Direkt zum Hauptbereich

…kriegsbesoffen und aggressionsaffin – Stolpern wir in den dritten Weltkrieg?

Während unser Verteidigungsmuttchen Christine Lambrecht nicht müde wird, täglich öffentlich klarzustellt, alles zu tun, Deutschland aus einem Krieg heraushalten zu wollen, klingen unter Uschis Federführung die Stimmen aus der EU-Zentrale zuweilen mehr als bedrohlich. Hardliner im Hintergrund scheinen kriegsbesoffen und aggressionsaffin zu sein.

 


Die EU beschließt nun als Reaktion auf den Ukrainekrieg eine sogenannte „schnelle Eingreiftruppe“, an der, wie man hört, mindestens 5.000 deutsche Soldaten mitwirken sollen. Mit semantisch optimiertem Framing spricht man davon, dass das militärische Vorhaben einer schlagkräftigen Truppe mit der Neutralität vereinbar sein. Es ist geradezu amüsant, unseren Politikern zuzuhören, mit welcher Chuzpe man von Verteidigungswaffen und Neutralität spricht, wenn man gleichzeitig mit dem Respekt einflößenden Begriff „Eingreiftruppe“ hantiert, erinnert er doch an die „GSG 9“ oder an das „mobile Einsatzkommando“.

Wo bitte, will die EU denn eingreifen, wenn es hart auf hart käme, ohne gleichzeitig einen Atomkrieg vom Zaun zu brechen, der sich gewaschen hätte. Besonders der Terminus „schnell“ könnte leicht missverstanden werden, angesichts des Zustandes unserer Bundeswehr. Da stellte sich im Augenblick wohl eher die Frage, in welche Richtung unsere Verteidigungslinien im Falle eines Angriffs zurückweichen und wie zügig das vonstattengeht.

Präsident Selenskyjs suhlt sich in appellatorischen Beistandsaufforderungen und Solidaritätserpressungen. Und das zeigt bei unseren Polit-Eliten, zumindest in Deutschland, geradezu hündische Bereitschaft, mit Verbalattacken über Putin herzuziehen und ihn bis aufs Blut zu reizen und mit suizidaler Bereitschaft den eigenen Bürgern den Energiehahn abzustellen. 

Hundert Milliarden Sondervermögen sollen alleine für die Bundeswehr aufgebracht werden, um Putin und seiner Armee Mores zu lehren. Unser „Außen-Lehnchen“ tut es dem Robert gleich, der sich gerade auf Einkaufstour bei den Arabern aufmantelt. Sie wirft derweil sämtliche grüne Dogmen ohne die geringsten Parteiskrupel über Bord und schließt neuerdings eine atomare Auseinandersetzung nicht mehr aus.

Und damit der heimische Bürger das allumfassende Säbelgerassel mit den einhergehenden Konsumpreisen und explodierenden Kosten an der Energie- und Benzinfront klaglos akzeptiert, werden wir 24 Stunden am Tag mit einer drohenden Kriegsberichterstattung und gewaltigen Fluchtbewegungen eingestimmt. Schreckensbilder aus Kiew und Charkiw, Sandsäcke in Odessa und Menschen, die sich in Bunkern verbarrikadieren, sie sollen die deutsche Akzeptanz und Bereitschaft für zukünftige Einschränkungen und den galoppierenden Geldverfall erhöhen.

Wolodomir Selenskyj tingelt auf allen internationalen Fernseh-Kanälen. Waffen will er. Eine Flugverbotszone überdies, mit der man die Nato bequem dazu verleiten könnte, mitzuzündeln. Die Sanktionen gegen den Russen sind ihm nicht konsequent genug. Ja, er geht sogar so weit, dass im israelischen Parlament den Krieg mit dem Holocaust vergleicht, um mit solch abstrusen Assoziationen die Empörung der Israelis in Hochform zu bringen. Längst ist der ukrainische Präsident übers Ziel hinausgeschossen. Denn jeder seiner Auftritte zielt darauf ab, dass die westliche Welt mit maximaler Wucht und am liebsten mit Atomwaffen über Putin herfällt.

