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Der öffentlich-rechtliche Indoktrinierungsauftrag

Der Zeitpunkt ist längst überfällig, nicht nur im medialen Saustall gründlich aufzuräumen. Auch die unheiligen Allianzen zwischen Presse und Politik haben ein unerträgliches, ja widerwärtiges Ausmaß angenommen, das inzwischen vernichtende, gesellschaftspolitische Folgen hat.  

Vor der Bundestagswahl werden die Vorwürfe in Richtung Presse immer lauter. Unlautere politische Medienkampagnen und unverhohlene Wahlmanipulationen stehen insbesondere in den Netzwerken bei den unabhängigen Bloggern im Fokus. In den Redaktionen werden kritische Journalisten, die ihre Wächterfunktion wahrnehmen, als erhebliche Störfaktoren wahrgenommen und blitzartig entsorgt. Die hauseigene Propagandapresse hat sich mithilfe der Politik ihren Namen hart erarbeitet.

Vom eigentlichen Auftrag der Medienanstalten und Presseorgane, die der Information, Bildung und Unterhaltung gleichermaßen dienen sollen, sind nur noch fragmentarische Reste geblieben. Heute agitieren Legionen stramme Lohnschreiber, moderierende und kommentierende Indoktrinierungsbeauftragte und scheinheilige Doppelmoralisten, als gäbe es kein Morgen mehr. Wir werden von Berichterstattern erzogen, diszipliniert, dirigiert und belehrt, stets unter staatlicher Aufsicht und der Maxime: Alles für die Machtinteressen der Alt-Parteien und der politischen Möchtegerns.

Politik und Alt-Parteien haben die Zeitungen und Sender buchstäblich gekapert und ihre Meinungsvasallen fest im Griff. Selbst die bis vor einigen Jahren als seriös und weitgehend unabhängig geltenden Blätter entlarven sich immer penetranter als politische Propaganda-Organe. Mittlerweile haben nahezu alle Bürger die größten Probleme, sich eine eigene, unbeeinflusste und unabhängige Meinung zu bilden.

„Der Rundfunk gehört uns!“ Das sagte 1933 Josef Goebbels. Ein solches Statement würden die Herren Scholz, Merz, Habeck oder Lindner niemals laut äußern, und dennoch sind in unseren Medien längst genau jene Fakten geschaffen worden, die man als Besitzstand deklarieren könnte. Die heimliche Übernahme erfolgte schon in der „Merkelzeit“ und hat sich dank staatlicher Zuwendungen, Subventionen und Zwangsgebühren zügig weiterentwickelt. Pleiten und Insolvenzen konnten in vielen etablierten Printhäusern abgewendet werden. Jetzt erweisen sich ihre Chefredakteure oder Intendanten als dankbare Gesinnungsakrobaten.

Ob es sich um politische Informationen, Interviews, Statements oder scheinbar spontan geführte Gespräche handelt, sie sind nahezu ausnahmslos semantisch, thematisch und didaktisch mit den jeweiligen Parteizielen abgestimmt, „inszeniert und orchestriert“. Die bunten Sender scheuen sich nicht, freche Szenerien zu kreieren und sie als faktenbasierte Informationen zu verhökern. Stets werden dem Bürger passend eingefärbte Botschaften zum Fraß vorgesetzt, in denen oft genug politische Influencer auf sündhaft teuren Hochglanzfotos posieren und sich zum ultimativen Werbeträger ihrer Partei machen. Von Substanz jedoch sind diese bunten Figuren meilenweit entfernt. Schwamm drüber, Hauptsache es wird gedruckt, gesendet oder mit dem Beamer auf Fassaden geworfen. 

Es wird gelogen, betrogen, zurechtgebogen, auf Bedarf beschönigt, manipuliert und verfälscht. Es wird frisiert, angepasst und frisiert bis die Schwarte kracht. Die schreibenden und moderierenden Würstchen lassen die Akteure ohne Widerspruch und ohne ernsthaft zu hinterfragen oder gar zu kritisieren, gewähren. Die Medienvertreter haben sich zum verlängerten Arm und zum Sprachrohr einer unmäßig nach Macht strebenden, politischen Kaste entwickelt und sind dabei in die Rolle einer absolutistischen moralischen Instanz geschlüpft, die jeden Widerspruch mit ihrer Verbreitungsmacht niederschlägt, notfalls bis zur Existenzvernichtung.

Fast alle mir bekannten Redakteure haben sich spätestens nach Merkel nicht nur einem links-grün-rot-erwünschten Zeitgeist unterworfen, sie sind selbst zum ideologischen Bestandteil eines völlig aus dem Ruder gelaufenen politischen Zeitgeistes geworden, der sich als bunt, woke, menschenfreundlich und moralisch herausputzt, jedoch mit brachialem Machtwillen und totalitärem Erziehungsanspruch auf die Bürger einwirkt. Bis hinein in die Wohnzimmer, wo der abendliche Fernsehkrimi läuft, reicht der Arm der Politik, die nur noch Filme zulässt, die mit erzieherischen Woke- und Vielfalt-Anteilen den Bürger und Wähler auf Linie bringen sollen. Fehlt nur noch die Werbung für grünes Hundefutter oder die Kaufaufforderung feministischer Vogelhäuser.

