Mittwoch, 1. August 2018

Anis Amri - ein Kripobeamter lässt die Bombe platzen

Die Bundesregierung verhinderte im Interesse der CIA aktiv und vorsätzlich die Festnahme des IS-Terroristen Anis Amri. In diesem Buch legt Stefan Schubert offen, was Politik und Machtelite gerne verborgen hätten. Es ist die wohl erschreckendste Chronologie über den Verlust der inneren und äußeren Sicherheit in Deutschland. 




Video über die Hintergründe - die Bombe platzt


Die CIA, Anis Amri und die Bundesregierung
Die geheimdienstlichen Verstrickungen um Anis Amri, den islamistischen Terroristen vom Breitscheidplatz in Berlin, sind ein staatspolitischer Skandal ohnegleichen. Die Spuren Amris führen direkt ins Kanzleramt von Angela Merkel. 

Terrorfahnder wollen nicht mehr schweigen! Es sollen Strafanzeigen gegen die Regierung erstattet worden sein. Involviert sollen nicht nur de Maizière, Peter Altmeier und Heiko Maas sein. Selbst auf höchster Regierungsebene scheine alle verantwortlichen Regierungsmitglieder informiert gewesen sein.
Terrorermittler aus Nordrhein-Westfalen beantragten bereits im Juni 2016, ein halbes Jahr vor dem Attentat auf den Weihnachtsmarkt, beim Generalbundesanwalt einen umfangreich begründeten Haftbefehl gegen Amri. Auf Druck der CIA, die europaweit eine Geheimdienstoperation durchführte, verhinderte die Bundesregierung die Vollstreckung des Haftbefehls. 

Die CIA befürchtete mit einer Verhaftung, wertvolle Informationen und Kenntnisse über den IS aus dem Dunstkreis Amris zu verlieren. Der folgenschwerste islamistische Terroranschlag auf deutschem Boden kostete zwölf Menschen das Leben, siebzig wurden zum Teil schwer verletzt.
Bei seinen umfangreichen Recherchen nutzte der ehemalige Polizist Stefan Schubert seine Kontakte zu Sicherheitsorganen und sah Polizei- und Geheimdienstakten ein. Wussten Sie zum Beispiel, dass ...
·        - --   in Deutschland derzeit 150.000 Haftbefehle gegen Menschen, die eigentlich im Gefängnis sitzen müssten, nicht vollstreckt sind?
·         ----   das BKA die Straftaten von 600.000 Flüchtlingen vertuscht hat?
·         ---   es für Polizisten gefährlich wird, die Wahrheit zu sagen? Hier packt ein Kripobeamter aus.
·        ---    die Justiz nicht unabhängig ist, sondern von der Politik kontrolliert wird?
·         ---   durch Wirtschaftsspionage ausländischer Geheimdienste deutschen Unternehmen Milliardenschäden entstehen und die Politik sie nicht nur gewähren lässt, sondern obendrein die Strafverfolgung verhindert?
·         ---   die Bundeswehr als Ausbildungscamp für gewaltbereite Islamisten missbraucht wird?
·         ---   vor den Toren Magdeburgs die Bundeswehr die modernste Kampfstadt Europas hat bauen lassen? In der Stadt trainieren Bundeswehr und Polizei den Häuserkampf, ausdrücklich auch zur Niederschlagung von bürgerkriegsähnlichen Unruhen im Innern.
Abschließend stellt sich die entscheidende Frage: Wer hat ein Interesse an diesen Entwicklungen - und warum?


Politik, die kreative Wortschöpfungs-Industrie

Es ist geradezu erstaunlich, wie kreativ Politiker sein können, wenn es um die Erfindung von Begrifflichkeiten geht, insbesondere bei sensiblen oder heiklen Themen. Man wird das Gefühl nicht los, dass sich Partei-Bosse wie Regierungsmitglieder mehr um die Evaluation von Wortschöpfungen kümmern, als um ihre eigentliche Arbeit. 


Kaum fällt das Stichwort Flüchtling, warten Gegner wie gewerbsmäßig organisierte Helfer mit einem Strauß bunter Vokabeln auf, die den Eindruck erwecken, dass der jeweils zu verwendende Terminus bestimmten Anforderungen standhalten muss. Die Bezeichnung Flüchtling erinnert allzu leicht an Schädling, schon deshalb waren Synonyme vonnöten. Nie darf der Eindruck beim Bürger entstehen, dass der durchschnittliche Politiker in seiner Sprache, bei seinen Vorhaben, Ideen oder Beschlüssen etwa Gefahr läuft, hinterher als evolutionärer Unfall oder als intellektueller Trauerfall in die Geschichte einzugehen. Es gilt: Je hohler die Floskel, desto unmöglicher die Umsetzung. Je harmloser der Begriff, desto schöner die Welt.

Je nach Parteizugehörigkeit und programmatischer Ausrichtung finden Bezeichnungen wie Migranten, Asylanten, Refugees, Immigranten, Einwanderer, Vertriebene oder Kriegsopfer Eingang in das agitatorische Sprachinventar einer Partei. Mit diesen Worthülsen werden dann Bürger solange gequält, bis sie in entkräftet die Knie gehen oder bis ins Mark infiltriert ihre Stimme abgeben. 

