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Es gibt keinen Platz für Brandmauern! US-Vize J. D. Vance liest Europa die Leviten.

Welch ein Tag! Was für ein Auftritt! Welch eine grandiose Rede. US-Vizepräsident J.D. Vance zerlegte in der Münchner Sicherheitskonferenz während einer 20-minütigen Rede Deutschland und Europa. 

Man könnte den Auftritt des US-Vize mit dem berühmten Zitat des römischen Staatsmannes und Feldherrn Gaius Julius Caesar über seinen Blitzsieg in der Schlacht bei Zela kurz und knapp zusammenfassen: Veni, vidi, vici! Er kam, sah und siegte! Der Amerikaner machte mit hoher rhetorischer Sprachgewalt unmissverständlich klar, wer das Sagen in der Welt hat. Das bekam auch Wolodymyr aus dem fernen Kiew zu spüren. Er mutierte zur lästigen Randerscheinung, währenddessen die Psyche des Ukrainers mit jedem Wort, mit jedem Satz und jeder Silbe zunehmend auf Erbsengröße zusammenschrumpelte.

Trump und Putin waren die Elefanten im Konferenzraum des Luxushotels in München. Die beiden, und daran dürfte in Europa und auch in Deutschland kein Zweifel bestehen, werden über das Wohl und Wehe in Kiew bestimmen, und zwar ohne Deutschland oder Europa um Rat zu fragen. Machen wir uns nichts vor: Wenn zwei Atommächte miteinander verhandeln, darf Europa bestenfalls am Katzentisch in der hintersten Ecke sitzen und mit Legosteinen spielen, dort, wo sie niemand hört und sieht.  

Die selbstherrliche Truppe hochrangiger politischer Vertreter im Saal des Hotels "Vier Jahreszeiten" erhielten eine Standpauke und eine denkwürdige Lehrstunde über Demokratie, Meinungsfreiheit und den politischen Zensurfetischismus. Würde ein deutscher Bürger die Rede des US-Vize in den sozialen Netzwerken oder in der Öffentlichkeit gesagt oder geschrieben haben, er wäre augenblicklich von der Polizei „abgeholt“ und von der Staatsanwaltschaft wegen Staatsverhetzung in Untersuchungshaft genommen worden.

And by the way ..., wo eigentlich unser Bundeskanzler? Diese Frage stellte sich wohl jeder Deutsche angesichts einer der weltweit wichtigsten internationalen Konferenzen. Um es vorwegzusagen, unser Bundes-Olaf kam bei dem Ami gar nicht vor. „Who, the fuck, is Scholz?“ stand J.D. Vance ins Gesicht geschrieben. Es gab aber auch so einige andere deutsche "High-Potentials", die der Amerikaner schnöde links liegen ließ. Unsere Auslands-Legasthenikerin beispielsweise schmollte, weil sie trotz Designer-Outfits und kostspieligen Kosmetik-Tunings keinerlei Beachtung fand. Boris litt mimisch unter schweren Zahnschmerzen, während Friedrich mit seinen letzten Kraftreserven Contenance bewahrte.  

Unbezahlbar waren die erstarrten Mienen von Boris Pistorius, Marcus Söder, Annalena Baerbock und Genossen, denen man ansah, wie sie verzweifelt gegen ihre Panikattacken ankämpften. Ich gebe zu, ich hätte glatt einen Hunderter auf den Tisch des Hauses gelegt, nur um mich an den kollektiv heruntergeklappten Unterkiefern und den entsetzt-ungläubigen Augen zu delektieren. Jeder Satz der wahrlich epochalen Rede, die J.D. Vance mit dem Duktus eines echten Staatsmannes ausführte, war wie in Granit gemeißelt und traf unsere Führungseliten bis ins Mark. Hyperventilierung allenthalben.

