Kinners, wir sind ja politisch gesehen in letzter Zeit so Einiges gewohnt. Im bunten Schmelztiegel arbeitsverweigernder Bildungsabstinenz und intellektueller Entsagung hat sich im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt eine furchterregende Vertreterin in den Fokus der Sendeanstalten bis ganz nach vorne gekämpft. Susan Sziborra-Seidlitz, Grünen-Kandidatin und evolutionärer Unfall, führt als "schadstoffarme Galionsfigur" den Werbefeldzug der Bündnis-Verirrten gegen das „rechtsradikale Gesindel“, die „Nazis“ und deren wählende Sympathisanten an. Wenn sie ihre "humorvolle" Stimme am Rednerpult erhebt, bleibt kein "rechtsradikales Auge" trocken! Mit ihrem subversiven Aufruf: "Bildet Banden, Schwestern!" scheut sie sich auch nicht, ihre Geschlechtsgenoss:innen, die (alten, weißen) Männer zu unterjochen, um stattdessen potenten Besuchern aus dem Süden eine angenehmere und "lustvollere" Lebensperspektive zu bescheren. Und während die „TAZ“ unter Au...
Politiker setzen derzeit Framing und Wording nicht nur als Angriffswaffe gegen empörte Bürger ein, sondern auch als manipulative Verteidigungswaffe, um von ihrer eigenen, unfassbaren Inkompetenz und ihren ganz massiven Fehleinschätzungen abzulenken. Ganz vorne der unangefochtene Spitzenreiter, Friedrich Merz. Es ist unübersehbar und unüberhörbar, mit welchem Engagement und kaum noch zu überbietender Impertinenz unangenehme Fakten und Tatsachen in einen für politische Zwecke vorteilhaften Sprachduktus gekleidet werden. Unsere Politiker, wie auch die öffentlich-rechtlichen Nachrichtensender beherrschen nicht nur die Technik der Wirkung von Sprache unter Anwendung meinungsbeeinflussender Formulierungen, sie verbreiten sie im Eigeninteresse nahezu pandemisch, in der Hoffnung, ungeschoren davonzukommen. Die gestrige RTL-Sendung dürfte wieder einmal nahezu allen Zuschauern die blanke Wut auf die Stirn getrieben haben, als die Moderatorin Pinar Atalay die Frage an den Kanzler richte...