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Die Perversion der deutschen Mittelmeer-Aktivisten

Es sind kaum 48 Stunden vergangen, seit der Seenotretter Alan Kurdi der deutschen Schlepper-Organisation Sea-Eye seine Flüchtlingsfracht in Malta abgeladen hat und schon die nächsten vierundvierzig „Schiffbrüchigen“ vor Libyens Küste eingesammelt hat. Demnach musste der Kapitän mit voller Kraft voraus und exaktem Kurs das vorsätzlich in Not geratene Holzboot angelaufen sein, um Hilfe zu leisten.


Es würde an ein nautisches Wunder grenzen, die von Malta aus 200 Seemeilen oder 360 Kilometer entfernte Nussschale zielgenau aufzubringen, müsste man nicht unterstellen, dass man den Rettern die exakte Position der in panischer Angst vor Verfolgung, Krieg und Folter befindlichen Flüchtenden von Land aus mitgeteilt hätte. Die Regensburger Koordinationsstelle der Hilfsorganisation muss zwingend mit Kontaktpersonen in Libyen in Verbindung gestanden haben, um für die reibungslose Flucht der Verfolgten zu sorgen, indem sie die genauen Koordinaten der kurz vor dem Ertrinkungstod stehenden Migranten an die noch in Maltas Hafen liegende Alan Kurdi weitergegeben haben.

Und weiter geht das Spiel. Haben die Migranten erst einmal festen, europäischen Boden unter den Füßen, beginnt das Aufnahmegezerre, indem sich Deutschland stets als erster hervortut. Selbstredend arbeiten die Organisationen Hand in Hand mit Pro Asyl in Deutschland, die ihrerseits kaum Ungesetzlichkeiten scheuen, unserem Staat die enormen Sozialkosten zu erhalten. Doch das ist nicht mehr das Problem der Helfer, der Retter oder der Sponsoren, die diese Perversion erst möglich machen.

Mechthild Stier, eine 28-jährige Aktivistin von Lifeline hat gestern dem Sender des n-tv ein Interview gegeben, das einen bejammernswerten Einblick in ihr verzerrtes Weltbild und die militante Psyche von Profi-Samaritern gibt. Auf die Frage: „Wissen die Flüchtlinge eigentlich, worauf sie sich einlassen, wenn sie sich auf das Mittelmeer begeben?“ antwortet die engagierte Retterin Afrikas achselzuckend: „Meistens ist es so, dass die Migranten keine andere Wahl mehr haben, wenn sie vor einem Schlauchboot stehen.“ Und während mir beim Lesen dieses Kommetars schlecht wird, beruft sie sich gleich darauf auf die „gesetzliche Pflicht“ der Seenotrettung.

Vermutlich wird den Fluchtbereiten an Land nach Entrichtung einer geringen Gebühr genau erklärt, dass man sie an vorher festgelegten Koordinaten im Mittelmeer in ein Gummiboot aussetzen wird, um wenig später vom Shuttle-Dienst der Sea-Eye oder Lifeline abgeholt zu werden. Auf den Vorwurf des Journalisten von n-tv, dass die Flüchtlinge darauf spekulieren, dass sie von NGO’s „abgeholt“ werden, antwortet Mechthild Stier, dass die Flüchtenden von den Helfern an Land auch ohne ihre Hilfe in die Boote „gepackt“ werden. Da fragt sich der Leser glatt, wer die armen Menschen in die Gummiboote prügelt.

Alle Wetter, kann ich da nur sagen. Mir scheint viel eher, das der Abholdienst perfekt organisiert und abgestimmt ist. Denn ei genauer Betrachtung und Recherche, holt die Alan Kurdi ihre Gäste direkt an der Drei-Meilen-Zone ab. (siehe Graphik) 

Kurs - Alan Kurdi

Hübsch ist dabei zu wissen, dass gut situierte Grünenwähler enorme Summen an die Hilfsorganisationen weitergeben, um sich anschließend im wohligen Gefühl, Gutes getan zu haben, auf ihrer Terrasse in München - Nymphenburg dem Summen der Bienen lauschen oder ersatzweise mit ihrem SUV die Tochter auf den Tennisplatz bringen.

