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Du erntest, was du gesät hast. Der deutsche Absturz.

Staunend und beinahe ungläubig, lethargisch und mehr oder weniger distanziert nehmen die Deutschen eine wirtschaftliche Entwicklung zur Kenntnis, die dramatischer und bedrohlicher nicht sein könnte. Sie konsumieren die täglichen Schlagzeilen mit ihren Horrormeldungen 'en passant', ganz so, als handele es sich um etwas Unabänderliches, - eine Art Heimsuchung, die hoffentlich nicht ausgerechnet sie selbst betreffen wird.

Gestern die existenzgefährdende Mitteilung eines Gewinnabsturzes bei Porsche von 91 Prozent - heute Morgen meldet AUDI mit ihren Sparten Bentley und Lamborghini einen Gewinneinbruch von über 30 Prozent. Auch der Mutterkonzern VW -, seit Monaten anämisch -, greift mit drastischen Maßnahmen im eigenen Konzern ein, um Werksschließungen zu vermeiden. Mercedes und BMW verzeichnen im PKW-Bereich ebenso gewaltige Produktionsrückgänge wie in der LKW-Sparte. Der furchterregende Niedergang seit dem Corona-Jahr setzt sich unvermindert fort und kostete bis heute zusätzliche (Stand Juli) 460.000 Arbeitsplätze. Das bedeutet nicht nur 8,2 Milliarden Euro an staatlichen Transferleistungen, sondern auch 500 Millionen entfallene Lohnsteuer, einschließlich der Arbeitgeberanteile.

Die De-Industrialisierung, die mit der Olaf’schen Doppel-Wumms-Politik und den Habeck’schen Ofenbau-Fantasien so richtig Fahrt aufgenommen hat, nimmt mit den flankierenden Verteidigungskosten zur Rettung des Klimas- und eventueller Weltuntergangsgefahren Kurs auf die vollständige Vernichtung des deutschen Industriestandortes. Und damit auch nichts schiefgehen kann, werden die Bürger mit Windmühlen-Phantasmen, Energieverknappung, einer monströsen Bürokratie und überbordenden Steuerabgaben physisch und psychisch geknebelt und mit Gendern und bunter Vielfalt beschäftigt. Es ist wie im richtigen Leben. 

Der Bauer kann nur das ernten, was er auf seinem Feld ausgesät hat. Aber die beste Saat nutzt nichts, wenn Horden gefräßiger Stare und Amseln aus fernen Ländern sich über das Saatgut hermachen. Hinzu kommen die landeseigenen Heuschrecken aus Berlin, die den zart sprießenden Pflänzchen auf dem Acker den Rest geben. Doch die Realität ist weit schlimmer, denn der Bauer (auch Kanzler genannt), verzehrt mit seinen Helfern mehr als die Hälfte des eigenen Saatguts, bevor er es überhaupt ausbringt.

Und während unsere Politiker mit geradezu traumwandlerischer Sicherheit das Land ins vorindustrielle Zeitalter katapultieren, bestaunen wir untätig vom Fernsehsessel aus die „Fortschritte“ bei der Erreichung der nächst höheren Stufe unserer ökonomischen Entwicklung. Back to the roots oder auch Aufbruch in die Steinzeit. Wohin man in unserem Land hinschaut, der Eindruck, dass fast nichts mehr funktioniert, außer vielleicht die Organisation eines Christopher-Street-Days oder die feuchten Verbotsträume der Grünen, verfestigt sich mehr und mehr in der Gesellschaft. Eine desaströse Pleitewelle - nur mühsam kaschiert von unseren Regierungspolitikern -, rast durchs Land. Zweckoptimismus allenthalben und hübsch geframtes Aufbruchsgeschwätz in unseren Medien hält uns bei Laune. Deutsche Rentner werden zur Geheimwaffe, die in Zukunft länger arbeiten und Deutschland wieder prosperieren lassen.

...eine, von vielen Wurzeln des Übels!

Die „technokratischen“ Begründungen der Politiker und sogenannter Experten für das, was sich in unserer einstmals blühenden Wirtschaft abspielt, werden nicht nur reziprok-proportional zur Denkfähigkeit und Handlungsbereitschaft der Bürger formuliert, sie werden auch akademisiert, um die vernichtende Kritik an den politischen Hasardeuren in Grenzen zu halten. Das klingt dann so: "Verschiedene Faktoren erschweren die schwache wirtschaftliche Erholung. Hohe Belastungen wie Energie, Rohstoffe, Arbeitskosten, die internationale Wettbewerbsfähigkeit, bürokratische Hemmnisse, sowie die Herausforderungen der digitalen und grünen Transformation müssen überwunden werden." Erschwerend kommt der Angriffskrieg des russischen Aggressors auf die Ukraine hinzu, der sofort gestoppt werden muss. "Das sind äußerst komplexe Themen, aber davon versteht ihr sowieso nichts."

