Donnerstag, 30. August 2018

Campino – Deutschlands am besten bezahlter Opportunist

Das ist doch mal ne Nachricht. Die mediale Empörungswelle über die Vorgänge im Chemnitz haben gerade den Zenit erreicht, und schon springen einige Promis auf die Welle maximaler Profilierungsmöglichkeit auf. Campino will gemeinsam mit der Musikgruppe Kraftclub in Chemnitz ein Benefizkonzert geben. Gegen „Rechts“ – so heißt es. Ganz im Sinne unserer Kanzlerin.



Alle Wetter. Kein Konzert für die vielen ermordeten jungen Frauen? Kein Auftritt zugunsten der Opfer von Bluttaten und Vergewaltigungen? Würde seinem „Benefizgedanken“ nicht auch das Motto: „Für eine friedliche Welt“ gut anstehen? Könnte er nicht auch auf die Idee gekommen sein, die Angehörigen der Gemeuchelten als Anlass für seine öffentliche Sangeskunst zu nehmen? Ich empfehle ein passenderes Motto: Leichenfeste sind das Beste. Aber einem pietätlosen Banausen kann man nicht erklären, was Anstand ist. Ausgeschlossen.

Nein, dieser Pseudo-Altruist möchte „all den Menschen, die von Neonazis angegriffen wurden, zeigen, dass sie nicht alleine sind." Bei allem Respekt, aber dieses Vorzeige-Radis‘chen scheint keine Hemmungen zu kennen, sich mitsamt seinen „Toten Hirnen“ in den Vordergrund zu spielen. Benefizkonzert! Schon im Zusammenhang mit den blutigen Ereignissen der Vergangenheit, empfinde ich maximalen Brechreiz und habe alle Mühe, mein Magengrummeln zu unterdrücken.

Kaum anzunehmen, dass der Publikumsliebling und Top-Verdiener den Auftritt in Chemnitz aus der eigenen Tasche finanziert. Im Ministerium für Sonderausgaben wird ganz sicher ein Budget zur Verfügung stehen, das keiner kennt. Notfalls werden später noch die Benefiz-Mitschnitte als Tonträger unter die Leute gebracht. Natürlich macht das was her, wenn dieser Ex-Revoluzzer großkotzig ankündigt: Eintritt für alle frei. Ein drei mal Hoch für Deutschlands Spitzenheuchler.

Richtig bitter aber ist, dass dieser konformistische Trauerfall mit hoher Wahrscheinlichkeit schon wegen des Spektakels ganze Heerscharen von Fans anlocken und der Platz vor der Büste Karl Marx füllen wird. Sie werden zu Tausenden kommen. Nicht etwa wegen seines aufgeblasenen Mottos „Kampf gegen Nazis“ oder „Widerstand gegen die Rechten“, sie werden kommen, weil Campinos Auftritt nichts kostet. Sie kämen auch, würde der Entertainer sein Konzert mit der Losung: „Rettung kranker Schildkröten“ oder „Hilfe für behinderte Nashörner“ stattfinden lassen. Einer, der Sekt gleich eimerweise trinkt und fades Wasser predigt, ist per se suspekt.

Wie tönt es derzeit aus allen Medienkanälen, Journalisten- und Politikermündern? Rechtsradikale hätten den Mord an dem 35-jährigen Daniel H. instrumentalisiert, um ihre Gewalt zu rechtfertigen. Nun macht Campino mit seinen toten Hosen ja nichts anderes. Er instrumentalisiert den Popanz auf den Straßen von Chemnitz, und zwar mit 10.Tausend-Watt auf der Bühne. Die schamlose Verlogenheit, mit der dieser singende Rohrkrepierer sein politisches Anliegen mit Kommerz und persönlicher Public Relation verbindet, um sich gleichzeitig die gesellschaftliche Akzeptanz zu sichern, das treibt mir das Mittagessen von Vorgestern aus dem Magen.

Mit von der Partie sind Rapper Marteria, Feine Sahne Fischfilet und Trettman, die im Windschatten des singenden Regierungsschleimers einen größeren Bekanntheitsgrad erhoffen. Huren, die zu Gattinnen einflussreicher Herren aufsteigen wollen, verhalten sich nicht anders. Sie nutzen jeden Freier, der ihnen die Gelegenheit dazu bietet, sich in die Gesellschaft hochzuvögeln.   

Nichtsdestotrotz, angeblich haben sich schon Tausende Facebook-User fürs Konzert angesagt. Man kanns ihnen nicht verdenken. Ob sie aber beim Rappen und Tanzen den vorgeschobenen Sinn der Veranstaltung würdigen, oder gar ernst nehmen, darf getrost bezweifelt werden. Der  Totentanz wird zum Sauf-Event. Denn beim abrocken geht es nicht um die Nazis, nicht um Hooligans und schon gar nicht um die Opfer. Weder bei Campino, noch bei den Fans. Mich hat gerade der Ekel überwältigt.


Immer mehr Frauen wählen Rechts – die Politik hat nicht verstanden

Ausgerechnet die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung präsentierte ein Papier, das mit seinem Inhalt mehr Sprengkraft in sich birgt, als es so manchem Politiker lieb sein könnte. Frauen orientieren sich mehr und mehr nach rechts und wenden sich der AFD zu. Wie die Stiftung betonte, rennen insbesondere junge Frauen der Partei die Bude ein, um es salopp zu formulieren. Ihr Anteil liegt signifikant über 50 Prozent im Vergleich zu Männern.


 Noch deutlicher sind die Entwicklungen in Frankreich, Griechenland, Polen und Schweden. In allen genannten Ländern wurde beobachtet, dass sich der Anteil der Zuwendung von Frauen hin zu rechtspopulistischen Parteien deutlich erhöht hat. In Polen wählen sogar mehr als 40 Prozent der Frauen die rechtskonservative Partei „Prawo i Sprawiedliwsc (PIS). Überraschend, doch durchaus erklärbar, wenn man denn genauer hinschauen will.

Das Ergebnis der „FES“ lässt mich einen Schwenk zur gestrigen Talksendung von Frau Maischberger vollziehen, jedoch nicht ohne die neueste Entwicklung an der investigativen Front über unseren Messerstecher in Chemnitz zu unterschlagen. Denn was hier wieder einmal von Politikern unter dem Deckel gehalten wird, könnte das Phänomen des „Chemnitzer Aufstandes“ zwar nicht erklären, aber zum Handeln auffordern. Unübersehbar ist, kein Mensch will sich dem Alptraum einer mittelalterlichen Religion, die Frauen unterdrückt, westliche Lebensgewohnheiten bis aufs Blut hasst, wegen verletzter Ehre mordet oder Christen verabscheut, aussetzen und sich eine Steinzeit-Kultur aufzwingen lassen. 

Das Bürgerempfinden spiegelt sich in ihrer Reaktion wie bei einem Seismographen vor einem Erdbeben. Männer neigen eher dazu, draufzuhauen, Frauen reagieren langfristig aber gewaltlos. Sie wählen anders. Doch das ficht weder in Maischbergers Runde jemanden an, noch scheint es im Bewusstsein der Presse oder bei den Regierenden eine Rolle zu spielen. Bei einer solch gravierenden Neuorientierung der Frauen, spielen nicht nur soziale Aspekte, sondern auch massive Ängste eine Rolle, ein tief verankertes Verlangen, was von der Politik immer noch sträflich vernachlässigt wird.

Doch schlagen wir einen Bogen zum gestrigen Maischberger-Event, zumal er ein Paradebeispiel für Ignoranz von Tatsachen darstellte. Der Talk entwickelte sich dem Thema entsprechend voraussehbar. Während in Maischbergers Runde gestern zur zweitbesten Sendezeit sich Zweit-Liga-Kombattanten gegenübersaßen und über die „braune“ Chemnitzer Brut debattierten, war den Anwesenden nicht nur bekannt, dass die Bluttat von einem hoch kriminellen Iraker begangen wurde. Denn bei dem Mörder handelte es sich also um einen bekannten Mehrfachtäter, der längst hinter schwedischen Gardinen hätte sein müssen. 

