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Wadephul gelingt ein wirtschafts- und geopolitischer Durchbruch – Deutschland wieder auf der Siegerstraße!

Darauf haben wir lange warten müssen. Johann Wadephul (CDU) brilliert mit Initiative und Tatkraft, denn mit seinem diplomatischen Vorstoß in der indo-pazifischen Hemisphäre setzte er vorgestern neue Maßstäbe im Kampf gegen die für die menschliche Spezies tödliche Erderwärmung.

Sprechen wir es offen aus: Wadephuls politisch spektakulärer Vorstoß auf der unabhängigen Koralleninsel Niue im Südpazifik, einem vernachlässigten Atoll mit 14 Dörfern und nach der letzten Volkszählung im Jahr 2022 von 1.689 Seelen bewohnt, bringt Deutschland nicht nur klimapolitisch, sondern auch strategisch, macht- und geopolitisch ein gutes Stück voran. Wo, wenn nicht im Pazifik, müssen wir unsere Interessen nachhaltig vertreten und auch durchsetzen.

Man darf Wadephuls Dienstreise zum Inselstaat Niue, von dem kein Schwein, nicht einmal ein grüner Abgeordneter unseres Bundetages jemals gehört hat, keineswegs zu gering schätzen. Johannes' Einsatz vor Ort muss zweifellos als außenpolitische Sternstunde im Kampf gegen das vermaledeite Klima bezeichnet werden. Der außenpolitische Doppel-Nutzen kann schon deshalb nicht hoch genug bewertet werden, da unser „Außen-Johannes“ mit dem Engagement Deutschlands in dem weltvergessenen Winkel unseres Planeten auch gleichzeitig gegen die völkerrechtswidrige Einflussnahme Chinas aktiv wurde. 

Wadephul ergänzte: „Wenn Chinas Einfluss hier steigt, dann sinkt auch gleichzeitig unser Einfluss.“ Ich wills mal so sagen: Hat der Johann, dort auf diesem völlig unbekannten Korallenriff, jemals Einfluss gehabt, obwohl er vor ein paar Tagen noch gar nicht wusste, dass es dieses Fleckchen Erde überhaupt gibt? Schwamm drüber. Und während Kanzler Fritz derzeit bei den arabischen Emiren, Scheichs und gekrönten Häuptern demutsvoll um Öl und Gas bettelt, widmet sich Johann weltgewandt, wie er nun mal ist, um die wirklich wichtigsten Aufgaben Deutschlands.

Wadephul setzt mit bewundernswerter Energie Baerbocks grünes Erfolgsmodell der Klimarettungsmaßnahmen auf entfernten pazifischen Koralleninseln fort. Denn schon Annalena – Gott hab sie außenpolitisch selig -, setzte damals mit ihrer sensationellen Weitsicht historische Zeichen, als sie nach Abschluss des G-20-Gipfels per Jet auf den winzigen, mikronesischen Inselstaat Palau reiste, - ein völlig bedeutungsloses Atoll mitten im Pazifischen Ozean -, um sich direkt vor Ort aktiv den weltklimatischen Problemen zu stellen. 

Die deutsche Außenministerin mitsamt ihrer 15-köpfigen Entourage erwies dem Häuptling Eyos Rudmich die Ehre. Am feinen Sandstrand von Ngkesill, eine romantisch-grüne Kulisse an den Gestaden des winzigen Landes, zeigte sich Lenchen in Palau über die dramatischen Auswirkungen der weltweiten Klimakrise erschüttert. Für die grüne Politikerin lag es auf der Hand: Nur hier können die wirklich essenziellen Fragen nachhaltiger Klimarettung beantwortet werden. Wie recht sie doch damit hatte, erleben die Berliner doch gerade die Vorboten und Auswirkungen infernalischer Hitzebelastungen als Folge pazifischer Klimakatastrophen sowie dem damit verbundenen kältesten Winter und dem wärmsten Schnee in unserer Hauptstadt.

Bringen wir es doch einmal auf den Punkt: Von der Existenz Niue, ein 20 mal 20 Kilometer großer Fliegenschiss mitten in der Südsee, zwischen Tonga, Samoa und den Cook-Inseln gelegen, haben bestenfalls eine Handvoll Deutscher Bürger Kenntnis, nichtsdestoweniger findet Dank Wadephul auf dem dünn besiedelten Korallenriff deutsche Weltpolitik statt. Der Staatsbesuch unseres Außenministers auf Niue wurde von den Inselbewohnern in der Hauptstadt, genauer gesagt, im Hauptdorf Alofi, bestehend aus 43 Hütten, einem Friedhof und einem Versammlungssaal, während einer bemerkenswerten Feierstunde frenetisch gefeiert.

Deutschland hat Niue endlich als eigenen Staat anerkannt. Alle 1.600 Einwohner des Eilands, östlich der Datumsgrenze, und damit etwas größer als das ostfriesische Dörfchen Lütjenholm, waren vor Freude aus dem Hüttchen. Der Besuch wurde von den Insulanern ähnlich begafft, wie unsereiner Paviane im Zoo bestaunt. Hier, am Ende der Welt, steht für Berlin und unserer Regierung das Selbstbestimmungsrecht der Völker ganz oben auf der Werteskala. Der Häuptling der Niuenesen, Dalton Takelage, auch Premierminister genannt, zeigte sich hoch erfreut über Aufnahme diplomatischer und natürlich auch wirtschaftlicher Beziehungen mit unserem Land. 

