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Annalenas Flop als Qualitätsmerkmal - Das war wohl nix.

Schon wieder ein Defekt am Regierungsflieger. Baerbocks Airbus, unterwegs in den Indo-Pazifik, musste nach dem Start im Wüstenstaat der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wieder nach Abu Dhabi umkehren. Die Landeklappen ließen sich nicht ausfahren. Nun, kann ja mal passieren, denkt sich unsereiner.

Außenministerin Annalena Baerbock war auf dem Weg nach Australien, als der Pilot ein Problem bemerkte. Aus Sicherheitsgründen landete die Maschine in Abu Dhabi. Nach einem Testflug sollte es mit großer Verspätung weitergehen. Doch auch daraus wurde nichts. Der Flugkapitän war gezwungen, 80 Tonnen Kerosin über dem Meer abzulassen, bevor er wieder landen konnte.

Wenn man bedenkt, welchen Aufstand die Grünen gemacht hätten, würde ein Tanker vor Helgoland ein paar Liter Schweröl ins Meer verklappt haben, dürfte das unüberhörbare Schweigen unserer grünen Ideologen angesichts von mehr als 100.000 Liter abgelassenen Kerosins ins Meer eine neue Stufe grüner Heuchelei markieren. Nun ja, schließlich war das ja nicht vor Helgoland oder gar vor Amrum. Von grünen CO2-Fußabrücken will ich hier gar nicht mehr reden - bei dieser Reise handelt es sich bereits um den kilometerlangen Trampelpfad einer Elefantenherde.

Man kanns ihr nicht verdenken, unserer Annalena, dass sie schwer beleidigt war, zumal einerseits alles, was Grüne derzeit anstellen, irgendwie daneben geht, andererseits Ehemann und Kinder an Bord waren. Und jetzt ging es auch beim zweiten Flugversuch nicht weiter. Denn trotz eines erfolgreichen Testflugs über dem Golf-Emirat Abu Dhabi, würde es diesmal mit dem Fliegen wirklich klappen - jedenfalls hatte man es ihr versprochen. Doch kaum war Familie Baerbock angeschnallt, war die schöne Reise unserer Außenministerin zu Ende, und das, obgleich sie doch dringend nachsehen wollte, wie die Ureinwohner auf den abgelegenen Fidschis so leben.

Notgedrungen entschieden Baerbock und ihr Team, die Reise trotz allen Widrigkeiten ein drittes Mal zu versuchen und mit Linienflugzeugen fortzusetzen. Pustekuchen. Aus logistischen Gründen war die koordinierte Fortsetzung mitsamt ihrer Entourage nicht möglich. Die vielen Fotografen, Kosmetikerinnen, Friseure, Masseure und Maßschneider wären nicht gleichzeitig mit Lenchen in Sidney eingetroffen. Auch die handverlesenen Staats-Journalisten hätten es nicht rechtzeitig geschafft, die eigens mitgereist waren, um eine schöne und erfolgreiche Berichterstattung über die Ankunft unserer Außenministerin ans deutsche Volk zu übermitteln. Wütend brach die Grünen-Politikerin ihre Versuche weiterzukommen ab.  

Eigentlich wollte sie doch Flagge zeigen, unsere Annalena, und am Dienstag dem indigenen Volk der Kaurna in Australien wichtige Kulturgüter zurückgeben. Und sie wollte es dieses Mal besser machen als in Benin, wo nach ihrer Abreise die zurückgegebenen Bronzen, wertvollen Artefakte, Schmuck und Skulpturen unverzüglich in die Hände dubioser Geschäftemacher gefallen sind. Hauptsache, man war da gewesen und die Fotografen konnten schöne Bilder über die Wiedergutmachungsgeste unserer deutschen Außenministerin schießen. 

Es ist einfach zum Mäusemelken. Erst hat Annalena deutsche Museen plündern lassen, um bei den ihr völlig unbekannten Indigenen, von denen sie zuvor noch nie etwas gehört hatte, mit einer großen Geste zu glänzen. Und erneut ist eine kulturelle Reinwaschung Deutschlands misslungen.

Jetzt wollte sie endlich auf dem Inselstaat Fidschi die erste deutsche Botschaft eröffnen. Weswegen? Nun ja, das weiß man nicht so genau. Vielleicht wollte sie den Insulanern eine Freude machen und dabei das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Dort solls ja ganz schön sein. Wie man weiß, besteht der Inselstaat aus 332 kleineren Inseln mitten im Südpazifik. Berühmt sind die schroffen Landschaften, die palmengesäumten Strände und die Korallenriffe mit ihren klaren Lagunen. Ansonsten gibt es, außer ein paar Eingeborenen und ein paar ehemalige Engländer, nicht sehr viel.

Wenn man einmal von unseren derzeitigen massiven Problemen absieht, fragt man sich, ob Reisen, bei der unsere Außenministerin beispielsweise in nigerianischen Dörfern Toilettenanlagen einweihen wollte, wirklich unverzichtbar sind. Man fragte sich auch, was Annalena wenig später auf einem pazifischen Atoll im Südpazifik wollte, ein kleiner Inselstaat, den kein Mensch kennt, von dem man nichts wissen und wohin auch kein Mensch hinreisen will und überdies auch niemand hinfinden würde, selbst wenn das Eiland suchen würde. Aber anscheinend hat Annalena ein besonderes Faible für pazifische Südseeinseln.