Stattdessen Krawalle, Hitlergrüße, Hetzjagden. Frauen kommen da nicht vor. Höchstens als Opfer, aber auch das nur nebenbei. Neonazis und braune Brut waren die bestimmenden Schlagworte. Die Teilnehmer der Talkrunde sind schnell abgehakt. Wolfgang Bosbach, der CDU-Rentner beteiligte sich mit bekannt sachlicher Zurückhaltung ebenso wie sein Gegenüber Christoph Schwennicke, Chefredakteur von CICERO. Neu in der Runde, Toralf Staud, eine linke Berufszecke, außen blond, innen dunkelrot, was bei Zecken schon aus Gründen ihrer Ernährung nicht überraschend ist. Der Wunsch, ja der Anspruch nach Ordnung und Sicherheit fehlen in dessen Vokabular vollständig. Die Begriffe werden mit Drohungen vor rechter Gewalt kompensiert. Sein rechtslastiger Bezichtigungseifer rührt vermutlich aus seiner Jugend, weil er damals auf dem Schulhof vermutlich andauernd Dresche bekommen hat.

Stauds apodiktische Beiträge und Statements tauchen Sachsen mitsamt ihren Einwohnern in eine dunkelbraune Brühe unterentwickelter Nazihorden, wobei er ein Schwarz-Weiß-Bild zeichnete, das jeden gut ausgebildeten Soziologen auf die Palme gebracht hätte. Unerträgliche Berufsschwätzer und Phrasendrescher wie beispielsweise der Ministerpräsident Kretschmer haben einen großen Anteil am so genannten "Chemnitzer Aufstand." Schwamm drüber. 

Mit Verspätung trafen dann die restlichen Gäste ein, allen voran das Highlight gelebter Inkompetenz Bettina Gaus von der „taz“, eine Ex-Kollegin von Toralf, dem Erbarmungslosen. Selbst ein AFD-Abgeordneter war von Maischberger geladen worden, dem man den Begrüßungshandschlag verweigerte. Timo Chrupalla. Er diente, wie es nun mal in solchen Polit-Talks üblich ist, als Kanonenfutter für die anderen. Er durfte drei vollständige und 4 Halbsätze bilden. 

Was folgte, war eine konzertierte Kommentierung der Chemnitzer Straßenschlachten und üblen Ausländerhetze, bei der zwar kein Fenster zu Bruch ging, kein Auto abgefackelt wurde und kein Vandalismus stattfand, aber infernalische Bilder zeichnete. Eine Retortendiskussion. Einzig diese Bettina, die mit der Attitüde Fleisch gewordener Allwissenheit sich in ihrem Walla-Walla-Gewandt auf die Talk-Couch lümmelte und mit großem Gestus und majestätischer Intonation den 5.000 Mann starken Mob in Chemnitz geißelte, sorgte bei den anderen Anwesenden mimische Überwindung, beifällig zuzustimmen. 


Während sich deutsche Politiker durchweg gegen Pauschalverurteilungen gegen Fremde verwahren und bei kaum einem öffentlichen Auftritt zu betonen versäumen, undifferenzierte Ablehnung unserer Sozialgäste zu verurteilen, ergehen sich die eben gleichen politischen Wortakrobaten in wahre Pauschalisierungsorgien, wenn es um das Thema Chemnitz und ihr rechtes Gesindel geht. So auch bei Maischberger. Es schien, als kämpften die Anwesenden um die schönsten Verallgemeinerungen. Gerne lasse ich mir von einem der Partei-Intellektuellen erklären, in welcher Hinsicht sich die gute von der schädlichen Pauschalisierung unterscheidet.

Glauben Politiker, Talkmaster, Parteibonzen wirklich, dass mit der Umlenkung von Sichtweisen, mit dem Slogan, dass der Islam zu Deutschland gehöre, dass mit der Relativierung von Messerattacken, die Gemüter zu beruhigen sind, wenn der Schwerpunkt der Empörung auf das Verhalten seiner Bürger gelenkt wird. Ich fürchte, unsere Damen und Herren im Bundestag haben noch Einiges nicht verstanden. Sie sollten daher einen Blick in Tilo Sarazins gerade erschienenes Buch werfen. „Der Islam bedroht die westliche Gesellschaft.“ Ach ich vergaß…, Politiker wissen alles ja besser…




Mittwoch, 29. August 2018

Politik als Agent Provocateur, Presse als deren Handlanger

Es ist ja nicht so, als sei es noch niemandem aufgefallen, dass die politisch linkslastige Berichterstattung nicht die Erfindung des Normalbürgers oder Konsumenten von heute ist. Sie ist vielmehr das Ergebnis einer politisch angeordneten und lang angelegten Denk- und Verhaltensindoktrinierung. Chemnitz, geradezu ein Paradebeispiel für verzerrende, aufputschende, agitierende Polemik, die sogar völlig unbedarfte Geister fassungslos macht.




Marodierende Horden, rechtsextreme Schlägertrupps, gewaltbereite Neonazis, das ist derzeit das martialische Vokabular für etwa 5000 Demonstranten, die sich vorgestern vor dem Karl-Marx-Denkmal der sächsischen Stadt versammelt hatten. SPIEGEL, FAZ, SZ, WELT, BZ und wie sie alle heißen, sie kreierten Furcht einflößende Schlagzeilen, als sei der Partisanenkrieg in Sachsens Straßen ausgebrochen. Von Ausschreitungen ist die die Rede, von Zusammenrottungen und Hass. Kein Begriff aus der Diffamierungskiste ist diesen schreibenden Schmeißfliegen zu schade, um ihrem Publikum die Fabel eines militanten Ausnahmezustandes angedeihen zu lassen.

„Ein aufgebrachter Mob jagt Ausländer durch die Straßen.“ oder „Gewalteskalation in Chemnitz.“, es ist die Wortwahl der sprachlich außer Rand und Band geratenen Journalisten, die ein Bild zeichnen, das in keiner Fernsehsequenz, in keinem bekannten Bildmaterial, nicht einmal im Netz als adäquater Nachweis zu finden ist. Auch die Moderationen in den Nachrichtensendern lassen hinsichtlich dramatisierender Termini keine Wünsche offen. So spielten sich bei NTV, ZDF, ARD, würde man den Sprechern Glauben schenken, wahre Horrorszenarien ab, die nur darauf zurückzuführen sind, dass man in Sachsen das braune, fremdenfeindliche Problem unterschätzt habe. Pauschal, geradezu im blindwütigen Rundumschlag werden Sachsen Bürger als staatsfeindliche Individuen diskreditiert. Haben die Chemnitzer auf der Straße wirklich unrecht?

Sind Kritiker, aufgebrachte Bürger, wütende Passanten aus dem Blickwinkel der Wöllers, der Kretschemers oder Ludwigs Staatsfeinde mit inakzeptablen, kriminellen Potential? Die Frage ist erlaubt, wer die Populisten und wer die tatsächlichen Anheizer einer Stimmung sind, die ein breites, aufgewühltes und sichtlich zorniges Bürgertum evaluieren. Sie deuten mit dem Zeigefinger auf alles, was ihnen in den Quere kommt und nicht ihrer Meinung sind, oder nicht ihrem politischen Verständnis entspricht. Doch den fremden Geist aus Syrien und Iraq, den haben sie selbst aus der Flasche gelassen, diese Wöllers, Merkels, Kretschmers. Und nun kriegen sie ihn nicht mehr hinein, den Geist, der unsere Gesellschaft spaltet, der mordet, vergewaltigt und deutsche Bürger wegen einer Zigarette abschlachtet.  

Die Pressekonferenz dieses unseligen Kretschmers hat erneut bewiesen, was man von Politiker ohne Rückgrat und Empathie zu halten hat. Es hört sich immer sehr beeindruckend an, wenn Menschen von sich behaupten, sie hätten Prinzipien. Der Michel dagegen nickt nur noch staunend und pflichtet beifällig zu, ohne sich darüber Gedanken zu machen, wer so alles harsche Regeln, Recht und Ordnung fordert. Ich wills mal so sagen: Wer Charakter hat braucht keine Prinzipien. Er steht für das was er tut, was er sagt und wie er handelt. Und er kondoliert den Opfern und Angehörigen.

