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Belfast oder der „europäische Dreifronten-Krieg“ gegen die Bürger

Nichts könnte uns den derzeitigen europaweiten gesellschaftlichen Umbruch schonungsloser und brutaler vor Augen führen als die grauenhafte und barbarische Gewalttat eines Migranten in Belfast. Der Sudanese, offenkundig als Asylsuchender über Paris und Dublin nach Nordirland eingereist, versuchte auf offener Straße, auf offener Straße einen Mann zu köpfen. Die verdrängten traumatischen Erinnerungen innerhalb der britischen Bevölkerung rückten angesichts der Horrorbilder im irischen Belfast auf dramatische Weise wieder ins Bewusstsein der Bürger. Denn bereits im Juli 2024 hat in Southport ein junger Schwarzer bei einem Angriff auf Kinder einer Tanzklasse einem kleinen Mädchen fast den Kopf abgeschnitten. Politik und Polizeibehörden versuchten zwar vergeblich, die erschütternde Bluttat „unter der Decke“ zu halten. Jetzt aber bricht sich unter der Bürgerschaft die blanke Aggression und rasende Wut ungebremst Bahn.  Die von der EU verordnete und den Mitgliedsländern aufgezwungene Asy...
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Der italienische Schmatzer

Ich möchte vorausschicken, ich habe einen gesegneten Schlaf. Jahrelange Gewöhnung an die rauschende Brandung unterhalb meiner Terrasse, das Gekreische der Möwen oder nächtliches Grillen der Zikaden, all das stört mich beim Einschlafen nicht im Geringsten. Doch kaum bin ich auf Reisen und muss in fremden Betten schlafen, scheinen meine Ohren ein Eigenleben zu führen und nehmen jedes fremde Geräusch wahr. In toskanischen Dörfern pflegen streunende Hunde stundenlang den bleichen Mond anzuheulen oder antworten sich gegenseitig über weit entfernte Gärten. Ist das erledigt, herrscht eine knappe Stunde Ruhe, dann werden die Vierbeiner von irgendwelchen Nachtfaltern geweckt und verjagen sie durch wütendes Bellen. In der Maremma stoßen nächtens balzende Pfauen, sich in Liebe verzehrend, herzzerreißende Laute aus. Schließt man entnervt das Hotelfenster, bringen schnarrende Klimaanlagen, brummende Kühlschränke oder singende und ausgelassen feiernde Landsleute den Fremden um den Schlaf. Und ...

Wir schaffen das! Oder: Was haben Sisyphos und Fritz gemeinsam?

Wer kennt sie nicht, die tragische Figur in der griechischen Mythologie. Sisyphos! Er war ein König, der wegen seiner hinterfotzigen List und durch die andauernde Täuschung und das Hintergehen seines Volkes bekannt wurde. Die Bestrafung durch Zeus war heftig. Sisyphos musste einen riesigen Felsbrocken einen Berg hinaufrollen, der kurz vor dem Gipfel immer wieder ins Tal zurückstürzte.  Seit einem Jahr allerdings ist er nicht mehr allein. Fritz leistet Sisyphos, seinem Bruder im Geiste, angesichts der Hoffnungslosigkeit im Kampf um sein Überleben, adäquate Gesellschaft. Umgeben von Hochleistungs-Dilettanten ist er trotz des Dilemmas, in dem er bis zur Halskrause steckt, der festen Überzeugung, nicht er, sondern das Schicksal, Putin sowie renitente und arbeitsverweigernde Bürger würden ihn und seinen Erfolg behindern.    Das Omen einer schwarz-roten Bundesdepression hat sich wie ein beängstigender Vorbote eines desaströsen Niederganges über unser Land und die Bevölkerung...

Invasion in Italien - Dörte und Helge im Urlaubsrausch

Pünktlich 8 Wochen vor Ferienbeginn tituliert der Corriere de la Sera: „Italien kämpft nach Corona mit ihren Folgen jetzt mit der Pest mit Bierbauch“. Deutsche Urlauber, fallen wieder über unsere Badestrände her wie einst die Hunnen über das Römische Reich. Die blassen Teutonen aus Backnang, Waiblingen oder Oberpofingen jedoch haben sich optisch, sprachlich und in Hinsicht des Verhaltens stark verändert, worauf ich später noch eingehen werde. Nun ja, immerhin steigen trotz horrender Spritpreise die Buchungen in den Hotels. Wir dürfen uns wieder auf die Gäste freuen. Nun leben meine Verwandten nicht an einem der überfüllten Badestrände von Rimini, Grado oder Caorle, sondern in einem der unzugänglichen Hänge des Cinque Terre. Ligurien. Der Landstrich ist eine paradiesische Enklave für reisende Individualisten mit Fachabitur. Eingebettet in lauschigen Buchten liegen die Dörfer Manarola, Vernazza oder Monterosso. Sie sind Ziele für woke Studiosus Reisende und ökologisch geschulte Ent...