Heute kann man mit Fug und Recht behaupten, dass keine Nachricht, keine Information, keine mit Inbrunst vorgetragene politische Wohltat auch nur in die Nähe der Wahrheit kommt. Selbst Wahlprognosen, die zum Teil mit stümperhaften Statistiken die Wähler in die erwünschte politische Richtung manövrieren sollen, sind das Papier nicht wert, worauf sie gedruckt sind. Die an den Haaren herbeigezogenen Interpretationen sind zumeist konstruiert und haben nicht einmal mehr Unterhaltungswert. Die politische Richtung der Medienberichterstattung ist unübersehbar. Sie wird Tag zu Tag unverfrorener. Sachlichkeit und Neutralität sind einer regierungskonformen Marschroute gewichen. "Wir ordnen für Sie ein", der typische ARD oder ZDF-Sprech. Nein, verheerter Moderator, ich denke und bewerte selbst und ich benötige für meine Meinungsbildung ganz sicher nicht die Vorgabe eines willfährigen Talkmasters. 

Mit der Wahl von Donald Trump und seiner Inauguration erleben wir gerade hautnah die Dimension, wie weit fortgeschritten der Verrottungs- und Zersetzungsprozess dem Berufsethos einer Berufsgattung vorangeschritten ist, die die Aufgabe einer unvoreingenommenen Berichterstattung - auch durch das massive Einwirken der Politik -, unmöglich macht. Ehrliche und aufrechte Journalisten haben, der Not gehorchend, ihre Seele längst dem Teufel verkauft.

Die Hysterie um Elon Musk zeigt die Verzweiflung, mit der bestimmte politische Lager versuchen, einen kulturellen Machtkampf zu führen. Statt einer ernsthaften inhaltlichen Auseinandersetzung flüchten sie sich in symbolische Skandalisierung – ein sicheres Zeichen von Substanzlosigkeit. Wer einen Mann, der sich seit Jahren für jüdische Belange einsetzt, als Antisemiten denunziert, der hat nicht nur den moralischen Kompass verloren, sondern auch jede Glaubwürdigkeit verspielt.

Ähnliches erleben wir gerade in der Berliner „Grün-Gate-Affäre“, bei dem sich ein atemberaubendes Ausmaß einer durch und durch intriganten Partei offenbart. Auch hier wieder zeigt sich, wie krankhaft ideologische Interessen einer Parteispitze mit ebenso krankhaft ideologischen Erfüllungsgehilfen und deren Eifer verwoben haben. Hinterhältigkeit, Gehässigkeit, Machtgeilheit und Futterneid paaren sich mit Selbstüberschätzung, Dummheit und krimineller Energie. Sie sind die Parameter für eine grüne Karriere, ganz gleich, wer dabei auf der Strecke bleibt, wie man aktuell am Beispiel Stefan Gelbhaar erkennen kann. Eine Entschuldigung gibt es bis heute nicht, obgleich Karriere, Reputation und Job vernichtet wurde.

Selbstredend spielt auch hier wieder die Presse brav mit und gibt sich pseudo-kritisch. Nur nicht insistieren! Um Himmels willen, nicht im Dreck wühlen. Gemach, gemach, zu viel steht jetzt auf dem Spiel. Habeck und Baerbock haben Pressvertreter und Berichterstatter längst vergattert. Sensible Fragen dürfen gar nicht erst gestellt werden, Image schädigende Bemerkungen müssen unterlassen werden, obwohl schon das, was bislang an die Öffentlichkeit geraten ist, völlig ausreicht, sich mit Ekel und Abscheu abzuwenden. Dennoch, es geht alles streng nach Vorgaben, Protokoll und abgestimmter Dramaturgie. Das Meinungsdiktat läuft auf Hochtouren. Die Show must go on und der Wähler muss zu seinem Glück gezwungen werden.

Es muss sich Grundlegendes verändern. Schnell, radikal und nachhaltig. Sowohl die derzeit regierenden Politiker und deren Parteivertreter als auch die Medien haben ein fatales und tiefgreifendes Glaubwürdigkeitsproblem, das kaum noch reparabel ist. Schlimmer noch. Unsere Demokratie wird nicht von außen und auch nicht von der AfD bedroht, wie man den Bürgern immer suggerieren will, sondern von innen, - von unseren Politikern - und den schreibenden und moderierenden Leibeignen in den Redaktionen und Sendern.  

                                   

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