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Von der Leyen macht keine Fehler – sie ist der Fehler

 Das Impfdesaster ist nicht nur in aller Munde. Längst hat es eine Dimension, die sogar unseren Politikern vor den Kameras eine gewisse Zerknirschung abringen. Der Unmut in der Bevölkerung hat sich wie ein Geschwür ausgebreitet und überwuchert mittlerweile ganz Brüssel.

 


Der Not gehorchend trat nun die blonde Uschi mit ihrem auf Taille geschneiderten Jäckchen vors Mikrophon und wartete mit einer bemerkenswerten Botschaft auf. „Man habe unterschätzt, welche Komplikationen auftreten könnten“, sagte vor sie mit selbstbewusstem Unterton, als habe sie erfreuliche Nachrichten zu verkünden. Nein, Uschi… nicht man hat unterschätzt, und auch nicht die EU hat irgendetwas unterschätzt. Das waren Sie…! Ich wills mal so sagen: Uschis Markenzeichen ist die gelebte Fehleinschätzung.

Schon in der Zeit als Verteidigungsministerin war es ihr vergönnt, vom ersten Tag an zielstrebig und konsequent an ihrem Versagen zu arbeiten. Dabei kam ihr zugute, nicht nur ihre geballte Inkompetenz in die Waagschale werfen zu können, auch ihr Ehrgeiz, mit eigenem Unvermögen zu glänzen, zeitigte bald ihren unvermeidlichen Erfolg. : Ja…, man kann sagen: Sie hat sich gegen alle Widrigkeiten durchgebissen.

Man könnte ihren bemerkenswerten Karriereweg in Anlehnung an die deutsche Literatur mit der Überschrift „Flintenuschis Sumpfgebiete“ vergleichen. „The fifty shades of Corruption“ scheint mir der angemessene Titel für Arbeitsbilanz unsere Ex-Ministerin zu sein. Uschi, die Unbeleckte, zumindest was das kernige Soldatengeschäft angeht, brauchte eine ganze Weile bis es ihr dämmerte, dass Deutschlands Armee im Verteidigungsfall nicht einsetzbar wäre und es dank Uschis nachhaltigem Einsatz auch heute noch nicht ist.

Doch als Perfektionisten, zumindest, was ihr Outfit angeht, sah sie in ihrem Ministerium noch Verbesserungspotential. McKinsey wurde beauftragt, zumal dort Sohnemann David seine ersten Sporen verdiente. Durchaus denkbar, dass David beim Küchenabwasch nach dem gemeinsamen Abendessen seiner Mama den einträglichen Auftrag aus dem Kreuz geleiert hat. Ach ja, was tut man nicht alles für die eigenen Kinder. Da ist es nur normal, dass man seinem eigenen Fleisch und Blut schon mal einen zweistelligen Millionenauftrag zuschanzt.

Zwar hat der Spiegel berichtet, dass Uschis Verträge mit externen Beratern teilweise rechtswidrig mit Ministeriumgeldern finanziert wurden, aber da es sich nur um 93 Millionen Euro handelte, wollte man im Kanzleramt auch nicht päpstlicher sein als der Papst. Hoch motiviert, legte sich von der Leyen jetzt richtig ins Zeug. Gäbe es eine Steigerung für das Wort Supergau, er träfe auf die Sanierung des Segelschulschiffes Gorch Fock zu. Dort versenkte unsere Flintenuschi 93 Millionen in eine Konkurs-Rederei. Zurück bekam die Bundeswehr Schrott.

Bei ihrem Inspektionsbesuch auf der Werft in Bremerhaven ließ sie verlautbaren. «Ich mache mir sehr große Sorgen um die „Gorch Fock“. Unsereiner hätte sich ja eher Sorgen um das schöne Geld gemacht. Schwamm drüber. Man will auch gar nicht mehr darüber reden, dass die Gewehre unserer Soldaten um die Ecke schossen, wenn sie Munition gehabt hätten. Auch nicht darüber, dass unsere Panzer in den Werkstätten mangels Ersatzteile verschimmelten, U-Boote nicht tauchten und Jets nicht flogen.

 Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, es gäbe nur Negatives zu berichten. Es gibt auch Leistungen, die eigentlich keiner Erwähnung bedürfen. Ursula von der Leyen hat beispielsweise sichergestellt, dass im fernen Afghanistan in den Bundeswehrcamps die Mülltrennung exzellent funktionierte und die Kinderhorte in Kasernen vorbildlich geführt wurden. Es soll auch nicht vergessen werden, dass sie sich bei verschiedenen Besuchen höchstselbst von der Kampfkraft und der Einsatzbereitschaft der Kindergärtnerinnen überzeugt hat. 

Nun ja, tempora mutantur, würde der Lateiner sagen. Nun hantiert sie ja als Präsidentin in der EU und stellte innerhalb kürzester Zeit ihre Leistungsfähigkeit bei der Pandemiebekämpfung unter Beweis. Hierbei waren ihr zweifellos die Erfahrungen aus dem Verteidigungsministerium nützlich. Auch deshalb entschloss sich unsere Kanzlerin, unserer Uschi die Verantwortung für die Organisation, Beschaffung und Auslieferung zu übertragen und mit wasserfesten Verträgen abzusichern.

Auf Wunder dürfen wir ohnehin nicht hoffen, zumal fast immer das geschieht, was der Bürger erwartet, wenn Politiker sich für das Wohl seiner Bürger einsetzt. Wie sagte Uschi die Unbeleckte gestern? „Man habe unterschätzt, welche Komplikationen auftreten könnten.“ Wir Eingesperrte nehmen es dankbar zur Kenntnis.


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