Das Highlight in Michael Kretschmers „Sondersendung“ war zweifellos seine Beschwerde über das Verhalten seiner wütenden Untertanen. O-Ton: „Diese Mobilisierung beruht auf ausländerfeindlichen Kommentaren, auf Falschinformationen und auf Verschwörungstheorien. Das ist auch Stimmungsmache gegen den Staat und seine Institutionen. Es ist zum Teil ein Angriff auf unsere Wahrheitssysteme.“ Alle Wetter! Dieser Satz hätte in jeder Satiresendung Lachsalven ausgelöst. Mir jedenfalls war bislang nicht bekannt, dass unsere Politik über ein solches Instrument verfügt. Vielmehr denke ich, dass sich Politik in Zusammenhang mit Wahrheit gegenseitig ausschließen. Man nennt es schlicht Tautologie.

Wie dem auch sei, wenn der Korken eben nicht mehr auf den Flaschenhals passt, um die restlichen „Flüchtlingsgeister“ zurückzuhalten, dann muss man sich eben einer willfährigen Presse bedienen. Besonders dieser Jakob Augstein hat es mir angetan, dessen Diarrhö sich nicht, wie bei normalen Menschen, auf der Toilette bemerkbar macht, sondern in dessen Oberstübchen. „Schon wieder Sachsen, das deutsche Problemland“, so seine Headline im SPIEGEL ONLINE. Dann läuft dieser journalistische Trauerfall zur Hochform auf: „...in Sachsen kann man den Mob auf der Straße sehen. Die Videos aus Chemnitz zeigen sie ja, die dicken, stiernackigen Männer, die mit ihren Glatzen aussehen wie Pimmel mit Ohren - allerdings Pimmel mit Sonnenbrillen. Sie sind das Fleisch gewordene Rülpsen und Tölpeln, das die sozialen Medien durchflutet.“
Augstein täte gut daran, sich ein Diaphragma über die Synapsen zu ziehen, damit er nicht weiter seine Umwelt belastet.

Merkel und Konsorten nutzen das journalistische Milieu, deren Mitglieder einer fatalen Mischung von Selbstprofilierung, „political correctness“ und Selbsterhaltung frönen. Genau jene Faktoren und Mechanismen haben sich in den letzten Jahren in fast allen renommierten Redaktionen massiv etabliert und zu einer Haltung geführt, bei dem die Medienmacher glauben, sich verpflichtet zu fühlen, dem Bürger Nachhilfeunterricht in Demokratie zu erteilen. Es ist eine Schande, wie sich die Medien instrumentalisieren lassen.  Wenn sich heute das rote Journalistenpack über die Begriffe Lügenpresse, Gesinnungsterroristen oder „Lückenpresse“ lautstark echauffieren, dann sind sie beraten, einen Blick in den Spiegel zu werfen.

Wenn sich Hamburger Bürger, die sich an den G20-Gipfel erinnern und hautnah erleben mussten, wie deren Autos abgefackelt, Läden geplündert, Fenster und Türen eingeschlagen wurden, wenn zusehen mussten, wie Polizeihubschrauber mit schwer bewaffneten Polizisten über deren Dächer kreisten, um ein mörderisches Gesindel, die Betonplatten auf die Straße warfen, außer Gefecht zu setzen, dann scheint mir das auf die Chemnitzer Bürger angewendete Gewaltvokabular völlig unangebracht. Den gleichen Sprachduktus auf die Demonstranten von Chemnitz anzuwenden, ist nicht nur kriminell, er hat auch das Zeug, um ein Volk richtig auf die Palme zu bringen, ja, sogar zu radikalisieren.

Ich bin weit davon entfernt, Randalierer, geistig minderbemittelte Hooligans, Idioten, Naziparolen, Hitlergrüße oder gewalttätige Übergriffe gut zu heißen. Im Gegenteil. Sie müssen verfolgt werden. Aber mir scheint, dass die Verhältnismäßigkeit von Darstellungen, Berichterstattungen, Interpretationen einer vorsätzlichen und politisch angeordneten Desinformation zu unterliegen, die aus Sicht der Regierenden nötig ist. Anders kann man sich die diametral auseinanderklaffenden Beschreibungen der überschäumenden Presse nicht erklären. Nicht die aufgebrachten Bürger, sondern die Medien haben jede Zurückhaltung, jede Objektivität, jede Sprachbeherrschung verloren.

Doch so einfach ist die Sache nicht. Wir erinnern uns an den Vorfall des LKA-Mitarbeiters, der bei einer Pegida-Demonstration das ZDF-Team verbal attackierte und dafür sorgte, dass die Fernsehfritzen 45 Minuten nicht senden konnten. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Ist etwa versehentlich ein Mitarbeiter des BND aufgeflogen, der als Agent Provokateur einen ganz anderen Auftrag hatte? Vielleicht war er einer dieser Verfassungsschutz-Fuzzies, die im Hintergrund die Randale anheizen, um zur Untermauerung geeignete Argumente für diffamierende Pressekommentare zu liefern? Es wäre nicht das erste Mal, dass der BND und der Verfassungsschutz eine dubiose Rolle bei solchen Anlässen spielen. Die Affäre um die NSU ist dafür ein Paradebeispiel. Der Kerl jedenfalls ist vollkommen in der Versenkung verschwunden. Die Presse schreibt kein Wort mehr darüber. Die Politik schweigt sich aus.

Auffallend war auch, dass in Chemnitz eine Hundertschaft bayerischer Polizeieinheiten angerückt waren, die nach der ersten, harmlosen Demonstration wieder abgezogen wurde. Nun ja, in München-Pullach hat auch der BND seinen Sitz. Wer will so genau wissen, ob in den Reihen der militanten Szene nicht auch Leute vom Staatsschutz mitmischten? Manche Protagonisten hatten starke Ähnlichkeit mit "gecasteten" Provokateuren. Längst sind die radikalen Gruppen von diesen Leuten unterwandert.  Ich will hier nicht spekulieren, dennoch stößt mir die Entwicklung in Chemnitz übel auf.

Dienstag, 28. August 2018

Der goldene Erdogan als Statue in Wiesbaden

Bei allem Respekt vor dem Künstler, der ganze Arbeit geleistet hat. Ich aber bin verstört. Erdogan in Wiesbaden, als goldene Statue auf dem Platz der Deutschen Einheit. Das hat was von gelungenem Slapstick. Unbekannte haben am Montagabend das „Mahnmal echter Demokratie“ enthüllt. Nach kurzem Nachdenken glaube ich eher, es handelt sich um eine feindliche Übernahme des Muselmanen. Selbst die Obdachlosen rund ums Revier geben sich empört und suchen sich einen anderen Schlafplatz.


 In Windeseile spricht sich die Sensation unter den Türken in der Stadt herum, welch großzügiges Geschenk die Stadt Wiesbaden ihren Bürgern gemacht hat. Vermutlich soll das Monument aus Gold mit seiner integrativen Kraft und als Symbol aller noch auf freiem Fuß lebender Türken, eine Frieden stiftende Wirkung erzielen. Trojanische Pferde sollen damals auch als künstlerisches Geschenk dem Todfeind untergejubelt worden sein. Ob es in diesem Falle auch so laufen wird? Man weiß es halt nicht, man forscht noch.

Die Polizei war selbstredend auch sofort zur Stelle. Prävention, hieß es kurz. Scheinbar hat man mit handfesten Auseinandersetzungen gerechnet. Erdogan, der Güldene, reckt derweil seinen Zeigefinger gen Himmel, als wolle er seinen muslimischen Untertanen andeuten, dass Allah in Kürze die Regierungsgeschäfte des Ministerpräsidenten in Wiesbaden übernehmen werde. Jedenfalls blitzen türkische Handykameras auf, um die Weissagung des Sultans schon mal auf einem Foto festzuhalten. Man stelle sich vor, irgend ein durchgeknallter Türke würde auf dem Taksim-Platz mitten in Istanbul eine goldene Angela Merkel aufstellen. Nein..., ich sage dazu nichts...!

Wie zu hören ist, glühten kurz nach der Enthüllung des erigierten Despoten die Telefondrähte im Rathaus, zumal osmanische Jünger aus dem Land der Teppiche und des Kümmels frenetischen Beifall spendeten. Immerhin haben schon 1683 die Türken Wien belagert. Es dauerte keine 350 Jahre, bis sie endlich in Form des islamischen Herrschers in Wiesbaden angekommen sind. Eine Verhaftungswelle ist jedoch nicht zu befürchten. Vielmehr können wir von einer integrativen Maßnahme eines evolutionär unterentwickelten, deutschen Stadtrates sprechen.

