Direkt zum Hauptbereich

ARD und die 100. Der Infantilismus des Otto-Normal-Bürgers wurde erfolgreich abgeschlossen.

Nein, ein Bürger, der noch über einige funktionstüchtige Synapsen verfügt, konnte sich die sogenannte „ARD-Debatten-Show“ nicht auf der Zunge zergehen lassen, da er spätestens nach dem Genuss der ersten Minuten als Akutfall in die nächste Klaps-Mühle eingeliefert worden wäre. 

Sechzig Minuten lang ein geballter ARD-Angriff auf kognitive Restbestände der Zuschauer in ihren Wohnzimmern. Von den rekrutierten Studiogästen will ich erst gar nicht sprechen, die müssen schon vorher vollkommen verblödet gewesen sein.

Und abermals nein, es konnte aus Sicht der Fernsehmacher einschließlich der Programmdirektoren und Chefredakteuren bei der Live-Sendung nichts schief gehen, da die Hundert geladenen Studio-Claqueure zuvor einem strengen Auswahlverfahren unterworfen worden waren. Ähnlich wie vor vielen Jahren in Deutschland, als von bestimmten Personengruppen wie beispielsweise Beamten, Ärzten oder Juristen ein beglaubigter Nachweis über deren Denkweise, Gesinnung und sogar Herkunft verlangt wurde, mussten die gecasteten Nebenerwerbsklatscher vor der Sendung anhand eines Fragebogens nachweisen, dass sie entweder dem linken oder grünen Polit-Spektrum angehören oder ausreichend blöde sind. Idealerweise beides.   

Ich will hier nicht pauschalisieren. Dennoch möchte ich flankierend darauf hinweisen, dass bei solch herausragenden Live-Events von Regierungskreisen einerseits, aber andererseits auch von den Medienmachern erwartet wird, dass das Publikum zuhause vor den Bildschirmen jede kognitive Neigung unterdrückt und vor allem Spaß hat. Vielmehr heißt es bei begleiteten Politshows mit links-woken Lerninhalten; Chips, Nüsschen und Bier auf den Couchtisch, Füße hoch, Hirn aus.  

Jetzt konnte es losgehen. Ich will an dieser Stelle gerne einräumen, dass ich mich für meine weniger informierten Leser selbstlos geopfert und nur Dank meiner enormen Resilienz unbeschadet überlebt habe. Mit leichter Hand und hart erarbeiteter Realitätsverweigerung überwanden die beiden Hardcore-Linken Moderatoren Till Nassif und Anna Planken alle Grenzen des Unzumutbaren. Beim den mehr oder weniger unbedarften TV-Konsumenten dürfte für einen Augenblick der Gedanke aufgeblitzt sein, es handle sich um eine völlig aus dem Ruder laufende Satiresendung. Irrtum. Die ARD, Till Nassif und Anna Planken, sie machten ernst – und zwar weit abseits jeden guten Geschmacks und Anstands und noch weiter entfernt von jedem intellektuellen Anspruch.

Der Hautfarbencheck mit Farbtafel war einer ihrer herausragenden Highlights, bei dem jeder Profi-Rassist vor Neid erblasst wäre. Till griff sich spontan einen eigens ausgewählten „vorzeigeschwarzen Mitbürger“ aus dem Publikum und unterzog diesen armen Mann einem Hautfarbencheck mit einer farblich abgestuften Farbtafel. Dahinter stand die Frage ans Publikum: „Ab wann wird ein Mensch als Migrant eingeordnet“ und kreierte damit gewollt oder ungewollt -, eine valide Skalierung für alle Rassisten und Nichtrassisten. Würde ein AfD-Mitglied eine ähnliche Sendung moderiert haben, hätte die Staatsanwaltschaft dem gesichert "rechtsradikalen Rassisten" die Hölle heiß gemacht.

Ausgerechnet jene Sende-Anstalten und Moderatoren, die in ihrer militanten bunt-woken Ideologisierung den leisesten Anflug von Fremdenhass und Migrationsphobie aufs heftigste anprangern und verurteilen, haben mit einer kaum noch zu überbietenden Menschenverachtung ihren geistigen und humanistischen Bankrott publik gemacht. Das Publikum im Studio applaudierte. Man fasste sich nur noch an den Kopf und dachte dabei nicht nur an die Zwangsgebühren.

Schlag auf Schlag ging es in der notorisch linken Verblödungsanstalt mit der Infantilisierung und vorsätzlichen Idiotisierung des Fernsehzuschauers weiter. Bei der ARD und dem ZDF hat man offenkundig alle Skrupel abgelegt und den intellektuellen und gesellschaftlichen Kompass an der Eingangspforte abgegeben. Stattdessen wurde gute Laune versprüht, Jubelrufe eingeblendet und eine Art National-Mannschafts-Atmosphäre der Fußballweltmeister kreiert und mit aufmunternden musikalischen Klängen unterlegt.  