Der CDU-Politiker hat während seiner Reise in der indopazifischen Region den Ausbau von Partnerschaften auf dem Zettel und – wie er selbst kommentierte –, geht er davon aus, dass die formale Anerkennung des Eilands auch dazu dient, sich weitere kleine Südseestaaten gewogen zu machen. Ich will ja nicht unken, wenn ich an dieser Stelle bemerke, dass Wadephuls Flug ins Pazifische mitsamt seiner Entourage von den Kosten her  den Staatshaushalt des Inselstaates bei weitem übersteigt. Das stellt natürlich keine Kritik an den Bemühungen um das Weltklima im Pazifik dar, sondern soll die Bedeutung des Geldbetrages unterstreichen, die der Inselstaat, 2.500 Kilometer von der Küste Neuseelands entfernt, von uns dringend benötigt.  

Der Felsen, wie er von den Eingeborenen auch genannt wird, erwartet nun auch deutliche ökonomische Impulse hinsichtlich der eigenen Exportchancen modischer Baströckchen aus der heimischen Produktion sowie die Erschließung von Bodenschätzen der Inselregion. Aber es gibt laut "Johannes dem Ersten" weitere, ernst zu nehmende Herausforderungen, deren Bewältigung auch in besonderem Deutschen Interesse liegt. 

Das Gebiet in der Nähe des Hauptdorfes Huvalu an der Ostseite, umfasst ein 5.400 Hektar großen zusammenhängenden Primärwald und beherbergt laut „BirdLife-International“ eine vom Aussterben bedrohte Population von Purpurkronenhäubchen, Blaukronenloris, Polynesischen Trillern und Staren. 

Der Klimawandel in Mikronesien hat in den letzten Jahren eine Schneise todbringender Opfer unter unseren gefiederten Freunden geschlagen. Selbst in Wikipedia können wir nachlesen, dass zwischen 2018 bis Anfang 2019 die männliche Stockente mit Namen Trevor als einziger Erpel auf Niue lebte und dessen Todesnachricht vor 6 Jahren weltweite Medienaufmerksamkeit erhielt. Allerdings, das möchte ich zumindest kritisch anmerken, besteht durchaus der vage Verdacht, dass der Erpel Trevor einem hungrigen Insulaner und somit einem Messermord zum Opfer gefallen sein könnte. Wenn dem nicht so gewesen sein sollte, ist es tatsächlich 5 nach Zwölf und es bestand, reichlich verspätet, möchte ich anfügen, für unseren Johannes Handlungsbedarf. 

Aus den Verlautbarungen des Premierministers Takelage geht allerdings nicht hervor, ob die Einflussnahme der Chinesen auf dem Atoll der Purpurkronenhäubchen gilt oder vielmehr der seltenen Erden wegen motiviert ist, oder die Gründe bei den etwaigen chinesischen Expansionsbestrebungen zu verorten sind. Wadephul ist, das können wir nun stolz konstatieren, den Chinesen zuvorgekommen. er hat den "Gelben" buchstäblich ein Schnippchen geschlagen. Deutschland hat am Dienstag formell bilaterale Beziehungen mit der Südseeinsel Niue aufgenommen, eine wahre Sternstunde neuer wirtschaftlicher, strategischer, klimatologischer und ornithologischer Weichenstellungen, wenn ich es an dieser Stelle betonen darf. Fehlen nur noch Lauterbach oder Spahn, der die Jungs auf der Insel einmal ordentlich durchimpft.

Werfen wir einen Blick zurück auf Annalena Baerbock, die als Vorreiterin und Mutter indopazifischer Diplomatie gilt und große weltpolitische Fußabdrücke auf den nahezu unbewohnten Inseln hinterlassen hat. In die muss Wadephul erst noch hineinwachsen. Immerhin ernannte Baerbock angesichts des ansteigenden Meeresspiegels am Gestade des Riffs Palau, sozusagen spontan ihre Vertraute Beate Grzesky zur Sondergesandten für das mit Palmen bewachsene pazifische Eiland. Seit jener Zeit ist die Diplomatin Beate Grzesky (Besoldungsgruppe A 15) für die Inselgruppe Mikronesiens direkte Ansprechpartnerin für aktuelle Klimafragen.

Aber angesichts der perspektivisch-diplomatischen Tatkraft unseres Johannes bin ich davon überzeugt, dass Deutschland in überschaubarer Zeit den klimapolitischen und ökologischen Supergau der Inselstaaten im Pazifik mit großem Erfolg und milliardenschwerer Finanzspritzen verhindern wird. Dem immer weiter ansteigenden Meeresspiegels im Pazifik muss endlich Einhalt geboten werden, damit das Volk der Niunesen wieder entspannt schlafen kann. Wenn wir noch ein wenig beim Streusalz in Berlin einsparen und den Oberschenkelhalsbrüchen der Fußgänger und Passanten weniger Bedeutung beimessen, dann kriegen wir das auch noch gewuppt.

Ach - eh ich's vergesse: NEIN...! Das alles ist kein Witz und auch keine Satire. Die sind so - unsere Politiker!

                                            

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