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Der Krampf mit der Karrenbauer

Wieder einmal glänzt unsere Angela mit einer atemberaubenden Personalie. Ihren Schachzug, der Bundeswehr endgültig den Garaus zu machen, könnte man als genial bezeichnen, schlägt sie doch gleich drei Fliegen mit einem Handstreich. Bislang durfte man jeden politischen Karrieristen aus dem Saarland als echte Herausforderung für die Bürger bezeichnen.



Ich wills mal so sagen: Bei genauer Betrachtung muss man konstatieren, dass das Saarland seit Groko III als Zentrum schlichter Machtmenschen gilt. Nicht nur Erich Honecker stammen aus dem kleinsten Bundesland, sondern auch Heiko, der fleischgewordene „Maasanzug.“ Auch Peter Altmeier, dem man nachsagt, jedes Büffet zu plündern, was ihm in die Quere kommt, sorgte für eine gewichtige „saarlandisierung“ in Berlin. Natürlich darf man einen weiteren Machtmenschen aus Saarbrücken nicht vergessen. Oscar Lafontaine, einer, der seine Frauen wechselte wie unsereiner seine Socken. Schwamm drüber, Saarländer sind dafür bekannt, dass sie gerne der Lust und Völlerei frönen.

Fehlt noch die Annegret. Ministerpräsidentin, CDU-Vorsitzende, Fast-Kanzlerin und nun neue Verteidigungsministerin. Wenn man einmal davon absieht, dass sie von Sicherheitspolitik etwa so viel versteht wie eine Brillenschlange von Frauenrechten, würde ich mich nicht wundern, wenn die Genderisierung bei der Bundeswehr durch Uniform-Neu-Ausstattungen unserer Soldaten mit bunten Frauenkleidern endlich voranschreitet. Die vielen Bundeswehr-Kindergärten klagen ohnehin schon seit langen über massiven Personalmangel, der dann adäquat überwunden werden könnte. Statt Waffen – Klamotten von Zara - das dürfte ohnehin ein unaufhaltsamer Trend bei unseren Soldaten sein, zumal von funktionstüchtigen Waffensystemen und Fluggeräten sowieso keine Rede mehr sein kann. Und irgendwie muss man die Jungs ja beschäftigen.

Unvergessen natürlich auch der Saarländer Peter Hartz, Erfinder des sozialen Abstieges mit den nach ihm benannten Sozialreformen. Wie man sieht, ist bei Saarländern alles möglich. Peter Hartz, ausgestattet mit der mittleren Reife, arbeitete sich immerhin hoch bis zum Personalvorstand bei VW. Nach der bahnbrechenden Einführung von Hartz IV gönnte er sich und seinen Mitarbeitern ein paar Mädels in Brasilien, was allerdings wegen eines Verfahrens wegen Untreue sanktioniert wurde. Im Anschluss gab es die Ehrendoktorwürde. Aber ich will nicht abschweifen.

Lässt man den Blick über die Saarlandpower und deren Kinder schweifen, entdeckt man schnell Gemeinsamkeiten. Geistige Leuchten waren sie allesamt nicht, was im Falle Annegret und der Bundeswehr hoffen lässt. Nachdem Ursula bereits verbrannte Erde, ein Gorch-Fock-Desaster, diverse Moorbrände mit Raketenbeschuss und eine nicht einsatzbereite Armee hinterlassen hat, darf man gespannt sein, mit welchen vernichtenden Erfolgen sie nun glänzen wird.

Ursula von der Leyen, ebenso smart wie hohl hat ihren ministerialen Rücktritt von ihren Verteidigungsaufgaben erklärt, um sich in Zukunft ebenfalls größeren Aufgaben zu widmen. Sie allerdings stammt nicht aus Völklingen, Sankt Ingbert oder Saarlouis. Uschi ist in einem Vorort von Brüssel geboren, was die Sache ja nicht viel besser macht, wie man am Ergebnis ihres ministeriellen Wirkens bei der Bundeswehr ablesen kann. Jetzt hat Uschi das höchste Amt in der EU erklommen, Grund genug, um mit der Maxime das Amt zu übernehmen: Es gibt kein Desaster, was sich nicht noch optimieren ließe.

Kommen wir zurück zu Angela Merkel. Für unsere Kanzlerin war schon zu einem frühen Zeitpunkt klar. Angesichts der andauernden Hiobsbotschaften aus der Truppe, dass die Panzer nicht fahren, die Jets nicht fliegen und die Gewehre nichts treffen lag Angela auf der Lauer. Darauf folgten Beraterskandale, ausufernde Kosten und Vergabe von millionenschweren Reparaturarbeiten an Pleitefirmen. Der Plan Angelas - Ursula so hoch nach oben zu befördern, dass sie nicht mehr stört.

Ursula hatte nicht das Zeug, um ihren Stuhl einzunehmen. Annegret aber auch nicht. Also, was tun mit den beiden. Merkel Pragmatismus ist bewundernswert. Nachdem der Europäische Rat dem bayerischen CSU-Dödel Weber als Spitzenkandidat die Rote Karte gezeigt hatte, schob unsere Angela Uschi kurzerhand dahin ab woher sie kam und Annegret dorthin, wo bereits Land unter ist. So hat alles seine innere Ordnung.

Es ist anzunehmen, dass es in den nächsten Monaten noch ein weiteres Gemetzel gibt, sollte ein kluger und fähiger Kandidat wie Friedrich Merz auf die Idee kommen, auf das Kanzleramt zu schielen. Das wäre auch den Bürgern nicht zumutbar, zumal wir inzwischen daran gewöhnt sind, ganze Flötenorchester als Regierung zu beschäftigen. Avanti dilletanti!

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