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Glühweinfestung und Weihnachtsverteidigungsanlage

Endlich ist sie wieder da, die hohe Zeit der Geldverschwendung und des Liebesnachholverfahrens. Auf den Marktplätzen wurden die hölzernen Buden aufgeschlagen, tannenbezapft und engelbehaart, blinkende Lichterketten an Fenstersimse genagelt und Kunstschnee aus der Dose in die Auslagen gesprüht. 



Ach, was war das vor drei oder vier Jahren noch lauschig-schön. Die Einkaufsstraßen waren farbenprächtig aufgepoppt und girlandenüberspannt. Alles war friedlich und die Glückseligkeit stand uns im Gesicht geschrieben. Halleluhja! Weihnachten wars. Erst liefen die Herzen über - dann die Mülleimer. Ganz nach alpenländischer Tradition jodelten auf CD’s die Jakob-Sisters in den biblisch getrimmten Almhütten, bis die Schmalzfluten vorgetäuschter Herzlichkeit über die Ufer traten. Aus allen Löchern erschallten silberhelle Knabenchöre. Es war die Zeit, in der man nach einem gemütlichen Fernsehabend das Gefühl hatte, dringend duschen zu müssen. In den TV-Sendern wurde so lange gemenschelt, bis dem Zuschauer die seichte Sentimentalsuppe aus den Ohren quoll.

Während uns die Regensburger Domspatzen im Dreischichtbetrieb choral beglückten, prügelten sich Eltern an den Tresen der Telekomläden, damit sie mit der neuesten Foto-Handy-Generation auf den Gabentisch ihrer Kinder glänzen konnten. Weihnachten war bis vor wenigen Jahren noch der Orgasmus des Kapitalismus und die Adventszeit das Vorspiel! Gutmenschen lagen auf der Lauer, um endlich an Millionen angekündigter Besucher ihre vernachlässigte Samariterseele auszutoben.

Plüschteddys, übrig geblieben vom letzen Weihnachtsfest, flogen den Ankömmlingen entgegen, die sich fortan gut ausgestattet und untergebracht bei uns niederließen. Seitdem ist alles anders. Der Zugang zum Breitscheidplatz in Berlin ist zur Hochsicherheitszone erklärt worden. Das Areal erinnert an den Terroristenknast von Guantanamo, deren Zäune man versehentlich mit frischem Tannengrün, Christbaumschmuck und bunt geschmückten Glühweinständen in einen romantischen Christkindelmarkt verwandelt hat. Stimmungsvoller Rundgang mit der MP im Rücken sorgt für ein völlig unbekanntes Christmasfeeling.

Die Klänge schmeichelnder Posaunenchöre kriechen den Besuchern vergeblich ins Gemüt. Kaum haben sie die Betonsperren, Schutzwälle und durchbruchsicheren Poller zum Weihnachtsmarkt überwunden und die Festung betreten, sehen sie sich mit einem ausgeklügelten Verteidigungskonzept konfrontiert, untermalt mit den Klängen von „Leise rieselt der Schnee.“ Es weihnachtet nun auf eine völlig neuen Weise, obwohl so Einiges beibehalten wurde.

Der Duft von gebrannten Mandeln, Lebkuchen und leckeren Bratwürsten liegt in der Luft und verbreitet in diesen Tagen unter den nachdenklich dahinschlendernden Passanten bedrückte Stimmung. Manche schielen misstrauisch über ihre Schultern, andere begutachten mit angespannten Nackenmuskeln die bunten Auslagen der Händler. Dazwischen schwer bewaffnete Polizisten. Argwöhnisch mustern sie jeden, der am Lakritzstand eine Tüte Süßigkeiten ersteht oder sich gegenüber einen Satz Christbaumkugeln kaufen will.

Kaum ein lachendes Gesicht ist zu sehen. Den meisten Weihnachtsfetischisten und Glühweinliebhabern ist die Lust vergangen, einem fast zu Tradition gewordenen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt zu folgen. Die Vorstellung, dass mehr Zivilfahnder der Schutzpolizei zwischen den Buden herumschlendern als Gäste, hinterlässt das optimale Gefühl einen Hofgang in U-Haft mit weihnachtlicher Freude zu absolvieren, in der Aussicht, bald entlassen zu werden.

In der Stadt dagegen ist die Hölle los. Angesichts Tausender Obdachloser und herumlungernder Migranten, bei denen man nicht genau weiß, wer ein geschliffenes Messer mit sich führt, mutet der Aufwand innerstädtischer Dekorationsorgien beinahe pervers an. Pünktlich zum ersten Advent erstrahlten die Lichter über bundesdeutsche Einkaufsmeilen. Von Jahr zu Jahr begann man mit dem Anlegen des städtischen Festtagschmucks eine Woche früher. 

Eines Tages werden wir vom Sommerurlaub aus Hawaii zurückkehren und der Flughafen wird uns mit bunt blinkenden Lichterketten und mit Lametta geschmückten Duty-Free-Läden empfangen. Die Ankunftshalle wird von Schalmeien erfüllt sein: „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ oder „...djingle bells“ – bei 30 Grad im Schatten. Weihnachten steht vor der Tür! Du meine Güte, warum lässt man es nicht einfach mal draußen stehen, tut so, als sei nix passiert! Sonst lässt man doch auch nicht jeden in die Wohnung. Zeugen Jehovas, Kai Pflaume, Claudia Roth oder Dieter Bohlen - da macht man doch erst gar nicht auf, man strullt hinter der Gardine aus dem Schlafzimmerfenster oder ruft die Polizei. Lediglich bei unseren Gästen aus dem Afrikanischen, da machen wir doch gerne eine Ausnahme.

