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1 Million Euro im Kofferraum eines Syrers – Ach, das Leben kann so schön sein.

Die Passauer Polizei im Landkreis Passau wurde auf einen dunkel Audi-Boliden aufmerksam. Nun ja, wenn ein südländisch aussehender Jüngling mit einer marokkanischen Schönheit in einem 100.000-Euro-Auto sitzt und im Grenzgebiet mit 4 Auspuff-Endrohren durch die Landschaft bläst, darf die Polizei schon mal nachfragen, was es mit dem Pärchen auf sich hat.


Wen wunderts, wenn die Polizei im Rahmen einer Routinekontrolle im Kofferraum 1,1 Millionen Bargeld findet. Das ist noch lange kein Grund, misstrauisch zu sein, so die übergeordnete Dienststelle. Dennoch fragten die Beamten im Zentralregister für Straftäter nach, ob gegen den Syrer etwas vorliegt, was schwer nach Schikane riecht, wenn man bedenkt, dass heutzutage beinahe jeder Sozialgast aus dem fernen Afrika eine größere Geldsumme mit sich führt. 

Die diskriminierende Maßnahme der Polizisten führte zu einem gewissen Unmut bei den Vorgesetzten. Die Beamten vor Ort erhielten umgehend die Info, dass der Fahrer wegen Drogenkonsums mehrfach aufgefallen war, aber er ansonsten "sauber" sei. Zwar hatte das Pärchen keinen Bon dabei, wie er bei unseren Bäckern beim Verkauf von Semmeln längst Pflicht ist, in diesem Falle wendete man jedoch den juristische Terminus an: "in dubio pro reo." Wer eine Million im Kofferraum hat, der hat das Geld vermutlich auch versteuert, zumal die Steuerehrlichkeit bei unseren arabischen Gästen geradezu sprichwörtlich ist. 


Dass sich nun der junge Mann dennoch unverzüglich einer Blutentnahme unterziehen musste, darf auch man durchaus als Boshaftigkeit der Polizisten werten, schon deshalb, weil es sich um einen ausländischen Mitbürger handelte, der, wie so viele in unserem Land, seit einigen Jahren diplomatische Immunität genießt, insbesondere dann, wenn man bereits wegen Straftaten unberechtigterweise überprüft worden ist. Wenigstens die Gerichte haben inzwischen begriffen, dass man Leute mit einer Million im Kofferraum, nicht einfach an der Grenze festhalten und mit unangenehmen Fragen traktieren darf.  

Längst hat es sich herumgesprochen, dass arabische Clans in Berlin und anderswo im Geschäftsleben sehr erfolgreich sind: Allerdings ist es unter diesen Mitbürgern verpönt, Banken zu vertrauen. Sie doponieren ihr Geld lieber in Kofferräume ihrer Autos oder hinter dem Tresen von Shisha-Bars. Andere wieder investieren ihr mühsam erworbenes Geld in Immobilien, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass sie etwa reich wären. Das schürt nur Vorurteile. 

Immerhin nahmen die übereifrigen Beamten im Falle der beiden jungen Menschen mit der Staatsanwaltschaft Rücksprache, da sie in ihrer vorgefassten Meinung glaubten, es läge ein Fall von Geldwäsche vor, die Justizbehörden einschalten zu müssen. Doch von dort gab es schnell grünes Licht. Das Paar durfte mitsamt dem Kofferrauminhalt weiterfahren. Die Grenzbeamten zeigten sich erfreut, dass sie seitens der vorgesetzten Dienststelle einer Rüge entgangen sind, ausländische Mitbürger einer Kontrolle unterzogen haben, ohne dass die geringsten Verdachtsmomente für eine Straftat vorlag.



Die Polizeiinspektion Passau hat, nachdem sie Schein für Schein nachgezählt hatten, auch die Geldbündel fotografiert. Laut Auskunft wollten Polizisten auch einmal sehen, wie mehr als eine Million Euro auf einem Haufen aussehen. Das Bild dürfte in so manchem Poesiealbum der Beamten landen. 

Die Annahme, es könne sich im Drogengeld handeln, wurde vom Staatsanwalt verworfen. Vermutlich stach das Argument des jungen Paares, dass Deutschland ein teures Pflaster und die Lebenshaltungkosten exorbitant hoch seien. Deshalb führten sie stets eine gewisse Summe Bargeld mit sich, weil man ja nie wissen könne, was unterwegs alles passiere. Schließlich könne man in jeder deutschen Großstadt selbst sehen, wie viele Rentner nicht einmal mehr vom Flaschen sammeln ordentlich leben könnten.

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