Der "geheim gehaltene Blitzbesuch" des Kanzlers in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, die, sofern wir den Informationen und Berichten unserer bewährten Qualitätsmedien vertrauen dürfen, rund um die Uhr vom Russen angegriffen, bombardiert und beschossen wird, ist mehr als nur eine heroische Geste. Ja, ich möchte sagen, mit seinem todesverachtenden Mut setzt Fritz trotz eindringlicher Drohnenwarnungen ein deutliches Fanal gegen den Aggressor. Bei schönstem Sonnenschein und umringt von Presse, Kameras und ukrainischen Regierungsvertretern, entstieg Fritz mit seiner Entourage, bestehend aus CEO’s der deutschen Rüstungsindustrie sowie unserer Wirtschaftsministerin Katharine Reiche aus dem Sonderzug. Und während Russland just bei seiner Ankunft die Umgebung mit einem Bombenhagel überzieht, schüttelt unser Bundesfritz auf dem Bahnsteig des Kiewer Hauptbahnhofs, selbstredend ohne ballistische Schutzweste, weitgehend entspannt und lächelnd die Hände des Empfangskomitees. ...
Als Bürger wähnt man sich bei dem Blick nach Berlin inzwischen als Pflegekraft eines schon seit Monaten dahinsiechenden Patienten in der politischen Palliativstation. Man wünscht inständig, ja, hofft sogar, dass der Himmel gnädig sein möge, um die Qualen unseres leidenden Kanzlers und die Last für die Millionen steuerpflichtiger Pfleger und den teuren lebensverlängernden Maßnahmen schnell zu beenden. Überhaupt sieht es für den psychisch und geistig „bettlägerigen“ Fritz nicht besonders rosig aus, da sich immer mehr CDU-wählende Pflegekräfte hoffnungsvolleren Aufgaben zuwenden und ihre „lebenserhaltenden Maßnahmen“ bei ihrem einstmals großen Führer nach und nach einstellen. Ja, ja, mir ist schon klar, meine Metaphern klingen ein wenig makaber, aber wenigstens verdrängt der akut gefährdete Patient diese schleichende Entwicklung und merkt nichts mehr. Nichtsdestoweniger wünscht man einem Kanzler mit nur noch 10 Prozent Zustimmung, einem Politiker also, dessen politische R...