jahrzehnten habe ich im Biergarten mein „Wiener Würstchen“ nicht bei der Kellnerin bestellt, sondern „Fräulein“ gerufen. Die kam dann auch mit wippenden Röckchen und weißem Schürzchen herbei, nahm meine Bestellung auf, ohne mich darauf hinzuweisen, dass ich gerade einen Österreicher beleidigt hätte. Und nein, ich lasse mir von Sprachbolschewisten ganz sicher nicht eine "Sprachkorrektheit" aufzwingen, die sich irgendein minderbemittelter Gutmensch zum vermeintlichen Wohl der Gesellschaft ausdenkt. 

Ich räume ein, so manche Personen animieren mich geradezu auf eine blumige Sprache zurückzugreifen. Beim Anblick von Claudia Roth sehe ich eigentlich eher eine grüne Tonne. Die Betroffene könnte darin eine Beleidigung erkennen, obwohl in ihrer Partei die Beschreibung positiv konnotiert sein müsste. Nun ja, Bio-Tonne läge noch näher an ihrer ökologischen Verwertung. Und mit Vergnügen würde ich bei der Zersetzung des organischen Abfalls zusehen und mir dabei genüsslich einen Mohrenkopf einverleiben.  

Offen gestanden, es ist nicht das einzige Gespenst, das heute in leeren Gehirnen spukt. Gutmenschen, die uns eine politische Pseudo-Korrektheit aufzwingen, betreiben den puren Sprachbolschewismus.  Es beißt die Maus den Faden nicht ab, Gehirnfürze sind bei den Grünen en vogue. Sie sollten sich wahrlich um die anstehenden Probleme kümmern. Oder soll sich „Negerkalle“, einer der berüchtigsten Zuhälter des Hamburger Rotlichtlichmilieus in „Farbenkarl“ umbenennen?

Liebe Grüne und Grüninnen! Immerhin bin ich erleichtert, dass Dummheit noch nicht aus unserem allgemeinen Sprachgebrauch getilgt wurde, zumal sie zur natürlichen menschlichen Begabung gehört. Bei den Grünen soll es in dieser Hinsicht besonders herausragende Talente geben und es wäre schon deshalb bedauerlich, würde man für das vorherrschende Potential in dieser Partei eine nichtssagende Umschreibung finden.   




Kommentare

  1. die Beschreibung dieser Partei und teile ihrer Mitarbeiter waren mir ein innerliches fest

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  2. Die Grünen sind, aus Dummheit grossenteils unwissentlich, das trojanische Pferd der totalitären, globalen Faschisten-/ Kommunistennetzwerke der okulten Weltenlenker, repräsentiert u.a. von Vatican, Jesuiten, Maltesern und konkret Eugenikern wie Rockefeller, Bush, Rothschild, Soros & Co

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