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Die "SPD-Sabotöse" Andrea Nahles

Gewiss, der Titel klingt ein wenig nach Frisöse oder auch Masseuse, aber intellektuell gesehen dürfte es kaum Unterschiede geben. Deutschlands Provinzverein dümpelt seit Wochen bei gerade mal vierzehn Prozent durch die deutschen Landen. 



Nachdem die SPD nach der Bundestagswahl beschlossen hatte, eine eigenständige Partei zu bleiben und beim treuen Wähler danach den Beweis antrat, dass sie auch dieses Versprechen nicht hält, ging es zügig bergab.

Gefühlte zwei Jahre beschwört Andrea mit pubertärem Gegröle die Erneuerung ihrer Partei. So auch jetzt wieder beim Bundeskongress der Jusos in Düsseldorf. Andrea Nahles ist nicht nur mit Blick auf die jungen Wilden längst der Spaß vergangen. Bei jedem Problem forderten die Jusos den Austritt aus der Groko. „Damit kann ich nicht leben“, schmettert sie von der Bühne hinunter ins Publikum. Am liebsten würde man ihr ein Samurai-Schwert reichen, in der Hoffnung, dass sie ernst macht. Leider wurde wieder nichts draus.

Entschlossen erklimmt Nahles das Podium und greift sich das Mikrofon. Mir stockt der Atem. Denn wenn Nahles spricht, muss man mit allem rechnen. Mit „bätschi bätschi“, sofern sie den politischen Gegner abkacken sieht, auch mit „ab jetzt gibt es auf die Fresse“, falls sie sich kämpferisch gibt und mit politischem Exorzismus, sobald sie diesen kleinen Kläffer Kevin Kühnert trifft. Denn dieser Bonsai-Genosse fordert plötzlich ein Mitspracherecht in der Partei. „Es gibt keine wirklichen Fortschritte ohne die SPD“, ledert er los. Nun ja, er scheint unter pathologischen Wahrnehmungsverzerrungen zu leiden. Sei’s drum, dann setzt er noch einen drauf. Er will auch bei der EU mit den großen Hunden pissen gehen. Ich bezweifle allerdings, dass er das Bein so hoch heben kann wie beispielsweise Jean-Claude.

Kevin schwingt die Keule weiter gegen Nahles und euphorisiert sein Publikum. „Unsere Rolle hat sich im vergangenen Jahr rapide geändert.“ Mit unserem Widerstand gegen die Groko haben wir vielen die Hoffnung gegeben, dass politscher Wandel wirklich möglich ist." Man darf sich diesen Satz auch auf der Zunge zergehen lassen, zumal, wie so Vieles in der SPD, dieser Widerstand erfolglos war.

Und schon lässt‘s der Kevin wieder krachen und es geht jetzt Schlag auf Schlag. 5 G brauche es an "jeder Milchkanne". Die Telefongesellschaften werden ihm etwas husten. Die Infrastruktur? Man braucht deutlich mehr Investitionen und die schwarze Null sei "ein Bremsklotz". Armut? Im reichen Deutschland, sagt Kühnert, stünden 1,5 Millionen Menschen bei Tafeln an. Stimmt. Die Hälfte davon sind aber Migranten, die ihre Schnäppchen an Kumpels weiter verhökern. Andrea Nahles nimmt die furiose Rede Kühnerts mit scheinheiligem Applaus zur Kenntnis, denn da oben steht einer, der ihr systematisch das Wasser abgräbt.

Längst ist Nahles zur Anti-Chefin geworden. Weder mit Geschrei noch mit dümmlicher Rhetorik kann man Bürger mitreißen oder gar überzeugen, das begreifen sogar die jungen Sozis. Überzeugungsarbeit braucht kein Gebrüll, sondern starke Argumente, Durchsetzungs- und Überzeugungskraft, einen langen Atem und ein sicheres Gespür für die Bedürfnisse im Land. Doch mehr als infantile Auftritte hat Nahles nicht zu bieten. Meist herrscht hinterher betretenes Schweigen, besonders bei den eigenen Wählern.