Kunst soll es sein, wie man weiter hört, während sich das Türkenvolk in freudiger Erregung um ihren Anführer schart. Der Kerl soll bis zur Biennale auf seinem Sockel stehenbleiben. Dass sich aufgrund der aufgeheizten Stimmung die Geister an diesem Kunstobjekt scheiden, liegt auf der Hand. Am 3.September soll er wieder weg, der Erdogan. Sensibilität, Feingefühl oder Zurückhaltung ist die Sache des Gemeinderates scheinbar nicht, Geschmack offenkundig ein Fremdwort. Bislang war ich immer der Meinung, dass mit vielen Politikern die geistige Talsohle erreicht ist. Jetzt weiß ich, Wiesbadens Oberbürgermeister ist das Loch in der Sohle. Macht aber nichts..., wer weiß, vielleicht erhält das Goldstück Asyl bei uns.



Genossin Merkel hats nicht mehr im Griff

Glaubt der Bürger noch, was unsere Kanzlerin ihrem Publikum erzählt? Ach ja, möchte man seufzend hinzufügen: Wenn Angela spricht, klingt das alles ganz schön. Man lehnt sich im Sessel zurück, nimmt Dutzendweise politische Konjunktive zur Kenntnis, lässt die monoton-einschläfernden Zukunftsvorhaben an sich abperlen und verabschiedet sich innerlich entnervt von ihren standardisierten Entschlossenheitsphrasen. 




Kaukasus, Aserbaidschan, Trump, Macron oder Europa, das interessiert weder die Krankenschwester oder den Busfahrer, noch den Gemüsehändler oder die allein erziehende Mutter, angesichts der drängenden Probleme in Deutschland. Immer mehr Menschen kämpfen ums tägliche Überleben und haben nachts auf den Straßen Angst.

„Wir brauchen eine europäische Lösung“, gleich welches Thema, egal ob es dabei um Form und Farbe von Würstchen oder um die in Deutschland einfallenden Migranten geht. Was beim Konsum politischer Höhepunkte bleibt, ist nicht mehr, als ein gähnendes Nichts, wenn da nicht die täglichen Filetierkünste dieser, ihrer Gäste die Aufmerksamkeit des deutschen Michels erregten. 

Dass das Kanzleramt wie auch den Roten und Grünen Parteien den blutrünstigen Übergriffen scheinbar überdrüssig geworden sind, scheint sich darin auszudrücken, dass kein Politiker mehr das Wort Messer oder Bombe in den Mund nimmt. Kondolieren ist nach dem fünfzigsten Migrantenmord out. „Wo kämen wir auch hin, bei jeder Bluttat den Angehörigen das Mitgefühl auszusprechen? Man käme ja kaum noch zur politischen Arbeit.“ Nun ja, Grokos Renten-Firlefanz ist jetzt en vogue.

Ein paar Tote hier, ein paar Vergewaltigungen dort, finden keine Erwähnung mehr. Ein Arzt wird in seiner Praxis abgestochen, einer, der überwiegend Migranten behandelte. Aber was soll`s. Das passiert eben. Und wenn ein Irrer in der siebten Etage eines Hochhauses mit einer Menge Rizin hantiert, mit der er einen ganzen Stadtteil hätte ausrotten können, ist eine Bedrohung dieses Ausmaßes höchstens zwei Sendeminuten wert. Faschisten machen Jagd auf Ausländer, das klingt doch gleich viel besser. So ein Kahlkopf mit Hitlergruß, das macht was her. Es reicht ein Idiot mit Stiefeln und schon kann man ein ganzes Bundesland einem braunen Sumpf zuordnen.

Geradezu aufbauend ist auch die Berichterstattung: 1.000 Rechtsextreme stürmen den Chemnitzer Wall. Bei aller Anstrengung, ich habe nur „stürmende“ Spaziergänger entdecken können. Nun ja, das schöne Bild eines Landes der Dichter, Denker und gut integrierter Sozialgäste könnte den Nimbus erfolgreicher politischer Arbeit beschädigen. Die paar Milliarden an Kosten gehen unserer Kanzlerin an der Raute vorbei, währenddessen das Kindergeld um dramatische drei Euro und fuffzich erhöht wird. Verhältnismäßigkeiten und Relationen haben sich gewaltig verschoben.

Wenn ein deutscher Staatsbürger ein altes Mütterchen am Kiosk beraubt, löst ein solch abscheulicher Vorfall tiefste Betroffenheit aus. Man ist bestürzt. Scheinheilige Floskeln werden bei solchen Anlässen immer gerne genommen. Zack und zurück zur Tagesordnung. Bürger mit Doppelmoral und Klassenjustiz schikanieren. Die Guten, das sind die Schwarzen, ins Kröpfchen, die Schlechten, das sind die nervenden Bürger, ins Töpfchen. Längst ist in der Öffentlichkeit angekommen, dass Parteiführer und Regierende über die Köpfe der Bürger hinweg verkünden und beschliessen. Die politische Elite verteidigt mit allen Mitteln ihre Fehlentscheidungen, hält an jedem Irrsinn fest und verteidigt jede noch so krude Sichtweise über aufbegehrende Bürger. Diese Irrungen und Wirrungen werden irgendwann schwere Folgen haben. Für alle.

Seit vorgestern ist Chemnitz in aller Munde. Journalisten, überwiegend roter Couleur, überschlagen sich jetzt in Weltuntergangsszenarien, weil ein rechter Mob, weil rechtsextreme Hooligans und gewaltbereite Gruppierungen die sächsische Großstadt angeblich in den Orkus infernalischer Selbstjustiz gerissen haben. Um ein Haar hätte ich mich gefragt, welchen Maßstab die schreibenden und filmenden Witzfiguren anlegen. Der Vergleich mit den kriegsähnlichen Zuständen beim G20-Gipfel in Hamburg kann es jedenfalls nicht gewesen sein. Hier darf sich Herr Scholz (SPD) als Vater wahnwitziger Arroganz bezeichnen. Und wie man sieht, ist er die Karriereleiter nach oben gefallen. Seit seiner Ernennung zum Vize-Kanzler und der Bildung der Groko findet in unserem Bundestag eine geradezu orgiastische Olympiade der Dämlichkeit statt. Jeder darf dort auf eine Medaille hoffen und niemand nimmt zur Kenntnis, dass sich das Land verändert hat.

Angela Merkel und ihr politisches Personal, man könnte es vergleichen mit dem Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds in London. Dort stehen schon seit Jahren regungslose Figuren, – blass, blutarm, nichtssagend, aber hübsch zurecht gemacht – beinahe lebensecht. Sie werden von zahlenden Zuschauern bestaunt. Übrigens, auch Erich Honecker, einst ein Kollege unserer Kanzlerin, fristet dort sein substanzloses Dasein. Der hatte schon zu Lebzeiten nichts begriffen und ließ sich Fähnchen winkender Weise von seinen Genossen feiern. 

Bei ihm scheint sich Merkel das Aussitzen und Einschläfern abgeschaut zu haben. Wir Steuerzahler verhalten uns ganz ähnlich wie die Besucher von Madame Tussauds. Wir bezahlen das Panoptikum in Berlin für ihren lebensechten Zustand, wenngleich auch dort der Stillstand fröhliche Urständ feiert. Nur bestaunen tun wir sie nicht. Man kann nur hoffen, dass auch die Unke aus der Uckermark bald nach London umzieht und sich in den Kreis der wächsernen Untoten ordentlich einfügt.

Wir können, wir müssen, wir sollen, so beginnt beinahe jeder Satz eines Politikers, insbesondere bei dieser Frau. Sie ficht es nicht an, ob die Justiz oder die Polizei wegen fehlenden Personals vor den blutrünstigen Messerparties kapitulieren muss. Die Minister, Regionalpolitiker und Bürgermeister des Landes stimmen bei jedem gewalttätigen Übergriff eines Migranten wie die Regensburger Domspatzen ihre eingeübten Choräle an, so, wie sie es von unserer Chefdirigentin gelernt haben. Agitprop nannte man das im Osten. Ein falscher Ton und du warst weg vom Fenster. Nur zuhause wurden andere Lieder gesungen.