Angeblich wollte sie uns Deutsche vor Augen führen, dass die Menschen dort vom Hochwasser bedroht sind. Ob aber solche Reisen tatsächlich im Interesse Deutschlands sind und ob man sich möglicherweise eher kümmern könnte, mit Putin ins Gespräch zu kommen, scheint nicht im Fokus unserer Republik und einer feministischen Außenpolitik zu stehen.

Aber kehren wir zurück zu den symptomatischen Defekten an Regierungsfliegern und Jets der Flugbereitschaft der Bundesregierung, die anlässlich von Dienstreisen viele Staatsvertreter heimgesucht haben. Sie sind inzwischen sozusagen ein herausragendes Qualitätsmerkmal geworden, an dem man heute mehr denn je den wahren Zustand unseres Landes ablesen kann.

Bezeichnend für die schier unglaubliche Anzahl technischer Versagen rund um unsere „Bundeswehrvorzeigejets“ steht 2019 als Opfer eines Aprilscherzes Außenminister Heiko Maaß, der in wichtiger Mission am 1. April im Flieger saß und wegen eines Defektes zu spät in New York bei den Vereinten Nationen ankam. Selbstredend musste auch unsere Kanzlerin leidliche Erfahrungen mit Verspätungen sammeln, wenn sie ausnahmsweise einmal unseren Regierungsflieger benutzen wollte. Ihr Jet gab im August 2011 in Frankreich den Geist auf.

Nachdem man im Rahmen der hektischen Reparatur unserer Angela mitteilte, dass die neue „Konrad Adenauer" nicht weltweit auf jedem Flughafen landen kann, zog sie einen beleidigten Flunsch. Merkel soll sehr verärgert gewesen sein, weil die Flotte der Luftwaffen-Flugbereitschaft gerade erst modernisiert worden war. Möglich, dass schon damals eingearbeitete Migranten die kompetenten Wartungsarbeiten in die Hand genommen haben.

Immerhin, danach hatte sie für einige Zeit Ruhe, bis im Oktober 2015 eine Reise nach Indien anstand. Wieder streikte der Airbus-Flieger. Sie und ihre mitreisenden Minister flogen in einem Truppentransporter der Bundeswehr. Kurz darauf, im November 2015, traf es Ex-Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf dem Weg zu einem Arbeitsbesuch nach Italien. Sein Airbus wartete an der Rollbahn in Berlin-Tegel auf Startfreigabe – als der Bordcomputer ausfiel. Wieder einmal war es nix mit der Pünktlichkeit.

Aber wir Bürger blieben ja schon damals cool. Denn wie sagte Michail Gorbatschow einst: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Allerdings konnte er damals nicht wissen, dass wir mit Heiko, Angela und Frank-Walter auch ohne Flugzeug gestraft genug sind. Die Zwischenfälle defekter Regierungsflieger in den letzten 5 Jahren reihen sich wie eine Perlenkette aneinander. 

Auch Olaf Scholz versuchte es einmal mit einer pünktlichen Abreise aus Bali nach Deutschland. Er hatte dort an einem internationalen Finanztreffen teilgenommen. Ein unbekanntes Nagetier vereitelte die Rückreise. Angeblich habe eine Ratte oder ein Marder – so genau weiß man das nicht – die Kabelverbindungen angenagt. Das Flugzeug blieb auf einer Nachbarinsel zurück, Finanzminister Scholz musste auf einen Linienflug ausweichen. Dummerweise kam er trotzdem in Deutschland an. Hätte der sich damals nicht verfliegen können?

Aber blicken wir weiter zurück: Schon 2004 konnte man dem Flieger nicht mehr über den Weg trauen. Der damalige Verteidigungsminister Peter Struck wollte sich auf eine Ägypten-Reise begeben. Da kein Ersatz verfügbar war, musste eine Notlösung gefunden werden. Struck flog schließlich in einer Luftwaffen-Challenger, der Journalisten-Tross folgte in einem Medivac-Airbus hinterher. 

Joschka-Fischer war im Januar 2005 auf dem Weg nach Thessaloniki, um an einer Holocaust-Gedenkfeier teilzunehmen. Etwa fünf Minuten nach dem Start waberte Rauch durchs Cockpit und die Kabine. Immerhin gelang die Umkehr und die Landung in Berlin-Tegel. Im September 2008 hatte Bundespräsident Köhler vor, die Paralympics in Peking zu besuchen, was dank des defekten Luftwaffen-Airbus‘ „Konrad Adenauer“, nicht gelang. Köhler und seine 50-köpfige Delegation nahmen ersatzweise eine Linienmaschine der Air China. Auch Köhlers Nachfolger Christian Wulff hatte Probleme mit der „Konrad Adenauer“: 2011 strandete er mit der Maschine in Brasilien.

Nun ja, inzwischen weiß die Welt, dass man bei politischen Großveranstaltungen, Gipfeltreffen oder internationalen Spitzentreffen mit deutscher Beteiligung nicht unbedingt auch mit der Anwesenheit der Staatsvertreter rechnen darf, schon der vielen Verspätungen wegen. Bei größeren Entfernungen kann es sich auch schon mal um ein paar Tage handeln. Bei Annalena allerdings, und bei ihr muss man jederzeit damit rechnen, handelte es sich um einen Totalausfall. Nicht nur beim Flugzeug.

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