Der Amerikaner demontierte innerhalb von 20 Minuten das pervertierte deutsche Demokratieverständnis unserer Politelite, mit dem sie die eigenen Bürger in Atem halten und systematisch zu Duckmäusern erziehen. Ab und zu erschallte "dröhnender Applaus" von drei Zuhörern, die erschrocken angesichts brennender Luft im Saal ihre Euphorie einstellten. Ich gebe zu, mich beschlich schadenfreudige Häme, angesichts der "Vorlesung" über Demokratie und Staatsführung, bei dem J.D. Vance keinen deutschen Ziegelstein auf dem anderen ließ.

Es war – und das sage ich voller Bewunderung -, eine der bemerkenswertesten Reden, die ich von einem echten und vor allem ernst zu nehmenden Staatsmann in den letzten Jahren gehört habe. Daran werden die professionellen Selbstbeweihräucherer und all jene, die "unsere Demokratie" mit persönlichem Deutungs- und Eigentumsanspruch ständig im Mund führen, noch sehr lange kauen. Bis vorgestern war in ihren Augen eine echte Demokratie nirgends auf der Welt zu finden, umso größer nun die Überraschung, dass ihre subjektiven Realitäten mit den objektiven amerikanischen Einschätzungen nichts zu tun haben. Zeitweise wirkte die Rede auf das Publikum wie ein schwerer Autounfall, bei dem die Betroffenen nicht einmal bemerkt haben, dass sie selbst im Fahrzeug saßen.

Denn Vance hat noch einmal genau das bestätigt, was er einige Tage zuvor in den USA angekündigt hatte. Damals sagte er, wenn Europa die Meinungs- und Redefreiheit antastet, dann würde Amerika Europa nicht mehr unter dem Artikel 5 der NATO verteidigen. Die Botschaft hat damals kaum jemand ernst genommen. Gestern hat er diese Ankündigung in München auf offener Bühne wiederholt. Nein, es ist nicht die Nachtigall, die man im Hintergrund trapsen hörte, es war Elon Musk und dessen Netzwerk "X".

Europa, das sich aus Sicht der US-Administration vom wichtigsten Grundrecht, von der Meinungsfreiheit, gerade löst, muss zurückkehren an demokratische Gepflogenheiten. Vance hat deutlich gemacht, dass man sich auf amerikanische Waffenhilfe nur verlassen kann, wenn man die eigenen Bürger in Ruhe lässt, ihre Freiheitsrechte respektiert und sie nicht mit "sowjetischen Begriffen wie Desinformation" zu unterdrücken versucht.

Da saßen sie nun auf ihren weichen Polsterstühlen, diese anmaßenden, überheblichen und aufgeblasenen Selbstdarsteller, mit gequältem Lächeln und wie in einem Kindergarten zutiefst beleidigt, als J.D. Vance die klägliche Truppe im Saal gnadenlos in den Senkel stellte. Wie begossene Pudel mussten sich unsere Polit-Influencer anhören, dass die größte Gefahr für westliche Demokratien nicht von außen, nicht aus Russland oder China kommt, sondern von innen, - also von den teilnehmenden Politikern auf den bayerischen Büßerstühlen -, weil sie den eigenen Bürgern die Stimme rauben wollen.

So erfuhren die Zuhörer vom amerikanischen Vizepräsidenten "von Leuten in der Regierung", die sich hinter Konzepten wie "Desinformation", „Hate-Speach“, „unzulässiger Einflussnahme“ und „abstrusen Abschaltungsfantasien“ der sozialen Netzwerke verschanzten, um die freie Meinung zu unterdrücken. Die verbalen „Dum-Dum-Geschosse“ wummerten bis ins Büro der Ratspräsidentin und detonierten direkt unter dem Präsidentengestühl von Frau von der Leyen.

