Es gibt kaum noch einen Bürger, der es nicht ahnte und kaum noch einen kritischen Wähler, der nicht darauf gewartet hat. Pünktlich, vier Tage vor der Wahl, präsentieren die schreibenden Repräsentanten unserer seriösen „Qualitätsmedien“ den neuesten „Wahlbeeinflussungsschlager“. „Gehn' se weiter, gehn' se weiter - kaufen sie nicht bei den blauen Betrügern! Kaufen Sie bei uns! Hier werden sie 'demokratisch' beschissen. Mit 3 Euro sind Sie dabei!“
Es ist immer wieder erstaunlich, dass sogenannte Qualitätsjournale vom Schlage „SPIEGEL“ und deren Redakteure immer noch das tun dürfen, was sie tun. Noch erstaunlicher ist die Tatsache, wenn man bedenkt, dass deren Journalisten ihre eingeschworene Leserschaft mit Schlagzeilen konfrontieren, bei denen man das Redaktionsgebäude auf der Stelle mit Brandmauern unzugänglich machen müsste.
Das Timing für die koordinierte Skandaloffensive ist das erwartete Brutergebnis unserer sattsam bekannten Journalistenvögel, die angeblich wieder einmal ein Kuckucksei hervorgezaubert haben wollen. Geschlüpft sein soll, zur klammheimlichen Freude woke-grüner und schwarz-roter Rabeneltern, eine „illegale Parteispende“. Gemach, gemach, liebe Leser, noch bewegen wir uns auf den Ebenen von Konjunktiven, Mutmaßungen und spekulativen Rohrkrepierern – genauer gesagt: „Nichts Genaues weiß man nicht, aber wir sind unserer Sache sicher!“ Das Einzige, was zuverlässig feststeht, ist, dass die meisten Wähler wissen, woher der Wind weht.
So hat ein Funktionär der FPÖ der AfD eine Plakatkampagne für 2,35 Millionen Euro gespendet, was übrigens schon vor drei Monaten von der AfD offengelegt wurde. Doch gestern wurde plötzlich und unvermittelt bekannt, dass der Mann „wahrscheinlich, womöglich und mutmaßlich nur als Strohmann fungierte – und das wäre natürlich illegal. Nun könnte man ja entgegnen, dass die um ihre Macht kämpfenden Initiatoren dieser termingerechten und diskriminierenden Nestbeschmutzungskampagne, mit Begriffen wie „illegal“ und „gesetzeswidrig“ hinreichend Erfahrungen haben – was jedoch in unserer Demokratie in Form von morgendlichen Hausdurchsuchungen juristische Folgen haben könnte.
Widmen wir uns also besser den „wahrscheinlichen Fakten“. So berichtet der "SPIEGEL" über eine Werbekampagne im Wert von rund 2,35 Millionen Euro, die der frühere FPÖ-Funktionär Gerhard Dingler der "rechtsextremen" Partei spendiert haben soll. Mit dem Geld sollen Wahlplakate in zahlreichen deutschen Städten finanziert worden sein. Ich wills mal so sagen: Claas Relotius, ehemaliger Cheflügner des „SPIEGELS“ und begnadeter Verbreiter "gefühlter Wahrheiten" lässt wieder mal aus seiner Gruft grüßen.
Demnach "soll" Dingler vor wenigen Wochen seiner Bank einen Vertrag vorgelegt haben, der besagt, dass er von dem Immobilienmilliardär Henning Conle 2,6 Millionen Euro geschenkt bekam. Auf die Nachfrage der Bank, wofür das Geld verwendet werde, "soll" Dingler angeblich geantwortet haben, es sei für ein Immobilienprojekt vorgesehen. Doch kurz darauf wurden von seinem Konto 2.349.906 Euro an eine Plakatwerbefirma überwiesen.
Ein Beleg für die Transaktion mit dem genauen Verwendungszweck gibt es bis jetzt natürlich nicht. Und die Sache mit dem „Hörensagen“ ist bekanntlich auch nicht immer verlässlich. Ich will ja nicht unken. Wahrscheinlich wird es in einem halben Jahr dem investigativen Journalisten wahnsinnig leidtun, sollte sich herausstellen, dass die Parteispende doch in Ordnung gegangen ist und der dumme Fehler auf einem Missverständnis beruht.
Irgendwann werden die Wähler, die ihre Stimme ja längst abgegeben haben, erfahren, dass der Sachbearbeiter der Bank sein Hörgerät versehentlich zu Hause vergessen hatte und deshalb den Verwendungszweck des Spenders falsch von seinen Lippen abgelesen hat. Das ist natürlich misslich, aber da kann man nix mehr machen! Und im übrigen ... ... Wie sage ich immer? Spiegelleser wissen mehr!
Wer von uns kennt das nicht, wenn wir bei unserer Hausbank vor Ort 30 Euro abheben wollen und vor uns ein Herr in feinem Zwirn dem Kundenberater auf der anderen Seite des Banktresens seinen Überweisungsschein über 2,5 Millionen hinüberschiebt. „Welchen Zweck soll ich noch eintragen?“, erkundigt sich der flüsternde Filialleiter angesichts des Betrages in ehrfürchtigem Erschauern.
Während
unsereiner seine Überweisungen für Amazon und Ebay schon Jahr und Tag online erledigen
muss, haben Leute, die andauernd Millionenbeträge transferieren, noch nie etwas von Online-Banking gehört und kennen deshalb auch keine elektronischen Überweisungen. Nein, diese superreichen Milliardäre füllen ihre Überweisungsformulare noch händisch vor Ort aus und werden selbstredend dann nach dem Grund
der Zahlung gefragt. Für wie blöde halten diese anmaßenden Lebensformen wie Journalisten und Politiker ihre Bürger?
Und nein, ich möchte hier keine Vermutungen anstellen, aber die Erfahrung vergangener Jahre haben gezeigt, dass man mit dem Wahrheitsgehalt politischer Zukunftsverkünder, Schaumschläger und Windbeutel nicht einmal einen winzig kleinen Blumentopf gewinnen kann, schon gar nicht mit ihren vorsätzlich erlogenen Wahlversprechungen. Auch deshalb sind berechtigte Zweifel angebracht, wenn Meldungen von einem Printmedium verbreitet werden, das nicht nur als tiefrot gilt, sondern auch noch am Subventionstopf der Regierung hängt und überdies wohlwollend von Bill Gates gefördert wird.
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