Die Lektüre des 60-seitigen Parteiprogramms dürfte jeder politikinteressierte Bürger geradezu genussvoll verschlingen, sollte er zufällig ein romantischer Anhänger von Lenin, Marx, Stalin, Kim Jong-un, oder Mao-tse-dung sein. Dann erschließen sich dem Leser auf jeder einzelnen Seite geradezu euphorisierende und sinnenfreudige Schmankerln, bei denen allerdings herkömmlichen Bürgern, die noch alle Sinne beisammen haben, Hören und Sehen vergehen dürfte. Fassen wir kurz zusammen: Die CDU ist in Berlin mit Kai Wegner abgestürzt, die Linke wird mithilfe der SPD und der Grünen den Regierenden Bürgermeister im Amt beerben. Elif Eralp, Inkarnation des "marxistischen" Klassenkampf-Populismus und Bürgernähe, hat Großes, ja, sogar jederzeit Mögliches vor. Wir dürfen daher sicher sein: Eralp wird mit ihren Genossen Berlin dem Erdboden gleichmachen. Ob das schade ist, wage ich allerdings nicht zu beurteilen. Sagen kann ich allerdings: Neukölln würde mir nicht fehlen. Interessanter...
Als Finanzminister hat man es nicht leicht, vor allem dann nicht, wenn man nichts Anständiges gelernt hat, von Finanzen rein gar nichts versteht und aufgrund der Parteizugehörigkeit zur heutigen SPD auch noch nie mit Geld umgehen konnte. Wenn wir diese Qualifikationen bündeln, sind wir assoziativ direkt beim „Sozialisten-Lars“ angekommen. Dass sich sein Job sozusagen zwingend zur apokalyptischen Herausforderung entwickelt hat, liegt auf der Hand. Damit der geneigte Leser besser versteht, mit welch komplizierten Fallstricken, Hemmnissen und Stolpersteinen unser gut genährter Sozialist es zu tun hat und wie er sie bewältigt, soll hier Beispiel helfen. Stellen wir uns also vor, du hättest kein Geld, stattdessen aber Berge von Altschulden, die man inzwischen mit Größenordnung der österreichisch-deutschen Alpenkette vergleichen kann. Du würdest dann selbstredend längst im Knast sitzen. Nicht so der Lars! Der hat im Gegensatz zu dir absolut kein Problem, zumal er sich aufgrund identisch...