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Trommelwirbel…! Paukenschlag…! Baerbock…!

Die beste Trampolinspringerin im Bundestag will nicht Kanzlerin werden. Deutschland ist erschüttert und bis ins Mark getroffen. Diese Entscheidung kommt einer Abdankung gleich, ach… -, was sag' ich… -, man könnte es beinahe Vaterlandsverrat nennen, stünde da nicht zum Glück ein grüner Ersatz von herausragender Provenienz zur Verfügung.

Das erschütternde Statement aus Washington, wo unsere Außendingsda gerade weilt, kommt zwar für eine kleine Minderheit von knapp 9 Prozent der deutschen Wähler angesichts der nicht mehr zu bewältigenden Herausforderungen zur Unzeit, aber wenigstens herrscht jetzt Klarheit. Und ja, es macht etwas her, wenn unsere Bundes-Infuencerin im weißen Dior-Outfit und einer 1.500-Dollar-Frisur gemessenen, aber nichtsdestoweniger zielstrebigen Schrittes, mit wichtigen Staatsdokumenten in der Hand, an ihren persönlichen Fotografen vorbei schreitet. Hier wird ihre exorbitante Wichtigkeit besonders schön betont, zumal die zufällig anwesenden Bildreporter zufälligerweise das Kapitol, Wahrzeichen des amerikanischen Machtzentrums, als markanten Hintergrund einfangen konnten. Die Anmutung der wichtigsten Frau der Welt schwingt in dem Bild mit und symbolisiert den überragenden Stellenwert einer deutschen Politikerin.

"Die weltweiten Krisen erforderten nun ihre komplette Aufmerksamkeit", sagte die Außenministerin mit entrücktem Selbstbewusstsein – eine Erklärung, die auch global für maximale Betroffenheit sorgte. „Sie habe für profane Dinge wie eine Kanzlerkandidatur keine Zeit“, erklärte sie in „flüssigem Englisch“. So kommentierte es gestern der sprachunkundige Jan Rosenkranz, Redakteur des „ntv“. Na, wenn ein Journalist des bedeutendsten Nachrichtensenders der westlichen Hemisphäre diese Einschätzung abgibt, will das etwas heißen, auch wenn er selbst kein Wort Englisch spricht.

ZITAT: „Sie wolle ihre Kraft weiterhin voll und ganz ihrer anspruchsvollen Aufgabe zu widmen, Vertrauen, Kooperation und verlässliche Strukturen zu bilden - für und mit so vielen Partnern weltweit und in Europa, die auf ihren unverzichtbaren Einsatz bauen." Baerbocks Ziele sind in der Tat beeindruckend und würden sie, das steht zweifellos fest, für das Kanzleramt befähigen, gibt es doch noch Dutzende Potentaten und mächtige Staatsmänner, die man anlässlich von Staatsbesuchen reihenweise düpieren, beleidigen oder in den Senkel stellen kann.

Böse Zungen in unserem Land werden mit Häme verlautbaren lassen, das Brimborium um Baerbocks Verzicht auf die Kanzlerschaft sei ein Sturm im Wasserglas und nichts weiter als Propaganda. Dem ist natürlich nicht so. Denn in allen Ecken und Enden dieser Welt gilt es, die niederschmetternden Probleme, ganz gleich an welchem Ort, zu deutschen Angelegenheiten zu erklären. 

Gerne erinnern die politischen Beobachter an Annalenas energische "Anpackmentalität" und ihr bewundernswertes Engagement bei den fehlenden Toilettenhäusern am schwer zugänglichen Flusslauf des nigerianischen Benue.



Aber auch die fachkundige Kontrolle der Pegel- und Wasserstände auf entfernten Inselgruppen und verlassenen Atollen vor Tonga und im südlichen Pazifik, sowie ihr klimapolitisches Fachurteil standen ebenso in ihrem Umwelt-Fokus wie neue deutsche Fahrradwege in den peruanischen Anden. 

Ihr feministischer Ansatz bei ihrem fraglos beherzten Einsatz ist ein weiterer Mosaikstein ihrer beispiellosen Karriere. Natürlich haben ihre außenpolitischen Einsätze auch innen politische Wirkung, die man nicht unterschätzen darf. So sind arabische Traditionen und Rituale, zumindest den Statistiken nach, Enthauptungen, Steinigungen, Beschneidungsrituale oder Zwangsehen wenigstens nominell in Deutschland seit einiger Zeit rückläufig.

„Ich muss nur noch schnell die Welt retten, danach flieg' ich zu dir“, Annalena Reminiszenz an den Song von Tom Bendzko ist nunmehr ihr Leitsatz, den sie stets gut geschminkt und perfekt frisiert, vor jeder nur denkbaren Kamera betont. Besonders der zweite Liedrefrain des deutschen Barden hat es Annalena angetan. Es ist die Sache mit dem Fliegen, die sie mit energischem Aktivismus weiterentwickelt hat. Seitdem sie den Regierungsflieger benutzen darf, ist kein Staatsmann im Ausland mehr vor ihr sicher. Lediglich der ungarische Quertreiber, Präsident Victor Orbán, wusste sich zu schützen und hat relativ undiplomatisch reagiert. Er hat Annalenas Besuchsankündigung für die kommende Woche schroff abgewiesen und steht für ein Gespräch nicht zur Verfügung. 