Obwohl es den sogenannten Lebensrettern durchweg klar ist, dass 90 Prozent der Flüchtlinge, die aus Libyen nach Spanien, Italien oder Griechenland keine Chance haben, als Asylbewerber anerkannt zu werden, und sie damit vollkommen umsonst ihr Leben aufs Spiel setzen, verstärken die NGO’s durch ihre Aktivitäten die Flüchtlingsströme. Scheinbar muss es sich lohnen, auf dem Mittelmeer mit Schiffen zu kreuzen, zumal eine gewisse Klientel sich ihr gutes Gutmenschengewissen etwas kosten lassen, völlig unbeeindruckt von Mitbürgern in ihrem Land, die ihr Leben unter der Brücke fristen müssen.

Nicht nur in den Köpfen der Dresdner und der Regensburger Schlepperorganisatoren herrscht maximale gesellschaftliche Verwahrlosung, auch in den Köpfen jener, die mit Großspenden und Finanzierung von hochseetüchtigen Schiffen glauben, sie seien im gesellschaftlichen Kontext im Recht und qua innerer Überzeugung in der Pflicht. Sie alle nennen sich Helfer, Lebensretter, Menschenrechtler oder gar Humanisten, Begriffe, die Meinungsbildnern und Politikern suggerieren sollen, dass ihr Engagement für Migranten und Flüchtlinge nicht nur rechtens ist, sondern aus dem Blickwinkel der selbsternannten Weltverbesserer auch anständig und ehrenwert und eine menschliche Verpflichtung ist, selbst auf Kosten von unterprivilegierten Mitbürgern, die selbst ums Überleben kämpfen.

In Italien sieht die überwiegende Mehrheit den Exodus von Afrikanern, die sich eine Zukunft in Europa vorstellen, ziemlich realistisch, wie man an Salvinis Reaktionen ablesen kann. Die Seehofers, Steinmeiers und Konsorten und deren Meinung interessieren ihn nicht mehr. Er hat die Nase von deutschen Schleppern voll, die -Zitat-, den afrikanischen Müll in seinem Land abladen wollen. Erst vor einigen Monaten hat Salvini klar gemacht, dass er es mit seinem Vorhaben schneller Abschiebungen ernst meint. „Wir möchten, dass die Afrikaner wissen, dass wir sie zurückschicken werden, wenn sie hierherkommen. Italien ist nicht mehr offen für alle Arten der Einwanderung“, verkündete es und schickte 165 Nigerianer per Flugzeug zurück in die Heimat. Es wird in unserem Land nun 165 weniger potentielle Vergewaltiger unserer Frauen geben, und das ist erst der Anfang, so Matteo Salvinis Kommentar.

Kommentare

  1. “Seit Jahresbeginn sind in Deutschland mehr als 84.866 Asylanträge gestellt worden. Das waren rund neun Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.” Da muss doch die Frage gestellt werden, wie diese Asylanten nach Deutschland gekommen sind.

    Fakt ist, dass in diesem Jahr bereits etwa 50.000 Migranten einen Asylantrag gestellt haben, wie das Bundesinnenministerium mitteilt. Fakt ist aber auch, dass diese nur eingeflogen worden sein können. Auf normalen Linienflügen kann das kaum geschehen sein, denn da gibt es Dokumentationspflichten für die Fluggesellschaften und die werden einen Teufel tun und sich Fluggäste aufhalsen, die sie eventuell kostenfrei wieder zurück transportieren müssen. Bleiben also nur Charterflüge, die direkt zu diesem Zweck organisiert werden. Dass es diese gibt, hat die Regierung zugegeben. Lediglich der Umfang dazu wird verschleiert.

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