... oder auch: „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?“ Jedes Kind kennt das bekannte alte Fangspiel. Die mythologische Figur des „schwarzen Mannes“, seit dem Mittelalter tief in unserer Kultur verwurzelt, geht ursprünglich auf den „schwarzen Tod“, genauer gesagt auf die Pest und die grassierenden Epidemien in den vergangenen Jahrhunderten zurück. Wer hätte gedacht, dass diese furchterregende Heimsuchung re-inkarniert und uns wieder überall auflauert, obwohl wir alle glaubten, wir hätten mit der Pensionierung des "Roten Merkels" die schwerste aller Prüfungen überstanden und alles würde besser werden. Wegen der potenziell diskriminierenden Wahrnehmung des Begriffs in der heutigen Zeit wurde das Spiel „der schwarze Mann“ in Kindergärten, Schulen und sogar in der Literatur abgewandelt und umbenannt, wie beispielsweise in: "Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?" Offen gestanden, es ist naiv zu glauben, man könnte „Urängste“ aus der Psyche tilgen, indem man beisp...
Mandy Koslowski betrieb seit Jahren eine Bar in Kreuzberg, eine Kaschemme, die ihr jahrelang ein bescheidenes Auskommen sicherte. Bis zu jenem Abend, der ihr ganzes Leben ändern sollte. Der Moderator des ZDF erklärte in den Abendnachrichten, dass die Börse floriere und Schuldverschreibungen sowie Staatsanleihen ein einträgliches Geschäft seien. Selbst Lars Klingbeil, unser begnadeter Finanzminister wurde nicht müde, das erfolgreiche „Deutschlandmodell“ klugen Investierens mit integrierter sozialer Komponente zu empfehlen. Mandy Koslowski, nicht nur dunkelhaarig, sondern auch clever, beschloss sich ein gutes Beispiel am Geschehen der Finanz- und Bankenwelt zu nehmen und Klingbeils Rat aufzugreifen. Kurz entschlossen handelte sie! Sämtliche Getränke wurden sofort nur noch auf den Deckel geschrieben und kreditiert. Das Invest-Modell Deutschland der SPD mit integriertem Sozial-Bestandteil war geboren, - durchaus vergleichbar mit der veralteten Riester-Idee, - nur eben mit Promille. ...