Er kann und will nicht begreifen, dass alles, was schon getan wurde, in die Freiheitsrechte, in die Besitzstände und in die Energieversorgung der europäischen Bürger massiv eingreift. Deutsche Steuermilliarden fließen wie eine sprudelnde Quelle in seine Kassen, während an der Tankstelle für Autofahrer nichts mehr sprudelt. Zehn Millionen Ukrainer sind auf der Flucht und Selenskyj scheint es als Selbstverständlich zu empfinde, dass Europa seine Flüchtenden klaglos aufnimmt und versorgt. Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass Amerika einen infamen Masterplan angezettelt hat, bei dem Europa und insbesondere Deutschland mehr, als nur in die Knie gehen wird.

Fast scheint es, die deutschen Bürger sollen den auch von den USA vorangetriebenen und nun auf den herannahenden Krieg in Europa vorbereitet werden. Unsere Staatsmedien tun das ihre, indem sie mit Sondersendungen und blutigen Überschriften nicht nur über den Krieg berichten, sondern ihn geradezu herbeireden. Der Fernsehkonsument vorm Bildschirm wird systematisch und in kleinen Häppchen an seine magere Zukunftsperspektive herangeführt und kann sich beim permanenten, telegenen Bombenhagel schon mal an die Gefahr und kalte Winter gewöhnen.

Wie kündigte Habeck heute vorsorglich an? Es dürfen in Zukunft keine Gasheizungen mehr in Wohnungen und Häuser eingebaut werden. Er verschweigt freilich weshalb. Doch der Grund liegt auf der Hand. Lieferungen des Flüssiggases scheitern die nächsten Jahre schon deshalb, weil es keinerlei Transport- und Lagermöglichkeiten gibt. Es würden Hunderte von riesigen Gasschiffe benötigt und es müssten Dutzende gigantischer Gasterminals gebaut werden. Der Flughafen BER in Berlin lässt grüßen.

Kriegstreiber, wohin man schaut, das ist das Resümee, was man dieser Tage ziehen kann. Denn nicht nur in der Ukraine toben die Kämpfe, auch in den sozialen Netzwerken werden unerbittliche Schlachten ausgefochten. Ähnlich wie beim Pandemiegeschehen haben sich Fronlinien gebildet, die kein Mensch mehr auflösen kann und mit tausenden von Fake-Videos und Bildern befeuert werden. Richtig und falsch, wahr und unwahr, gestellt und echt, es ist kaum noch möglich, Authentizitäten trennscharf zu identifizieren.

Ein Krieg der Bilder, der Falschnachrichten, erschütternden Schicksalen, deren oft inszenierte und auf Sensation getrimmten Tragödien nur noch dazu dienen, Putin und seine Armee zu verteufeln. Faktenchecks sind zu dummen Behauptungen und Lügen verkommen und werden von unseren Nachrichtensprechern perfekt medial aufbereitet, damit kein Bürger auf die Idee kommt, die eigens aufgemotzte Wahrheit anzuzweifeln. Perfide, infam und niederträchtig. 

Es läuft wie immer ab. Kleine, machbesoffene und wichtigtuerische Politeliten fechten auf dem Rücken ihrer Bürger die Feindbilder aus, bringen Bürger in existenzielle Not, muten ihnen Einschränkungen zu und schröpfen sie zu guter Letzt, um ihre Kriege zu führen. Weder die Fleischverkäuferin oder der Busfahrer, weder eine Krankenschwester noch eine Textilfachkraft käme von sich aus und alleine auf die Idee, über die Ukraine herfallen zu wollen oder Russen zu verdammen. 

Kein Taxifahrer und kein Automechaniker würde darüber nachdenken, ob er einem Kaukasier oder Kiewer über den Weg trauen kann oder nicht, solange Politiker ihre Profilneurosen nicht an anderen Ländern austoben und Medien ihre sensationsgeilen und tendenziösen Berichterstattungen sachlicher und ehrlicher gestalten würden. Nicht Büger, sondern Politker sollten an die Front, wenn sie sich gerne gegenseitig die Köpfe wegschießen wollen. Es wäre nicht schade um sie. Dann würde ich sogar aufmerksam die Berichterstattung von willfährigen und rückgratslosen Mediengestaltern verfolgen. 

