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Joachim Löw, der DFB und die miese Erdogan-Connection

Für die „Mannschaft“ ist die Weltmeisterschaft vorbei. So beschämend und blamabel wie das Ergebnis unserer Truppe auch ist, weit unterirdischer ist die Rolle des Bundestrainers Joachim Löw und des DFB-Teammanager Oliver Bierhoff. Eingefleischte Fußballfans können angesichts der Hintergründe gar nicht genug Toilettenschüsseln finden, so oft werden sie von Brechreiz geplagt, sollten sie weiterlesen.


Die beiden Saubermänner und Lieblinge sämtlicher deutscher Schwiegermütter spielten bei der fragwürdigen Mannschaftsaufstellung rein oberflächlich betrachtet, eine unglückliche Rolle. In halb Deutschland entzündeten sich die Geister am Einsatz von Ilkay Gündogan und Mesud Özil, das sich nicht nur an dem unterirdischen Auftritt der Beiden aufrieb. Zwar kann man über die Leistungen der beiden türkischen Kicker geteilter Meinung sein, doch was sich hinter den Kulissen abgespielt hat, spottet jeder Beschreibung. 

Doch zunächst die Vorgeschichte. Vierzig Millionen Bundestrainer auf Deutschlands Sofas traf beinahe der Schlag, als sich die Edelkicker aus dem Land der Teppichknüpfer ausgerechnet mit ihrem Staatspräsidenten öffentlich hatten ablichten lassen. Eingefädelt hat dies der dubiose Spielermanager Harun Aslarn, zu dem ich noch kommen werde. Mit dem berühmten Trikot-Auftritt sendeten sie ein klares Signal, zu welcher Nationalität sie sich innerlich bekennen, auch wenn beide Spieler keine Gelegenheit ausließen, zu betonen, dass sie Deutsche seien.

Dieser dämliche Fototermin hat erheblichen Staub aufgewirbelt, zumal sich erst nach erheblichen öffentlichen Druck Ilkay Gündogan bequemte, Stellung zum Fototermin zu nehmen. Özil dagegen schwieg beharrlich und beließ es dabei, froschäugig den Beleidigten zu spielen. Interessant, ach, was sag ich…, spannend wird es aber erst, wenn man ein wenig tiefer bohrt und nach den Motiven sucht, weshalb Joachim Löw und Oliver Bierhoff die beiden Deutsch-Türken auf den Platz und stattdessen einen Leistungsträger wie Leroy Sané nach Hause schickten.




Ein Blick hinter die Kulissen des ARP-Sportmarketing, das Löw und Bierhoff seit Jahren managt, bringt Licht ins Dunkel dubioser Machenschaften. Der Betreiber des Unternehmens sind der Spielerberater Harun Arslan und der Rechtsanwalt Erkut Sögüt. Den Begriff „Family“ im Firmennamen nehmen die zwei Osmanen aus dem Morgenland auf „türkische“ Weise sehr ernst. Zum weiteren Beraterclan gehören auch Ilhan Gündogan, der Onkel des Spielers Ilkay, und Mutlu Özil, der Bruder des Spielers Mesut Özil. Gräbt man weiter, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Est nicht auszuschließen, dass Harun Aslarn den türkischen Staatspräsidenten gut kennt und auch sonst ziemlich rege Kontakte zu "Hardcore-Türken" in Ankara unterhält. Gleichzeitig managt Aslarns Führungsmannschaft beinahe alle türkischen Topspieler in der Bundesliga. Er übt aber auch erheblichen Einfluss auf den Bundestrainer und Sportmanager Bierhoff aus. Er begleitet seit 20 Jahren deren öffentliche Auftritte, wie auch jene von Gündogan und Özil. Löw und sein Bierdeckel haben ihre Seele an einen türkischen Geschäftemacher verkauft - ohne Not und ohne Hirn. Geld und nichts als Geld spielt bei den beiden eine Rolle, ihre nationale Seele ist längst verkümmert.