Denn dann kam sie! ARD-Journalistin Anna Planken, wie Phönix aus der Asche, die an diesem Abend die Stimmungskanone gab und die glorreiche  Wiederauferstehung einer mental und wirtschaftlich in Schutt liegenden Nation simulierte. Gemeinsam mit dem vorher auf seinen geistigen Beschränkungsgrad überprüften Publikum, feierte die gründurchwirkte Anna das 500-Milliarden-Euro-Wummspaket. Die Wunderwaffe geriet zur einzig möglichen Rettung einer jetzt schon großartigen Regierung mit einem zukünftigen überragenden Kanzler. Damit wir schon mal vorbereitet sind.

Nur ein Zuschauer tanzte aus der Reihe, der den medialen Hirn-Kontrolleuren offenbar klammheimlich und unbemerkt durch die Maschen geschlüpft war. Der "verlogene Fremdkörper" erdreistete sich, die Migrationspolitik vor einem Mikrofon zu kritisieren und beklagte sich über das migrantische Schmarotzertum. Ein zögerliches Klatschen erklang aus dem Hintergrund, erstarb aber sofort wieder. Diese Äußerung wurde von den anwesenden Hard-Core-Verirrten demonstrativ mit Pfiffen und Buh-Rufen im Keim erstickt, um dem Fernsehvolk deutlich zu machen, was man von ihm erwartet.

Und während mir durch meine Ganglien die Frage schießt: „Wer um Himmels Willen setzt sich freiwillig in eine ARD-Sendung? mit dem Titel: „Werden wir gut regiert?, konzentrierte ich mich unter Aufbäumung meiner letzten geistigen Kraft auf Antwort der  Ausgangsfrage. "Die 100". Ich wills mal so sagen: Es besteht kaum ein Zweifel, wie Hundert willkürlich herausgegriffe Bürger auf einer x-beliebigen Einkaufsstraße Deutschlands geantwortet hätten. Angesichts einer grassierenden Meinungsdiktatur, Millionen eingewanderter „Sozialgäste“ und sich gegenseitig bekämpfender Koalitionsparteien applaudiert garantiert niemand. Aber das tut auch nichts zur Sache.

Angesichts von Wohlstandsängsten, fortschreitender Vermüllung und Verslumung unserer Städte, wachsender Kriminalität, unendlicher Rentendiskussionen, Hunderttausende verlorener Arbeitsplätze, bedrückender Wohnungsnot und explodierender Energie- und Lebenshaltungskosten verortet der irritierte Fernsehzuschauer im Wohnzimmer das frenetisch klatschende Studiopublikum in eine andere, ihm völlig unbekannte Welt. Immerhin, wird er sich zur eigenen Beruhigung sagen: Die Butter ist billiger geworden.

Doch zielsicher suggerieren Till und Anna mit euphorisch verklärten Minen: „Alles Paletti – und Fritz ist das Beste, was Deutschland je passieren konnte.“ Wenn sich jetzt noch unser Kanzler outet und sich ganz offiziell zur "Sozialistischen Arbeiter Partei Deutschlands" bekennt, dann werden wir bald wieder blühende Landschaften sehen – und zwar nur noch Landschaften. Das Einzige, was ich schmerzlich vermisst habe, war eine geeichte Schablone, mit der man auch den Verblödungsgrad der Medienmacher verlässlich messen kann.

Die Conclusio dieses zwangsfinanzierten Affentheaters kann nur noch sein: Die Sender müssen privatisiert, die dominant links-grüne Presse entmachtet und die duckmäuserischen Berufsopportunisten mitsamt kriminellen Migranten "in die Wüste", bzw. nach Hause geschickt werden. Und was den Kanzler angeht – da schweigt des Sängers Höflichkeit. Sind wir doch einmal ehrlich! Für die Zwangsgebühren dürfen wir stets eine solide Indoktrinierungsleistung linker Moderatoren erwarten, damit wir auch wirklich wissen, wo es politisch korrekt lang geht. 

Und das, - so möchte ich an dieser Stelle betonen, ist auch das Mindeste, was wir für unser Geld verlangen dürfen. Wie kommentierte der Chronist von NIUS so feinsinnig? Das DDR-Jubel-Fernsehen ist plötzlich wieder da, und man sitzt gelähmt vor Fassungslosigkeit vor dem Bildschirm und kann sich nicht erklären, wie ohne Stasi-Druck und Politbüro-Propaganda in einem freien Land so eine Sendung die Hürden zur Ausstrahlung überhaupt nehmen kann. Fazit: Der linke Sumpf in den Sendern muss trockengelegt werden - so schnell wie möglich.

                                           

Für eine Patenschaft mit einem monatlichen Betrag bin ich sehr dankbar. Selbst die kleinste Spende hilft mir, diesen völlig unabhängigen Blog stets aktuell, spannend und informativ zu halten. 

Auch ein Klick auf einen der Werbebanner im Lesetext oder das Teilen in anderen Netzwerken (FB oder X) hilft mir bei der Arbeit und der Finanzierung meines Blogs.