Ja, ja, die Flüchtlingswelle hat sogar unsere politischen Duckmäuser überrollt, die aus Angst, mangelnder Zivilcourage, Versorgungsgier und Selbstgefälligkeit jede klare Entscheidung zum Wohle ihrer eigenen Bürger hintanstellen. Gebetsmühlenartige Ermahnungen, die immer wiederkehrenden Appelle, Rassisten, Fremdenfeinde, Populisten zu verurteilen, das, Frau Merkel, ist keine Politik. Lösungen sind gefragt, Weichenstellungen, das Befriedigen von Bedürfnissen, die ein Volk hat, deren Ängste, Nöte und verloren gegangene Sicherheit zu respektieren und ernst zu nehmen, darauf reagieren Bürger. Das nennt man Politik.


Montag, 27. August 2018

Chemnitz und das gespaltene Verhältnis zur objektiven Berichterstattung

Rechtsradikale jagen Menschen in Chemnitz, so titelt ZEIT ONLINE mit ihrem Journalisten Johannes Grunert unter der Rubrik „Ausländerfeindlichkeit“. Da weiß man doch gleich, worum es geht. Der Leser allerdings reibt sich die Augen, mit welch rotzfrecher Unverfrorenheit der „linke Schmierfink“ über die Messerattacke in Chemnitz berichtete, die mit den Tatsachen und Realitäten kaum noch etwas zu tun haben.


Einen ähnlichen Zungenschlag schlagen Printmedien wie die WELT, BZ oder FAZ an, die mit Begrifflichkeiten wie "Hooligans randalierend" durch die Stadt zogen, oder "Rechtsradikale Menschen mit ausländischen Wurzeln durch die Stadt jagen.“ Ich konnte beim besten Willen nicht mehr als eine Handvoll Stiefelträger entdecken, die versuchten, einen Zug empörter Bürger anzustacheln und schimpfende Maghrebiner verfolgten. Und ja, solche Idioten, die gewöhnlich aus Spaß an der Freude ganze Fußballstadien auseinander nehmen, finden sich immer ein, wenn sich die Chance für eine Randale ergibt.

Aber da gibt es auch noch den anderen Blickwinkel. Ursache und Wirkung. Sie sind bei kaum einem dieser linkslastigen Journalistenbrut eine Zeile wert. Erwartet etwa einer dieser schreibenden Schmeißfliegen, dass Bürger weiterfeiern und einen Doppelmord beiläufig zur Kenntnis nehmen. Erwarten sie, dass Passanten sich so verhalten, als sei nichts geschehen? Gleichgültig, ob eine Frau angegriffen oder eine Helfer ermordet wurde, der Feind ist ausgemacht: Rechter Mob geht auf die Straße. Nicht in einem einzigen Medium wurde über das Opfer berichtet, und mit keinem Wort werden die Toten erwähnt. In zwei Wochen haben wir in Deutschland 6 Messertote zu verzeichnen, das bevorzugte Mordinstrument islamischer Fremdkörper in unserem Land. Man fragt sich, wer nun Rassist ist und wer nicht?

Nach einer tödlichen Auseinandersetzung während des Chemnitzer Stadtfestes, bei dem nach letzten Informationen „einige deutsche Männer“ eine Frau zu Hilfe eilten, die von „Ausländern“ massiv bedrängt wurden, zogen die Angreifer aus fremden Ländern blank, stachen mit ihren Messern zu.  Ein 35-Jähriger Chemnitzer musste sein Leben lassen, ein weiterer kämpfte auf dem Transport ins Krankenhaus ums Überleben. Zwei Männer sind schwer verletzt. 


„Rechte marschieren in Chemnitz auf“, so schießen die linken Medien aus allen Rohren. Schließlich muss man Prioritäten setzen. „Antifaschistische Aktivisten berichten in sozialen Medien von Übergriffen auf Migranten“, blasen sie provozierend weiter ins Horn. Anscheinend halten die Regierungstreuen Aktivisten in der Spiegel-Redaktion ihre twitternden Milchbrüder für eine seriöse Quelle. Die Chemnitzer Stadtverwaltung zeigte sich, wie die Zeit kundtat, „besorgt über die spontanen Demonstrationen“ – und nicht etwa über die Messerfolklore, die sie ausgelöst hat.

Welcher Nationalität die übergriffigen Südländer angehören, gab die Polizei wohl mit gutem Grund nicht preis. Der Maulkorberlass in den Polizeistuben soll uns eine heile "Flüchtlingswelt" suggerieren, die "Rechte Gefahr" zum HAuptproblem stilisieren und in den Vordergrund rücken. Hören wir etwas von dem Leid der Angehörigen der toten Opfer? Lesen wir etwa ein Betroffenheits-Statement eines Politikers? Mitnichten...! Hören wir etwa eine offizielle Stellungnahme über eine menschenunwürdige Tat eines Migranten?

Als die mutigen Männer in Chemnitz in der Nacht zum Sonntag Frauen gegen Übergriffe schützen wollten, wurden sie abgestochen wie Opferlämmer am Ende der Fastenzeit. Auf das erste Opfer, Daniel, wurde über drei Dutzend Mal eingestochen. Er verstarb im Krankenhaus. Mittlerweile soll ein Zweiter, beherzter Helfer seinen Verletzungen erlegen sein. Ich lehne Gewalt in jeder Form ab, aber wer in Deutschland wundert sich noch darüber, dass die Stimmung kippt, das Volk sich immer mehr spaltet, an vielen Orten die Wut eskaliert? Selbst einem Hooligans gestehe ich zu, seine Frau vor einem Messerstecher zu schützen, gleichgültig, ob er ein "Rassist" ist oder nicht.

Es beißt die Maus den Faden nicht ab: Die sich inflationär entwickelnden Mordtaten offenbaren bei genauer Analyse ein erschreckendes Bild. Ist zum Beispiel einer von 1.000 Asylbewerbern tatverdächtig, so müssten 72.000 von 72 Millionen Deutschen tatverdächtig sein, um dieselbe Proportion aufzuweisen. Da 1.534 Deutsche eines Mordes oder Totschlags verdächtigt werden, müsste es ca. 72 Millionen/1534*365, also ungefähr 17 Millionen Asylbewerber in Deutschland geben, damit diese nicht überproportional an Mord oder Totschlagsdelikten beteiligt wären. Das aber darf so nicht kommuniziert werden.

Dem immer gleichen Muster des derzeitigen politischen Willens folgend, ist in Fällen blutiger Übergriffe, bei den unsere Freunde aus dem Ausland beteiligt sind, die Polizei gehalten, die Herkunft von Mörder, Vergewaltiger, Gewaltverbrecher und Terroristen nach Möglichkeit solange zurückzuhalten, bis sich die Gemüter wieder beruhigt haben. Derweil ducken sich die verantwortlichen Politiker weg. Auch das Mauern der Politik wirkt extrem provozierend und fordert die Reaktion einer gewaltbereiten Szene geradezu heraus. Wer also werfe den ersten Stein?

Könnte es sich nicht um Zivilcourrage gehandelt haben, wenn mehrere Männer einer bedrängten Frau auf der Straße zu Hilfe eilen? Auf den Gedanken kommt ein so kleines Reporterhirn natürlich nicht. Rechtsradikaler Mob, der randalierend durch die Straßen zieht, macht natürlich mehr her. Das verkauft sich in den einschlägigen Redaktionen der Medien auch besser, zumal dort ein staatlich angeordneter Erziehungsauftrag vorherrscht und auch eingehalten wird.

Der inzwischen alltägliche Messermord bringt die Menschen in jeder Stadt auf die Barrikaden. Nicht nur in Chemnitz, auch in Berlin, Freiburg, Kandel und anderswo. Die von so genannten Berichterstattern geradezu grotesk verzerrten Kommentare zu den Chemnitzer Fernsehbildern bei NTV, ZDF oder ARD so gar nicht passen wollten, werden die links-manipulativen Bemühungen der Sender offenbar. Etwa 800 bis 1.000 Demonstranten zogen schweigend am Karl-Marx-Monument vorbei und drückten ihren Protest über die neuerliche Bluttat aus.