Und wenn der unterbelichtete Bürger bis dahin immer noch nicht begriffen hat, wer schuld an der eigenen Verarmung ist, dem wird erklärt, dass nicht nur dieser Trump mit seinen Zöllen um die Ecke kommt, sondern auch der schwer korrupte Selenskyj mit seinen Milliardenwünschen für den Wiederaufbau seines Landes. Erst schenken wir ihm Waffen zur Weiterführung eines endlosen Kriegs und dann bauen wir wieder auf. Das kostet zwar Geld, aber das sind wir ihm schuldig. Die Lösung? Faule Rentner an die Arbeitsfront! Von nichts kommt nichts!

Als sei das nicht schon genug, liegt auch noch Frau von der Leyen mit ihren billionenschweren „Green Deals“ auf der Lauer. Wie sagte einst Klaus Wowereit so dümmlich wie entlarvend: „Wir sind arm aber sexy“. Er konnte nicht ahnen, dass Kanzler Merz Nägel mit Köpfen machen und die Bevölkerung mit seiner Milliardenkeule in den Verschuldungs- und Zins-Ruin treiben würde. Seit heute Morgen hat die Regierung eine neue, ja geradezu apokalyptische Gewissheit. Es hat sich ein weiteres 171 Milliarden-Haushaltsloch aufgetan. Und das trotz der Merz'schen Kreditaufnahmen und Neuverschuldung von 600 Milliarden Euro.

Ja, wir können uns auf unsere Polit-Koryphäen verlassen. Damit das mit der Armut in Deutschland auch wirklich narrensicher ist und die zukünftigen Entbehrungen, der Mangel und die Not der Bevölkerung nicht gefährdet werden, sorgen unsere Politiker mit ihrem pervertierten Humanismus dafür, dass Millionen Besucher aus aller Herren armer Länder bei uns kostenlos und ohne Gegenleistungen zu erbringen, weiterhin rundum versorgt werden. Das wäre doch gelacht, wenn ukrainische oder nigerianische Bürgergeldempfänger schlechtere Lebensbedingungen hätten, als Fließbandarbeiter bei Bosch oder Chemie-Kocher bei der BASF?

Aktuell befindet sich Deutschland auf der Zielgeraden der Verelendung. Alleine die Automobilbranche verliert seit Januar jeden Monat 4.000 gut bezahlte Jobs. Eine der größten US-Unternehmensberatungen Earnest Young drückt es so aus: „Die Industrieunternehmen in Deutschland stehen gewaltig unter Druck und kämpfen ums Überleben.“ Ich wills mal so sagen: Wenn das US-Unternehmen INTEL auf 6,8 Milliarden Euro Fördergelder für den Bau ihrer Chip-Fabrik in Magdeburg verzichtet und sich vollständig aus dem deutschen Markt zurückzieht, kann man das mit einer Beendigung einer Krebstherapie an einem hoffnungslos erkrankten Patienten vergleichen.  

Machen wir uns nichts vor und ziehen uns besser warm an. Bis zum Jahresende werden nicht nur weitere 70.000 Stellen in der Industrie ersatzlos wegfallen. Auch beim Mittelstand hagelt es Entlassungen. Das Rückgrat der deutschen Wirtschaft steht vor einer Zerreißprobe. Deutschland droht durch die massive Abwanderung des Mittelstands nicht nur ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden und immense Steuerausfälle, sondern auch der Verlust sogenannter Hidden Champions – also hoch spezialisierter Weltmarktführer, die in ihren Nischen den globalen Markt anführen. Demgegenüber stehen von der Merz-CDU gestützte politische Entscheidungen der SPD und der Grünen, die die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in erheblichem Maße weiter belasten werden.

Es steht verdammt viel auf dem Spiel – nicht nur für die betroffenen Unternehmer, sondern für die gesamte deutsche Wirtschaft und nicht für zuletzt für unsere Gesellschaft. Ich fürchte nur, das politische Personal wird sich mit seiner geballten Inkompetenz und bürgerfeindlichem Engagement wie wütende Terrier an ihren Stühlen festbeißen und bis zum bitteren Ende ihr parasitäres Dasein verteidigen – und das mit allen Mitteln. Das Ende eines großen Verfalls ist spürbar. Politisch wie ökonomisch. Brüssel und die EU, die größte europäische Geldvernichtungsmaschine, erodiert bereits sichtbar. Nicht nur Orban, Macron, oder Tusk bieten von der Leyen offen die Stirn. Auch Italien und Griechenland sorgen für erhebliche Unruhe. 2025 dürfte ein entscheidendes Jahr für unsere Zukunft werden.

Das traurige Fazit: Solange unsere Regierung in der Lage ist, die eine Hälfte der Armen, der Dummen und der Wehrlosen zu kaufen, um die andere Hälfte mit falschen Versprechungen bei den Wahlen zu betrügen, solange kann sie auch dem Volk suggerieren, die Bürger hätten das alles genau so gewollt. Anschließend verteidigen sie "IHRE" Demokratie! Angela Merkel, Olaf Scholz und Friedrich Merz haben uns bewiesen, dass meine These stimmt! Es wird Zeit für eine Wende - es wird Zeit für die AfD.

                                       

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