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MÜNSTER - DIE SACHE MIT DEM IMPFDURCHBRUCH

Ach, es hätte für unsere politischen Impf-Fetischisten alles so schön werden können, wenn da nach den Volksrettungsspritzen nicht überall diese dummen Nebenwirkungen und Coronarückfälle auftreten würden. Und jetzt auch noch Münster. Die ausgelassene Freiheits-Party für unterwürfige Totalimmunisierte und feierwütige Komplettgenesene erwies sich nun als echter Rohrkrepierer. Wie gesagt, es hätte für Lauterbach, Drosten und Wieler so schön werden können.

 


Was sich da in Münster abspielte, könnte sogar den einen oder anderen Impffreudigen zum Nachdenken bewegen. Impfdurchbrüche, schwere Nebenwirkungen und Herzinfarkte, Trombosen und Todesfälle, eigentlich statistisch sorgsam gehütete Geheimnisse, alarmierten nun die Berliner Verfechter staatlich verordneter Heilsdrogen. Nicht weil etwa solche "Impfunfälle" zuhauf auftreten, sondern weil Printmedien über etwas berichten, was gar nicht sein soll, sein darf und sein kann. Bei mindestens 26 handverlesenen Gästen - allesamt Doppelt- und Dreifachgeimpfte, sind Imdurchbrüche aufgetreten. 

Die tanzenden "Freiheitskämpfer", ausgestattet mit digitalisiertem Impfpass, Warnapp und dem damit staatlich bescheinigten Unbedenklichkeitszertifikat, ließen es unter strengster, behördlicher Aufsicht in einem pervertierten „2-G-Club“ in Münster so richtig krachen. Und das mit Folgen, die so unpopulär sind, dass man wie üblich, im politischen Berlin solche Störungen am liebsten verschweigen würde.

Mehr als 26 vollkommen immunisierte Vorzeige-Geimpfte steckten sich unter strengsten Sicherheitsbedingungen auf der Tanzfläche mit diesem vermaledeiten Virus an, der nach menschlichem Ermessen die ausgelassene Gesellschaft gar nicht hätte anfallen dürfen. Es hats aber trotzdem getan. Selbst Mitarbeiter des Clubs wurde von dem hinterlistigen Virus nicht verschont, obwohl es doch ganz genau hätte wissen müssen, dass im Münsteraner Partytempel die „2-G-Regel“ rigoros angewendet wurde.

Jetzt rechnet die Stadt damit, dass in Kürze weitere Infektionen bekannt werden. Die Nachverfolgung durch das Gesundheitsamt laufe auf Hochtouren. Zahlreiche Kontakte müssten nun einen PCR-Test vorlegen. „Die genaue Anzahl der engen Kontaktpersonen ist noch unklar“, hieß es. Ins Deutsche übersetzt: In der Innenstadt von Münster laufen hochinfektiöse Impflinge durch die Gegend, die alle anderen Geimpften bei LIDL, REWE, ALDI, auf Bahnhöfen, in Bussen und Bahnen, in Behörden, Schulen und Universitäten anstecken. Allerdings mit gutem Gewissen und mit staatlichem Freibrief. Die dürfen das.

Gesunde und Ungeborene dagegen müssen mit der vollen Wucht staatlicher Konsequenzen rechnen, wenn sie sich unter maskentragende Geimpfte mischen und sich von ihnen anstecken lassen, obwohl sie von staatlicher Seite als ungefährlich eingestuft wurden. Unmittelbar nach bekannt werden der unbeschwerten Partynacht mit anschließendem Virenbefall trat Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer vor die Kamera und bewies sein Talent als Komiker. „Die vorliegende Ansteckungsserie bestätigt noch einmal die enorme Bedeutung der Schutzimpfung“, so sein wörtliches Statement.

Dazu erspare ich mir nun jeden weiteren Kommentar und lasse mir die Logik des Behördenleiters auf der Zunge zergehen. Immerhin, die Mitarbeiter des Münsteraner Gesundheitsamtes schwärmen wie die Hornissen aus und testen jeden, der einen halbwegs geimpften Eindruck macht, zumal man diese Gruppe vor den widerspenstigen Ungeimpften und Gesunden schützen muss. Vermutlich müssen wir nicht lange warten, bis die Regierung beschließt, Gesunde in Quarantäne zu schicken.

Nun sind Impfdruchbrüche ja wirklich nichts Neues. Sie treten mittlerweile in einer besorgniserregenden Häufigkeit auf. Und zwar überall auf der Welt, wo geimpft wird. Zehntausende von gemeldeten, schweren Nebenwirkungen verschwinden wie von Geisterhand im getürkten Statistiksumpf des RKI. Doch Politiker wären keine Politiker, hätten sie sich nicht mithilfe nahmhafter Wissenschaftler wie Drosten oder Karl Lauterbach eine völlig neue Strategie zur Bekämpfung von Covid ausgedacht. Alle Geimpfte, Immunisierte, Geschützte und Gerettete sollten sich sicherheitshalber gezielt anstecken, sich anschließend testen lassen, um die 4. Welle endgültig zu brechen. Nur auf diese Weise würde das körpereigene Immunsystem des Impflings eine erhöhte Immunantwort provozieren. Nun ja, kann man machen... Aber weshalb dann eine vorherige Impfung?

Immerhin haben unsere Krankenkassen einen wichtigen Schritt nach vorne gewagt. Angestellte Ungeimpfte sollen im Falle einer Ansteckung in Zukunft keine Lohnfortzahlung erhalten, selbst dann nicht, wenn sie von geimpften Virenschleudern am Arbeitsplatz verseucht wurden. Oh, Herr lass Abend werden.

 

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