 

 

  

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Jetzt muss sich die Welt warm anziehen! Annalenas neue Karriere in New York!

Wenn man es genau nimmt, hat der Bundesbürger in unserem Land keine andere Wahl, als sich angesichts der aktuellen Nachrichten mit einer Überdosis afghanischem Dope zu bekiffen. Was sich gerade im politischen Berlin abspielt, überschreitet bei Weitem die Grenzen des Ertragbaren, das man nur noch im zugedröhntem Zustand unbeschadet überleben kann.   Der „Politische Filmpalast in Berlin“ präsentiert seinen Zuschauern einen Actionthriller der außergewöhnlichen Art, den das erschauderte Publikum auf den Sitzen erstarren lässt. In dem knallharten Sciencefiction-Streifen wenden sich die Vereinten Nationen in höchster Not an die deutsche Bundesregierung und bitten um Unterstützung. Hierzulande weiß man Rat und schickt die „Grüne Terminator*in“ an die Frontlinie.  Annalena Baerbock, bei uns auch bekannt als "rhetorischer Auffahrunfall", ist die letzte Chance, Deutschland und die restlichen Kontinente mit feministischer Überlegenheit, dogmatischem Geschick, legasthenischer Sprachgewal...

Stegner verlangt Koalitionsverbot mit der AfD

Ich gebe zu, schon vor drei Jahren, als sich der politische Weltuntergang abzeichnete, stand ich des Öfteren mit meinen Espresso auf dem Balkon und gab mich dem wohligen Gedanken hin, dass es mit der CDU, den Grünen und der SPD nix mehr werden wird. Doch als ich heute Morgen den Nachrichtensender einschaltete, erschien Ralle auf dem Bildschirm. Die Zuschauer am Bildschirm rieben sich vermutlich erwartungsfreudig die Hände, versprachen sie sich doch vom kampferprobten Gladiator Ralf Stegner niederschmetternde Beleidigungen, hämische Herabwürdigungen, schöne Pöbeleien und degoutante Bösartigkeiten gegen alles, was schwarz, gelb, grün oder blau ist. Bedauerlicherweise beschränkte sich Ralle gestern mit  seinen Vernichtungsfantasien  ausschließlich auf die AfD. In der Rangreihe der unbeliebtesten SPD-Politiker ringt Ralle Stegner seit geraumer Zeit mit Saskia Esken, Karl Lauterbach und Nancy Faeser um einen der Spitzenplätze. Zugegeben, es ist ein zäher Kampf, genauer gesagt...

AusgeMerzt! Die SPD bestätigt den Mythos des schwachen Riesen

Eines steht fest: Friedrich Merz, imposante 1,98 Meter groß, dürfte seit wenigen Tagen nicht nur als die längste, sondern auch die bedeutendste politische Mogelpackung in die Geschichte seiner Partei eingehen. Es besteht auch kein Zweifel: Der eloquente Schaumschläger hat sich geradezu lehrbuchhaft entlarvt und gilt Dank der Überschätzung eigener Fähigkeiten und einiger unglücklicher Wählerentscheidungen an der Wahlurne, als Inkarnation professioneller "SelbstausMerzung". „Wir werden durch Träume groß. Alle großen Männer sind Träumer“ , so formulierte es einst der begnadete amerikanische Politiker und Staatsmann Woodrow Wilson. Wie es scheint, hat sich der 2-Meter-Mann Friedrich Merz die Maxime des Amerikaners zu eigen gemacht. Dem Latein kundigen Bildungsbürger schießt angesichts Friedrichs Gang zu Canossa die schöne philosophische Gehässigkeit ins Bewusstsein: „Ut desint vires tamen est laudanda voluntas!“ (Wenn auch die Kräfte fehlen, dennoch ist der Wille zu loben.) Kei...