So gesehen, kann man sie als politisch interessierter Bürger bei ihrer folgenschweren Entscheidung durchaus unterstützen, hat sie doch in den etwa fünf Monaten zwischen ihrer damaligen Nominierung als erste Kanzlerkandidatin der Grünen und der Bundestagswahl den Zustimmungswert ihrer Partei von 28 Prozent in April-Umfragen auf 14,8 Prozent im Wahlergebnis nahezu halbiert. Man könnte diesen Rückgang der Wählergunst als einen schönen Erfolg für die AfD und ihre Anhänger werten. Die Zustimmungswerte der Ampelregierung, deren Mitglied Annalena an maßgeblicher Stelle ist, haben zwar einen erfreulichen Negativtrend erfahren, hätten aber durchaus weitere Perspektiven eröffnet.

Umso bedauerlicher ist es, dass sie sich jetzt überraschenderweise „zurückzieht“, haben doch Millionen Wähler darauf gehofft, dass sie mit einer erneuten Kandidatur den Wert von 14,8 Prozent ein weiteres Mal halbieren könnte. Das Potenzial ist durchaus erkennbar. Jetzt muss es der Parteifreund Robert Habeck richten, dem wir allerdings trotz gewisser Unwägbarkeiten bei seinen Arbeitserfolgen an der Sonnen- und Windfront signifikante Wählerverluste zutrauen, sofern er weiterhin beim zügigen Abbau der Wirtschaftsleistung unserer Republik konsequent am Ball bleibt.

Dennoch kann man Annalenas bedauerlichen Verzicht auf die Kanzlerkandidatur etwas Positives abgewinnen. Die derzeitigen Kosten von  Verschönerungsbemühungen ihrer Friseusen, Visagistinnen und Kosmetikerinnen wären im Falle ihrer Kandidatur ins Astronomische angestiegen und hätten überdies so viel Zeit in Anspruch genommen, dass sie für die Bewältigung anstehender Regierungsaufgaben keine Kapazitäten für die Bedürfnisse ihrer Bürger gehabt hätte. 

Immerhin, das sollten die grünen Wahlkampfstrategen nicht vergessen, könnte sich Robert an Baerbocks Erfolgsrezept orientieren, wenn es darum geht, das zweithöchste Amt in unserem Land anzustreben. Hilfreich waren für Annalena damals ihr an den Bedürfnissen des Ministeramtes angepasster Lebenslauf, eine dilettantisch zusammen gefrickelte Biographie mit Dutzenden Plagiaten, ihre überragenden sprachlichen Fähigkeiten, gewisse einprägsame Bildungsengpässe, sowie die Verunglimpfung historischer Tatsachen.

Ich wills mal so sagen: Entwickelt Habeck sein Ofenprogramm systematisch weiter, indem er sich beispielsweise für ein weltweites Verbot für Öl- und Gasheizungen ausspricht und noch einige erfolgreiche Konzerne zur Abwanderung zwingt, sich überdies für eine signifikante Erhöhung der Energiepreise engagiert und Verbrennerautos in unserem Land gänzlich verbietet, könnte es doch noch etwas werden mit der grünen Kanzlerschaft. 

Ganz Deutschland, mindestens aber potenzielle und gut situierte Schwiegermütter mit ältlichen, aber noch unverheirateten Töchtern, drücken Robert, dem unangefochtenen Traumschwiegersohn mit Hang zu pädagogisch wertvollen Kindermärchen, alle Daumen. Ich bin jedenfalls guter Hoffnung, dass das Unterfangen "Habeck for President" gelingen wird, sollte es unsere Koalition auch Dank Baerbock und Strack-Zimmermann schaffen, bis spätestens zu den Bundestagswahlen erfolgreich in den Russlandkrieg einzutreten. 

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Kommentare

  1. Die Bürger von Deutschland können jetzt erleichtert aufatmen, dass die grüne Abrissbirne Baerbock zukünftig nicht noch mehr Schaden für Deutschland anrichten kann.

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  2. Herr Mancini, war das nicht ein zufälliger Verschreiber, heißt es nicht Trampelspringerin?

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  3. Es wäre wohl an Lächerlichkeit kaum noch zu toppen ,wenn sich 2 Knalltüten wie Baerbock und Habeck als Spitzenvertreter einer derzeit noch 14% Partei öffentlich um die Kanzlerkandidatur streiten würden. Was Baerbock als Außenministerdarstellerin bisher abgeliefert hat , ist das mit Abstand Dümmste und Peinlichste was sich D je in der Politik seit 1949 geleistet hat . Wenn sie daher ernsthaft glaubt, nach der nächsten BT-Wahl in diesem Amt noch weitermachen zu können (zu müssen), zeugt das von einem totalen Realitätsverlust dieser Frau, was typisch ist für solche Egomanen .

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