Das Statement einer Bürgermeisterin 
mit akuter Wahrnehmungsverzerrung 
Sodann die atemberaubende Nachricht bei der ARD und dem ZDF: Bei der "nicht genehmigten" Demonstration, die Wortwahl soll wohl einen Rechtsbruch implizieren, seien vier Rechtsradikale verhaftet worden. In der TV-Sequenz sind zwei Männer zu sehen, die einen fliehenden Dritten verfolgen. Ja.., so bedauerlich es ist, die Wut macht sich auch unter den „Rechten“ breit und das zumeist handfest. Ursache und Wirkung. Teilnehmer riefen: „Ausländer raus.“

Dass die Volksseele inzwischen kocht, ist selbst an der Chemnitzer Bürgermeisterin Ludwig (SPD - was sonst) nicht vorbeigegangen, die in einer Pressekonferenz sichtlich bemüht ist, Betroffenheit zu zeigen. Nicht etwa über den schwerwiegenden Angriff auf die Frau, nicht über die verblutenden Männer, sondern über die aufgeheizten Bürger, die sich erlaubten, unerlaubt durch die Stadt zu ziehen.

„Es ist schlimm“, meinte Frau Ludwig, „dass wir die Stadt Rechtsradikalen überlassen mussten.“ Der Oberbürgermeisterin von Chemnitz scheint die mediale Aufmerksamkeit nach der tödlichen Messer-Attacke nach dem Stadtfest mehr als nur ein Dorn im Auge zu sein. Nichts scheint ihr unangenehmer zu sein, dass ihre Stadt in den Fokus geraten ist. Von Mitgefühl für die Opfer konnte bei ihr nicht die Rede sein. Das Image der Stadt hat Vorrang. Welch eine pervertierte Welt! Welch eine krankhafte-manipulative Berichterstattung!

So beschreibt die ZEIT: Polizeistaffeln konnten zunächst nur neben dem Aufmarsch herlaufen. Wenig später versuchten die Beamten, den Mob aufzuhalten – doch die Rechtsextremen durchbrachen eine Polizeikette in der Fußgängerzone. Aus der Menge waren Parolen wie "Ausländer raus", "Wir sind das Volk" und "Das ist unsere Stadt" zu hören. Auf dem nahegelegenen Johannisplatz folgten den Sprüchen dann die Gewalt. In der Tat, es geht hier nicht nur um „unsere Stadt“, längst geht es um unser Land.

ANFÜGUNG: Heute um 11 Uhr sind Haftbefehle gegen zwei Tatverdächtige beantragt worden. Wie die Staatsanwaltschaft Chemnitz am Montag mitteilte, handelt es sich um einen 23-jährigen Syrer und einen 22-Jährigen Iraker, die am Sonntag vorläufig festgenommen worden waren. Sie seien dringend verdächtig, nach einem Streit ohne Grund mehrfach mit einem Messer auf einen 35-Jährigen Deutschen eingestochen zu haben.

siehe auch: https://www.journalistenwatch.com/2018/07/13/jetzt-so-bundesregierung/



Sonntag, 26. August 2018

Die systemische Perversion der Lebensretter im Mittelmeer

Sie heißen Seawatch, Sea-Eye, Lifeline oder Aquarius, Schiffskutter, die vor der Libyschen Küste kreuzen, um alles aufzusammeln, was sich mit vernebeltem Hirn und unfassbarer Dämlichkeit in verrotteten Fischerbooten aufs Mittelmeer wagt, bar jeder Vorstellung, dass man dort auch ersaufen kann. Besonders als Nichtschwimmer. 


Aber das schreckt den Flüchtling nicht ab. Immerhin winken Milch und Honig auf der anderen Uferseite. Wenn der Wind günstig steht und das Meer ruhig ist, versuchen derzeit bis zu 12.000 Menschen pro Woche, von der Küste Libyens aus nach Europa zu kommen – auf billigen Schlauchbooten aus China oder auf Holzkähnen mit aufgeschraubtem Motor. Die allermeisten von ihnen kommen nicht weit.

Ich habe mich gefragt, wie sich die Crews dieser altruistischen Retter zusammensetzen, die mit aufmontiertem Heiligenschein und ihrem göttlichem Auftrag in See stechen, um beim Retten ihre Schlepper-Humanität mit optimaler Breitenwirkung auszuleben. Die Perversion beginnt bereits bei den geldgeilen Verbrechern an Libyens Küste, die ihren „Kunden“ immer schlechtere oder gar untaugliche Boote andrehen, im Vertrauen darauf, dass das Rettungsschiff rechtzeitig zur Stelle ist. Und richtig, ein verabredeter Funkspruch und eine Positionsangabe genügt, und schon flutscht die Sache. Auf der Sea-Eaye hält die Crew Ausschau, bestehend aus 9 Leuten, 7 Männer und zwei jüngere Frauen. Unter ihnen Jonas, der sich vorstellt:

»Ich komm mehr so aus der linken Ecke«, meint er. Woher sonst, denke ich mir. »Ich will, dass wir in den nächsten zwei Wochen so viel wie möglich Gutes tun«, näselt er lahm. Er trägt einen Nasenring und einen Hipsterbart. Das rechte Bein dieses blutarmen Bürchschens ist von oben bis unten in leuchtenden Farben tätowiert. Er habe seit Monaten keinen festen Wohnsitz, sagt er: »Ich kann den Arsch einfach nicht stillhalten.« Klar, schießt es mir durch den Kopf, was liegt dann näher, sich im Mittelmeer um Flüchtlinge zu kümmern, anstatt einer Bäckerlehre - beispielsweise.

Jonas ist Veganer und hat früher in der militanten Tierschutzorganisation Animal Liberation Front gekämpft und im Saarland Hochsitze umgesägt. Der G20-Gipfel war der Höhepunkte in seinem Kalender. Sein Leben finanziert er mit "Erlebnispädagogik". Naja, denke ich, da ist er hier genau richtig. »Erlebnisrettung auf hoher See.« Karnickel nachts aus Ställen retten ist in Deutschland schließlich verboten. Dann lieber halbdebile Sozialschmarotzer aus dem Wasser ziehen, die in Zukunft deutschen Bürgern auf der Tasche liegen.

Und dann ist da noch dieser Moritz. Er ist 37, ist gelernter Erziehungswirt, trägt ein Piercing an der Lippe, eine schnittige Sonnenbrille und könnte mit seinen Muskel-Tattoos und Armbändern locker in „Fluch der Karibik“ auftreten. Auch so einer, der nichts als eine desolate Vergangenheit anzubieten hat. Von Zukunft will man bei dem gar nicht erst reden. Aber was tut so ein Antifa-Retter nicht alles für Kost, Logis und ein zusätzliches, kleines Taschengeld auf den monatlichen Hartz-IV-Satz.

Marco, 32, ist ein kleiner, kräftiger. Er hat seine Stelle bei der Kita aufgegeben, um „Neger“ zu retten, wie er sagt. Mit seinen intelligenten Einzeilern, die an Bord zu geflügelten Worten wurden, hat er sich einen Namen gemacht. Zum Beispiel: "Das ist eben die Scheiße an der Scheiße." Niveau vom Allerfeinsten.

Alle drei, Marco, Jonas und Moritz, sind Mitglieder der Roten Hilfe. Die Organisation unterstützt linke Aktivisten, wenn sie, wie Marco nuschelt, "mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind". Es waren meist Antifa-Demos gegen Nazis, bei denen die drei durch Vermummung, Widerstand gegen die Staatsgewalt oder Steinewerfen aufgefallen sind. Die Rote Hilfe übernahm die Prozesskosten. Und wie gesagt, jetzt sammeln sie Neger im Mittelmeer ein, um im Jargon der Antifa zu bleiben.

Ich will ja nicht despektierlich sein, aber mir regt sich angesichts solcher Retter massiver Brechreiz. Doch jetzt…, jetzt macht plötzlich eine Diciotti und deren Dilemma in Italien von sich reden. Ein Kapitän der italienischen Küstenwache hatte vor mehr als 10 Tagen über 190 Afrikaner knapp vor der libyschen Küste aus einem absaufenden Schlauchboot gerettet. Seitdem lag seit Tagen in Catania fest. Was der Kerl mit seinem Schiff vor der fremden Küste wollte, leuchtet mir bis jetzt noch nicht ein. Sei‘s drum, Der Chef der Lega Matteo Salvini jedenfalls hatte sich bis gestern geweigert, die Ankömmlinge an Land zu lassen.