Noch bevor sich das paralysierte Publikum von der Schnappatmung erholen konnte, folgten die nächsten Granateinschläge, die unsere deutschen Kanzlerkandidaten mitsamt ihrer politischen Entourage, mit ihrer Sprengkraft sämtliche antidemokratischen Wunschvorstellungen bis ins Zentrum der Fruchtpulpe erschütterte. Denn Donald, im fernen Amerika weilend, hatte ganz offenkundig seinem Vize umfassende Prokura erteilt, um den miefigen Deutschlandpolitikern und den kleingeistig agierenden Kostenstelleninhabern in Brüssel eine denkwürdige Lehrstunde in Demokratie zu erteilen.

In einer Demokratie ist für Brandmauern gegen legitime Vertreter politischer Interessen kein Platz. Das gilt sowohl für die linken, als auch die rechten Ränder. Dieser Satz schlug ein wie eine Bombe und ging als "Avis" klar in Richtung unserer "Noch Regierung" und den Kanzlerprotagonisten. Eine äußerst kompetente Alice Weidel und ihre AfD auszugrenzen hat bei den Amerikanern eine verdammt miese Stimmung hinterlassen. Die Forderung von Vance: Weidel und die AfD müssen in alle politischen Prozesse einbezogen werden. Steinmeiers Miene fror schockartig zur Tiefkühlpizza ein, Pistorius Gesichtszüge erstarrten, während Söder aussah, als habe er gerade in eine Zitrone gebissen.

Was Vance in den Gesprächen, die er in München geführt habe, am meisten irritiert habe, sei die Unfähigkeit seiner Gesprächspartner, eine positive Vision zu formulieren. Sie wüssten zwar alle ganz genau, wogegen sie kämpften, seien aber unfähig zu sagen, warum und wofür. Statt einer echten Vision dominiere die Angst vor den eigenen Bürgern, die massenhaft „anders“ abstimmen würden als es die derzeitigen Machthaber und Möchtegerns gerne hätten. Das hatte gesessen!

Doch die „Strafpredigt“ war noch lange nicht zu Ende. Der Mann aus den USA nahm kein Blatt vor den Mund und ging auch auf die Massenimmigration ein. Er bezog sich nicht nur auf den gerade geschehenen Anschlag in München. Eine komplett verfehlte Asyl- und Migrationspolitik sei die Ursache für die unerträglichen Attentate, die sich immer häufiger in Europa ereigneten. Es seien meist junge Männer, abgelehnte Asylbewerber, die großes Leid über lokale Gemeinschaften brächten. Wie viele Anschläge, wie den gestern in München, muss es noch geben, bevor Sie ihren Kurs ändern, fragt er provokativ in die Runde.

Ich will es kurz machen. Die Rede von Vance wird insbesondere in Deutschland Folgen haben, zumal Donald Trump heute Morgen die „kleine Denk-Welt“ unserer Politiker noch ein wenig kleiner hat werden lassen. „Seine Rede war exzellent“, so dessen Reaktion aus dem Weißen Haus. Das sieht eine Frau Strack-Zimmermann selbstredend völlig anders. Reflexartig geiferte sie mit schaumtriefenden Mund in "X" - vormals Twitter: 

"Die Rede von US-Vizepräsident Vance war ein bizarrer intellektueller Tiefflug und hat auf einer internationalen Sicherheitskonferenz nichts zu suchen", ließ sie die User wissen. "Seine unmissverständliche „Werte“- Botschaft lautete: Fake News und Lügen sind als alternative Meinungen zu akzeptieren und jede US-Unterstützung wird gestrichen, wenn Europa diese „Werte“ nicht akzeptiert." Ich fürchte, es war eher unsere Flinten-Agnes, die "intellektuellen Absentismus" an den Tag legte - sofern man das, was in ihrem Kopf vorgeht als "intellektuell" bezeichnen kann. Wollte man das, was sich in ihrem Oberstübchen befindet, mit einem physikalischen Terminus  umschreiben, könnte man die graue Masse unter ihrer Frisur als "festen Aggregatzustand" kennzeichnen.

