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Ein grüner Bundesklempner missioniert in Kiew

Die Deutschen haben wahrlich keinen Grund, in Sack und Asche zu gehen, haben wir doch in der Geschichte unseres Landes einzigartige, ja geniale Persönlichkeiten hervorgebracht, um die uns die Welt beneidet. 

Neben Albert Einstein, Emanuel Kant, Claudia Schiffer, Ludwig van Beethoven und Boris Becker, - von Goethe, Schiller oder Till Schweiger will ich erst gar nicht reden -, erregt wieder einmal über alle Landesgrenzen hinweg eine überragende Figur spektakuläres Aufsehen. Lange Zeit nahm er den Spitzenrang unter Deutschlands beliebtesten Schwiegersöhnen ein. Diese Rolle war in der Vergangenheit lange Zeit nur Sascha Hehn vergönnt. Jetzt ist ein Neuer zur Lichtgestalt unserer Zeitgeschichte avanciert.

Es handelt sich dieses Mal um einen Politiker. Grün, reflektiert, visionär und selbstrefend zupackend. Einer, der mit einer solch bahnbrechenden Innovationskraft ausgestattet ist, dass einer ganzen Nation Hören und Sehen vergeht. Robert –, Wirtschaftsexperte, Kinderbuchautor, Klimasanierer und Heizungskoryphäe in einer Person, einer, der mit hoher Sachkompetenz den deutschen Unternehmern durch präcognitve Niederlegung der Arbeit oder durch frühzeitiges Schließen des Geschäftes den in Not geratenen Geschäftsimhabern das Ende von Konkursen bescherte. Und nicht nur das. Mit bewundernswerter Tatkraft löst er jetzt energetische Engpässe, sowohl in unserem Land, als auch länderübergreifend. Nun weilt er im fernen Kiew.

Robert, der Profiklempner im Rang eines Ministers, er hat eine Mission zu erfüllen. Zwischen Kanonendonner, Raketenbeschuss und grellen Explosionsblitzen, denen dumpfe Detonationen folgen, schickt er sich an, mithilfe deutschen Steuergeldes nicht nur die zerbombte Ukraine wieder aufzubauen und zu alter Blüte zu erwecken, sondern auch das ganze Land mit dezentralen Geothermen zu überziehen. 

Sein missionarischer Eifer, das Vermögen deutscher Bürger entweder im heimischen Ofenbau zu verfeuern oder bei Selenskyj in Kiew zu pulverisieren, ist bislang ohne Beispiel. Immerhin spricht man schon in seinem Wirtschaftsministerium von einem Ukraine-Aufbauprogramm in der Größenordnung von 400 Miliarden Euro. 

Und während Roberts mitgereiste Fotografen jeden seiner Schritte im kriegszerrissenen Land dokumentieren, können wir anschließend in einer Sondersendung der ARD oder des ZDF Bilder von Gefangenen, Verwundeten und Fliehenden in Großaufnahme mitverfolgen, oder mit einem leisen Schauern ukrainische Trümmerlandschaften bewundern. Leichtfüßig, informativ und gut bekömmlich wird uns mithilfe blutiger Berichts-Ethik nahegebracht, wie wertvoll Roberts Hilfsengagement ist.

Mit leeren Händen kam er nicht nach Kiew - unser Robert. Bei einem Bankett im ukrainischen Führerbunker überreichte er - medial schön in Szene gesetzt -, dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir 190 Millionen Euro zum Wiederaufbau von Kindertagesstätten, sowie für die Unterstützung alleinstehender Mütter und verdienter Heckenschützen. Selenskyj, von der schönen Geste sichtlich ergriffen -,  wird die Zuwendung aus Deutschland treuhänderisch auf seinem Privatkonto verwalten.

Robert wäre nicht Robert, würde er nicht in gelöster Atmosphäre deutsche Investoren mitten im Kriegsgetöse dazu ermunterte haben, während den russischen Feuerpausen dringend benötigte Produktionsstätten zu errichten. Selbstverständlich nicht ohne deutsche Staatsgarantie, sollte die eine oder andere Fabrikhalle in Rauch aufgehen oder im Bombenhagel dem Erdboden gleich gemacht werden. Deutschland hält den Krieg in der Ukraine mit massiven Waffenlieferungen aufrecht, um anschließend für die Schäden aufzukommen. Zwingender kann eine habeck'sche Logik nicht sein.