Keinesfalls dürfen Metaphern abwertend oder aggressiv klingen, eher bagatellisierend oder beschönigend und bei manch bildhaften Wortkreationen könnte man meinen, dass Politiker über Annehmlichkeiten oder gar Wohltaten reden. Schließlich soll auch dem Bürger mit vertrauenerweckenden Synonymen vermittelt werden, dass er mit großem Herzen und offener Brieftasche die Mittelmeer-Reisenden willkommen heißen kann.

Asyltourismus ist für mich das Highlight deutscher Wortschöpfungskunst, assoziiert man doch damit gerne Urlaub, Sonne, Strand und Palmen. Selbst der Begriff Sozialtourismus beinhaltet noch eine tröstende Komponente, weil der Refugee zwar nur kleine Brötchen backen, aber sich dennoch während seiner Reise durch Deutschland und anlässlich seiner Besuche in den zahlreichen Sozialämtern an schönen Landschaften erfreuen kann. 

Seit einiger Zeit findet bei den GRÜNEN und den Genossen der SPD das Wort "Schutzsuchende" lebhafte Verwendung, was nicht heißt, dass alte Wehrmachtsbunker reaktiviert werden müssen. Nein, es soll implizieren, dass ein Wirtschaftsflüchtling - sagen wir aus dem Senegal - des rettenden Schutzes unserer Sozialsysteme bedarf. Natürlich gibt es im Sprachgebrauch mancher Kritiker auch abwertende Ausreißer wie beispielsweise Sozialschmarotzer oder Wirtschaftsparasiten. Anwender solch diskriminierender Begriffe werden selbstredend mit Substantiven wie Rassist, Hetzer, linke/rechte Sau, oder auch schlicht mit Nazi bedacht. Da weiß man sofort, wo man steht.

Je nach Geschmack, Gefühlslage oder persönlicher Befindlichkeit verfügt die deutsche Sprache über ein breites Repertoire an disqualifizierenden und verletzenden Artikulationsmöglichkeiten, die man dem jeweiligen Meinungsgegner wie einen Eichenknüppel übers Hirn ziehen kann. Wir Deutsche dürfen uns über die semantische und terminologische Reichhaltigkeit unserer Sprache glücklich schätzen, können wir doch eine ausgemachte Sauerei durch Verwendung einer Vorsilbe und das Anhängen einer Endsilbe blitzartig in eine glückliche Fügung umwidmen.

Deutsche Politiker widmen sich seit der Flüchtlingskrise verstärkt des Instrumentes der Wortbildung mithilfe passender Morpheme. Denn hinsichtlich der Wortschöpfungen bedarf es bei diesem Thema nicht nur einer gewissen Sensibilität, sondern auch einer amtlichen Kreativität, wenngleich sie bei der Wortwahl aufgrund unserer Geschichte einer gewissen Grenze unterliegt. Der Balanceakt zwischen „braunem“ Vokabular und wohlwollender Terminologie fällt nicht immer leicht, zumal die meisten Partei-Koryphäen jedwede, geschichtlichen Kenntnisse vermissen lassen. Da plappern viele, bunte Polit-Nullen munter drauf los, ohne zu wissen, was sie eigentlich meinen. Der Leser begreift schnell, was ich damit sagen will.

Konzentrationslager ist ein zum Beispiel so ein Begriff, der uns an schreckliche Zeiten erinnert und deshalb durch den Terminus „Aufnahmezentrum“ ersetzt wurde, und beim Ankömmling begeisterte Empfangskomitees und euphorische Jubelstürme impliziert. Inzwischen kennt der deutsche Fernsehkonsument sogar Begrifflichkeiten wie, Flüchtlingscamp und Asylantenheim, die nach Pfadfinderleben, Abenteuer und Heimat klingen, während Transit- oder Ankerzentren eher das Gefühl von Zwischenstopp am Flughafen, Durchreise oder Hochseeschifffahrt mit sicherem Hafen suggerieren. Mittlerweile wurden sogar schon Anlandungszentren in fernen Ländern geschaffen, um unseren Refugees das künftige Reiseziel schmackhafter zu machen.  

Auch die Begriffe Migrations- oder Flüchtlingsindustrie sind wundervolle Sprachvarianten einiger dämlicher Sprachpanscher, vermitteln doch die Termini Produktivität, Fleiß und Schaffenskraft. Fast möchte man glauben, dass unsere Besucher aus Afrika alleine mit ihrer Anwesenheit zu unserm bemerkenswerten Bruttosozialprodukt beitragen. Soweit ich erkennen kann, sind eher unsere Sozialämter ausgelastet.

Ganz schräg wird es, wenn sich Beamte und Ministerien besondere Mühe geben, um statistisch gesicherter Erhebungen kompetent zu vermitteln. So spricht man im Zusammenhang mit der anwachsenden Kriminalität gerne von „Zukunftsprognosen“, was meine These untermauert, dass auch hohe Beamte so gut wie nichts im Hirn haben. Aber auf dem Gebiet der Wortakrobatik sind wir führend in der Welt. Ebenso häufig verwendet der Politiker im Falle eines Anschlages durch Islamisten auch Begriffe wie „Einzeltäter“, bei mehreren kriminellen Subjekten spricht er von einem „Personenkreis“, unter „Mitbeteiligung“ tunesischer "Mehrfachgefährder." 

Nun ja… Solche Kerle landen dann eben in einer Gefängniszelle. Hoffentlich… Nur den Politikern, denen passiert nichts, die dürfen unbeschadet weiter plappern.

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