Die diesjährige Beleuchtung in München soll angeblich mit rund 740.000 Euro zu Buche schlagen. Neunundachtzig Kilometer Lichterketten mit sage und schreibe 833.000 Glühlampen werden Straßen, Plätze und Einkaufstempel illuminieren und die Stadt in güldenwarmes Licht tauchen. Die Ratsherren rechnen mit 285.000 Euro Stromkosten, die von Ende Oktober bis zum Neujahrsfest anfallen werden. Vermutlich wird man im Bayerischen bald die Duftkerzensteuer einführen, damit die zünftige Weihnachtsfeier für Bedienstete des Rathauses „gegenfinanziert“ werden kann.

In Anbetracht leerer Stadtsäckel irritiert mich das alles hochgradig, wenn innerhalb weniger Wochen mit Millionen von Euro der Himmel die Großstädte erleuchtet wird. Die Obdachlosen werden es uns danken. Die Migranten sowieso, haben sie doch endlich ein verhasstes Zielobjekt christlichen Kulturguts vor Augen, an dem man beweisen kann, wozu ein Moslem in der Lage ist, wenn er so richtig ins Feiern kommt.

Wenn ich richtig informiert bin, bekommen alle, die zum Christentum konvertieren, ein keines Weihnachtsgeld. Ihr grauer Alltag wird dann für einen Augenblick von einer besinnlich-romantischen Atmosphäre unterbrochen und sie brauchen nachts nicht mehr im Dunkeln schlafen. Keine Frage: Wir alle sind Kinder Gottes. Ausnahmen bilden lediglich viele unserer Brüder und Schwestern unter den Brücken oder in den U-Bahnschächten. Wenigstens erkennen sie im Lichte christlicher Nächstenliebe eigenes Elend und Hoffnungslosigkeit noch deutlicher, besonders wenn ihre Nasen in der Kälte denen des “Red nosed rendeer“ gleichen.

Süßer die Glocken sie klingen! Die Motivation, an ihrer Lage etwas zu verändern, dürfte den Ausgegrenzten angesichts vorweihnachtlicher Erleuchtung gewiss leichter fallen, zumal wir unsere Herzen und Geldbeutel für unsere Sozialgäste geöffnet und hinreichend unsere Humanität bewiesen haben. Ob wir uns daran erinnern, auch unseren Ärmsten der Armen zu helfen, anstatt sie wie bisher nur zur Kenntnis zu nehmen oder sie zu ignorieren? 

Ein mitfühlendes Wort an der richtigen Stelle kann Wunder bei einem deutschen Penner bewirken, bevor sie sich den Arsch abfrieren. Schließlich flattert engelsgleich – zwar nur für kurze Zeit - das Christkind über unsere Köpfe und für ein paar Tage riechen unsere Fürze nach Nelken und Lebkuchen. Zur Weihnachtszeit buddeln wir ethische Prinzipien aus, die kurz vor Silvester schnell wieder begraben werden. Zum Glück vergessen wir unser schlechtes Gewissen und stellen den Spaten ordentlich in die Garage zurück.

Ich mag nicht daran denken, dass in diesem Jahr Heerscharen von arbeitslosen Investment-Bankern durch festlich erleuchtete Citylagen stolpern und sich an Zeiten erinnern, als sie noch Geld verdienten. Das Fest der Liebe wird ihnen Bauchschmerzen bereiten. Da kann der Posaunenchor noch so laut vom Kirchturm blasen. Die Klänge dreistimmig intonierter Nächstenliebe werden in der Menge Glühwein trinkender Zeitgenossen bestenfalls als melodisches Beiwerk in den Ohren verhallen. 

Schaufenster, Warenhäuser und Edelboutiquen wecken Sehnsüchte, die weder jene Unglückseeligen, noch die meisten Rentner zu befriedigen im Stande sind. Dieses Jahr wie die Jahre zuvor, und wahrscheinlich auch zukünftig. Doch süßer die Kassen sie klingeln! Der Gedanke, das aufgewendete Geld für Glitzerschmuck und Tannengrün, Budenzauber und Weihrauchdüfte in Kindergärten, Spielplätze oder Obdachlosenasyle zu investieren, weicht kommerziellen Erwägungen. Schließlich müssen wir in diesen Jahren auch unseren humanistischen Verpflichtungen nachkommen. Wo kämen wir hin, unseren Pennern auch noch einen warmen Platz zu spendieren?

Einst leuchtete der Weihnachtsstern im Orient nur für drei Weisen. Die Neonreklame leuchtet weltweit für alle Konsumenten. Was hat der Weihnachtsstern dem entgegen zu setzen? Unternehmen verschicken tonnenweise Weihnachtsgrüße und unsinnige Werbegeschenke, während Abertausende von Hilfebedürftige sich nicht einmal einen heißen Tee auf dem Marktplatz leisten können. Darauf einen doppelten Grog mit Zimt und Zucker und dazu fröhliches Prosit! Doch ich will ehrlich sein, das Fest der Liebe öffnet auch mir das Leckermaul und vor allem den Magen. Vermutlich werde ich mich auch dieses Jahr überfressen. Immer noch besser man kotzt Domino- als Gallensteine.

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