Es ist erstaunlich, mit welchem Weitblick und welchem Gespür er für eine innovative Risiko-Minimierung sorgt. da nun Deutschland erstmals in seiner Geschichte im Ausland bei Zerstörung von Gebäuden durch russische Raketen oder Panzerbeschuss die Haftung übernimmt. Ein weiterer Meilenstein humanitärer Finanzhilfe, die unser grüner Visionär als Sicherheitspflock tief in der ukrainischen Erde versenkt.

Es sind wahrlich große und ökologisch einwandfreie Fußabdrücke, die unser bundesdeutscher Ofenbaubevollmächtigter bereits in Deutschland hinterlassen hat. Während sich die Bürger hierzulande darauf vorbereiten, von von althergebrachten Heizsystemen Abschied zu nehmen, die bislang zur Erwärmung der Wohnung dienten, müssen sie zukünftig zur Wärmegewinnung in den eigenen vier Wänden auf Öl, Gas, Kohle, Holz und sonstigen Fossilien verzichten. Ja, man darf sagen: Allmählich greifen die alternativ-grünen Ideen. 

Nahezu unbemerkt und in aller Stille wurden hunderte Quadratkilometer von Solarpanels in Grünlandschaften und Naturschutzgebieten verbaut und der Flora und Fauna nachhaltig entzogen worden. Angesichts solcher Energieversorgungsprojekte mussten Zehntausende heimische Obstbäume, Linden, Eichen, Buchen, Kastanien und Eschen weichen, um dem grünen und nachhaltigen Umweltschutzgedanken Rechnung zu tragen. 

Tümpel, Biotope und kleine Weiher wurden eingeebnet. Leider sind die Pläne zur landesweiten Umsiedlung von Bienenvölkern, Ameisen, Insekten, Mäusen oder Gelbbauchunken erst im Planungsstadium und bedürfen noch einer Nachschärfung. Noch weiß man nicht genau, wie und wohin mit ihnen.

Mehr als 70.000 Windkraftwerke werden folgen und auch der Vogelwelt ein vorzeitiges Ende bereiten, damit in unserem Land endlich wieder lebenswerte Verhältnisse eintreten und die Bevölkerung sich bei klimaneutralsierter Luft wieder regenerieren kann. Es sind gerade diese beispielhaften Projekte grüner Visionen, die unter der Federführung unseres begnadeten Robert wegweisende Spuren hinterlassen, zumal jeder Bürger, der eine Wärmepumpe installiert, mit einer kostenlosen Bratwurst rechnen muss. 

Es ist nicht nur der technologische Vorsprung, mit dem wir in die Lage versetzt sind, als einziges Land weltweit -, nicht nur Deutschland und Umgebung, sondern auch Europa und Asien komplett von schädlichen Co2-Emmisionen zu befreien. Auch das damit verbundene Sparpotential wird durch die Tatsache belegt, dass in Zukunft zuhause auf Dutzende Förster verzichtet werden kann.

Priorität aber hat zunächst Habecks Intervention in Kiew, nicht etwa das immer noch schwer gebeutelte und um Hilfe ersuchende Ahrtal, das vom Hochwasser nahezu komplett weggeschwemmt wurde. Wie gesagt, Robert setzt Prioritäten. Das vom Krieg schwer erschütterte Land im Osten benötigt weit dringender die deutsche Unterstützung, die unsere altruistische Regierung dankenswerterweise auf bilateraler Ebene gewährt. Einerseits mit hohen finanziellen Opfern der eigenen Bürger, sowie mit enormen Geldzuwendungen andererseits. Selbstredend auch mit kreditfinanziertem Kriegsgerät und Waffen.

Gleichzeitig entlasten wir die ukrainische Bevölkerung seit mehr als einem Jahr, indem wir Hunderttausende wehrpflichtiger Deserteure in Deutschland  aufnehmen, damit sie hier nicht nur ihre teuren SUV’s und PS-Boliden in Sicherheit bringen, sondern auch ihre Verwandtschaft bei unseren Sozialämtern anmelden können. Es fühlt sich endlich wieder gut an, Deutscher zu sein.

                                       

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