Es ist nicht zu fassen, wenn man die Internetseite der ARP studiert. Das gesamte ARP-Management bis hin zur Büroleitung Gökcen Islev ist durchsetzt mit türkischen Staatsangehörigen, die ganz andere Interessen als Fußball haben. Da fragt man sich spontan, wie weit die Abhängigkeiten und Einflussnahme hinsichtlich Mannschaftsmix und Aufstellungen noch gehen und ob Jogi heimlich zum Islam konvertiert ist. Möglicherweise hat er sich bei Allah guten Rat bei der Mannschaftsaufstellung geholt. (Siehe Link - Video)


https://www.arp-sportmarketing.com/#!/team 


Schließlich hatte Gündogans älterer Bruder Ilhan als einer der ganz wenigen stets Zutritt zum Mannschaftslager und in den inneren Trainerbereich. Ein ebenso ungewöhnliches wie auch fragwürdiges Privileg. Und dann hört man folgenden Kommentar des Beraters Arslan:  Es geht bei den beiden Kickern nicht nur um Stolz auf Erdogan und dessen Politik, sondern um die Tugenden des ehrenhaften Bürgers, die in der Türkei deutlich anders definiert würden als in Deutschland. Hierbei spielten etwa die kulturelle Prägung, Identität sowie die Verbundenheit mit der türkischstämmigen Verwandtschaft und dem Heimatland der Eltern oder Großeltern eine wichtige Rolle.  Na sowas. Dann hätten sie mal besser in der Türkei die Bälle getreten.

Von den öffentlich-rechtlichen Medien wurde sehr viel Mühe darauf verwendet, die Zusammenhänge dieser „mafiösen Konstellation“ unter dem Deckel zu halten. Da drang nichts durch, was nicht durchdringen sollte und was die Gemüter auf den heimischen Couchen hätte noch mehr erregen können. Es könnte durchaus möglich sein, dass die Weltmeisterschaft auf dem Altar kommerzieller Interessen mit türkischer Hilfe geopfert wurde. Abgesehen davon darf bezweifelt werden, dass die beiden türkischen Großverdiener tatsächlich gewusst haben, für welches Land sie kicken.

Wer ist dieser Arslan aus Istanbul? Er gehört zu den grauen Eminenzen der Spielervermittler. Die Nationalspieler Tayfun Korkut und Alpay Özalan vermittelte er nach Spanien und England, sie sind jeweils die ersten Türken, die diesen Sprung schaffen. Fast die komplette Abwehrreihe von Hannover 96 steht bei ihm unter Vertrag. Und genau jener Arslan hat den heutigen Bundestrainer Löw damals nach Fenerbahce Istanbul vermittelt, als er gerade keinen Job hatte. Da herrschen tiefe Verbundenheit, Dankbarkeit und Vertrauen und nicht etwa taktisches Kalkül für weltmeisterschaftliche Prioritäten.

Es kann mir niemand erzählen, dass nicht auch der Bundestrainer diesen Interessenskonflikt im Kopf hat, wenn er Mannschafts-Entscheidungen treffen muss. Als anständiger Mensch wird er sich die größte Mühe geben, in heiklen Situationen die Gedanken an seinen Berater, an Bruder und Onkel zu verdrängen. Vielleicht kann er sie verdrängen. Aber löschen kann er sie nicht. Kein Mensch kann das. 

Jeder Richter könnte im Gerichtssaal behaupten, er sei nicht befangen, wenn der Angeklagte sein Neffe oder Onkel wäre. Insofern sind alle Erklärungsversuche und kleine Fehlereingeständnisse der beiden Fußball-Protagonisten Löw und Bierhoff obsolet. Ich halte das für eine Sauerei, wenn Trainer und Manager genervt dem Fußballvolk erklären, dass der Einsatz der türkischen Fußballer alleine durch ihre Leistungen gerechtfertigt seien. Denn Leistung ließen beide vermissen. Unter diesen Umständen hielte ich es für besser, Löw und Bierhoff würden nicht mehr antreten. Ein kompletter Neuanfang ist geboten.

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