Jetzt musste er, dem internationalen Druck folgend, aber auch wegen einer sich ausbreitenden Tuberkulose, die bejammernswerten Migranten an Land lassen. Wohl oder übel. Die systematische Erpressung zeigte wieder einmal Erfolg. Und nun sitzt ihm der italienische Staatsanwalt im Nacken. Er muss mit einem Verfahren wegen Freiheitsberaubung, unrechtmäßiger Festnahme und Amtsmissbrauch stellen.

Salvini bezeichnete die Ermittlungen gegen seine Person als „Ehrenmedaille“. Er habe die Grenzen seines Landes geschützt, dankte aber jetzt den Regierungen von Irland und Albanien für ihre Bereitschaft, einen Teil der Migranten aufzunehmen. Frankreich dagegen solle sich dafür schämen, dass es einer Verteilung nicht zugestimmt habe. Angela Merkel hat er nicht beschimpft. Es steht zu vermuten, dass wir den Großteil der Tuberkulosenkranken übernehmen und in unser Gesundheitssystem integrieren werden.

Samstag, 25. August 2018

Deutsche Politik, ein Hort des Stillstands

Während die Kanzlerin den nicht vorhandenen, europäischen Geist beschwört, das Schengen-Abkommen für erledigt erklärt, in kopfloser Geschäftigkeit in abgelegenste Regionen des Kaukasus, nach Eriwan und Aserbaidschan reist, schlagen sich hierzulande die Bürger mit unerledigten Problemen herum. Kein Mensch weiß, was Merkel der Diaspora gelebter Korruption will und weswegen ein Besuch bei den machtbesoffenen Despoten nötig sein sollte. Vermutlich will sie dort die Flüchtlingsgeister für ein paar Tage loszuwerden, die sie in humanitärer Naivität aus der Flasche gelassen hat. Deutschland dagegen erlebt derweil einen lähmenden politischen Stillstand.  


Das Flüchtlingschaos ist das alles bestimmende Thema und erschlägt essentielle Weichenstellungen und Entscheidungen für Bürger und Land. Währenddessen Angela Merkel ihren moralischen Imperativ mit bemerkenswerter Verkennung der Stimmung dem eigenen Volk aufoktroyiert, frisst sich die AfD Prozent für Prozent in die Stammwählerschaften der etablierten Parteien. Da hilft auch kein Bundespräsident mehr, der im Schloss Bellevue mit schönen Bildern ausgewählten, türkischen Gästen und mit dem Habitus eines roten Samariters eine Kaffeetafel der heilen Welt zelebriert.

Dass er mit seiner manierierten Rede so manchen Bürger an den Rand eines Wutanfalles getrieben hat, als er darüber schwadronierte, es gäbe weder Pass-Deutsche noch Bio-Deutsche, hat seinen ambitionierten „Umerziehungsgedanken“ ad absurdum geführt. Oder wollte uns dieser Bundespräsident durch die Blume zu verstehen geben, dass wir Deutschen in Kürze in der Minderheit sein werden? Wenn dem so wäre, würden wir nicht einmal mehr in der Lage sein, eine vernünftige Revolution anzuzetteln, weil wir völlig durchsetzt sind mit Fremden, die ganz eigene Interessen verfolgen. Ein Horrorgedanke, wenn ein Volk sich nicht mehr gegen unfähige oder gar verbrecherische Herrscher erheben und sie davonjagen könnten.

Den Volksparteien werden bei den anstehenden Wahlen in Bayern und Hessen Hören und Sehen vergehen. Der Trend in den Umfragen ist eindeutig. Die Beliebtheitskurve der Kanzlerin kennt derzeit nur eine Richtung: nach unten, auch wenn unsere Staatssender mit den aberwitzigsten Informationen, Darstellungen und Kriminalstatistiken dem Volk klarmachen wollen, dass die Todfeinde unserer Demokratie einzig die AFD und die Pegida sind. Längst haben sich die Medienmacher totalitäre Methoden zu eigen gemacht, mit propagandistischen Moralpredigten und unter Wiederbelebung sich verflüchtigender Schuldgefühle, dem TV-Konsumenten den hehren Wiedergutmachungsgedanken einzutrichtern. Zwei Millionen Zugereiste versorgen,

Der Druck auf die Volksparteien CDU, CSU und der SPD steigt. Mir scheint, je länger Regenten, Despoten, Herrscher, Diktatoren oder sonstige Politiker an der Macht sind, desto stärker werden deren Allmachtsfanatsien, die sich bei anstehenden Richtungs-Entscheidungen in gottgleichen Gebaren ausdrücken. Mit der Attitüde der Allwissenheit treffen sie alternativlose Beschlüsse, die jedem normal denkenden Bürger die Gänsehaut auf den Rücken treiben. 

Politisch haben unsere Parteien derzeit nichts zu bieten. Mir fällt bei bestem Willen kein einziges Mitglied im Bundestag ein, dem ich das Zeugnis eines „großen politischen Geistes“ ausstellen könnte. Es ist zum Mäusemelken, wenn man anlässlich parlamentarischer Debatten den Blick über die Anwesenden schweifen lässt und mit leeren Mienen, dumpfen Physiognomien und trägen Figuren konfrontiert wird. Denkt man nur 30 oder 40 Jahre zurück, da war im Parlament noch Feuer unterm Dach, da haben charismatische Köpfe klug, hart und engagiert debattiert.

Der Anblick aufgeblasener Redner und konturloser Gestalten ist kaum zu ertragen, von der mentalen Schlichtheit unserer staatstragenden Volksvertreter will ich erst gar nicht reden. Und wenn dann einer dieser bejammernswerten Parteitränen ans Rednerpult tritt, und seine, von wem auch immer verfassten, ideenlosen Standardpositionen herunterleiert, drängt sich bei mir das Gefühl auf, dass sie nicht einmal wissen, über was sie gerade referieren, ganz zu schweigen, dass sie den vorgetragenen Text begreifen. Die Opposition stimmt gruppendynamisches Hohngelächter an und zelebriert anmaßende Überheblichkeit. Nur tun, tun sie nichts.

Ich will fair bleiben, zumal mir bewusst ist, dass Politiker mit missionarischem Sendungsbewusstsein gefährlicher sein können als eine Bombe. Insofern haben wir Bürger Glück im Unglück. Nicht nur deshalb, weil es derzeit niemanden gibt, der mit Verve und Geist etwas bewegen könnte, sondern auch weil geistig niemand anwesend ist und zuhört, sondern günstigstenfalls sich mit Verbalattacken profiliert. Ein Jammer unserer Zeit, es gibt zu viele Volksvertreter, die fehlende Politik durch bloße Anwesenheit oder dümmliche Kommentare ersetzen. Fehlt nur noch, dass irgendwann im Bundestag eine Abwesenheitspauschale eingeführt wird.

Einzig in den Reihen der AFD tut sich etwas. Wie mir scheint, verärgern sie mit ihren intelligent-provozierenden Vorträgen die Etablierten nicht etwa nur deshalb, weil sie inhaltlich meist den Kern unserer Probleme treffen, sondern weil sie den geistigen Dämmerschlaf der Oppositionellen stören. Ich vermute, dieser Partei gehört deshalb die Zukunft, weil die saturierten Versorgungskrüppel der SPD und CDU/CSU sich ihrer Möglichkeiten, Politik fürs Volk zu betreiben, vollkommen beraubt haben.

Es ist evident, wir haben zugelassen, dass sich eine herrschende Klasse in unserem Land etablieren konnte, die gefräßig, faul, rücksichtslos, ausbeuterisch und gierig ist. Heute verteidigen sie mit weitgehender Inkompetenz ihre Regierungsämter, ihre Pfründe, zumal wir diesen Phrasendreschern einen bequemen Platz am Futtertrog eingerichtet haben. Die große Mehrheit der Abgeordneten einschließlich der Minister gehören leider zur dominierten Klasse, die duckmäuserisch, feige und ohne jede Lust, selbst Verantwortung zu übernehmen, dem Bürger ihre politische Unfähigkeit zumuten. Solange das Einfamilienhaus abbezahlt und die Raten fürs neue Auto beglichen werden können, ist alles in bester Ordnung, man hält den Mund und denkt nicht nach.