Herzlichen Dank - euer Claudio Michele Mancini

SPENDENKONTO
siehe auch SPENDENLINK
Claudio Michele Mancini
Unicredit Santo Stefano
IBAN IT03S0200882540000106185335

BIC/Swift: UNICRITM1892

 

Kommentare

  1. Meine Hochachtung an Sie ,Herr Mancini, daß Sie diese Idiotisch,peinliche Schwachsinnsshow bis zum Ende durchgehalten haben. Allein schon die strunzdumme ,dauergrinsende Anna Planken hätte bei mir schon den Griff zur Fernbedienung ausgelöst.
    Leider war das nicht die einzige hochpeinliche Sendung der letzten Tage . Die letzte Folge der Krimiserie Jenseits der Spree war die reinste schwul-lesbisch-trans Volkserzieherschmonzette.
    Hier wurde derart dick aufgetragen,daß ich lange vorm Ende zur Fernbedienung gegriffen habe.
    Aber vieleicht will man so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten,indem man die Menschen zum Abschalten der Fersehgeräte bringt und somit den Stromverbrauch und damit den CO2 Ausstoß senkt . Anders kann ich mir diesen ganzen Programschrot nicht mehr erklären.

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Claudio, deine Conclusio teile ich zu 100%. Zu Weihnachten und zum Neuen Jahr unsere besten Wünsche! Alex mit Mechthild

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

ich freue mich auf jeden Kommentar

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der Obermessdiener und Chefopportunist in Mainz ist alles andere, nur nicht lustig.

Der Sitzungspräsident des Mainzer Karnevalsvereins Andreas Schmitt, physiognomisch gesehen einem drall gefütterten Hausschwein näher als einem frommen Betbruder, hat in der Bütt wieder einmal nachhaltig bewiesen, dass die Mainzer Fasnacht so viel mit Humor zu tun hat, wie der dümmliche Kampf der Omas gegen rechts. Nein ..., bei diesem Herrn vergeht einem das Lachen. Da hilft nur noch ein Stoßgebet gen Himmel. "Mainz wie es singt und lacht" ist für ihn und die humorbefreiten Berufskarnevalisten an seiner Seite eine todernste Angelegenheit. Ich wills mal so sagen: Das, was Schmitt als Büttenredner zelebriert, ist weder komisch, oder humoresk, noch witzig oder auch nur anasatzweise amüsant. Noch nicht einmal intelligent.  Mir drängt sich bei dem "närrischen Vortrag" Schmitts inhaltlich wie optisch unwillkürlich die Karikatur der „Reformation und Totenfresser“ von Pamphilus Gengenbach aus dem Jahr 1620 auf. Das Bild zeigt Bischöfe und Mönche, die sich an einer festli...

Der klammheimliche Paukenschlag – kommt unsere CDU-Genossin Angela Merkel zurück?

Das ist eine faustdicke politische Überraschung! Für den CDU-Parteitag am 20. Februar in Stuttgart gibt es eine Zusage, mit der weder in der Partei, noch in der Wählerschaft jemand ernsthaft gerechnet hätte: Angela Merkel hat ihre Teilnahme angekündigt. Es ist das erste Mal seit ihrer Kanzlerschaft, dass die ehemalige CDU-Vorsitzende an einem Parteitag ihrer rot-mutierten Genossen dabei sein wird. Das klingt ganz so, als ginge es unserem Hochleistungs-Münchhausen allmählich an den Kragen. Denn welche Motivation sollte Angela nach ihrem durchaus glaubwürdigen Rückzug aus allen Amtsgeschäften haben, plötzlich im Haifischbecken der CDU wieder mitmischen zu wollen. Aus „Ihrer“ Sicht, davon darf man ausgehen, läuft in der CDU alles schief, was nur schief laufen kann. Immerhin, das möchte ich an dieser Stelle bemerken, kann es nach aller Erfahrung mit unseren Polit-Scharlatanen, nur noch schlimmer werden. Insofern darf man alles vermuten. Angela Merkel gibt sich sibyllinisch und will nach ...

Politische Schwurbelfachkräfte, Fake-News-Meister und ideologische Leistungsträger

Alter Falter – in diesen Tagen kommt man bei der Berichterstattung politischer Paukenschläge kaum hinterher. Wenn der unschuldige Bürger bei seinem morgendlichen Informationsanliegen versehentlich auf den Kanälen unserer Qualitätsmedien landet, erhält er gegen eine bescheidene Monatsgebühr weit mehr, als er mental jemals verkraften kann. So ging es mir heute Morgen. Kaum hatte ich die Fernbedienung meines TV-Gerätes betätigt, erreichten mich die neuesten Verbal-Pläne unseres Kanzlers. Ja, man kann sagen, Friedrich Merz hatte wieder einmal als intimer Kenner seiner eigenen Gedanken vor einem großen Publikum den großen Auftritt beim „politischen Aschermittwoch“ in Trier. Erlauben Sie mir, liebe Leser, dass ich zu diesem Anlass kurz in die Antike abschweife. Alle kennen ja das berühmte geflügelte Wort der alten Römer, - so um die Zeit von Kaiser Nero -, das sich bei Fritz als verlässliche Verhaltensnorm tief verankert hat und uns regelmäßig zum Staunen bringt. 𝐐𝐮𝐢𝐝𝐪𝐮𝐢𝐝 𝐚𝐠𝐢...