Direkt zum Hauptbereich

Die roten Enteigner - die Sozis blasen zum Angriff

Die spektakulären Ideen der Grünen und Roten sind erneut ein Beweis für die dümmlichen Denk-Standards in diesen Parteien. Der geistige Horizont scheint im Thinktank für das sozialistische Bemühen, einen demokratischen Staat vollends in den Abgrund zu stürzen, noch marginaler zu sein, als bislang angenommen. Reiche Wohnungsbesitzer sollen enteignet werden, weil sie nicht billiger vermieten wollen.


Dass die Wohnungsnot gravierend ist, wissen die Herrschaften nicht erst seit vorgestern. Und dass bezahlbare Mieten in Großstädten so selten sind wie Edelweiß in der Wüste Gobi, das hat sich selbst bei den Hinterbänklern im Plenarsaal herumgesprochen. Für mich hat die Forderung der Altparteien nach preiswertem Mietraum längst die gleiche, populistische Qualität, wie der Vorwurf an die AfD, der Hort der rechten Bösen zu sein.

Abgesehen davon, dass Enteignungen prinzipiell vom Artikel 14 des Grundgesetzes gedeckt sind, dürfte die Umsetzung eine kaum zu überwindende Hürde darstellen. Im Grundgesetz heißt es: Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Wie und ab wann das Wohl der Allgemeinheit Priorität hat, ist nicht definiert und vor Gericht nur schwer durchsetzbar sein, zumal durch die Enteignung nicht eine einzige Wohnung mehr entstünde und sie nach einer solchen auch nicht leer stände.

Bauen, bauen, bauen, ruft Horst Seehofer, und er hat ausnahmsweise einmal recht. Aber nicht nur bauen muss das Motto sein, sondern auch der Abbau von teilweise aberwitzigen Bauvorschriften. Die Genehmigungsverfahren müssen signifikant verkürzt und Grundstücke unbürokratischer ausgewiesen werden. Leider stößt Letzteres schnell auf unüberwindliche Probleme, sobald jemand einen Feuersalamander oder eine Gelbbauchunke auf dem Grundstück herumhüpfen sieht. Also, lieber enteignen.  

Doch was wäre die Konsequenz im Falle der realitätsfremden Umsetzungsideen a la Habeck (Grüne) und Katja Kipping, die zurzeit mit ihren populistischen Ideen hausieren gehen? Große Wohnungseigner würden entweder aus Angst keine Wohnungen bauen, nicht weiter in Immobilien investieren oder im Zweifelsfall Deutschland den Rücken kehren. Sie würden in Länder abwandern, in denen sie nicht Gefahr liefen, ihr Kapital zu verlieren.

Sicher hätten Habeck, Kipping und Konsorten eine passende Idee. Immobilien-Taikoone, die türmen wollen, weil sie nicht zwangsinvestieren, werden entweder am Auswandern gehindert, die Konten beschlagnahmt oder an der Grenze auf der Flucht erschossen. Dann werden sie Grünen und Roten Greta Thunberg engagieren und sie als Galeonsfigur, versehen mit einem Pappschild „ARMUT FÜR ALLE“ durch die Republik schicken und unsere Medien werden sie erneut für den Nobelpreis vorschlagen.

Damit hätten wir als einziges demokratisches Land die Situation, dass Arme und Migranten massenhaft ins Land dürfen, Reiche aber trotzdem durch die Maschen schlüpfen auf irgendeiner karibischen Insel Millionärsvillen bauen. Wie man an diesem Beispiel leicht ablesen kann, scheinen die meisten Synapsen der Enteignungs-Ideologen defekt zu sein.

Was ist das für eine Formel, die in den Köpfen der grün und rot angestrichenen Staatsgefährder vorgeht? Wie also regelt ein schlichter Politiker die anstehenden Probleme? Wir bekämpfen die Ungleichheit, die Reduzierung der Armut geht uns nichts an. Auf, auf zur fröhlichen Beschlagnahme von bereits belegten Wohnungen. Selbst der Hirnamputierte würde keine Motivation mehr aufbringen, ein Mehrfamilienhaus zu bauen, wenn er Gefahr liefe, dass er am nächsten Tag den Bürgermeister am Hals hätte, weil er die Einliegerwohnung den neuen Staatsgast aus Marokko braucht.



Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die Lage ist komplex – Anarcho-Truppen stürzen Berlin ins Chaos

Es ist ja nicht so, als hätten wir nicht schon Probleme genug in unserem politischen „Wunderland“, das von unseren geistigen Top-Eliten an der Spitze unserer Nation mit gewaltigem Einsatz den eigenen Bürgern den Garaus macht. Während sich dumme Länderchefs in der westlichen Hemisphäre der Stärkung ihrer Wirtschaft und dem Wohlergehen ihrer Bürger widmen, verfolgt unser „Über-Fritz“ mit seinen roten Genossen eine antizyklische Strategie. Deutschland wird nun mit der Brechstange abmontiert.   Bei winterlich-knackigen Minusgraden frönen seit dem frühen Samstagmorgen gut situierte Bunt-Bürger, grün-woke Hochleistungsmoralisten und dekadente Migrationsfetischisten mit Hang zum linken Milieu in ihren hochnoblen Villen, teuren Altbau-Domizilen und gepflegten Anwesen aus der Gründerzeit dem totalen Energie-Blackout. Die gegen rechts kämpfenden Omas müssen, überwältigt von der eigenen Bedeutungslosigkeit, nun neue griffige Slogans erfinden, um auf den Straßen die immer seltener werdende...

Kai Wegner und seine Kältestrategen schmieden neue Rettungspläne

Im Sitzungssaal des Berliner Bürgermeisters herrschte eisige Stimmung, ja, man kann sogar sagen, Kai Wegners politischer Sensenmann saß bereits am Kopfende des Konferenztisches und schärfte mit einem Wetzstein genüsslich die gebogene Schneide seines Arbeitswerkzeugs. „Ich hab‘ eine Idee“, durchbrach eine zaghafte Stimme die Friedhofstille im Sitzungssaal. Alle Senatsaugen richteten sich hoffnungsvoll auf das Blondchen Iris Spranger, Innensenatorin und rote Speerspitze des regierenden Bürgermeisters. Während Kai angesichts der hoffnungslosen Frostlage und des scharfen Gegenwindes aus der CDU-Parteispitze in tiefer Agonie und mit gequälter Miene dumpf vor sich hinbrütete, kicherte Franziska Giffey glucksend auf.          „Wir hatten seit der Senatsbildung noch nie eine gute Idee“ , gab sie mit ihrer Kleinmädchenstimme zu bedenken. Giffeys Galgenhumor traf auf wenig Resonanz, was sie dazu veranlasste, noch einmal nachzulegen. „Wir haben ja geseh...

Markus Lanz und Daniel Günther – Die Nachlese.

Markus Lanz, Berufs-Schönling, Hochleistungsopportunist und narzisstischer Power-Talker ist nach der Medien-Verbotsschlacht und den abstrusen Einlassungen des Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins, Daniel Günther, um die Meinungs- und Pressefreiheit in aller Munde.  Ähnlich wie ein Kletterakrobat, der ohne Seil, Haken und Ösen den Annapurna im Himalaya-Massiv im Handstand bezwingt und die Physik der Schwerkraft ausbremst, hat er die akustische, die visuelle und die inhaltliche Wahrnehmung seiner Zuschauer ad absurdum geführt. Fake News - der ultimative Killerbegriff, mit der eine Aussage zur Unhaltbarkeit einer These erklärt wird und zum Synonym des links-bunten Besserwissers geworden ist. „Ego-Markus“ bewies dem Millionen-Publikum, zu welch grenzwertigen Leistungen er befähigt ist, wenn es darum geht, einerseits seine Profilneurose in ein glänzendes Licht zu erheben und andererseits bei einem eventuellen Fehltritt sämtliche Fakten, Tatsachen und Realitäten bis zur Unkenntlich...