Auch wenn ich mich an dieser Stelle wiederhole, J.D. Vance hat den Europäern gezeigt, wo Donald und er den Most holen. Veni, vidi, vici! Und im Anschluss: Discessit! Doch bevor er abreiste, traf er sich zu einem letzten, vertraulichen Gespräch mit Alice Weidel, der Todfeindin unserer Pseudo-Demokraten. Ein ungeheurer Affront für die Brandmauerparteien. Sie blieben zurück als düpierte deutsche Staatsmarionetten, die es sich wutentbrannt nicht nehmen lassen konnten, wie kläffende Hunde nachzukläffen.

Prompt reagierte die deutsche Presse mit ihrer reaktionär-aufgeblasenen Großmäuligkeit. „Steinmeier rechnet bei Siko mit drastischen Worten mit US-Vorgehen ab“, so die Headlines im Blätterwalt. „Die neue amerikanische Administration hat ein sehr anderes Weltbild als wir. Eines, das keine Rücksicht nimmt auf etablierte Regeln, auf gewachsene Partnerschaft und Vertrauen.“ Lieber Herr Steinmeier: Es ist bedauerlich, dass Sie den Beichtstuhl verweigert haben, Es fragt sich allerdings, wessen Weltbild tatsächlich demokratisch ist. Ihres oder das der Amerikaner? Könnte Ihre krude Einordnung auch an Ihrer verzerrten Wahrnehmung liegen? Nun ja, immerhin hat es Ihnen das pastorale Tremolo in der Stimme verschlagen.

Auch Boris Pistorius übte scharfe Kritik an der neuen US-Regierung unter Präsident Donald Trump, jedoch erst, als Vince längst mit dem Regierungsflieger gen Amerika entschwebte. "Diese Demokratie wurde vom US-Vizepräsidenten für ganz Europa vorhin infrage gestellt", meinte er mit versteinerter Miene. Dann fuhr er mit renitentem Ton fort: Wenn ich ihn (Vance) richtig verstanden habe, vergleicht er Zustände in Teilen Europas mit denen in autoritären Regimen. Das ist nicht akzeptabel! Aber jaahdoch ..., Boris!

Ich wills mal so sagen: Wenn unser Verteidigungsminister öffentlich „diese Demokratie“ (also die, der Amerikaner) für nicht akzeptabel hält, hat er unbewusst auch den Beweis erbracht, dass er und die deutsche Regierung Eigentümer einer ganz anderen Demokratie sind. Na, Prost Mahlzeit! Olaf Scholz ließ auch nicht lange auf sich warten, indem er heute hoch erzürnt erklärte: "Wir entscheiden über UNSERE Demokratie." Na sowas, Die SPD reklamiert also auch für sich IHRE Demokratie! Ich wage zu behaupten. Getroffene Hunde bellen. Bedauerlicherweise handelt es sich bei den Hunden in Europa um Chihuahuas, Pinscher und Dackel, die sich mit einem Rottweiler anlegen, von einem Pistorius, einer Baerbock oder einem Habeck will ich in diesem Zusammenhang erst gar nicht reden...

Eine Zeitenwende, die auch diesen Namen verdient, dürfte seit gestern tatsächlich begonnen haben, auch wenn sich die Deutsche Regierung noch so sehr dagegen auflehnen wird. Was wir, die Deutschen, gestern erleben durften, kann man getrost als Sternstunde der Demokratie bezeichnen. Bleiben wir hoffnungsvoll.

                                   

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Kommentare

  1. Ja, diese Rede war ein wahres Highlight, jeder Satz hat gesessen, einfach grandios!!!!!!

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  2. "....ein bizarrer intellektueller Tiefflug..."
    Für eine Person, die intellektuell nur im U-Boot unterwegs ist, sind das leider unerreichbare Höhen.

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  3. Das solcherart direkt angesprochene hochmögende Publikum blickte drein wie eine Familie bei der Beerdigung vom astreinen Opa – und zwar in dem Moment, als der schlecht gebriefte Trauerredner detailliert von seinem tragischen Herzstillstand im Puff erzählt.

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