Murrend und tatenlos ertragen wir die offenen Grenzen unserer Kanzlerin, verärgert nimmt man diese Özdemirs, Göring-Eckardts, Hofreiters, diese Barleys, Nahles oder Schneiders in Kauf, wütend verfolgen wir sinnbefreite Talkshows von Maischberger und Konsorten und nahezu ohnmächtig nehmen wir zur Kenntnis, dass die Kriminalität in den letzten drei Jahren ins Uferlose angestiegen ist. Hunderte von Einzeltätern, wie wir inzwischen gelernt haben. Nun ja, wie sage ich immer: Manchen Redaktionen und Mediengestaltern müssten goldene Hoftrompeten für besonders willfährige Berichterstattungen verliehen werden.

Aber was soll man dazu sagen, wenn man Flüchtlingen, Migranten oder Asylanten Freibriefe erteilt, weil die Polizei mit Ermittlungen kaum nachkommt, um wie viel weniger müssen verantwortliche Politiker Sanktionen befürchten, wenn sie ihre Dummheiten auf Kosten der Bürger ausleben dürfen. Polizisten haben bundesweit die Anweisung erhalten, Delikte von Migranten weniger intensiv zu verfolgen. Der Aufwand sei zu hoch, die Erfolgsaussicht zu gering. Flüchtlinge ohne Ausweispapiere oder behördliche Registrierung werden bei einfachen Delikten wie Ladendiebstahl oder Sachbeschädigung nicht strafrechtlich verfolgt.

Wie formulierte unsere Kanzlerin in bejammernswerter Grammatik? "Es gibt keine Obergrenze." Dieser Logik folgend gibt es demnach zukünftig auch keine Obergrenzen für Vergewaltigungen, Diebstähle, Raubzüge, Terroranschläge und Messerattacken. Nur gut, dass uns die Kanzlerin immer wieder beruhigt, indem sie Partner sucht, die uns die Flüchtlinge abnimmt. 

Freitag, 24. August 2018

Göring-Eckardt und ihr buntes Land

Unvergessen ist das Statement der „Grünen“ Göring-Eckart, die sich euphorisch über das Geschenk von rund 1,5 Millionen Einwanderern freute und trotz neuestem Gegenwind ihre wirren Positionen mit Verve verteidigt. 


»Das Land wird sich ändern, und zwar drastisch«, hatte die deutsche Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt 2015 die historisch und politisch beispiellose Entscheidung unserer Kanzlerin kommentiert, die unkontrollierte Einwanderung von rund 1,5 Millionen Menschen – meist junge, ungebildete Männer aus archaisch muslimischen Gesellschaften – zugelassen hat und strahlend hinzufügte: »Und ich freue mich darauf.« Nun ja, unsereiner freut sich eher auf frische Semmel vom Bäcker und vor allem darauf, dass wir sie ohne messermörderische Nachrichten genießen können...

Obwohl es sich inzwischen bis zum schlichtesten Gemüt unter den Grünen bereits herumgesprochen haben müsste, dass nach allen europäischen Statistiken die uns plötzlich »geschenkten Menschen« überproportional kriminell und sexuell gewalttätig sind, verteidigen deren Mitglieder mit streitsüchtiger Störrigkeit die unverminderte Rettung ambitionierter Wirtschaftsflüchtlinge. Man darf schon froh sein, wenn die GRÜNEN kein Konzept vorlegen, wie man deutsche Bürger kaserniert, um den Flüchtlingen ein menschenwürdigeres Leben zu garantieren.
  
Die berufsheilige Katrin Goering-Eckardt blendet dabei sogar den neuesten Bericht des Verfassungsschutzes aus, der soeben berichtet, dass sich in unserem nicht 680, sondern inzwischen 2.220 Gefährder aufhalten, radikale Muslime, von denen eine „unmittelbare“ Terrorgefahr ausgehe. Angesichts dieser neuen Zahlen sollte man meinen, dass es sogar in einer Partei der Träumer und Sozialromantiker den einen oder anderen gäbe, der entsetzt aufschreien würde. Aber nein… die vernagelte Programmatik wild gewordener Wahrnehmungskrüppel wird bis zur Selbstzerfleischung aufrechterhalten.

So kommentiert die Baseler Zeitung: Die sogenannten Qualitätsmedien haben lange Zeit Merkels Willkommenspolitik stramm beklatscht und berichten nunmehr, wenn überhaupt, nur widerwillig nuschelnd von straffälligen Asylsuchenden. Aber dank der Regionalpresse und vor allem dank den Social Media können die neuen Realitäten nicht verschwiegen werden. Der Jubel wird ihnen bald im Hals stecken bleiben.

»Unser Land wird jünger, bunter und religiöser«, so ihre Jubelworte bei der Ankunft von Millionen Besuchern aus dem schwarzen Kontinent. Zusammen mit ihren nicht mehr zurechnungsfähigen Gesinnungsgenossen in Politik und Medien haben sie mordlüsterne Messerstecher, Vergewaltiger und Bombenleger Beifall gezollt. Wessen Land ist das eigentlich, in dem wir leben? Das Land einer Handvoll Politiker, die offenkundig nicht Herr ihrer Sinne sind?  Inwiefern religiöser? Stellen sich die Herrschaften bei den Grünen vor, dass wir in Zukunft mehr Moscheen als christliche Kirchen haben werden?

Vor zwei Tagen haben die katholischen Diözesen eine Statistik veröffentlicht, dass die Anträge zur Errichtung neuer Moscheen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 68 Prozent angestiegen sind. 2.750 dieser muslimischen Gebetsstätten gibt es bereits. Fast alle werden von der DITIP begleitet und mit deutschen Steuergeldern mitfinanziert. Ich fürchte, Allah und die Mullahs werden in Bürgermeisterämtern bald Einzug halten. Gnade uns Gott. Ob Söder dann die Kreuze in den öffentlichen Gebäuden wieder abhängen muss, wird sich weisen. 

Bei Markus Lanz durften Zuschauer und TV-Konsumenten den Schlagabtausch zwischen der größenwahnsinnigen Göring-Eckardt und dem Journalisten Dirk Schümer mitverfolgen, der den GRÜNEN ihre aberwitzigen Lebenslügen unter die Nase rieb. Doch wer da glaubte, die Schwachstrom-Politikerin sei in der Lage, einen klaren oder gar schlüssigen Gedanken zu fassen, sah sich getäuscht. »Durch unsere Art zu leben, zu konsumieren, zu handeln - alles politisch bedingt - werden weiter Menschen in die Flucht getrieben.« Nun ja, diese Kleinmädchenlogik verbunden mit einem veritablen Samaritersyndrom treibt einem nicht nur die Gänsehaut auf den Rücken. Es stellt sich viel mehr die Frage: Wer wählt so etwas?

KGE wetterte gegen jedes logische Argument, gegen jeden Einwand und gegen jeden vernünftigen Hinweis und geiferte zurück. 140.000.000 Flüchtlinge werden sich aufgrund von Hungersnöten, Armut und Dürren bis 2050 auf den Weg machen, was die GRÜNE zur Antwort verleitete: »Ich will nicht, dass wir sagen: Wir nehmen euch jetzt alle auf. Das funktioniert ja gar nicht.« Bei so vielen Nullen vor dem Komma, schien selbst KGE überfordert zu sein, denn sogleich kam die Kehrtwende.

»Die Rückführung von Flüchtlingen nach Nordafrika geht mir zu langsam. Wir kriegen das nicht hin, weil die Bundesregierung mit den Maghrebstaaten nicht hart genug verhandelt«, befindet sie. Ausgerechnet, entfährt es mir. Ausgerechnet die Grünen, die bis vor wenigen Wochen die Rückführung von Flüchtlingen bis zum letzten Blutstropfen zu verhindern trachteten. Und die Hohepriesterin der grünen Heilslehre feuert gleich noch scharf hinterher: »Ich will auch nicht, dass die hier sind.« Ach was…! So plötzlich...? 

Will sie bei der Bayernwahl die CSU etwa rechts überholen? Irgendwie wird man bei dieser Frau das Gefühl nicht los, dass in ihrem Oberstübchen jede Menge Geschirr fehlt. Aber damit steht sie in ihrer Partei nicht alleine.

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