Allem Anschein nach kann man in der SPD besonders schnell Karriere machen, wenn man sich durch aktive Verwendung kleinkindlicher Metaphern im Kreise vertrottelter Parteibonzen profiliert. Die Quittung ihres Erfolges kann Nahles wöchentlich bei den Demoskopen nachlesen. Ihr bemerkenswerter Karrieresprung ist gekennzeichnet durch abstürzende Werte und unterirdischem Sprachduktus. Glücklicherweise ist man bei den jungen Wilden an rotzfreches Kindergeplapper gewohnt, wobei ich der Meinung bin, dass man gerade hart daran arbeitet, durch geeignete Maßnahmen den derzeit herrschenden Intelligenzlevel für die potentiellen Nachfolger unten zu korrigieren.

Bätschi-Nahles scheint immer noch nicht begriffen zu haben, dass es für eine Erneuerung keinesfalls ausreicht, sich Parteichefin zu nennen. Ja, sie scheint sogar noch dickfälliger zu sein, als unsere Kanzlerin. Anderenfalls müsste sie längst wahrgenommen haben, dass sie in der eigenen Partei immer weniger Unterstützung hat. Da wird wohl eines Tages „Siggi der Beleibte“ wieder einspringen müssen. Man möchte unwillkürlich seinem geheimen Wunsch nachkommen, auf eine einsame Insel auszuwandern, um nicht länger diesem geistigen Elend der dreist auftretenden SPD-Spitze ausgesetzt zu sein. 

Die personelle Ausstattung der SDP gleicht eher einem tiefen Jammertal als einer wegweisenden Weiterentwicklung. Sie ist die personifizierte Beleidigung der durchschnittlichen Intelligenz deutscher Bürger. Wer Nahles und die SPD gewählt, oder etwa auf Typen wie Kevin Kühnert gesetzt hat, sieht sich heute als ein politisches Opfer, das nur noch hoffen kann, dass die Nahles’sche Heimsuchung ihr baldiges Ende findet. Wie sagte einst Charles Pierre Péguy so treffend? Eine Partei lebt so lange von ihrem Kult, bis sie an der eigenen Politik stirbt. Böse Zungen streuen inzwischen das Gerücht, die SPD entwickle sich derzeit zu einer Partei der Sozialismushilfeempfänger und plane, sich in SSPD umzubenennen: Sich Selbst Prügelnde Demokraten.

Allem Anschein nach kann man in der SPD besonders schnell Karriere machen, wenn man sich durch aktive Verwendung kleinkindlicher Metaphern im Kreise vertrottelter Parteibonzen profiliert. Die Quittung ihres Erfolges kann Nahles wöchentlich bei den Demoskopen nachlesen. Ihr bemerkenswerter Karrieresprung ist gekennzeichnet durch abstürzende Werte und unterirdischem Sprachduktus. Glücklicherweise ist man bei den jungen Wilden an rotzfreches Kindergeplapper gewohnt, wobei ich der Meinung bin, dass man gerade hart daran arbeitet, durch geeignete Maßnahmen den derzeit herrschenden Intelligenzlevel für die potentiellen Nachfolger unten zu korrigieren.

Bätschi-Nahles scheint immer noch nicht begriffen zu haben, dass es für eine Erneuerung keinesfalls ausreicht, sich Parteichefin zu nennen. Ja, sie scheint sogar noch dickfälliger zu sein, als unsere Kanzlerin. Anderenfalls müsste sie längst wahrgenommen haben, dass sie in der eigenen Partei immer weniger Unterstützung hat. Da wird wohl eines Tages „Siggi der Beleibte“ wieder einspringen müssen. Man möchte unwillkürlich seinem geheimen Wunsch nachkommen, auf eine einsame Insel auszuwandern, um nicht länger diesem geistigen Elend der dreist auftretenden SPD-Spitze ausgesetzt zu sein. 

Die personelle Ausstattung der SDP gleicht eher einem tiefen Jammertal als einer wegweisenden Weiterentwicklung. Sie ist die personifizierte Beleidigung der durchschnittlichen Intelligenz deutscher Bürger. Wer Nahles und die SPD gewählt hat, oder etwa auf Typen wie Kevin Kühnert gesetzt hat, sieht sich heute als ein politisches Opfer, das nur noch hoffen kann, dass die Nahles’sche Heimsuchung ihr baldiges Ende findet. Wie sagte einst Charles Pierre Péguy so treffend? Eine Partei lebt so lange von ihrem Kult, bis sie an der eigenen Politik stirbt. Böse Zungen streuen inzwischen das Gerücht, die SPD entwickle sich derzeit zu einer Partei der Sozialismushilfeempfänger und plane, sich in SSPD umzubenennen: Sich Selbst Prügelnde Demokraten.

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